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An die Fußballanhänger: wie intensiv seid ihr Fan?

Wie intensiv seid ihr Fan?


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    62

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Aachen.

Ist ne Mischung aus Entfremdung vom Verein, Älter werden und Umziehen. Wohne mittlerweile 6 Stunden entfernt...

Fußball ohne Fansein finde ich aber langweilig. War noch nie jemand, der sich auf 1Touch-Fußball auf Sky samt Marcel Reif einen runterholen konnte. Daher spielt der Sport in meinem Leben nur noch ne geringe Rolle. Hin und wieder bin ich im Stadion bei diversen Vereinen und das Halbfinale gegen Barca habe ich dann doch mal im TV geschaut.
 
Hat das auch was damit zu tun, dass Aachen in die 3. Liga abgerutscht ist?
Ich finds ja immer toll wenn man Fan von den eher "kleineren" Vereinen, ohne große Erfolge, Fan ist. Denn dann ist man auch wirklich ein Fanatiker und geht nicht nur ins Stadion weil man schönen Fußball sehen will.
 
Dauerkarte habe ich schon bei den neuen Anstoßzeiten in der 2. Liga nicht mehr verlängert. Habe damals schon immer ne Anreise gehabt. Vereinsfuhrung hatte damals auch einige seltsame Aktionen gebracht. Das neue Stadion war der nächste Tiefpunkt, seitdem war ich nur noch 2-3mal bei Heimspielen. Die Probleme in der Fanszene haben sich parallel verschärft. Da hatte ich dann auch kaum noch Bock auf Auswärtsspiele, diese Saison nur zwei gesehen.

Der sportliche Niedergang führt natürlich dazu, dass man den Verein aus der Ferne kaum noch verfolgen kann.Aber ich hatte da eh schon abgeschlossen mit dem Thema. Der Insolvenz und dem weiteren Abstieg vom Wochenende stehe ich mittlerweile gleichgültig gegenüber.

Amateurfußball ist prinzipiell ne coole Sache, macht viel mehr Spaß als Bundesliga. War ne Zeit regelmäßig beim Bonner SC, weil ich dort gewohnt habe. :D

Edit: Die Wahrheit ist aber wihl vor allem, dass ich mich verändert habe. Als Hardcorefan muss man schon einen extremen Hang zum Stumpfsinn haben. ;)
 
Ich bin schon seit ca. 20 Jahren BVB Fan. Angefangen hat es als ich noch klein war und im TV kam ein Spiel vom BVB. Dass muss Anfang der 90er gewesen sein. Ich fand die Trikots so schön. Dieses schwarz gelb fand ich einfach geil. Dann kam fast jedes Jahr mit meinem Vater (der für den VFB ist) in Stuttgart der Stadionbesuch hinzu wenn der BvB zu Gast war.
Die Meisterschaften '95, '96 und der CL-Titel '97 haben mich noch mehr zum Fan geprägt.
Erst viel später, 2010 war ich dann zum ersten mal im Westfalenstadion in Dortmund. Das war eher so eine Spontan-Aktion. Dortmund hat gegen Wolfsburg gespielt, und der BvB hat glaube ich 2:0 gewonnen. Dort war noch nicht abzusehen, dass der BVB später so erfolgreich wurde.
Aber seit dem bin ich Stadionsüchtig geworden. Das Erlebnis in Dortmund konnte man in keinster Weise z.B mit dem vom VFB vergleichen.
Eig. hab ich gar keine Zeit fürs Stadion. Ich wohne 4h weg, und die Auswärtsfahrten sind auch selten in meiner Nähe. Aber egal, trotz Schichtarbeit und Samstags noch zusätzlich Schule bin ich ziemlich oft im Stadion. Die Erlebnisse sind einfach unbeschreiblich, vorallem Auswärts. Z.B. letzte Woche: Nachtschicht von Freitag auf Samstag, danach direkt in die Schule, und danach direkt weiter nach Düsseldorf zum Auswärtsspiel. Irgendwann als ich daheim war, bin ich dann endlich ins Bett gekommen :ugly: Egal, hat sich trotzdem gelohnt.
Hab mir vorgenommen, jedes Stadion in der 1. Liga zu besuchen. Die Stadien im Norden fehlen mir noch. Hoffe ich kann das nächste Saison nachholen.
 
Bremen

Ne Kategorie kann ich mir auch nicht wirklich geben. Bin Fußballbegeistert und interessiere mich eigentlich für alle großen Euro Ligen. WM/EM mag ich nicht weil die ganzen Event/Bild Fans rauskommen. Stadion nicht so oft weil ich in Hamburg wohn ne es einfach zeittechnisch nicht hinbekomme ohne andere wichtige Dinge Leiden zu lassen...
 
Bin seit ca 3 Jahren Mainz Fan und schaffe es so 6-8 Mal die Saison live gucken zu gehen. Ansonsten wird jeden Samstag mit Freunden bei mir Sky geschaut.

ka was ich ankreuzen soll
 
Zumindest im oberen Bereich.

Fan sein ist schon schwierig. Also darüber zu sprechen, wann jemand ein Fan ist oder nicht. Ich habs immer über Interesse definiert. Wenn jemand die Spieler seiner Mannschaft alle kennt, sich die Spiele regelmäßig ansieht (Zusammenfassung etc), weiß, wo in der Tabelle man sich befindet und die neusten Themen kennt, der ist Fan. Wenn jetzt jemand in Berlin wohnt und, wie in meinem Fall, Leverkusen-Fan ist, ist es nicht so einfach 6-8 Mal ins Stadion zu kommen. Das würde ich finanziell gar nicht verkraften. Bin ich deshalb kein richtiger Fan?

Zudem habe ich keine Bayer Bettwäsche, keinen Bayer-Toaster. Ich habe drei Trikots und einen Schal. Und das reicht. Und selbst, wenn man das nicht hätte, könnte man richtiger Fan sein. Man kann ja Fan sein, ohne dass man sich seiner Konsumlust hingibt.

Ich kann mir auch kein Sky für die BuLi leisten. Bin ich jetzt kein Fan?


Im Gegensatz zur NBA, die ich seit dieser Saison regelmäßig verfolge, da ich alle Spiele gucken konnte. Und ich habe von 82 Spielen mindestens 75 gesehen. Und ich bin da, was die 76ers angeht, echt auf dem neusten Stand. Im Moment, so könnte man sagen, bin ich echt ein Hardcore-Sixers-Fan, und sogar mehr als von Leverkusen, die ich zwar auch schon 10 Jahre verfolge, aber nicht so sehr wie die NBA, da ich da halt die Spiele sehen kann.
 
Juve-Fan seit meiner Kindheit und natürlich FC Zürich, weil ein Muss. Dazu noch ManU und Galatasaray Sympathisant. Dauerkarten besitze ich keine, bin schlicht nicht der Mensch für Stadien (zumal Turin nicht gleich um die Ecke liegt), weshalb ich mir die Spiele in der Runde auf Sky oder in der Kneipe ansehe. Dazu noch den Grill angeschmissen und die Welt könnte für paar Stunden heiler nicht sein. ;)
 
Bin Man Utd Fan und Vereinsmitglied. Versuche eigentlich immer einmal in der Saison ein Spiel live im Stadion zu verfolgen. Ist halt nicht gleich um die Ecke und auch nicht gerade günstig. :ugly: Aber ist immer ein tolles Erlebnis. Das Old Trafford ist einfach ein Traum von einem Stadion. :ruby: Die restlichen Spiele schau ich mir dann bei Sky an. :popcorn: Dazu bin ich noch Sympathisant des BVB, Juventus Turin und Neuenburg Xamax. :D
 
Dow Jones schrieb:
Zumindest im oberen Bereich.

Fan sein ist schon schwierig. Also darüber zu sprechen, wann jemand ein Fan ist oder nicht. Ich habs immer über Interesse definiert. Wenn jemand die Spieler seiner Mannschaft alle kennt, sich die Spiele regelmäßig ansieht (Zusammenfassung etc), weiß, wo in der Tabelle man sich befindet und die neusten Themen kennt, der ist Fan. Wenn jetzt jemand in Berlin wohnt und, wie in meinem Fall, Leverkusen-Fan ist, ist es nicht so einfach 6-8 Mal ins Stadion zu kommen. Das würde ich finanziell gar nicht verkraften. Bin ich deshalb kein richtiger Fan?

Zudem habe ich keine Bayer Bettwäsche, keinen Bayer-Toaster. Ich habe drei Trikots und einen Schal. Und das reicht. Und selbst, wenn man das nicht hätte, könnte man richtiger Fan sein. Man kann ja Fan sein, ohne dass man sich seiner Konsumlust hingibt.

Ich kann mir auch kein Sky für die BuLi leisten. Bin ich jetzt kein Fan?

Wie du schon am Anfang sagst....ist vielleicht eine Frage der Definition.
Für mich wäre das aber kein Fan, sondern eher ein Sympathisant.
Jedenfalls was ich so grob lese, denn du gehst da ja nicht sonderlich ins Detail.
Aber das klingt so klinisch steril.
Fan kommt ja von Fanatiker und für mich gehört zum Fanatismus nach meiner eigenen Vorstellung mehr dazu als den Tabellenplatz zu kennen, die Zusammenfassung in der Sportschau zu sehen und grob die Schlagzeilen in der Bild zu verfolgen (also als Beispiel). Da bedarf es meiner Meinung nach einfach mehr Herzblut, mehr Eifer, mehr Euphorie, mehr Leid und Qual :). Allein die Spiele Live (und da meine ich nicht unbedingt vor Ort) zu sehen macht da schon einen großen Unterschied aus meiner Meinung nach. Da fiebert man doch auch ganz anders mit.
Für mich heisst Fan sein auch irgendwo den Verein zu leben und zu lieben. Und wer etwas liebt, der macht auch alles oder sehr viel dafür.
 
Sehe ich auch ähnlich.
Ich denke dafür muss man auch nicht unbedingt viel konsumieren. Es geht darum, wie viel man sich auch mit dem eigenen Verein auseinandersetzt. Ich persönlich bin VfB-Fan durch und durch. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an den Verein denke oder mich auf den neusten Stand bringe. Gegenbeispiel ist meine Sympathie zu einen Verein wie Union Berlin. Da schaue ich mal Spiele im TV oder sogar nur die Zusammenfassung. Das ist aber eine ganz andere Herangehensweise als beim VfB. Beim VfB würde mir das nicht reichen.

Für mich definiert sich das auch nicht über Stadionbesuche oder der Anzahl an Fanartikel. Nicht jeder schwimmt im Geld und es gibt auch andere Gründe auf den Konsum zu verzichten. Es geht eher darum, wie viel Zeit man für seine Liebe aufbringt.

Und gerade hier im Pott merkt man immer wieder, wie groß solch eine Liebe bei manchen Menschen sein kann. Es gibt einfach keine fußballverrücktere Gegend als den Pott. In Berlin war ich froh, wenn überhaupt mal wer sich für Fußball interessiert hat. Hier findet man kaum jemanden, der kein Fußball schaut.
 

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