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Die Wahrheit ist eine andere: Obwohl die allgemeine Kriminalitätsrate in den USA seit 1999 stark gefallen ist, ist die Schusswaffen-Kriminalität rasant gestiegen. Allein die Zahl der mit Pistolen verübten Morde kletterte von etwa 8200 im Jahr 1999 auf 10.000 bis 12.000 im Jahr 2007 (je nach Statistik). Jährlich sterben etwa 30.000 Amerikaner an Schussverletzungen, weitere 70.000 werden durch Kugeln verwundet - Zahlen wie aus einem Kriegsgebiet.
Anubis schrieb:Sind in der Statistik auch die von Polizisten erschossenen mit drin?
Es ist aber wirklich bahnbrechend, dass in den USA kaum jemand etwas dagegen tun möchte.
Gerri schrieb:kein Wunder, die Kinder können nichts dafür, die Obdachlosen u.U. schon
JohnnyWohlfahrt schrieb:Ich will nicht kleinlich sein, aber ich finde die Wortwahl in solchen Fällen immer komisch. Eine "Schießerei" bedeutet für MICH mindestens zwei bewaffnete Personen, die sich feindlich gegenüberstehen (bspw. die Formulierung "lieferte sich eine Schießerei mit zwei Polizisten"). Ein "Amoklauf" ist für mich, wenn jemand egal wo er langgeht, Frauen, Kinder, Männer und Tiere erschießt egal ob Lehrer, Putzfrau oder Labrador. Aber Schießerei ist heute nur eine Person und selbst gezieltes Erschießen von Lehrern, wie bspw. bei Robert Steinhäuser in Erfurt ist ein "Amoklauf".
Sind Worte wie "Massenmord" oder "Attentat" nicht mehr schlimm genug oder was ist die Logik dahinter?
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