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Amerika, we have a problem (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Soll die Polizei in Deutschland sich jetzt von Randalierer auf die Nase rumtanzen lassen oder was?
Wenn jemand randaliert/provoziert und aggressiv Beamte angeht, dann ist eine gewisse Härte und Durchsetzungskraft der Polizei auch gerechtfertigt.

Warum immer wieder solche Floskeln? Es gibt bei Dir doch hoffentlich einen Unterschied zwischen "Härte und Durchsetzungskraft" und einem Mann der von Polizisten am Boden fixiert ist mehrfach ins Gesicht zu schlagen. Und dabei geht es mir nicht darum zu sagen, dass der Typ in der Situation der Heilige war. Vielleicht hat er provoziert oder was auch immer. Das ist aber auch gar nicht der Punkt.
 
Durchsetzungskraft funktioniert nur mit einer gewissen Härte.
Über die Schläge zum Kopf kann man sicherlich diskutieren aber der Mann hat sich auch am Boden noch aggresssiv gewehrt.
 
Durchsetzungskraft funktioniert nur mit einer gewissen Härte.
Über die Schläge zum Kopf kann man sicherlich diskutieren aber der Mann hat sich auch am Boden noch aggresssiv gewehrt.

"Aggressiv gewehrt"? Sehen wir da zwei unterschiedliche Videos :?:?:? Ich sehe, dass der die Arme ausstreckt, vermutlich in der Hoffnung die Schläge vom Gesicht weghalten zu können.

Nochmal: ich sage nicht, dass der Typ da sauber war. Wer nen Polizisten herumschubst, darf sich nicht wundern, wenn er kurz danach zu Boden geht. Nur in dem Moment, in dem zwei, drei Polizisten auf ihm liegen sieht es verdammt beschissen aus, wenn ihm dann noch die Fäuste von zwei Polizisten ins Gesicht fliegen.
 
Ich bitte dich, ein Großteil der Polizei hat eine weitreichende Ausbildung die vor allem Krav Maga techniken beinhaltet. Die machen ein mal nen beherzten Griff in die Drosselgrube und das Thema ist durch wenn sie wollen.

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Glaub mir, danach ist Feierabend. Alles schon mit Selbsterfahrung durchgemacht :ugly:

Das Prügeln ist einfach ne komplett unprofessionelle Überreaktion seitens des Polizisten und die Kritik muss man sich gefallen lassen.
 
"Aggressiv gewehrt"? Sehen wir da zwei unterschiedliche Videos :?:?:? Ich sehe, dass der die Arme ausstreckt, vermutlich in der Hoffnung die Schläge vom Gesicht weghalten zu können.

Nochmal: ich sage nicht, dass der Typ da sauber war. Wer nen Polizisten herumschubst, darf sich nicht wundern, wenn er kurz danach zu Boden geht. Nur in dem Moment, in dem zwei, drei Polizisten auf ihm liegen sieht es verdammt beschissen aus, wenn ihm dann noch die Fäuste von zwei Polizisten ins Gesicht fliegen.

Naja, wenn wir über das gleiche Video aus Deutschland sprechen hat der Typ sich mit ganzer Kraft der Festnahme widersetzt. Die Schläge ins Gesicht sind weit übers Ziel hinaus und sollten disziplinarisch geahndet werden, aber alles andere hatte der Typ sich redlich verdient.
 
"Aggressiv gewehrt"? Sehen wir da zwei unterschiedliche Videos :?:?:? Ich sehe, dass der die Arme ausstreckt, vermutlich in der Hoffnung die Schläge vom Gesicht weghalten zu können.

Nochmal: ich sage nicht, dass der Typ da sauber war. Wer nen Polizisten herumschubst, darf sich nicht wundern, wenn er kurz danach zu Boden geht. Nur in dem Moment, in dem zwei, drei Polizisten auf ihm liegen sieht es verdammt beschissen aus, wenn ihm dann noch die Fäuste von zwei Polizisten ins Gesicht fliegen.
Ob das jetzt OK ist, will ich nicht beurteilen, aber die Strategie ist immer die, gewaltbereiten Demonstranten und vor allem den anderen Beteiligten ihre Grenzen aufzuzeigen, auch mit Gewalt. Das ist eine Abschreckungsstrategie, die insbesondere bei Demos am 1. Mai etc. angewandt wird bzw. werden muss. Ich persönlich will bei uns keinen einzigen verletzten Polizisten sehen, und die wissen nie, mit wem sie es zu tun haben.

Da wird teilweise absolut überreagiert und das sollte auch geahndet werden, keine Frage, aber ich will zu keinem Zeitpunkt mit den Polizisten tauschen und bin froh, dass sie da sind. Amerikanische Verhältnisse werden wir bei uns nie bekommen, so gerne das auch viral gestreut wird.
 
Mal von der aggressiven Stimmung zu Beginn abgesehen würde er von hinten von einem Polizisten angegriffen und hat direkt auf die Fresse bekommen. :ugly:
Also erzählt man nichts von nötiger Härte. Der hat einfach direkt und ohne Vorwarnung mitten aufs Fressbrett bekommen.

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Guter Lesestoff zum Thema: Als Afro-Amerikaner aufwachsen und leben in den USA!
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Ich tu mich halt schwer damit "die Leute" das entscheiden zu lassen was richtig und was falsch ist.
Was abgerissen, abgefackelt, etc werden kann. Grundlagen und Gesetze sollten halt bindend sein - für alle.
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Warum pocht wohl ein Rassist auf Recht und Ordnung, wenn er nicht wüsste dass dieses Recht und diese Ordnung nicht genau den Rassismus legitimieren würden, den er verwirklicht sehen möchte? Man spricht nicht grundlos von institutionellem Rassismus, eben weil Rassismus sich nicht auf (nur) individueller Ebene ereignet, sondern als gesellschaftliches Ordnungsprinzip maßgeblich durch gesellschaftliche Institutionen durchgesetzt wird.
Machbar ist das alles, ich bin halt nur generell jetzt nicht so ein Freund von "Selbstjustiz"
Ein Freund von Selbstjustiz sein ist das eine - ein Freund von Recht und Ordnung sein allein des Rechtes und der Ordnung wegen ist das andere. Im Zweifelsfall ist man damit ein Freund einer rassistischen Ordnung.
Und das führt uns zu einem ganz grundsätzlichen Problem:
Ich kenne den Hintergrund der Statue nicht genau, ich habe jetzt nur darüber gelesen und vorher noch nie etwas davon gehört. Aber aus einer "moralischen Überlegenheit" heraus oder "weil man das richtige vertritt" einfach zu machen wie und was man will - wie gesagt bin ich einfach kein Freund von.
Ich kenne den Typen nicht, ich kenne seine Geschichte nicht, ich hab nur gelesen es ist kontrovers, ich weiß auch gar nicht wie lange diese Statue da steht. Es gab aber wohl Gründe um sie anzufertigen und aufzustellen.
Statt eine kritische Haltung zu entwickeln, mit der man sich dann womöglich auch außerhalb der bestehenden (rassistischen) Ordnung positioniert, besteht deine Haltung darin dich unkritisch zu einer in jedem Fall zu wahrenden Ordnung zu bekennen.
Du schreibst, du weißt nicht was der Hintergrund der Statue ist, wer der Typ ist, was seine Geschichte ist, wie lange die Statue da steht etc.
Nehmen wir das mal als eine prototypische Haltung eines weißen Europäers, der sich nicht sonderlich für die kontinentale (geschweige denn nationale) Kolonialgeschichte interessiert - und überlegen dann wie vielversprechend der 'ordentliche' Weg ist eine solche Statue entfernen zu lassen. Ein derartiges Desinteresse der Mehrheitsbevölkerung an der Aufarbeitung der eigenen kolonial-rassistischen Vergangenheit verunmöglicht doch von vornherein auch nur irgendein Quorum; selbst auf lokaler Ebene, im Stadtradt, im Bauausschuss... was weiß ich wo das dann letztlich (nicht) entschieden wird.
Aus diesem Grund erscheint schließlich nicht nur die Präsenz kolonialer Statuen und Denkmäler im öffentlichen Raum als rassistische Praktik, sondern auch die auf die Erhaltung von Ordnung ausgerichteten Prozesse und (Un-)Tätigkeiten, die eine solche Präsenz überhaupt nur ermöglichen.

Aber da gibts doch Gremien und Gerichte die darüber befinden und in unseren (!) Breitengraden vertraue ich erstmal denen die richtige Entscheidung zu treffen.
Es ist wie gesagt äußerst bequem solchen Gremien und Gerichten zu vertrauen, die in erster Linie Gesetze und Ordnungen durchsetzen und erhalten, von denen man selbst profitiert. Und zwar profitiert man genau so: ohne eigenes Zutun und man profitiert umso mehr, umso weniger man an den ordnungswahrenden Instanzen zweifelt.

Ich wundere mich nur, wie schnell manche die Rechtsstaatlichkeit aufgeben wollen und alles in die eigene Hand nehmen, wenn es ihren Werten und Vorstellungen entspricht und das eben unter dem Mantel der moralischen Überlegenheit rechtfertigt.
Aber aus einer "moralischen Überlegenheit" heraus oder "weil man das richtige vertritt" einfach zu machen wie und was man will - wie gesagt bin ich einfach kein Freund von.
Moral außerhalb vom Recht zu verorten ist natürlich auch etwas, mit dem sich rassistische Praktiken legitimieren lassen. Beispielhaft kann man dazu den Völkermord an den Herero und Nama heranziehen, der von der Bundesrepublik Deutschland nach über hundert Jahren im Jahre 2016 nur dann zum ersten Mal als Völkermord anerkannt wurde, weil man das Recht auf seiner Seite wähnte: "Die UN-Völkermordkonvention ist nicht rückwirkend anwendbar. Dennoch kann in einer historisch-politisch geführten öffentlichen Debatte die Definition nach der Völkermordkonvention als Maßstab für eine nicht rechtliche Einschätzung eines historischen Ereignisses als Völkermord dienen. Die Bundesregierung ist der Auffassung, dass sich aus dieser historisch-politischen Verwendung des Begriffes ‚Völkermord‘ keine Rechtsfolgen ergeben."
(Dem selben Artikel ist zu entnehmen, dass die Bundesrepublik etwa zehn Jahre zuvor sehr darauf bedacht war, die Äußerung ihrer Bundesentwicklungshilfeministerin als "Privatmeinung" umzudeuten, als diese in ähnlicher Weise von 'Völkermord' sprach).

Und: nicht nur wird Moral so gebogen, dass sie zu unmoralischem Recht wird. Oft genug wird Recht schlicht und einfach gebrochen, Moral hin oder her:
UN: EU-Länder verletzen im Mittelmeer das Völkerrecht (sueddeutsche.de)
Und da sind wir wieder am Anfang meines Beitrags: was will man dagegen machen, wenn nicht mit einer antirassistischen Haltung gegen diese rassistische Ordnung vorgehen?
 
Mal von der aggressiven Stimmung zu Beginn abgesehen würde er von hinten von einem Polizisten angegriffen und hat direkt auf die Fresse bekommen. :ugly:
Also erzählt man nichts von nötiger Härte. Der hat einfach direkt und ohne Vorwarnung mitten aufs Fressbrett bekommen.

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Dein erster Satz beschreibt die Stimmung ja schon ganz gut, aggressiv, und ich weiß nicht ob es so schlau ist, genau das Video als Beispiel für Polizeigewalt zu benutzen, der Typ der da angegangen wird, will ja in die Polizeiformation eindringen als er zum ersten mal weggeschubst wird, geht er wieder hin und nimmt sein Mundschutz ab, warum geht er schon beim ersten schubser nicht einfach wieder weg:?

Ich würde da nur ungern in der Polizeimeute stehen wollen wenn so ein wütender Mob um dich herum ist.
 
Dein erster Satz beschreibt die Stimmung ja schon ganz gut, aggressiv, und ich weiß nicht ob es so schlau ist, genau das Video als Beispiel für Polizeigewalt zu benutzen, der Typ der da angegangen wird, will ja in die Polizeiformation eindringen als er zum ersten mal weggeschubst wird, geht er wieder hin und nimmt sein Mundschutz ab, warum geht er schon beim ersten schubser nicht einfach wieder weg:?

Weil er geschubst wurde und wahrscheinlich sowas gesagt hat wie "du penner ich wollt nur vorbei, was stimmt nicht mit dir" da hätte man ihn schon festnehmen können. Aber danach war die Sache erledigt, er geht wieder, jemand ruft ihn was zu und plötzlich aus dem nichts zieht ihn der andere Polizist und haut dem direkt auf die Fresse.

Das sieht man halt in diesem Video extrem deutlich. Da ging in dem Moment absolut keine Gefahr von dem jungen aus. Und wenn du aus dem nichts auf die Fresse bekommst.
Eine Festnahme sieht einfach anders aus und das ist nichts anderes als Polizeigewalt in dem Video.

Der junge ist körperlich niemanden angegangen, der hätte an die Wand gedrückt werden können, Hände hinter dem Rücken und Handschellen dran. Sache wäre erledigt gewesen. Evtl. eine Anzeige wegen Beleidigung und Sache beendet. Das hier war nicht nur unverhältnismäßig sondern absolut ein Grund diesen einen Beamten zu suspendieren. Alles andere was darauf folgte war nur die Schuld des einen Beamten. Die anderen wussten ja zum Teil selbst nicht was abgeht.
 
Mal von der aggressiven Stimmung zu Beginn abgesehen würde er von hinten von einem Polizisten angegriffen und hat direkt auf die Fresse bekommen. :ugly:
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Um dieses Video ging es gar nicht aber egal.
Wenn ich diesen wütenden, aggresssiven Mob sehe, wie sie die Polizisten beschimpfen
und mit Gegenständen bewerfen, hätten da mehr was auf die Fresse verdient.
 
Weil er geschubst wurde und wahrscheinlich sowas gesagt hat wie "du penner ich wollt nur vorbei, was stimmt nicht mit dir" da hätte man ihn schon festnehmen können. Aber danach war die Sache erledigt, er geht wieder, jemand ruft ihn was zu und plötzlich aus dem nichts zieht ihn der andere Polizist und haut dem direkt auf die Fresse.

Das sieht man halt in diesem Video extrem deutlich. Da ging in dem Moment absolut keine Gefahr von dem jungen aus. Und wenn du aus dem nichts auf die Fresse bekommst.
Eine Festnahme sieht einfach anders aus und das ist nichts anderes als Polizeigewalt in dem Video.

Der junge ist körperlich niemanden angegangen, der hätte an die Wand gedrückt werden können, Hände hinter dem Rücken und Handschellen dran. Sache wäre erledigt gewesen. Evtl. eine Anzeige wegen Beleidigung und Sache beendet. Das hier war nicht nur unverhältnismäßig sondern absolut ein Grund diesen einen Beamten zu suspendieren. Alles andere was darauf folgte war nur die Schuld des einen Beamten. Die anderen wussten ja zum Teil selbst nicht was abgeht.

Es gibt ja immer 2 Seiten einer Medaille und in eine Polizeiformation einzudringen ist so ziemlich das dämlichste was du machen kannst.

Ob es hier in dem Mob so leicht ist es eine Person festzunehmen war ich mal zu bezweifeln.

Du schreibst es doch selbst in deinem ersten Satz, die Stimmung ist sehr aggressiv, das da mal bei einem die Sicherungen durchbrennen ist wohl nicht ungewöhnlich zumal die Polizei hier arg in die Enge getrieben wird.
Aber gut du siehst hier ein Haufen Nazis die mit aller Gewalt versuchen die Demonstranten zu töten und zu zerschlagen.
 
Ich bitte dich, ein Großteil der Polizei hat eine weitreichende Ausbildung die vor allem Krav Maga techniken beinhaltet.

Bitte was ? Von welcher Polizei redest du? Auf jeden Fall nicht die normale in Deutschland. Da gibt's ein paar Griffe aber eine "weitreichende Ausbildung" gibt's nicht. Die müssen sich selber kümmern.

Zudem du gerne diese gezielten Griffe im Hecktischen Handgemenge probieren kannst. Good luck.
 
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