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Amerika, we have a problem (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Egal was für ein Mensch er letztendlich aber war, hatte er aber auch Frau und Kinder, die sogar bei dem Mord anwesend waren. Für sie tut es mir leid und ich mag mir gar nicht vorstellen, was sie durchmachen müssen. Das ist schrecklich. Ich finde, sowas darf man bei all dem nicht vergessen.
     
    Naja aber heute ist eine andere Zeit, es ging dabei nie darum beliebige Bürger mit automatik Waffen auszustatten, das ist ihnen halt irgendwann zum Verhängnis geworden. Klar hatte es damals einen anderen Hintergrund, aber heutzutage bräuchte man das eben nicht mehr. Wie du schon richtig sagst, Amerika hat ein großes Heer.

    Beliebige Bürger mit Waffen ausgestattet? Klär mich mal bitte auf :D

    Dennoch ist der Zusatzartikel fest in der amerikanischen Identität verankert – oder, wenn man so will, in ihrer Seele. Man darf dabei nicht vergessen, dass sich dieses Land über fast 100 Jahre hinweg im Krieg befand: vom Unabhängigkeitskrieg bis zum Frieden von Paris, über die Annexion westlicher Territorien im Zuge des Manifest Destiny, den Mexikanisch-Amerikanischen Krieg und die Indianerkriege (bis heute eine absolute Frechheit, wie man mit der indigenen Bevölkerung umgegangen ist), bis hin zum Sezessionskrieg.

    Man kann also sagen: Dieses Land musste im Blut geboren werden – durch Waffengewalt, um Ideale durchzusetzen. Die amerikanische Seele ist rau, rebellisch und vielleicht auch radikal.

    Braucht es dafür vollautomatische Waffen? Nein. In meiner Welt braucht es überhaupt keine Waffen in den Händen von „Zivilisten“. Zumindest hier in Deutschland, wo ich es beurteilen kann. Ich kenne selbst ein, zwei Personen – keine Staatsdiener –, die mit einer Waffenbesitzkarte ein „Arsenal“ im Keller haben. Das finde ich ehrlich gesagt höchst problematisch.
     
    Du bist nicht verpflichtet, wer hat das behauptet?

    Du kannst natürlich jeden Tot einer Person dazu nutzen, Dinge über diese Person erstmal darzustellen, wie bei hogan auch schon ...Andere dürfen das aber auch geschmacklos finden.

    Die betroffene Person hat riesige social media channels mit stundenlangen Debatten Material, wo sich jeder selbst ein Bild zu jedem Thema, was ihn bewegt, machen kann. Es braucht keine Einschätzung 3. Personen.


    Aber gut. Wir sind ja auch nicht im RIP Thread. Eine politische Diskussion ist also nicht unangebracht.
     
    Beliebige Bürger mit Waffen ausgestattet? Klär mich mal bitte auf :D
    Das es nicht die Absicht war jeden Bürger das Recht auf Waffen zu geben, sondern eher dafür gedacht war, das Staaten ihre eigenen Milizen haben konnten, so das sie sich, wenn die Bundesregierung ein Heer hat, dagegen wehren konnten.

    So hab ich das zumindest in der Schule vor 26 Jahren gelernt, oder das ist zumindest hängen geblieben :D
     
    Das es nicht die Absicht war jeden Bürger das Recht auf Waffen zu geben, sondern eher dafür gedacht war, das Staaten ihre eigenen Milizen haben konnten, so das sie sich, wenn die Bundesregierung ein Heer hat, dagegen wehren konnten.

    So hab ich das zumindest in der Schule vor 26 Jahren gelernt, oder das ist zumindest hängen geblieben :D

    Cool, danke für die Ergänzung. Das schließt natürlich die andere Seite nicht aus. Letztendlich sind Milizen nichts anderes als ein Volk unter Waffen :D
     
    Mag ja sein, dass der Zusatzartikel mal anders gedacht war, aber in angesicht der unglaublich vielen Toten, den Attentaten, etc. sollte man meinen, dass auch eine Gesellschaft bereit ist, sich zu ändern.

    Dem gegenüber steht aber halt leider eine extrem einflussreiche Waffenlobby, die alles daran setzen wird, dass man auch weiterhin in einem Supermarkt ne Pumpgun kaufen kann...
     
    Damals gab es Misstrauen gegenüber einer starken Zentralregierung. Man wollte sicherstellen, dass Bürger sich im Notfall selbst verteidigen und auch gegen eine tyrannische Regierung wehren können. "Miliz“ bedeutete damals bewaffnete Bürger, die im Notfall gemeinsam kämpften, nicht eine reguläre Armee.

    Das kannst du in die heutige Zeit kaum noch transportieren. Heute herrscht ohne das irgendetwas gefärdet ist eine Gefahr überall erschossen zu werden von irgendjemand. Wann wurde der Second Amendment seit 1791 wirklich mal angewendet wofür er erschaffen wurde? Ich kann es euch verraten: Der Second Amendment wurde nie in dem Sinn angewendet, dass Bürger mit Waffen erfolgreich gegen eine tyrannische Regierung aufgestanden wären.

    Wieviel sind durch den Second Amendment erschossen worden? Weil nur dadurch darf jeder eine Waffe haben…..?!?!?!?
     
    Mag ja sein, dass der Zusatzartikel mal anders gedacht war, aber in angesicht der unglaublich vielen Toten, den Attentaten, etc. sollte man meinen, dass auch eine Gesellschaft bereit ist, sich zu ändern.

    Dem gegenüber steht aber halt leider eine extrem einflussreiche Waffenlobby, die alles daran setzen wird, dass man auch weiterhin in einem Supermarkt ne Pumpgun kaufen kann...

    Mit der Lobby ist sicher ein großer Punkt, aber man darf/sollte nicht die Amerikaner mit dem gleichen Maßstab wie unsere Gesellschaft messen - und umgekehrt. Ich hab mir zu solchen Dingen auch einiges angeschaut und durchgelesen und das bekommt man aus den Amerikanern nicht raus. Es ist wie ihr Leben mit dem Kapitalismus - bei den Amis dreht sich ihre ganze Kultur/Gesellschaft/Leben um den Kapitalismus. Dadurch bewerten und leben sie ganz anders als wir. Und das Thema Freiheit ist so extrem verankert, dass ich glaube Anfang diesen Jahres hier bereits schrieb, dass mich ein Bürgerkrieg nicht wundern würde. Ich bin sogar überrascht, dass es dort nicht schon öfters wegen der Politik mehr geknallt hat.
     
    Vielleicht nicht "30 Schuß in 2 Sekunden", aber ein AR15 haut schon bis zu 11 Schuß pro Sekunde raus. Und kann auch mit einem Trommelmagazin ausgestattet werden. Ist halt immer noch ein Sturmgewehr, wenn auch kein MG.
     
    Ja ist im grunde immer noch krank was man einfach so kaufen kann :fp:
    Ich wollte halt nur sagen dass man nicht einfach jede noch so krasse Waffe im Walmart kaufen kann. Aber klar, die Beschränkungen halten sich in Grenzen...
     
    Er sprach davon, dass wenn seine Tochter mit 10 Jahren vergewaltigt und dadurch schwanger werden würde, er die Tochter zwingen würde, das Kind auszutragen. Also bei aller Liebe, da fehlt mir jedes Mitleid für so eine Person. Ich verachte grundsätzlich Gewalt, aber trotzdem kann ich hier keine Anteilnahme heucheln
     
    Leider wird sein Tod im Netz auch noch von vielen gefeiert. Und das ist für mich eine klare Grenzüberschreitung und zeigt wie sehr das Gewaltpotential in der linksextremen Szene gestiegen ist. Kirk hat mit seinen erzkonservativen, christlichen aber auch zum Teil verschwörerischen Positionen aber immer den Dialog gesucht und auch eröffnet, auch wenn ich mit seinen Thesen nicht ansatzweise etwas anfangen konnte. Seine beeindruckenden rhetorischen Fähigkeiten haben die Gesprächspartner*innen oft in die Defensive gedrängt, was ihm aber m. E. nicht angelastet werden darf. Er hat seine zur Verfügung stehenden Mittel genutzt um seine Standpunkte zum Ausdruck zu bringen, hat sich nie versteckt oder rausgeredet. Er hat MAGA noch viel intensiver und überzeugter "gelebt" als Trump selbst.

    Der tödliche Angriff auf ihn war ein hinterhältiger Angriff auch auf die Rede- und Meinungsfreiheit. Auch wenn es die Geister waren, die er selbst gerufen hat, muss die Tat aufs Schärfste verurteilt werden und darf unmöglich mit relativierenden Kommentaren toleriert werden, denn das ist eine Richtung, in die wir unmöglich gehen dürfen.
     
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