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Amerika, we have a problem

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Geht ja schon los.

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:D
 
Sowas kann man sich nichtmals ausdenken.

Vor allem, man stelle sich nur mal vor, unsere TV-Sender würden eine Pressekonferenz von Merkel einfach skippen, weil sie offensichtlich nur haltlose Scheisse labert. Ey... :nein:
Gibts in Amerika nicht so was wie Volksverhetzung? Kann doch nicht erlaubt sein zur Gewalt aufzurufen. Bannons Twitter Account wurde jetzt gelöscht denn er hat aufgerufen den FBI Chef und den Virologen Fauci zu köpfen.
 
Gibts in Amerika nicht so was wie Volksverhetzung? Kann doch nicht erlaubt sein zur Gewalt aufzurufen. Bannons Twitter Account wurde jetzt gelöscht denn er hat aufgerufen den FBI Chef und den Virologen Fauci zu köpfen.

Dachte das ist nen joke. (wie naiv)

Twitter löscht Konto von Steve Bannon
Der ehemalige Trump-Berater hat in seinem Podcast den Tod des FBI-Direktors und des Pandemieexperten Anthony Fauci gefordert. Mehrere Social-Media-Dienste entfernten Bannons Aussagen daraufhin – doch nicht alle reagierten.

Bannon sagte in dem Podcast wörtlich: "Ich würde ihre Köpfe aufspießen und sie auf den Seiten des Weißen Hauses aufstellen. Als Warnung für Bundesbürokraten: 'Entweder ihr macht mit oder euch wird es auch so ergehen!'". Weiter erinnerte Bannon an die Zeit der Amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung: "Die Revolution war keine Gartenparty, das war ein Bürgerkrieg."

https://www.spiegel.de/netzwelt/web...bannon-a-be138e50-39ec-4930-9ac3-903495b24a2f
 
Sowas kann man sich nichtmals ausdenken.

Vor allem, man stelle sich nur mal vor, unsere TV-Sender würden eine Pressekonferenz von Merkel einfach skippen, weil sie offensichtlich nur haltlose Scheisse labert. Ey... :nein:

"That is the President of the United States, the most powerful person in the world, and we see him like an obese turtle on his back flailing in the hot sun, realising his time is over. But he just hasn’t accepted it and he wants to take everyone down with him, including this country."

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Es fällt einem leider nichts mehr dazu ein, dazu haben die noch die dümmsten Amerikaner die man finden konnte als Wählerschaft und da man frei Waffen kaufen, mir ahnt langsam doch böses auch wenn ich es nicht erwartet habe dass die das umsetzen aber nach dem was ich gestern von den Trumps gehört habe glaub ich gibts kein zurück mehr. Die Frage ist, ist am Ende die Polizei / Armee hinter Trump oder hinter Biden? Das kann ja dann nur in einem Putsch enden wenn Trump der Befehlshaber ist.
 
Irgendwie hoffe ich ja darauf dass es da drüben gewaltig scheppert... von mir aus auch mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Ich glaube da muss wirklich krasses passieren (ja, noch krasser als das jetzige Theater) damit sich evtl. was ändert.
Aber ich glaube auf der anderen Seite auch das das zu naiv gedacht ist, das würde wahrscheinlich alles nur noch schlimmer machen.

Nee... die USA sind echt ein failed state... mir stehen jedes mal die Haare zu Berge wenn ich im TV wieder von der tollen, alten Demokratie der USA höre die nach wie vor Vorbild für uns alle ist. Sowas in der Art hat unser Außenminister ja von sich gegeben. :fp:

Da war die Aussage eines US-Politologen deutlich treffender... der meinte die USA waren nie eine Demokratie und sind bestenfalls, seit Frauen und Schwarze wählen dürfen (also erst seit gut 50(!!!) Jahren), auf dem Weg dahin. Das aktuelle System sei aber schlicht auch noch nicht demokratisch und schließt nach wie vor zu viele Menschen aus. Hier nannte er das Ändern der Wahlbezirke, der Ausschluss von Straftätern und eben das Prinzip der Wahlmänner.
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendwie hoffe ich ja darauf dass es da drüben gewaltig scheppert... von mir aus auch mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Ich glaube da muss wirklich krasses passieren (ja, noch krasser als das jetzige Theater) damit sich evtl. was ändert.
Aber ich glaube auf der anderen Seite auch das das zu naiv gedacht ist, das würde wahrscheinlich alles nur noch schlimmer machen.

Nee... die USA sind echt ein failed state... mir stehen jedes mal die Haare zu Berge wenn ich im TV wieder von der tollen, alten Demokratie der USA höre die nach wie vor Vorbild für uns alle ist. Sowas in der Art hat unser Außenminister ja von sich gegeben. :fp:

Da war die Aussage eines US-Politologen deutlich treffender... der meinte die USA waren nie eine Demokratie und sind bestenfalls, seit Frauen und Schwarze wählen dürfen (also erst seit gut 50(!!!) Jahren), auf dem Weg dahin. Das aktuelle System aber schlicht auch noch nicht demokratisch und schließt nach wie vor zu viele Menschen aus. Hier nannte er das Ändern der Wahlbezirke, der Ausschluss von Straftätern und eben das Prinzip der Wahlmänner.
Dieser schrotthaufen von einer Nation ist ne einzige freakshow. Das einzige was die wirklich können ist sich in Szene zu setzen. Sieht man ja an der aktuellen Wahl. Wahrscheinlich das entertainment Highlight des Jahres weil alle wie die doofen jedem neuen halben Prozent am Fernseher hinterher hecheln.
 
Nee... die USA sind echt ein failed state... mir stehen jedes mal die Haare zu Berge wenn ich im TV wieder von der tollen, alten Demokratie der USA höre die nach wie vor Vorbild für uns alle ist. Sowas in der Art hat unser Außenminister ja von sich gegeben. :fp:
Eigentlich zeigt diese Wahl, dass deren Demokratie (bisher) sehr gut funktioniert. Ich habe eigentlich auch keine Sorgen, dass die Gerichte sich von Trump ohne Not einschüchtern lassen.

Nur Trump führt sich auf wie eine Schildkröte, die auf dem Deckel liegt.
 
Eigentlich zeigt diese Wahl, dass deren Demokratie (bisher) sehr gut funktioniert. Ich habe eigentlich auch keine Sorgen, dass die Gerichte sich von Trump ohne Not einschüchtern lassen.

Klar... aber das grundsätzliche Wahlsystem der USA ist einfach nicht wirklich demokratisch... da kann einfach viel zu viel manipuliert werden. Das ganze gerrymandering ist schlicht nichts anderes als legale Wahlmanipulation. Das gezielte Ausschließen von ganzen Bevölkerungsgruppen hat eben nichts mit einer eigentlichen Demokratie zu tun. Die Wahlmänner ebensowenig. Wo ist das demokratisch wenn ein Kandidat deutlich mehr Wählerstimmen bekommt aber trotzdem verliert?
Das und noch einiges mehr ist einfach in meiner Definition von Demokratie so nicht drin... und vor allem kein Vorbild für Deutschland.
 
Das mit den Wahlmännern verstehe ich aber noch.
Sonst würde es doch für viele Leute kaum Sinn machen, überhaupt zu wählen. Nimm mal Montana Ein scheisse großer Bundesstaat, aber kaum Einwohner.
Da leben nicht mal 1 Mio Menschen, und wahlberechtigt sind noch viel weniger. Wenns das Wahlmänner-System nicht gäbe, bräuchten die überhaupt nicht wählen, weil deren Stimmen nur nen allerkleinsten Prozentsatz ausmachen würden.
Und so würde es ja vielen Bundesstaaten gehen, gerade den ländlichen. Ohne Wählmänner wäre das ne reine Wahl in den Metropolen an der Ost- und Westküste, der REst dazwischen spielt dann keine Rolle mehr.
 
Das mit den Wahlmännern verstehe ich aber noch.
Sonst würde es doch für viele Leute kaum Sinn machen, überhaupt zu wählen. Nimm mal Montana Ein scheisse großer Bundesstaat, aber kaum Einwohner.
Da leben nicht mal 1 Mio Menschen, und wahlberechtigt sind noch viel weniger. Wenns das Wahlmänner-System nicht gäbe, bräuchten die überhaupt nicht wählen, weil deren Stimmen nur nen allerkleinsten Prozentsatz ausmachen würden.
Und so würde es ja vielen Bundesstaaten gehen, gerade den ländlichen. Ohne Wählmänner wäre das ne reine Wahl in den Metropolen an der Ost- und Westküste, der REst dazwischen spielt dann keine Rolle mehr.
ähh... ja und? das ist immerhin ein demokratischer vorgang. ich verstehe die geschichte des wahlsystems. aus meiner sicht ist es im jahr 2020 (und auch im jahr 1920) schlicht überholt und falsch.
 
Es gibt ja schon den Senat, in dem die Bundesstaaten gleichwertige Stimmen haben - und der Senat ist ein sehr mächtiger Apparat in den USA. Da wird dem Fakt ja schon Rechnung getragen, dass die Bevölkerungsverteilung und deren Interessen in den USA weitaus diverser sind als z.B. bei uns (und auch wir haben mit dem Bundesrat ein solches Ausgleichsinstrument).

ich finde es auch sehr befremdlich, dass in einer Demokratie, die sich modern schimpft und Vorbild für die Welt sein will, die Stimme einer Person bei der Wahl des Staatsoberhauptes unterschiedlich viel wert ist, je nachdem wo diese Person wohnt.
Fast genauso befremdlich ist das "winner takes it all" Prinzip. Es wäre doch überhaupt kein Problem, die Wahlleute anteilig der Stimmen zu entsenden... Und nicht wie jetzt in Georgia entweder komplett A oder komplett B, je nachdem, wie der Unterschied von wenigen Tausend Stimmen ausfällt.
 
Es gibt ja schon den Senat, in dem die Bundesstaaten gleichwertige Stimmen haben - und der Senat ist ein sehr mächtiger Apparat in den USA. Da wird dem Fakt ja schon Rechnung getragen, dass die Bevölkerungsverteilung und deren Interessen in den USA weitaus diverser sind als z.B. bei uns (und auch wir haben mit dem Bundesrat ein solches Ausgleichsinstrument).

ich finde es auch sehr befremdlich, dass in einer Demokratie, die sich modern schimpft und Vorbild für die Welt sein will, die Stimme einer Person bei der Wahl des Staatsoberhauptes unterschiedlich viel wert ist, je nachdem wo diese Person wohnt.
Fast genauso befremdlich ist das "winner takes it all" Prinzip. Es wäre doch überhaupt kein Problem, die Wahlleute anteilig der Stimmen zu entsenden... Und nicht wie jetzt in Georgia entweder komplett A oder komplett B, je nachdem, wie der Unterschied von wenigen Tausend Stimmen ausfällt.
Dann würden die Republikaner ja keine einzige Wahl mehr gewinnen und rate mal, wer gegen eine Modernisierung des Wahlsystems ist...
 
Irgendwie hoffe ich ja darauf dass es da drüben gewaltig scheppert... von mir aus auch mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Ich glaube da muss wirklich krasses passieren (ja, noch krasser als das jetzige Theater) damit sich evtl. was ändert.
Aber ich glaube auf der anderen Seite auch das das zu naiv gedacht ist, das würde wahrscheinlich alles nur noch schlimmer machen.

Nee... die USA sind echt ein failed state... mir stehen jedes mal die Haare zu Berge wenn ich im TV wieder von der tollen, alten Demokratie der USA höre die nach wie vor Vorbild für uns alle ist. Sowas in der Art hat unser Außenminister ja von sich gegeben. :fp:

Da war die Aussage eines US-Politologen deutlich treffender... der meinte die USA waren nie eine Demokratie und sind bestenfalls, seit Frauen und Schwarze wählen dürfen (also erst seit gut 50(!!!) Jahren), auf dem Weg dahin. Das aktuelle System sei aber schlicht auch noch nicht demokratisch und schließt nach wie vor zu viele Menschen aus. Hier nannte er das Ändern der Wahlbezirke, der Ausschluss von Straftätern und eben das Prinzip der Wahlmänner.

Ich finde es faszinierend, dass das linke/linksextreme Narrativ des Untergangs der US-amerikanischen Demokratie immer noch gesponnen wird, ganz im Einklang mit der generellen Neigung dieser Szene zum USA-Bashing, obwohl die Fakten ja gerade das Gegenteil zeigen. Der demokratische Wahlprozess in den US läuft - trotz Pandemie - hervorragend ab und es sind keinerlei signifikanten Störungen des Ablaufes bekannt.

Die linken Gewaltphantasien eines "Aufstandes rechtsextremer Milizen" oder gar eines "Bürgerkrieges" sind genau das: Phantasien, die nicht auf empirischen Beobachtungen beruhen. Wenn man also "Angst vor Gewalt" in der linken Filterblase hat, weil man sich diese Szenarien zuerst selber in dieser Blase ausgedacht hat, dann ist das ein Problem der Filterblase und ihrer Einwohner, aber nicht der Demokratie in den USA.

Dass von einer Seite behauptete illegale Abläufe beim Wahlprozess vor der Judikative untersucht und entschieden werden können, ist in jedem vernünftigen demokratischen Rechtsstaat der Welt der Fall.

Wenn die Klagen einer Partei prozessual oder inhaltlich nicht gerechtfertigt sind, so wird eine unabhängige Judikative darüber der Rechtslage entsprechend entscheiden.

Wie ich vorausgesagt habe, hat auch ein Möchtegern-Autokrat wie Donald Trump keine realistische Möglichkeit, das geniale System der Checks & Balances und der Separation of Powers der US-Verfassung auszuschalten oder zu umgehen.
 
ähh... ja und? das ist immerhin ein demokratischer vorgang. ich verstehe die geschichte des wahlsystems. aus meiner sicht ist es im jahr 2020 (und auch im jahr 1920) schlicht überholt und falsch.
Naja, die Interessen zwischen den ländlichen Bundesstaaten und den Bundesstaaten an den Küsten differieren doch erheblich.
Obs da so viel demokratischer wäre, wenn de facto nur noch die Bevölkerung in den Städten über den Präsident entscheiden würde?
 
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