Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Amerika, we have a problem (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
    Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.
    Ich befürchte, dass auch seine letzten Sätze wahr werden.
    Trump beansprucht den Sieg in den genannten Staaten ja bereits für sich. Wenn die Briefwahlzettel diesen Trend drehen, wird es sich mit Händen und Füßen wehren, er wird "seine" Milizen mit weiterem Dog Whistling (oder auch direkt) anstacheln, sich gegen diesen "Betrug" aufzulehnen.

    Die nächsten Tage werden potenziell brandheiß in den USA. Das Rennen ist noch lange nicht gelaufen und ich fürchte fast, es kann so oder so keinen guten Ausgang nehmen.
     
    Was ist mit den ganzen Prognosen im Vorfeld, wo man Biden klar vorne gesehen hat? :ugly:
    Man hat wohl unaufgefordert Millionen von Briefwahlunterlagen in Regionen verschickt, wo sich überwiegend "Biden-Wähler" registriert haben (normalerweise passiert das, wie bei uns, nur auf Anfrage) und das einfach in die pro-Biden Statistik einfließen lassen, ohne tatsächlich wissen zu können, wie viele davon tatsächlich in die Wahl einfließen. Deswegen redet Trump ja auch von Betrug.
     
    Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
    Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

    Trump gewinnt bei allen (!) Bevölkerungsgruppen im Vergleich zu 2016 hinzu, außer bei weißen Männern. Surprise.
    Aber wieso? Das würde mich mal wundern. Was hat er für die Schwarzen und Latinos so alles gemacht? Oder geht es wirklich nur um die Wirtschaft?
     
    Aber wieso? Das würde mich mal wundern. Was hat er für die Schwarzen und Latinos so alles gemacht? Oder geht es wirklich nur um die Wirtschaft?
    Trump ist halt ein eiskalter, neoliberaler Kapitalist. Das ist eine radikale Position, aber für Deregulation und Rückzug des Staates können sich im Zweifelsfall eben auch Leute begeistern, die vom Staat bislang ohnehin nicht viel erwarten konnten.

    Was für eine Alternative soll da Biden sein?
     
    Gestern Abend gabs noch ein ganz interessantes Interview mit einem Berater der Republikaner der auch Trump gewählt hat obwohl er unsicher war. Als Grund gab er an, dass man eben nicht nur den Präsidenten wählt sondern die Partei und deren Ansichten. Und wenn du halt gegen Stammzellenforschung oder Abtreibung bist, wählst du Trump. Ich find das schon nachvollziehbar, auch wenn ich persönlich finde, dass das zu kurzsichtig ist und man sich Gedanken machen müsste was dieser Wicht alles kaputt macht. Als Europäer kann man aber das wohl schwer nachvollziehen.
     
    Trump ist halt ein eiskalter, neoliberaler Kapitalist. Das ist eine radikale Position, aber für Deregulation und Rückzug des Staates können sich im Zweifelsfall eben auch Leute begeistern, die vom Staat bislang ohnehin nicht viel erwarten konnten.

    Das ist genau der Punkt, wo Trump seine Wähler abholt. Er betont ja selber, dass er "Geschäftsmann" und kein Politiker ist, der Amerika wie ein Wirtschaftsunternehmen führt gegen die Interessen der etablierten Politik. Das gefällt vielen seinen Anhängern gerade so gut an Trump.
     
    Trump ist halt ein eiskalter, neoliberaler Kapitalist. Das ist eine radikale Position, aber für Deregulation und Rückzug des Staates können sich im Zweifelsfall eben auch Leute begeistern, die vom Staat bislang ohnehin nicht viel erwarten konnten.

    Was für eine Alternative soll da Biden sein?
    Das habe ich von Schweizer Unternehmer auch gehört. Überspitzt gesagt wurden pro neuem verabschiedeten Gesetz, vier alte gestrichen. Das spüre man als Unternehmen sehr deutlich. Steuern, Unweltschutz etc. wurden gelockert, das ist natürlich toll für ein paar wenige.

    Aber dass dies so viel Einfluss auf so gut wie alle Leute hat, verwundert mich doch sehr.
     
    Das ist genau der Punkt, wo Trump seine Wähler abholt. Er betont ja selber, dass er "Geschäftsmann" und kein Politiker ist, der Amerika wie ein Wirtschaftsunternehmen führt gegen die Interessen der etablierten Politik. Das gefällt vielen seinen Anhängern gerade so gut an Trump.
    Abgesehen davon dass der Typ gar keine Unternehmen führen kann. Er geht ja ständig Bankrott. Wenn er wenigstens ein super krass erfolgreicher Geschäftsmann wäre. Ist wie dem Steuerberater alles anvertrauen, der ständig selbst wegen falscher Steuererklärungen vor Gericht ist. Und das dann als Experte zu feiern, der es schon richtig machen wird.
     
    7353374B-CFF9-4371-945B-2A0C503B4308.jpeg


    Das ist das eigentlich wirklich Traurige daran..... vor 4 Jahren kann so ein Ausrutscher mal passieren aber dass Trump dieses Jahr nicht krachend scheitert ist einfach unbegreiflich.
     
    Anhang anzeigen 132499

    Das ist das eigentlich wirklich Traurige daran..... vor 4 Jahren kann so ein Ausrutscher mal passieren aber dass Trump dieses Jahr nicht krachend scheitert ist einfach unbegreiflich.
    Man vergisst das das aus der Sicht derer nicht menschenverachtend oder sowas in der Art ist. Jemand der gegen Abtreibung ist zb sieht das ja ganz anders in seinem Blickwinkel als jemand mit ProChoice-Ansichten. Trumpwähler denken nicht, dass er so ist.
     
    Hoffentlich geht dann endlich die ständige Trump-Berichterstattung in den deutschen Medien etwas zurück.
    Jeder Pups von dem gibt hier ne Schlagzeile, das macht einen doch völlig kirre. Ich weiß mehr über die USA als über Polen oder Ungarn, das kanns ja auch nicht sein. (ich weiß, man kann sich selbst informieren, aber jetzt gehts mir gerade über das, was einem von den Medien serviert wird).

    Vielleicht merken sie jetzt mal, dass Wahlen in den USA nicht dadurch entschieden werden, dass man im fernen Europa Stimmung macht.

    Ich finds ja auch völlig dämlich, diesen Trottel, dieses Nichts, dieses Vakuum, noch mal zu wählen. Aber das ist Sache der Amerikaner.

    Aber wahrscheinlich geht hier jetzt wieder das mediale Gejammer los, unzählige Kommentare und Leitartikel werden erscheinen, das Feuilleton arbeitet sich am trumpschen Kosmos ab, etc pp. Könnte jetzt schon kotzen.
     
    Der Tweet oben stimmt schon einmal faktisch nicht: Es ist nicht "mindestens die Hälfte der AmerikanerInnen" die Trump "OK" findet, wenn Biden den popular vote gewinnt. Es ist "weniger als die Hälfe der AmerikanerInnen".

    Abgesehen davon: Biden führt inzwischen sehr knapp in Wisconsin, das hat sich inzwischen umgedreht.

    Und in Michigan sieht es auch gut für Biden aus, den Bundesstaat zu seinen Gunsten zu drehen.

    :D
     
    Abgesehen davon dass der Typ gar keine Unternehmen führen kann. Er geht ja ständig Bankrott. Wenn er wenigstens ein super krass erfolgreicher Geschäftsmann wäre. Ist wie dem Steuerberater alles anvertrauen, der ständig selbst wegen falscher Steuererklärungen vor Gericht ist. Und das dann als Experte zu feiern, der es schon richtig machen wird.
    Trump ist ein Meister darin, Misserfolge als Erfolge zu verkaufen und evtl. Versagen anderen in die Schuhe zu schieben wie z.B. vermeintlich korrupten Politikern, die zu seinem Nachteil manipuliert haben oder eben der "Lügenpresse" und darin ist er sehr erfolgreich, sonst wäre er nicht Präsident geworden und auch geblieben trotz aller Skandale.
     
    Zurück
    Oben