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Amerika, we have a problem (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ach lass doch, wäre er es selber gewesen der da hilflos gewürgt werden würde und deswegen irgend so ein Dritter eingreift und dem Kontrolleur ins Gesicht tritt würde er sich vermutlich für den Eingriff des Dritten beim Kontrolleur entschuldigen, sich wieder höflich zu Boden werfen und dessen Arm mit diesen Worten "komm das versuchen wir jetzt nochmal" wieder erneut um sein Genick klemmen.


Edit: Ne mal ehrlich, was macht man da, wenn man jemanden vor den eigenen Augen gewürgt und auch schon rot werdend liegend sieht und der Würgende durch verbales Ermahnen auch davon nicht ablässt? Ihm den Arm heraus drehen und wenn er nicht loslässt und alles noch schlimmer zudrückt? Ihm die Hose runter ziehen?

Also mein erster Instinkt ist da auch erstmal ihm am liebsten erstmal ins Gesicht treten zu wollen, würde ich aber nie machen.
Eher so in den Magen oder in die Lendengegend.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Trump ist eben ein Faschist und macht das, was Faschisten so mit Gegenstimmen machen.

Wenn man überlegt, wie er den US Rechtsstaat in vier Jahren ausgehöhlt hat, welche früher undenkbaren Dinge Alltag geworden sind... Würde er nochmal gewinnen, keine Ahnung, wie die USA in vier weiteren Jahren aussehen würde.
Man muss aber auch das System betrachten das diese Entscheidungen mit trägt. Die USA sind am Ende des Tages eigentlich noch eine funktionierende Demokratie und Trump rumpelt da nicht allein gegen alle und lässt wirklich kritische Stimmen verschwinden wie man das von Putin vermutet. Trump wird von nahezu allen republikanern gestützt und gedeckt und auch die Staaten müssen in solche Aktionen wie in Portland einwilligen. Die sind sehr ähnlich zu Deutschland geregelt. Angie kann hier auch nicht ohne weiteres über laschets Nase hinweg das militär demonstranten wegräumen lassen. Das Problem in Amerika geht viel tiefer als dieses "fuck trump" gebrülle uns glauben lassen möchte. Trump ist nur der Pilz der oben aus der Erde raus guckt, das geflecht darunter ist das wahre Problem.
 
USA und Demokratie in einem Satz:D

wäre das ne richtige Demokratie wäre doch Clinton Präsidentin. So wie ich das verstanden habe, können da Wahlbezirke so manipuliert werden das man quasi nur gewinnen kann.
 
Das gerrimandering wurde schon vor ewigkeiten betrieben und hatte bei Obama auch keinen Einfluss. Clinton war halt ganz objektiv auch einfach keine gute Kandidatin. Das ist als würde man hier Merz nachweinen. Das trump gewonnen hat lag zum Teil an ihr aber auch daran das es die ersten Wahlen waren die den digitalen Wandel vollkommen ausgenutzt haben. Die schlammschlacht fand auf allen Plattformen statt und man hat genau gewusst welche Wähler man abgreifen muss. Man ist Politik wirtschaftlich angegangen. Angebot und Nachfrage. Wenn trump eins kann, dann sowas wie man sieht.
 
Die Tage in Leipzig:
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Da kommen einem so hässliche Gedanken hoch wie zbsp. dem Würgenden aus Notwehr beherzt in die Fresse zu treten (was definitiv nicht die Lösung sein sollte).

Das hab ich mir in dem Moment aber auch gedacht als der einfach nicht aufhören wollte. Dem muss doch gleich mal einer auf die Nase hauen damit er den Griff löst. Bzw. einfach selbst Nase und Mund zuhalten. Wenn der selbst keine Luft bekommt lässt er los weil er sich befreien will.
 
Das gerrimandering wurde schon vor ewigkeiten betrieben und hatte bei Obama auch keinen Einfluss. Clinton war halt ganz objektiv auch einfach keine gute Kandidatin. Das ist als würde man hier Merz nachweinen. Das trump gewonnen hat lag zum Teil an ihr aber auch daran das es die ersten Wahlen waren die den digitalen Wandel vollkommen ausgenutzt haben. Die schlammschlacht fand auf allen Plattformen statt und man hat genau gewusst welche Wähler man abgreifen muss. Man ist Politik wirtschaftlich angegangen. Angebot und Nachfrage. Wenn trump eins kann, dann sowas wie man sieht.

Doch, klar hatte das einen Einfluss. Bei den Wahlen zum Repräsentantenhaus 2012 z.B. ganz schön zu sehen. Demokraten ~49% der Stimmen, Republikaner ~48%. Sitze: 234 für die Republikaner und 201 für die Demokraten.

Das Konzept dahinter ist der absolute Wahnsinn. Dass das ganze auch noch vollkommen legal ist, setzt dem natürlich die Krone auf.


USA und Demokratie in einem Satz:D

wäre das ne richtige Demokratie wäre doch Clinton Präsidentin. So wie ich das verstanden habe, können da Wahlbezirke so manipuliert werden das man quasi nur gewinnen kann.

Das muss man ein bisschen auseinanderhalten. Gerrymandering - d.h. Wahlbezirke so zuschneiden, dass man in sehr wenige möglichst viele Leute reinpackt, die einen sowie nicht wählen, damit man die verbleibenden zum größten Teil gewinnt - funktioniert "nur" für die Wahlen zum Repräsentatenhaus. Die Präsidentschaftswahl wird "nur" durch das System der Wahlmänner dahingehend manipuliert, dass eben nicht der Popular Vote zählt, sondern die jeweiligen Ergebnisse der Bundesstaaten (die i.d.R. alle Stimmen derjenigen Partei zuschlagen, die die relative Mehrheit hat). Dazu kommt natürlich noch, dass dort das eigentlich recht fundamentale Prinzip, dass jede Stimme das gleiche Gewicht haben sollte nicht gilt (z.B. Kalifornien ~0,7 Mio. Einwohner pro Wahlmännerstimme, Wyoming ~0,2 Mio. Einwohner pro Wahlmännerstimme).
 
Das gerrimandering wurde schon vor ewigkeiten betrieben und hatte bei Obama auch keinen Einfluss. Clinton war halt ganz objektiv auch einfach keine gute Kandidatin. Das ist als würde man hier Merz nachweinen. Das trump gewonnen hat lag zum Teil an ihr aber auch daran das es die ersten Wahlen waren die den digitalen Wandel vollkommen ausgenutzt haben. Die schlammschlacht fand auf allen Plattformen statt und man hat genau gewusst welche Wähler man abgreifen muss. Man ist Politik wirtschaftlich angegangen. Angebot und Nachfrage. Wenn trump eins kann, dann sowas wie man sieht.

:skep:
 
Die Tage in Leipzig:
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Da kommen einem so hässliche Gedanken hoch wie zbsp. dem Würgenden aus Notwehr beherzt in die Fresse zu treten (was definitiv nicht die Lösung sein sollte).
Ist der Kerl wenigstens angezeigt und entlassen worden?

edit: ok, habs schon gelesen
 
Man muss aber auch das System betrachten das diese Entscheidungen mit trägt. Die USA sind am Ende des Tages eigentlich noch eine funktionierende Demokratie und Trump rumpelt da nicht allein gegen alle und lässt wirklich kritische Stimmen verschwinden wie man das von Putin vermutet. Trump wird von nahezu allen republikanern gestützt und gedeckt und auch die Staaten müssen in solche Aktionen wie in Portland einwilligen. Die sind sehr ähnlich zu Deutschland geregelt. Angie kann hier auch nicht ohne weiteres über laschets Nase hinweg das militär demonstranten wegräumen lassen. Das Problem in Amerika geht viel tiefer als dieses "fuck trump" gebrülle uns glauben lassen möchte. Trump ist nur der Pilz der oben aus der Erde raus guckt, das geflecht darunter ist das wahre Problem.
Weder Portland noch Oregon haben dieser Praxis zugestimmti sondern erheben jetzt im Gegenteil Klage gegen das vorgehen.
 
Aber das wird ja ständig nicht eingehalten, sei es auch EU oder Deutschland.

Absolut. In manchen Fällen einfach so (EU-Parlament), in anderen aber auch um die kleineren Bundesländer nicht völlig unter die Räder kommen zu lassen (Bundesrat).

In den USA ist das aber "etwas" übertrieben imo. Senat (2 Senatoren pro Staat unabhängig der Bevölkerungsgröße) und Präsidentschaftswahl sind quasi zwei der drei großen Organe, bei denen die kleinen Staaten überproportional viel Gewicht haben.
 
Vor allem was soll das dort? Ich versteh nicht was da passiert. Sind die alle verrückt geworden?

Das passiert wohl, wenn man Polizeieinheiten militärisch organisiert. Für die gehts nicht darum, die Ordnung aurecht zu erhalten, sondern nur darum, "den Feind" zu bekämpfen. Und der Feind ist jeder, der abends ohne Uniform auf der Straße ist... Korpsgeist, Kriegswaffen, gepanzerte Fahrzeuge und hohe "Rechtssicherheit" bei gravierenden Verstößen im Dienst. Was kann da schon schiefgehen...
 
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