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MULTI Alien: Isolation

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hab das Spiel kürzlich durchgespielt und bin immer noch extrem angetan. Wollte eigentlich ein längeres Review schreiben, aber komme einfach nicht dazu.

Für mich als Alien-Fan, ist das ein wahr gewordener Traum. Es ist großartig, dass 35 Jahre nach Kino-Release ein Spiel veröffentlicht wird, dass so nah an die Vorlage rankommt, wie kein anderes Spiel und kein Film davor.

Atmosphärisch ein absolutes Brett. Teilweise echt pervers, wie mir die Pumpe ging und wie ich mich erschreckt habe. Sevastopol lebt und atmet und ich hab jede Sekunde genossen, die ich auf der Station verbringen durfte. Manchmal musste ich echt erst ein paar Minuten im Schrank stehen bleiben, bis ich mich wieder raus getraut habe. Nur um dann wieder drauf zu gehen. Geärgert hab ich mich darüber aber nie, muss ich sagen.

Ich kann die ein oder anderen Kritikpunkte durchaus verstehen, aber mich haben sie nie gestört. Dafür hat mich das Gesamtpaket einfach zu sehr in seinen Bann geschlagen. Längen gab es für mich nicht. Im Gegenteil, ich hätte gerne noch ein paar Stunden länger gespielt. Auch die scheinbare Unberechenbarkeit des Aliens empfand ich nicht als störend. Es passt einfach zu diesem fast perfekten Killer. Einzig das Ende fand ich ein wenig enttäuschend.

Es ist definitiv das beste Alien-Spiel, das jemals entwickelt wurde. Der erfrischend neue Ansatz wurde herausragend umgesetzt und ich hoffe, dass wir einen Nachfolger beschert bekommen! :dhoch:
 
Vor allem wenn ich im Spind bin und das Alien vorbei ist, trau ich mich auch nicht raus weil es ja gleich wieder kommen könn. teDann ist es mal wieder oben im Schacht und nach paar Schritten kommt es hinter mir wieder runter. Total übel, macht mir dann jedes mal echt zu schaffen.
 
Vor allem wenn ich im Spind bin und das Alien vorbei ist, trau ich mich auch nicht raus weil es ja gleich wieder kommen könn. teDann ist es mal wieder oben im Schacht und nach paar Schritten kommt es hinter mir wieder runter. Total übel, macht mir dann jedes mal echt zu schaffen.
Typisch krankenstation. :d das ist später nicht so extrem aber anders und nicht weniger schlimm.
 
Ey, ich finde die Atmo ja der absolute Hammer! Aber mir ist das jetzt schon etwas zu viel mit dem Alien, werds ja gar nicht mehr los. Manchmal ist weniger halt doch mehr. Habe jetzt die Keycard und der Doc wurde

vom Alien geschnappt.

Bin dann mit dem Aufzug und anschließend durch nen Schacht in einen neuen Bereich und schon wieder tauchts da auf. Komme so halt kaum vorwärts, weil es trotz schleichen immer da auftaucht wo ich mich befinde. Keine fünf Schritte und muss wieder in nen Spind. Fand das ja bisher ganz spannend. Aber das darf jetzt nicht bis zum Ende durchgehend so bleiben, das nutzt sich halt auch irgendwann ab.
 
Vergangene Nacht beendet. Und bin froh das ich durch bin. Zum Ende hin hat es mich sogar leicht genervt. Finde man hätte es da mit den Androiden und im Anschluss noch mit den Aliens nicht so übertreiben sollen. Hatte dann bei mir schon nicht mehr die gleiche angespannte Atmosphäre wie am Anfang, sondern "Ja, schon wieder das Alien...gääähn". Für mich persönlich wäre es viel besser gewesen, wenn sie den Einsatz etwas zurückgefahren hätten. Die Atmo war so schon klasse und ausreichend durch die Geräusche und das Design der Raumstation.

Trotzdem war es ein sehr gutes Spiel das auch sehr vieles richtig gemacht hat.

Durchgang war auf Hard und menschliche Gegner wurden alle umschlichen.
 
Bin da bei zonko. Vieles war einfach sehr durch das ständige Backtracking in die Länge gezogen. Bin von sowas eh kein Freund. Ausnahme, Metroid Prime.
 
So viel Backtracking gab's doch gar nicht, mir fällt gerade mal der Weg vom Techniker-Komplex zur Brücke ein, vielleicht hat sich irgendwo mal was gekreuzt, wie Cargo oder Labor, aber eigentlich hat das Spiel permanent mit neuen Schauplätzen beeindruckt. Außerdem kann man dem Spiel wohl schlecht vorwerfen, eine Raumstation simulieren zu wollen, auf der man sich über Transit-System, Gänge und Tunnel realistisch fortbewegen muss und nicht alles wie eine inszenierte Einbahnstraße ohne Rückspiegel abläuft. So war's schon bei System Shock und so ist es auch hier umgesetzt, das ist kein Makel sondern Intention.
 
Naja gefühlt fand ich das schon mehr. Fand auch dieses "Geh den weiten Weg zu Punkt A und aktiviere den Schalter" mach ich und "Oh, kein Strom, geh dann erstmal woanders hin und aktiviere den Strom". Liest sich jetzt alles etwas negativ, aber sind eben ein paar Dinge die mich gestört haben, was aber nicht bedeutet das ich das Spiel schlecht finde. Im Gegenteil, gehört für mich auch zu den besten in dieser Gen. Aber wie bei MGS, bin ich jemand der eben nicht nur positives anspricht. Auch das Thema mit dem Alien das mir einfach viel zu oft auftauchte. Ist eben meine persönliche Sicht.

Auf jeden Fall hätte ich gerne eine Forsetzung.
 
Das Problem gegen Ende war ja eher dass es so ablief.
"Geh zu Punkt A....Oh kein Strom...geh zu Punkt B...Strom aktiviert? Na dann geh wieder zu A...ach verdammt da klemmt was...geh wieder zu B und aktivier die Notentriegelung....Notenriegelung funktioniert nicht? Ach, was solls dann geh halt zu C."

Das war zum Schluss einfach nur sinnloses hin und her geschicke um den Spieler noch ein paar mal mit dem Alien zu konfrontieren.
 
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