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Absturz einer deutschen Maschine von German Wings in Frankreich

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Finde ich auch ganz schlimm. Egal wie es ist - auch diese Eltern haben einen Sohn verloren und müssen damit und dem ganzen Drumherum klar kommen.

Dabei können die Eltern in dem Fall wahrscheinlich wirklich 0,0 dafür. Bei den ganzen Amokläufern konntest du bei den Eltern immer eine minimale Teilschuld finden. Waffenschrank nicht abgesperrt, nicht ernst genommen etc.

Hier haben die Eltern einen intelligenten, freundlichen Mann aufgezogen, der aufgrund einer Krankheit und seiner Macht über Menschenleben eine riesen Dummheit begeht.
 
Ich bin absolut gegen staatliche Regulierungen der Medien aber sicher ist auch eins:

Das sind die Zeichen der zeit.
Es wird immer schlimmer und immer mehr Hemmschwellen fallen. Die neuen Möglichkeiten Bilder aus Socialmedia Networks und google Maps an die breite Öffentlichkeit zu bringen wird man weiterhin auskosten.

Und solange genug Leute einschalten und die Zeitungen kaufen werden die auch einen Teufel tun was zu ändern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich flieg ja regelmäßig. Und da passieren ständig irgendwelche Dinge die man sich als unbeteiligter Passagier nicht erklären kann. Hier mal ne Schleife, da mal ne Kurve, dann gehts wieder ein bisschen höher, und manchmal halt auch in den Sinkflug. Das passiert so häufig und immer aus völlig profanen Gründen die halt in dem Moment nur die Crew kennt. Ich mach mir da als Passagier keine Gedanken, eben weil ich weiß dass die da ihre Gründe für haben und einen reibungslosen Flugablauf gewährleisten wollen.

Das würde mich auch nicht beunruhigen, aber wie gut abgeschirmt von der Öffentlichkeit ist eine Cockpittür? Wenn der da wirklich gegentritt, mit ner Axt drauf eingedroschen haben sollte und "Andreas, mach die Tür auf!" brüllte, sähe es natürlich anders aus.
 
Die ist doch gar nicht abgeschirmt...davor ist doch noch die Kabinencrew und die hat son ollen Vorhang zum zu ziehen.
 
Finde ich überhaupt nicht. Ich weiß jetzt natürlich nicht wie die "Serie von Amokläufen bei Postangestellten" abgelaufen ist, aber mit "amok" hat das in Frankreich einfach nichts zu tun. Nicht mal durch ne Schule laufen und gezielt Lehrer abknallen ist "amok". Dass das Wort in Deutschland schon seit Ewigkeiten falsch verwendet wird, macht es nicht richtiger.

Gestern las ich was von Kamikaze. Auch falsch. Er hat ja auf dem Boden nichts gezielt angegriffen. Einiges soll einfach nur fies klingen in ner Überschrift.


Mit dem Begriff Amok (malaiisch: meng-âmok, meist mengamuk: randalieren, toben, „durchdrehen“) werden Gewalthandlungen bezeichnet, bei denen mehrere Personen durch einen einzelnen, bei der Tat körperlich anwesenden Täter innerhalb eines Tatereignisses getötet werden.



Auch das die Tat geplant war ist nach viele Psychiatern und Psychologen wahrscheinlich. Er hat sich höchstwahrscheinlich schon lange überlegt wie er es anstellt und nur auf die Gelegenheit gewartet.


Du sagst wohl das Amok hier der falsche Begriff ist, versäumst aber mir zu erklären warum du ihn für nicht angebracht hälst?
 
Das würde mich auch nicht beunruhigen, aber wie gut abgeschirmt von der Öffentlichkeit ist eine Cockpittür? Wenn der da wirklich gegentritt, mit ner Axt drauf eingedroschen haben sollte und "Andreas, mach die Tür auf!" brüllte, sähe es natürlich anders aus.


Niemand hat gesagt wie lange man Schreie hört. Es hieß nur kurz vor der Explosion.
Was heißt kurz? Ich denke der Pilot hat auch nicht nach 3 Minuten schon zur Axt gegriffen grade weil er wusste das er damit Panik auslöst.


Das Geschulte Leute die so lange wie möglich versuchen dass die Passagiere nichts mitkommen.
 
Du kannst das höchstens einen Selbstmordanschlag nennen, es ist aber sehr anzunehmen dass nicht im Vordergrund stand dass er andere umbringt, sondern dass er sich selbst umbringt.
 
Du kannst das höchstens einen Selbstmordanschlag nennen, es ist aber sehr anzunehmen dass nicht im Vordergrund war dass er andere umbringt sondern dass er sich selbst umbringt.


Meinst du wirklich?

Tue ich mir schwer mit. Wenn er auf die Gelegenheit gewartet hat wusste er ja immer: wenn ich das dann so mache sterben viele Menschen mit mir.

Selbstmörder Haben aber nicht die Intention anderen Leid zuzufügen.
Wenn man diesen Vorfall mit klassischen Suizid gleichsetzt tut man den Menschen die sich selbst umgebracht haben unrecht. Das ist eine andere abscheuliche Dimension.

Er hätte sich auf x Weisen umbringen können hat aber dann diese gewählt, und wahrscheinlich auf die Gelegenheit gewartet.



Beim Wort selbstmordanschlag dagegen denke ich wiederum an Menschen die gezielt andere unbestimmte Menschen in den Tod reißen wollen ( die im nahen Osten die Täter mit sprengstoffgürtel)
 
Sehe ich nicht so. Wenn man bewusst 150 Menschen in den Tod reißt, ist das weit entfernt von einem Selbstmordanschlag.
Die Krankheit ist hier der maßgebliche Unterschied zu einem gesunden Verstand. Man kann annehmen dass er das ausgeblendet hat. Ich weiß auch nicht was es euch bringt den Piloten als Amokläufer oder Terrorist zu betiteln, es spricht nichts dafür, wenn der Typ gewollt hätte Menschen zusätzlich zu schaden hätte es das Flugzeug auch anders steuern können, der hat sich 10 Minuten lang auf seinen Tod eingestellt, dem Rest war dem doch scheiß egal, nach dem Motto, was interessieren mich andere Menschen. Sofern keinen neuen Indizien auftauchen bleibt es ein Suizid, nennt sich auch Mitnahmesuizid.
 
@pil

Der Mitnahmesuizid hat aber immer einen Hintergrund zB Mutter tötet ihr Kinder weil sie denkt sonst passiert ihnen etwas wenn ich nicht mehr da bin oder in dieser Welt sollen meine Kinder nicht aufwachsen.
Ehemann tötet Frau weil niemand anders sie haben soll- Besitzanspruch und Eifersucht.


Das fehlt hier komplett. Er hatte keine Beziehung zu den 149 Menschen.
Das wurde gestern so von Einer Psychologin bei maybrit illner erklärt.

Ich habe grade nochmal nachgeschaut: selbstmordanachlag verfolgt immer ein Ziel. ZB ein religiöses oder politisches. Das fehlt hier ja anscheinend auch. Der Zweck war zu töten und nicht was zu ändern oder zu bewegen.


Natürlich ist es im Grunde auch egal, das hilft weder Opfern noch angehörigen.
 
Für die ganze Presse wäre es jetzt wirklich ein Denkzettel wenn sich herausstellt, das der Co-Pilot doch außer Gefecht war oder ähnliches... Also kein Suzid gemacht hat

Es gab gestern auch ein Interview in einer Sendung bei der ARD das es schon komisch ist das der Franz. Staatsanwalt nur anhand des Voice Recorders diese Schlüsse ziehen kann (Atmung des Co-Piloten), denn es fehlen ja noch die entscheidenen Hinweise des Flugrekorders.

Finde es auch erschreckend wie weit die Unschuldsvermutung noch gilt... Denn noch sind es alles Indizen und keine Fakten :(
 
Das passt doch alles nicht....Die vorschnellen Suizid-Theorien, die auch allzu schnell als Fakten hingestellt wurden, obwohl auch von fachlicher, unbeteiligter Seite immer wieder kritische Stimmen zu hören sind (siehe nur Illner gestern) - Die Art und Weise, diese Chance des Toilettenaufenthalts des Kapitäns so planmäßig zu nutzen - Sieht ja schon fast aus, als wäre die Absturzstelle geplant gewesen - Warum weiß die NY Times alles früher als sämtliche Europäer ? Warum wird das FBI hinzugezogen ? Die vorherigen Gerüchte von technischen Problemen vor dem Start werden gar nicht mehr thematisiert - Fragen über Fragen !

Ich habe bezüglich der uns zur Verfügung gestellten Infos ein ganz schlechtes Bauchgefühl.....irgendwie komisch !
 
Mit dem Begriff Amok (malaiisch: meng-âmok, meist mengamuk: randalieren, toben, „durchdrehen“) werden Gewalthandlungen bezeichnet, bei denen mehrere Personen durch einen einzelnen, bei der Tat körperlich anwesenden Täter innerhalb eines Tatereignisses getötet werden.



Auch das die Tat geplant war ist nach viele Psychiatern und Psychologen wahrscheinlich. Er hat sich höchstwahrscheinlich schon lange überlegt wie er es anstellt und nur auf die Gelegenheit gewartet.


Du sagst wohl das Amok hier der falsche Begriff ist, versäumst aber mir zu erklären warum du ihn für nicht angebracht hälst?

Weil er - wenn es so ablief wie bis dato berichtet - nicht durchgedreht ist. Ganz einfach. So unfassbar der Ablauf auch wäre, das "die passende Situation abwarten" einem absurd vorkommt, so wenig ist er auch in einem irrationalen Rauschzustand abgelaufen. Genausowenig, wie geplante Massaker an Schulen, die nichts weiter als Attentate sind. Oder Breivik, der gezielt Sozialistennachwuchs töten wollte und mit seiner Bombe im Finanzdistrikt lediglich für Ablenkung sorgte.

"Amok" würde in solchen Fällen sogar den Täter entlasten. Sollte es aber nicht.

Niemand hat gesagt wie lange man Schreie hört. Es hieß nur kurz vor der Explosion.
Was heißt kurz? Ich denke der Pilot hat auch nicht nach 3 Minuten schon zur Axt gegriffen grade weil er wusste das er damit Panik auslöst.


Das Geschulte Leute die so lange wie möglich versuchen dass die Passagiere nichts mitkommen.

Darum ging es gar nicht. Deswegen stellte ich auch die Frage, wie sehr die Cockpittür von den Passagieren abgeschirmt ist.
 
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