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Absturz einer deutschen Maschine von German Wings in Frankreich

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Absolut. Ich habe beruflich mit Flugzeugen zu tun, bin auch mehrere Male als Jump Seat Passagier mitgeflogen, bin allerdings trotzdem kein Experte, aber Piloten machen in ihrem täglichen Geschäft Fehler und lassen sich zur Fahrlässigkeit verleiten.
Mängel am Flugzeug werden auch meist erst erkannt, wenn es zu spät ist. Selbst die 737 hatte jahrelang heftige Konstruktionsfehler, die zu mehreren Flugzeugabstürzen führten, ehe man den Fehler überhaupt entdeckt hat.
Es gab auch mehrere Fälle von Wartungsfehlern, die zu Abstürzen und Notsituationen führten. Und das obwohl die Wartungsarbeiten von Airbus/Boeing selbst durchgeführt wurden.

Nur um mal einen kleinen Einblick zu bekommen. Ist natürlich trotzdem alles verhältnismäßig sicher und die Piloten sind clevere Jungs und Mädels, aber bei jedem Flug teilen sich zig Menschen die Verantwortung und niemand ist unfehlbar.

Das klingt dennoch alles sehr beunruhigend.

Ein Bekannter kennt auch einen oder mehrere Piloten, der sagte darunter sind auch extrem viele "Playboys" die nur eins neben dem Job im Kopf haben; Nutten und Koks. Also ein bisschen wie im Film FLIGHT mit Denzel Washington. Er meinte der Film wäre gar nicht mal so weit von der Realität entfernt.

Kein Plan was daran ist.
 
Im TV sagte ein "Experte" (ich mag dieses Wort nicht, aber weiß halt nicht was er wirklich tut) gerade es gibt sogar einen Notcode, der die Tür öffnet, wenn sie nicht von drinnen geöffnet wird. Aber auch dieser kann von innen deaktiviert werden. Das sei dafür gedacht wenn bspw. durch die Spionkamera erkannt werden kann dass das Flugzeug entführt werden soll. Wenn der Code nicht funktioniert, dann muss er deaktiviert sein. Verbarrikadieren der Tür sei schwierig, weil es keine Schwingtür ist, die nach innen aufgeht.
 
Das klingt wirklich verdammt krass. Ich will mir das gar nicht vorstellen...

Zu den Piloten: Eine gute Freundin ist Flugbegleiterin. Die sagt auch, dass bei kurzen Aufenthalten auf Langstreckenflügen so gut wie niemand beim Abflug wieder ganz nüchtern ist. Auch die Piloten nicht. Ist sicherlich etwas übertrieben, aber was die manchmal so erzählt... :staun:
 
In Pilotenkreisen wird schon länger über Sinn bzw Unsinn der verriegelten Cockpit Tür diskutiert ... Hier ein Bericht dazu :
http://www.austrianwings.info/2014/...ren-notwendigkeit-oder-gar-sicherheitsrisiko/

Was geschieht, wenn sich ein Pilot zur Toilette begibt, sein Kollege im Cockpit - aus welchen Gründen auch immer - das Bewusstsein verliert oder verstirbt (solche tragischen Fälle kommen durchaus vor) und der nun außerhalb des Flightdecks befindliche Pilot plötzlich keinen Zutritt mehr zur Steuerzentrale des Flugzeuges hat?
 
Kann ich mir echt nicht vorstellen, es sei denn, die Piloten haben die strikte Anweisung, während eines Fluges nicht das Cockpit zu verlassen.

Das mit dem Notcode hört sich schon plausibler an.

Richtig lesen. Den Notcode gibt es, aber auch er kann VON INNEN deaktiviert werden, wenn bspw. durch den Spion erkennbar ist, dass ein auf der anderen Seite jemand zur Eingabe des Codes gezwungen werden soll. Also zumindest ist diese Funktion für diese Fälle gedacht.
 
Richtig lesen. Den Notcode gibt es, aber auch er kann VON INNEN deaktiviert werden, wenn bspw. durch den Spion erkennbar ist, dass ein auf der anderen Seite jemand zur Eingabe des Codes gezwungen werden soll. Also zumindest ist diese Funktion für diese Fälle gedacht.

Das habe ich wohl gelesen, du... :P Ich bin jetzt aber mal davon ausgegangen, dass er nicht deaktiviert wurde. Ansonsten könnte man ja fast von Vorsatz sprechen.
 
Das ist nur Spekulation, wie nahezu alles im Moment. Interessanter Artikel @Wintermute. Der Vorfall aus Afrika klingt ja fast 1:1, wie das was jetzt berichtet wird - nur dass natürlich beim aktuellen Fall (noch) nicht klar ist, warum der Pilot die Tür nicht wieder öffnen konnte...
 
Das habe ich wohl gelesen, du... :p Ich bin jetzt aber mal davon ausgegangen, dass er nicht deaktiviert wurde. Ansonsten könnte man ja fast von Vorsatz sprechen.

Das wäre wohl das schlimmste Szenario, wenn da ein Selbstmord hintersteckt und der Pilot quasi absichtlich dicht gemacht hat. Aber das ist ja nur Speku... dennoch ein krasser Gedanke bei so vielen Menschenleben.
 
Grausame Vorstellung wäre das schon. Ich muss dazu sagen, ich besteige auch keine Flugzeuge. Für mich ist das eine ganz umheimliche Art und Weise jemandem sein Leben anzuvertrauen - auch wenn sie alltäglich und statistisch am sichersten ist. Auch im Zug, im Auto oder als Fußgänger kann man natürlich sterben, wenn jemand fremdes sich das vornimmt oder aus anderen Gründen das Bewusstsein verliert, aber irgendwie fühl ich mich WENN was passiert, sicherer als 12 km über dem Erdboden. Ich bin in meinem Leben zwar schon geflogen, aber irgendwann hat sich das so entwickelt, erklären kann ich das auch nicht.
 
Grausame Vorstellung wäre das schon. Ich muss dazu sagen, ich besteige auch keine Flugzeuge. Für mich ist das eine ganz umheimliche Art und Weise jemandem sein Leben anzuvertrauen - auch wenn sie alltäglich und statistisch am sichersten ist. Auch im Zug, im Auto oder als Fußgänger kann man natürlich sterben, wenn jemand fremdes sich das vornimmt oder aus anderen Gründen das Bewusstsein verliert, aber irgendwie fühl ich mich WENN was passiert, sicherer als 12 km über dem Erdboden. Ich bin in meinem Leben zwar schon geflogen, aber irgendwann hat sich das so entwickelt, erklären kann ich das auch nicht.

Nennt sich Flugangst. ;)

Versteh aber was du meinst.
 
Das wäre wohl das schlimmste Szenario, wenn da ein Selbstmord hintersteckt und der Pilot quasi absichtlich dicht gemacht hat. Aber das ist ja nur Speku... dennoch ein krasser Gedanke bei so vielen Menschenleben.

Das würde die Messlatte für Grausamkeiten auf jeden Fall weit verschieben. Deshalb besser gar nicht dran denken, bevor irgendwas erwiesen ist.
 
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