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Abmahnung wegen Tauschbörse

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Kleiner Tipp, wie sich das Einschalten eines Anwalts lohnen kann:

1) Erstberatung über Rechtsschutz (falls vorhanden)
2) Höhe der Abmahnkosten anzweifeln und das dann als neuen Streitwert ansetzen.

Ansonsten lohnt sich ein eigener Anwalt in solch einem klaren Fall gar nicht, weil man am Ende nur zwei Abmahnanwälte durchfüttert statt einem.

Edit: Ansonsten bleibt natürlich noch die Möglichkeit den Kollegen anzuschwärzen. Wenn du das nicht tust, bleibt es natürlich an dir hängen.
 
Raszagal schrieb:
eMKay schrieb:
Geh zum Anwalt. Meiner hat den Abmahnanwalt aufgefordert ihm eine legitime Vollmacht von dem Rechteinhaber vorzulegen was er bis heute noch nicht konnte.

So was ist aber sehr selten, denn so dumm sind die in der Abmahn-Industrie nicht alle.

Am Ende wird es sowieso darauf hinauslaufen, dass eine Abgeänderte Unterlassungserklärung aufgesetzt wird und dann entscheiden wird ob man zahlt oder nicht.


Sorry, aber ich vertraue da nur meinem Anwalt und keinen "hörensagen" aus Foren. Er meinte sowas wäre standart und er hatte noch keinen Fall wo eine solche Vollmacht wirklich vorlag.
 
Hamlet schrieb:
Wie können die denn anhand einer IP die Adresse rausfinden?

Indem ie beim Provider Auskunft verlangen, wer zum Zeitpunkt X die festgestellte IP zugewiesen hatte.
Finds aber auch fragwürdig von den Providern, dass sie Daten ohne Gerichtsbeschluss, nur aufgrund einer Abmahnung, rausrücken.
 
Genau daruaf wollte ich hinhaus. Die dürfen doch nicht einfach Daten von Kunden weitergeben. Da könnte dann ja jeder kommen und sagen er möchte die Adresse.
 
Ich wurde vor einigen Monaten auch das Opfer eines Abmahnanwaltes, angeblich wurde ein Pornofilm illegal heruntergeladen und das vor 2 Jahren!

Ich würde keinen Anwalt einschalten, nicht wegen 800,- Euro. Die Abzocker erstellen einen Serienbrief und schicken den hundertfach raus. Die möchten die schnelle Kohle machen. Wer weiß wie viele Leute direkt bezahlen, weil sie Unwissend sind, Angst haben oder einfach weil es ihnen peinlich ist und sie die Situation so schnell wie möglich vom Tisch haben wollen! :deal:

Wenn der Anwalt 300 Briefe schreibt und 80 Leute bezahlen, hat er doch ein nettes Geschäft gemacht. :ugly: Er wird aber ganz sicher nicht mit den anderen 220 Leuten vor Gericht ziehen, viel zu Aufwändig. Vielleicht mit einigen, wo es um gute Summen geht, wo es sich wirklich lohnt. :skep:

Also locker bleiben. :deal:


Punkt 1: Kein eigener Anwalt. Das kostest Geld, dass man nicht investieren möchte. :deal:
Punkt 2: Auf jeden Fall fristgerecht reagieren, aber auf keinen Fall die Unterlassungserklärung unterschreiben. Das wäre ein
Schuldeingeständnis! :schreck:
Punkt 3: Auf der http://abmahnwahn-dreipage.de/ die modifizierte UE benutzen!
Punkt 4: Nicht einen Cent bezahlen. :deal:
Punkt 5: Öh - nix tun und warten. Bei mir kam zumindest danach nix mehr. ;)
 
Mit dem kleinen aber feinen Unterschied das bei mir aber tatsächlich was herunter geladen wurde ;)

trotzdem werd ich es genau so machen wie du aufgezählt hast.
 
Hamlet schrieb:
Genau daruaf wollte ich hinhaus. Die dürfen doch nicht einfach Daten von Kunden weitergeben. Da könnte dann ja jeder kommen und sagen er möchte die Adresse.

Ganz so isses ja auch net.
Die Kanzlei hat ja Beweise, dass über die IP-Adresse illegal Daten geladen wurden.
Einfach so darf kein Provider Daten rausgeben.
 
el_barto schrieb:
Hamlet schrieb:
Genau daruaf wollte ich hinhaus. Die dürfen doch nicht einfach Daten von Kunden weitergeben. Da könnte dann ja jeder kommen und sagen er möchte die Adresse.

Ganz so isses ja auch net.
Die Kanzlei hat ja Beweise, dass über die IP-Adresse illegal Daten geladen wurden.
Einfach so darf kein Provider Daten rausgeben.

Trotzdem ist es höchstproblematisch, wenn solche Daten von privat zu privat weitergegeben werden. Die meisten Provider "kooperieren" viel zu oft mit Ermittlungsbehörden oder Anwälten, wo es nicht nur unnötig ist, sondern wo oft auch keine rechtliche Grundlage zur Weitergabe von Daten gibt.
 
Nasreddin schrieb:
el_barto schrieb:
Hamlet schrieb:
Genau daruaf wollte ich hinhaus. Die dürfen doch nicht einfach Daten von Kunden weitergeben. Da könnte dann ja jeder kommen und sagen er möchte die Adresse.

Ganz so isses ja auch net.
Die Kanzlei hat ja Beweise, dass über die IP-Adresse illegal Daten geladen wurden.
Einfach so darf kein Provider Daten rausgeben.

Trotzdem ist es höchstproblematisch, wenn solche Daten von privat zu privat weitergegeben werden. Die meisten Provider "kooperieren" viel zu oft mit Ermittlungsbehörden oder Anwälten, wo es nicht nur unnötig ist, sondern wo oft auch keine rechtliche Grundlage zur Weitergabe von Daten gibt.

Ich würd zum Dank dann gerade den Provider wechseln..... :D
 
Die nehmen sich doch da alle nix...
ODer gibts irgendwelche Provider, die bekanntermaßen nicht jedem Anwalt Nutzerdaten rausgeben?
 
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