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MULTI A Way Out

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Heute mit @Mavs nach rund 7-8 Stunden beendet und dank seiner Mithilfe auch noch die Platin-Trophäe geholt (die sich auch inhaltlich lohnt, da die Erfolge einen zu so manchem verpassten Geheimnis oder Easter-Egg führen).

Mein bereits geposteter Eindruck hat sich bis zum Ende gefestigt. Ein tolles Spiel, das ein prägendes Beispiel dafür sein könnte/sollte, welches Potenzial in Coop-fokussierten Videospielen noch zu finden ist. Über das Finale kann man geteilter Meinung sein, ich fand es gelungen und besonders mit der Dynamik des Coop-Partners ziemlich intensiv.

Abstriche gibt es nur für kleinere technische Unsauberkeiten (besagter Bug, Glitches) und bestimmte Level-Strukturen im letzten Drittel, die doch arg von einem anderen großen Videospiel abgekupfert worden sind (wer es spielt, wird wissen, was ich meine).

9/10
 
DU HAST MICH GETÖTET!

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wie ist das spiel vom schwierigkeitsgrad her? wollte das evt mit meiner freundin spielen, die sonst maximal so telltale spiele und anderes adventure zeug ohne viel gameplay spielt.
 
Nachdem ich es gestern nun durchgespielt habe, fällt mein Fazit nicht ganz so überragend aus wie bei manchen hier im Thread.

Die Idee ist toll, so ein Spiel komplett als Co-op anzulegen. Es macht Spaß alles zusammen zu erkunden, sich zu ergänzen und sich auf Entscheidungen einigen zu müssen. Ich würde wirklich gerne mehr solcher Spiele sehen.

Allerdings haben mir Gameplay, Story und Logik oft Kopfschmerzen bereitet.

Die Schießpassagen gegen Ende hin beispielsweise waren nervig, nicht weil sie zu schwierig oder kompliziert gewesen wären, sondern weil die Zielfunktion für die Tonne ist. Man schießt einem Gegner fünf Mal in den Kopf und er fällt immer noch nicht um. Es schien recht willkürlich, wann man mal traf. Wenn man solche Levels schon einbaut, sollten sie auch funktionieren.

Dass sich die beiden anfangs so problemlos im Gefängnis umher bewegen können, war auch nicht gerade logisch. Im einen Moment klopft man die Wand in seiner Zelle ein und wird alle paar Minuten von einer Wache gestört, im nächsten Moment verschwindet man durch das Loch und niemandem fällt auf, dass man weg ist. Dass in so einem Gefängnis nicht genau kontrolliert wird, wie viele Arbeiter in welcher Werkstatt sind und die nicht zusätzlich überwacht werden, kann ich mir auch nicht vorstellen.

Auch der Story hat dieser Teil nicht so gut getan, alles wirkte reichlich abgehackt und zusammenhangslos. Erst draußen lief es mit der Story besser. Gerade den Gefängnis-Part hätte ich mir aber länger gewünscht, macht der das Spiel doch besonders. Verfolgungen in der Wildnis habe ich in anderen Spielen schon zur Genüge. Und an manchen Stellen war es dann auch einfach zu klischeehaft, wie die Szene mit dem Motorrad und dem Flugzeug.

An einigen Punkten hat es sich auch ganz schön gezogen. Der Twist am Ende etwa war gut, aber danach hätte schneller Schluss sein müssen.

Im lokalen Co-op war es außerdem etwas problematisch zwei Dialoge gleichzeitig zu führen, einer wurde dann immer leise geschaltet. Man kann zwar Untertitel lesen, das ist auf dem Hintergrund aber auch nicht immer einfach. Ich weiß aber auch nicht, wie man das besser hätte lösen können.

Positiv aufgefallen ist mir vor allem die Inszenierung, wie beide Spieler einbezogen wurden. Die Passage im Krankenhaus zum Beispiel war filmreif. Auch die Spielereien und Details, die man nebenbei entdecken konnte, waren sehr schön, allerdings leider eher belanglos für das Spiel.

Insgesamt hat es mir schon gut gefallen, aber vor allem wegen des Co-ops. Nimmt man den Punkt raus, war das restliche Spiel doch eher mittelmäßig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habens auch gestern beendet.
Alles in allem wars ein schönes unterhaltsames Spiel. Story sicherlich immer wieder unlogisch, aber hatte nen guten Flow.
Anfangs sehr stark inspiriert von "Die Verurteilten" , dass Ende etwas "Scarface".
Villa, weißer Anzug, man ballert den Boss zu Klump, er fällt in den Pool

Ich nenne es MEIN Ende, da das eigentliche mMn völlig für den Eimer war, aber dazu mehr im Spoiler.
Für mich hats im letzten 1/3 aber auch allgemein abgebaut.

die wilden Ballereien in Mexico, passten für mich überhaupt nich in den sonstigen Spielverlauf. Habs aber als es nach Mexico ging irgendwie befürchtet, dass sowas in der Art kommen würde.

Und dann kommt die Krönung mit dem Ende :fp:
Anstatt man die beiden z.B mit dem Flugzeug und dem Diamanten entkommen lässt, NEIN, Vincent is natürlich ein Undercoverbulle (was mir auch schon ~Mitte des Spiels als Möglichkeit durch den Kopf schoss).
Damit nicht genug, Nein, es muss dann nach der Rückkehr und der missglückten Festnahme Leo's noch weitergehen mit einer 1 vs 1 Jagd/Kampf/Schusswechsel-Passage zwischen Leo und Vincent, in der am Ende def. Einer der Beiden durch die Hand des Anderen stirbt.

Der Spoiler klingt jetzt sicher negativer als es ist, hat mir das Spiel aber von der soliden 8 auf ne 7 runtergezogen. Musste mMn überhaupt nicht sein und streckte das Spiel künstlich.


Warum das Spiel als Koop-only kommen musste, versteh ich nicht.
Wie gesagt es macht Spaß das zu Zweit zu zocken, aber es gibt keine Szene, die diesen Zwang irgendwie rechtfertigt. Die Gameplaymechaniken sind einfachster Natur (mach mir hier Räuberleiter, zieh mich hier hoch, brech die Tür mit mir auf, ect. ), die Auswahldialoge ändern nichts am Handlungsverlauf..

Da hat man viele, potentiell am Spiel interessierte Spieler unnötigerweise vor den Kopf gestoßen. Es hat eben nicht jeder nen Kooppartner oder will es dann mit nem Fremden zocken.
Das wäre 1a auch Solo spiel-und erlebbar gewesen.
 
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