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NEXT A Plague Tale: Requiem

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Die normalen Stealth-Abschnitte nerven mich momentan nur noch

Das Tal nach dem Steinbruch: ich töte den Bogenschützen und verstecke mich ganz links auf der Map unter einem Karren. Die KI findet den Toten 2min später und läuft bei der Suche genau auf mich zu und zieht mich unter dem Karren hervor. 2. Versuch, gleicher Gegner nur diesmal laufe ich nach ganz rechts ins hohe Gras. 2min später wieder KI findet den Toten und läuft diesmal wieder direkt in meine Richtung und durchsucht das Gras. Danach hatte ich die Nase voll, hab mit dem Fotomodus die Gegend angeschaut und bin dann straight zur Ausgangstür gelaufen...

Abschnitte bei Nacht mit Ratten und Gegnern mag ich viel lieber, wie auch im Vorgänger.
 
Was ich blöd finde ist das man manchmal nicht weiß wohin man überhaupt gehen soll. letztens habe ich eine ausgangstür gesucht bis ich durch Zufall gemerkt habe das ich eigentlich durch einen engen Spalt den Abschnitt verlassen muss.
 
Bin jetzt im dritten Kapitel angekommen - Atmosphäre, Optik, alles sehr sehr geil! Also wirklich überragend. Es muss einfach viel mehr Spiele in einem realistischen Setting geben!

Die Begegnungen mit menschlichen Gegnern finde ich aber nach wie vor etwas...steif. Man merkt extrem dass die KI eine Videospiel-KI ist, stark vorgegebene Pfade und zumindest bislang reicht manchmal simples in-den-Sichtkegel-gelangen aus um in einer Animation einen Speer abzubekommen und wieder neustarten zu müssen. Klar steckt da kein Last of Us 2 Team dahinter und ein Vergleich ist natürlich unfair, aber im ersten Ansatz fühlt sich das eher schleichende Gameplay ähnlich an und dann kommt bei der fehlenden Dynamik schnell eine Ernüchterung. Aber vielleicht ändert sich das ja im Spielverlauf und man wird wehrhafter und es ist nicht gleich alles vorbei wenn man einen bestimmten Winkel triggert.

Aber das trübt nicht annähernd den tollen Gesamteindruck, ich habe richtig viel Spaß mit dem Spiel und wünsche mir dass es mehr derartige Games geben würde.
 
Ich hab das Spiel seit gestern durch und bin im groß und ganzen sehr angetan. Die Grafik, und die Atmosphäre sind schon herausragend. Das Kniffeln, wie man an Gegnern vorbei kommt, wirkt für mich allerdings eher unkreativ und viel leichter als noch im Vorgänger. Vielleicht lag es aber auch einfach an der sich wiederholenden Mechanik. Highlight war, wenn die Begleitpersonen ihre individuellen Techniken ausgepackt haben. Das war dann immer sehr erfrischend.

Die Story hat mir von vorn bis hinten gut gefallen. Ja, es gibt Seltsamkeiten, die teils sogar sehr unplausibel sind, aber wir sind immer noch in einem Videospiel. Gegen Ende stören mich aber schon ein paar Dinge erheblich:
Der Tod von Arnaud hat mich sehr gestört. Es ist so klischeebehaftet und einfach eine Unart der heutigen Zeit. War klar, dass er dran glaubt und nicht Sophia. Arnaud war so ein toller Charakter.

Mit der Mutter und Hugo... Muss sowas wirklich immer sein? Muss man sich immer an Game of Thrones und Last of us 2 orientieren, dass alles am Schluss nur noch Scheiße ist? Yeah, Amicia wird ab jetzt Makulajägerin. Dann mach Dich in Teil 3 mal brav auf die Jagd nach kleinen Jungs und bring sie alle um. Falls das kryptische Bild nicht doch ein lebender Hugo ist.

Aber die kurzen Haare standen ihr erstaunlich gut.
 
Ein großes Problem des Spiels ist, dass es genau einen vorgesehenen Weg erwartet und man schnell an unsichtbare Grenzen stößt, wenn man anders an ein Level herangeht. Es nimmt einen auch sehr stark an die Hand und lässt wenig eigenes Mitdenken zu.

Gestern war ich in einem Bereich und nichts ging mehr voran. Mein Begleiter stand dumm herum, alle Wegoptionen waren rot, ich konnte meine Munitionen leeren und Ratten umherschieben, aber es ging nirgends weiter. Schließlich habe ich in einem Walkthrough nachgelesen, dass ich vorher den Pfeil zum Anzünden von einer bestimmten Plattform hätte schießen müssen, um dann mit ihr mitzufahren. Ist die weg, kommt man im Level nicht mehr weiter. Also neu geladen und nochmal so gemacht, wie das Spiel es wollte.

In einem anderen Level bin ich an der Ausgangstür angekommen, aber mein Begleiter war weg. Und ohne Begleiter geht die Tür nicht auf. Scheinbar war der unterwegs irgendwo hängengeblieben. Jedes andere Spiel hätte ihn dann eben am Ende neu gespawnt, hier musste ich dagegen das halbe Level durch alle Gegner zurücklaufen, bis das Kind irgendwo aus einem Gebüsch angelaufen kam, und dann alles wieder zurück zum Ausgang schleichen.

Amicias weinerliche Stimme und ihr ständiges Gejammer gehen mir auch langsam auf die Nerven. Es ist alles ganz furchtbar, ich habe es dann mal verstanden. Ich bin jetzt in Kapitel 6, so toll wie alle sagen war die Story bisher jetzt nicht. Auf der einen Seite will sie so ernst und dramatisch sein, auf der anderen Seite schwappen dann groteske Massen an Ratten durch die Gegend, reißen steinerne Türme um, dass alles eher ins Komische abdriftet.

Positiv anzumerken ist aber die Umgebung, die ist wirklich schön gestaltet und auch das Leveldesign ist einigermaßen abwechslungsreich. Man hat nicht das Gefühl durch Schläuche zu laufen. Endet allerdings manchmal auch darin, dass man nicht weiß wo man hingehen soll.

Auch das Prinzip mit den Ratten gefällt mir gut, die verschiedenen Möglichkeiten sie zu manipulieren und auch als Waffe einzusetzen. Das ist mal etwas anderes, als man sonst in Spielen vorgesetzt bekommt.

Aber ich weiß jetzt wieder, warum ich den ersten Teil nie durchgespielt habe. Gäbe es gerade viele andere gute Spiele, hätte ich wahrscheinlich auch das hier irgendwann aufgegeben. So beiße ich mich erstmal weiter durch.
 
Für alle die, die mit dem Ruckeln bei den Kameraschwenks haben: versucht mal die Kamerasensitivität zu erhöhen (1,8 oder höher) und Motion Blur zu deaktivieren. Damit wurde es für mich erträglicher und ich habe mich mittlerweile dran gewöhnt.
 
Bin jetzt im dritten Kapitel angekommen - Atmosphäre, Optik, alles sehr sehr geil! Also wirklich überragend. Es muss einfach viel mehr Spiele in einem realistischen Setting geben!

Du beschreibst es einfach perfekt! Die meisten Passagen sind "more of the same", aber ich spiele es trotzdem sehr gerne :)

Aber Hugo ist schon richtig nervig.
 
Ich finde es schade, dass es anscheinend Stellen gibt, wo man mit Stealth nicht weiter kommt. War gerade am Strand kurz vor dem Fischerdorf und da stehen viele Gegner in 2er oder 3er Gruppen und schauen genau in meine Richtung. Ich habe keine Möglichkeit gesehen, mich da vorbei zu schleichen.
 
Mich erinnern solche Spiele immer an die Diskussion zum Game of the year 2013 von Giant Bomb zu The Last of us. Alle diskutieren, wie toll das Spiel alles macht und wie bahnbrechend es ist, bis Jeff Gerstmann die entscheidende Frage stellt:

But what about the part where it is no fun to play?

So liegt der Fall hier. Spiel ist echt klasse… solange man nicht spielen muss.
 
Gerade beendet. War schon nicht schlecht. Hab genau das bekommen was ich erwartet habe „mehr von der Art des ersten Teils“.

Der cliffhanger gibt mir die Idee, das der dritte Teil etwas moderner wird, weil es wie ein Krankenhaus wirkt und es sich so anhört als ob jemand mit „modernen“ Schuhen herum geht :)
 
Nach Kapitel 11 muss ich doch Kritik üben. Die Schleichpassagen mögen ganz nett sein, sind in den letzten beiden Kapiteln aber auch omnipräsent und nerven. Hier macht sich das limitierte gameplay bemerkbar. Ist jammern auf hohem Niveau, der Rest ist nach wie vor 1A.
 
Atmosphäre, Setting, Grafik, Musik und Charaktere gefallen mir gut, auch die Ratten und Rätsel mag ich sehr. Aber sobald klar ist, dass wieder eine Schleichpassage ansteht bin ich jedesmal kurz davor, das Gamepad wegzulegen und andermal weiter zu spielen. Bin erst in Akt 3 und ich schaue mal, wie ich weiterhin mit den Schleichpassagen klar komme, hoffentlich wird’s besser. Wenn nicht versuche ich es in nem Jahr oder so nochmal.
 
Atmosphäre, Setting, Grafik, Musik und Charaktere gefallen mir gut, auch die Ratten und Rätsel mag ich sehr. Aber sobald klar ist, dass wieder eine Schleichpassage ansteht bin ich jedesmal kurz davor, das Gamepad wegzulegen und andermal weiter zu spielen. Bin erst in Akt 3 und ich schaue mal, wie ich weiterhin mit den Schleichpassagen klar komme, hoffentlich wird’s besser. Wenn nicht versuche ich es in nem Jahr oder so nochmal.
Die Passagen werden nicht besser, eher das Gegenteil.
 
Es gibt ja noch die Möglichkeit die Schwierigkeit runterzustellen, dann hält Amicia mehr aus als nur zwei Schläge. Aber manche Passagen sind schon wirklich nervig. Immerhin ist das Spiel recht fair mit den Rücksetzpunkten.
 
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