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80 Mrd. Streichliste der Bundesregierung - ausgewogen oder nicht?

Ist die 80 Mrd. Streichliste ausgewogen?


  • Umfrageteilnehmer
    49

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Unsere hatte noch mal einen Relaunch... aber nachdem auch danach keine Einheimischen Typen da hingingen, sind die Damen dann irgendwann auch weggeblieben. Ende der Geschichte, da ist jetzt ein Hip Hop Laden drinnen... ohne Amis.
 
Hier könnte man auch noch sparen ;)
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,699422,00.html
Die Bundesregierung spart und streicht, doch kirchliche Gehälter verschont sie. Die Bezüge werden seit 200 Jahren vom Staat getragen, und niemand scheint daran etwas ändern zu wollen - obwohl 2009 fast eine halbe Milliarde Euro gezahlt wurde.
Hier könnten jährlich mehrere Millionen Euro eingespart werden, denn die Gehälter von Bischöfen, Priestern und Vikaren werden von Steuergeldern bezahlt. Völlig unabhängig von der Kirchensteuer
 
Georg Ratzinger, katholischer Priester und Bruder des Papstes, sagte SPIEGEL TV, dass es "natürlich" angemessen sei, dass kirchliche Würdenträger vom Staat bezahlt werden.

Schließlich habe der Staat ja auch die Kirche "geplündert" und ihr "viel gestohlen". Außerdem würden die Bischöfe dem allgemeinen Wohl dienen. Dass die Zahlungen überhaupt in Frage gestellt werden, findet Ratzinger unverständlich.

Die Titanic hätte das nicht absurder formulieren können. :wand:
 
Art Vandelay schrieb:
Georg Ratzinger, katholischer Priester und Bruder des Papstes, sagte SPIEGEL TV, dass es "natürlich" angemessen sei, dass kirchliche Würdenträger vom Staat bezahlt werden.

Schließlich habe der Staat ja auch die Kirche "geplündert" und ihr "viel gestohlen". Außerdem würden die Bischöfe dem allgemeinen Wohl dienen. Dass die Zahlungen überhaupt in Frage gestellt werden, findet Ratzinger unverständlich.

Die Titanic hätte das nicht absurder formulieren können. :wand:

Das kam Sonntag Abend auch Spiegel TV, Ratzinger entgegnete dem Reporter erstmal, dass der Spiegel einen sehr schlechten Ruf habe, am Ende dann noch einmal, dass diese Fragen den schlechten Ruf noch einmal bestätigen würden :fp:
 
Total unausgewogen.

Was ich auch überhaupt nicht verstehe sind die 2 Millarden Rentenbeitrag die für Hartz 4 nicht überwiesen werden. Da reissen die doch das nächste Loch auf. So ein Quatsch.

Richtige Reformen bräuchte es, der Staat muss sich als erstes an die Ausgaben ranmachen. Verwaltung, Subvemtionen, Gesundheit, Steuersystem. Da könnte so wahnsinnig viel effektiv gespart werden.

Dann wäre es auch überhaupt kein Ding allen Bürgern etwas mehr aus der Tasche zu ziehen. Ratzfatz kämen wir von den Schulden runter, jedes Jahr weniger Zinsen.. wie man sich halt so entschuldet.

Dazu fehlt aber der Wille und der Mut.
 
Warum werden die Pfaffen vom Staat bezahlt. boah alta hab ich ne Krawatte. Der Drecksverein lebt munter von den Steuergeldern weiter. Und was ist mit anderen Religiösen Vereinen???? :vogel::vogel::vogel::vogel::vogel:
 
BTW:

@Gerri:
Weißt du was ich bei dir nicht verstehe?

Du bist hier Leuten absolut beschissene Finanzen neidig und findest dass sie zu viel an solidaritären Zahlungen bekommen. Ist es nicht geradezu schizophren, nachdem die Chancen ganz gut stehen, dass DEIN JOB vor kurzen durch eine solidarisch Aktion und Form von Sicherheiten und der Abwrackprämie gesichert wurde?

Da hätte man auch sparen können, so wie du es jetzt bei bei den "Hartzern" machen willst. Du laberst hier davon, dass dies eines, wenn nicht DAS, beste Land der Welt ist, und strebst einen Abbau dessen an, was einen guten Teil dieser Herrlichkeit ausmacht?

Du neidest es jenen, die der Unterstützung bedürfen, obwohl "du" erst vor kurzem selber massiv unterstützt wurdest und dich eventuell davor bewahrt hat selber in die Arbeitslosigkeit ab zu rutschen? Das ist doch Scheiße hoch drei...
Aber es wäre sicher kein Problem gewesen einen dieser Fensterputzerjobs in Berlin an zu nehmen, von denen du seitenlang schwadroniert hast.

Manchmal kann ich echt nur traurig den Kopf schütteln.
 
Warum sparen die Affen nicht erstmal an sich selbst???? Das geht mir nicht in die Birne, immer müssen andere bluten und der "dumme" Deutsche schaut schulterzuckend zu "Dann ist es halt so, was will ich denn machen?" Wenn man mal guckt in unseren Nachbarländern brennen direkt ein paar Autos oder die Autobahnen sind für Stunden oder Tage dicht! Die Politiker haben doch vollkommene Narrenfreiheit. *aufreg*
sorry...
 
@Evin: wer sagt denn das ich für die Abwrackprämie war?

Nein, im Gegenteil, ich war dagegen weil es eine künstliche Aufrechterhaltung von Teilen einer Branche war, die einfach sterben mussten! Ich seh das nicht auf mich bezogen, ich seh das national bzw. global und schließe mich da auch nicht aus. Meiner Meinung nach hätten 1-2 Autohersteller sterben müssen (was wohl eher GM/Opel und ein Franzose gewesen wären) aber wenn es Ford getroffen hätte wäre es nunmal so gewesen. Es gibt hier nunmal Überkapazitäten die weg müssen.

Ich neide es niemanden, das ist falsch. Ich habe selbst gesagt ich habe auch Angst um meinem Job (zur Zeit gerade nicht aber letztes Jahr eben schon) und bin deshalb sehr froh das ich in Dtld. wohne und abgefangen werde sobald es mir schlecht geht.
Das hat trotzdem alles NICHTS mit meiner Meinung hier zu tun, klar würde es mich treffen wenn ich arbeitslos werde aber ich würde es eben auch verstehen. Ich versuche so etwas nicht so subjektiv das ich immer nur von meiner Lage ausgehe wobei ich natürlich hoffe niemals in diese Situation zu kommen.


@Zimti: mit den Gutscheinen bin ich voll deiner Meinung. Wenn man weiß das es den Kindern zugute kommt kann man da gerne MEHR Zuschüsse zugeben denn Kinder sind unsere Zukunft und denen muß man jede Chance einräumen gesund, gebildet und in einem normalen sozialen Umfeld aufzuwachsen.


brighT schrieb:
Gerri schrieb:
man kann eben auch nicht mit dem Argument "die Hartzler stecken ja alles wieder in die Wirtschaft" kommen.....

Natürlich kann man damit kommen; es unterstreicht nur die schreiende Ungerechtigkeit gegenüber Kindern aus einkommensschwachen Familien (diese Leute haben 0% Sparquote).

Wähler der FDP können ruhig dafür sein, aber man soll nicht was von sozialer Gerechtigkeit dabei faseln..die Heuchelei kotzt mich an.

Ne das ist völliger Käse, wir bezahlen in dem Moment mit unserem Beitrag zur Arbeitslosenversicherung und unseren Steuern deren Konsumverhalten.

Wie schon gesagt eine Grundsicherung muss vorhanden sein aber man muß ihnen nicht auch noch anderen Konsum finanzieren......
 
Gerri schrieb:
wobei ich natürlich hoffe niemals in diese Situation zu kommen.

Ich hoffe es, das wäre nur fair.


Wenn man weiß das es den Kindern zugute kommt kann man da gerne MEHR Zuschüsse zugeben denn Kinder sind unsere Zukunft und denen muss man jede Chance einräumen gesund, gebildet und in einem normalen sozialen Umfeld aufzuwachsen.

Wie schon gesagt eine Grundsicherung muss vorhanden sein aber man muss ihnen nicht auch noch anderen Konsum finanzieren......

Dieser Widerspruch schreit einem doch so laut ins Gesicht, dass es gar nicht anders geht als ihn zu bemerken.

Wie willst du es denn anstellen dass die Kinder "gebildet und in einem normalen, sozialen Umfeld" aufwachsen, wenn du ihnen nur eine Grundsicherung, mit anderen Worten ein Existenzminimum zugestehst? Ich rede hier nicht nur davon, dass Schulsachen und der Bildung zugehöriger "Luxus" (Bücher, Klassenfahrten,... zB) nicht unbedingt günstig sind, sondern dass man eben ein gewisses Maß an Konsum und Luxus finanzieren muss. Sonst "züchtest" du noch mehr Arbeitslose heran.

Du kannst die Leute, vor allem die Kinder, einfach nicht so weit beschneiden dass deren einzige leistbare Beschäftigung Fernsehen ist.
 
Evin schrieb:
Du kannst die Leute, vor allem die Kinder, einfach nicht so weit beschneiden dass deren einzige leistbare Beschäftigung Fernsehen ist.

Oh ja... es bricht mir immer wieder das Herz, wenn Kinder sich in unserem Geschäft ein normales Kinderbuchbuch aussuchen (ca. 10-15€) und die Eltern, die eigentlich nur im Laden sind, weil sie auf die Straßenbahn vor der Tür warten, sagen "Nein! Das geht nicht! Das kannst du dir zum $Feiertag wünschen!!"... :traurig: :traurig: :traurig:
 
Ist ja gerade Klasse die Diskussion - jetzt ist also der Staat daran Schuld das Kinder von Arbeitslosen nicht so aufwachsen wie die von Arbeitenden. Ich denke zunächst mal ist es Aufgabe der Eltern sich um ihre Kinder zu kümmern. Und diese Eltern von Kindern sind häufig zwischen 25 und 35 Jahre alt. Also nicht der von Zimtzicke oft genannte Onkel von 50 Jahren. Denen sollte es dann schon mal in den Sinn kommen vielleicht auch mal an eine Umschulung zu denken. Gerade im Pflegebereich z.B. werden jede Menge Fachkräfte gesucht. Auf der anderen Seite sollen Kinder von Arbeitslosen in normalen sozialen Verhältnissen aufwachsen - so dass sie also den Wert der Arbeit überhaupt nicht zu schätzen lernen, sondern nur sehen wie ihre Alten nur zuhause sitzen und es ihnen trotzdem so gut wie den Kindern der anderen. Die noch dazu ihren Vater nur am Wochenende sehen da der ja arbeiten muss und in sofern sogar noch ärmer dran sind.
 
Mandos schrieb:
Ist ja gerade Klasse die Diskussion - jetzt ist also der Staat daran Schuld das Kinder von Arbeitslosen nicht so aufwachsen wie die von Arbeitenden.

Nein, es ging darum dass es Gerri scheinbar am liebsten wäre wenn Arbeitslosen nur genauso viel bekommen würden damit sie nicht verhungern und erfrieren.
 
Im Falle von Büchern könnten die Eltern sich auch um ein Ausweis für die Stadtbibliothek bemühen aber selbst sowas ist manchen Asi Eltern zuviel.
Auch wenn meine Eltern keine Finanzsorgen gehabt haben wären sie bei meinem Bücher & Comic Konsum arm geworden. :D
 
@Evin: Habe ich nie gesagt, das sind wiedermal deine Interpretationen meiner Worte. Unterlass bitte diese Unterstellungen oder lies hier den kompletten Thread. Zimti ist schon mit den gleichen Extremen gekommen, nur davon redet niemand.

Das du mir Hartz 4 wünschst zeugt natürlich von deiner Objektivität in dieser Diskussion bzw. in jeder Diskussion in der du mich immer persönlich angreifst. Aber was Anderes bin ich von dir eh nicht gewohnt.

Ich versuche hier einfach zu diskutieren und es objektiv zu sehen ganz abgesehen von meinem Standpunkt.

Eine Grundsicherungist umfasst imo soviel Leistungen um ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und nicht mehr. Das ist imo z.Zt. gewährleistet.


Evin schrieb:
Wie willst du es denn anstellen dass die Kinder "gebildet und in einem normalen, sozialen Umfeld" aufwachsen, wenn du ihnen nur eine Grundsicherung, mit anderen Worten ein Existenzminimum zugestehst? Ich rede hier nicht nur davon, dass Schulsachen und der Bildung zugehöriger "Luxus" (Bücher, Klassenfahrten,... zB) nicht unbedingt günstig sind, sondern dass man eben ein gewisses Maß an Konsum und Luxus finanzieren muss. Sonst "züchtest" du noch mehr Arbeitslose heran.

und eben gerade das ist doch das Einfachste.
Klassenfahrten könnten bezahlt werden, Büchergutscheine könnten ausgegeben werden. Einfacher geht es nicht nur die Kinder und eben wirklich NUR die Kinder zu fördern.
 
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