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MOVIE 1. FC ARTE - Club der anspruchsvollen Filmfreunde

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Werde mir heute endlich mal Shichinin no Samurai (Seven Samurai) ansehen, nachdem ich den schon ewig vor mir herschiebe, trotz ständiger Kundgebung anderer, wie gut er doch wäre.

Habe mir ja bereits einige Akira Kurosawa gekauft, um seine Werke endlich aufzuholen, aber bisher nur RAN gesehen, der mir zwar gut gefiel, mich allerdings an so einigen Punkten ziemlich störte.

Bin auf alle Fälle gespannt, wie mir Shichinin no Samurai zusagt. Zumindest das Szenario wäre eigentlich genau mein Ding.
 
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=xPn-FT6domA&feature=related[/vid]

Roman Polanskis Der Mieter

Gerade gesehen. Hatte mir ein Kumpel mitgegeben. Ich wusste gar nix über den Film. Also, der Film hat auch heute noch ein gewisses Schock-Potential. Ich fand' ihn zunehmend unheimlicher werdend, bis er schliesslich komplett irre wird. Schon geil gemacht!
 
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=DVH7zRxA-DQ[/vid]

Wurde gerade auf Tracks vorgestellt. Ein philosophischer Porno, mit philosophierenden Porno-Darstellern, die neben dem philosophieren rumvögeln! :D
 
Dann will ich das Niveau mal wieder heben. Hier eine meiner Lieblingsszenen aus einem meiner Lieblings Fassbinderfilmen. Der Film hat eigentlich den Ruf, einer der schwächeren von ihm zu sein. Damals war er schon auf Drogen. Ich mag ihn aber trotzdem, weil er mir die Wirtschaftswunderzeit gut vermitteln konnte. Wie man in der Szene auch gut dargestellt sieht. Eine Hure namens Wirtschaftswunder, könnte man sagen, zu den Klängen naiver Schlagermelodien.

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=q-XJcp5cz98[/vid]
 
... denn sie wissen nicht, was sie tun
(Rebel Without a Cause)

388CE663086F762B6F84190346156.jpg


Lief gestern auf arte.
Der Film war irgendwie sehr verstörend. Die Figur des Plato war für mich z.B. gar nicht zu fassen, ich bilde mir ein, dass er möglicherweise homosexuell war und deshalb durch das gesellschaftliche Tabu dieser Zeit (noch mehr als heute) ins Außenseitertum gedrängt wurde und anfing in seiner eigenen Welt zu leben. Insgesamt wirkte alles irgendwie reichlich unwirklich und, schwer zu sagen... realitätsfern? Die Handlung des Filmes spielt sich innerhalb eines Tages ab, und dafür nehmen die Beziehungen zwischen den Charakteren schon rasante Entwicklungen, z.B. dass Jim und Judy sich von jetzt auf gleich unsterblich ineinander verlieben (zumindest denken sie das). Unterstützt wurde dieser Eindruck durch eine imo unfilmische Erzählweise. Mich hat das ganze vielmehr an ein verfilmtes Theaterstück erinnert.
Wie gesagt, am Ende lässt der Film den Zuschauer seltsam im Regen stehen. Aber ich glaube, so etwas wollte er auch erreichen, um die Orientierungslosigkeit der Jugend zu veranschaulichen.




Letztens habe ich mal endlich Ein Prophet angeschaut. Gruß an Urgs, wirklich sehr eindringlicher Streifen.
Ich fand es - gerade in der Rückschau - sehr beeindruckend, wie es der Film geschafft hat, den Zuschauer die Entwicklung der Hauptfigur nachempfinden zu lassen. Zu Beginn fühlt und leidet man noch mit, so wie er im inneren Konflikt mit sich ist, ob er morden soll oder nicht. Gegen Ende distanziert man sich als Zuschauer immer mehr vom Handeln Maliks, so wie er für sich auch immer mehr Distanz zu Moral und Schuldgefühlen aufbaut.
Und trotzdem muss man irgendwie anerkennen, dass es für ihn der richtige Weg sein muss.
 
Denn sie wissen nicht was sie tun hab ich auch noch nie gesehen. Irgendwie fehlte mir dazu bisher die Lust. Aber irgendwie klingts ja doch ganz interessant ...
 
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