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1. Bundesliga 2018/2019

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Ich habe mich jahrelang vehement für die Traditionen im deutschen Fußball ausgesprochen. Mittlerweile ist bei mir die Ernüchterung eingetreten. Ich finde diese Veränderungen weiterhin nicht schön, aber ich schaue sie mir regungslos von außen an.

Seien wir mal ehrlich, die Veränderungen sind nicht aufzuhalten. Denn es geht immer nur ums Geld. Der Protest verlangsamt das höchstens. Der Fußball heute hat doch jetzt schon nichts mehr mit unserer romantischen Wunschvorstellung gemeinsam. So bleiben wir aber dauerhaft hinter der LaLiga und der Premier League. Also warum nicht in das risikoreiche Spiel einsteigen und sich den Investoren öffnen.

Der Fußball wird sich in den kommenden Jahrzehnt eh stark verändern. Eine europäische Liga ist auch unvermeidlich. Alleine um den Vermarktungen einer NFL/NBA entgegenzusetzen.
 
Also ich bleibe lieber dauerhaft hinter der spanischen und englischen Liga als hier den Investoren Tür und Tor zu öffnen für ihre kapitalistischen Spielereien. 50 + 1 ist für mich elementarer Bestandteil der Bundesliga und Fankultur und dafür muss man kämpfen.
Ich gebe lieber dauerhaft unseren besten Spieler nach England ab und habe dafür bezahlbare Ticketpreise und eine vernünftige Atmosphäre
 
Ich habe mich jahrelang vehement für die Traditionen im deutschen Fußball ausgesprochen. Mittlerweile ist bei mir die Ernüchterung eingetreten. Ich finde diese Veränderungen weiterhin nicht schön, aber ich schaue sie mir regungslos von außen an.

Seien wir mal ehrlich, die Veränderungen sind nicht aufzuhalten. Denn es geht immer nur ums Geld. Der Protest verlangsamt das höchstens. Der Fußball heute hat doch jetzt schon nichts mehr mit unserer romantischen Wunschvorstellung gemeinsam. So bleiben wir aber dauerhaft hinter der LaLiga und der Premier League. Also warum nicht in das risikoreiche Spiel einsteigen und sich den Investoren öffnen.

Der Fußball wird sich in den kommenden Jahrzehnt eh stark verändern. Eine europäische Liga ist auch unvermeidlich. Alleine um den Vermarktungen einer NFL/NBA entgegenzusetzen.

Oh mein Gott.
Wenn das alles so kommt, wie du das beschreibst, such ich mir eine andere Sportart und warte bis diese ebenfalls vom Geld zerfressen wurde wie ein Wald von Parasiten.

Einfach brutalst widerwärtig.
Ethisch nicht akzeptabel.
Spielern pro Minute !! tausende Euro in den Arsch zu schieben während zur gleichen Zeit hunderte Kinder den Hungertod sterben.
Was ist das nur für eine Welt.
Was ist das nur für eine verwahrloste beschissene Welt die sowas zulässt.
 
Ich habe mich jahrelang vehement für die Traditionen im deutschen Fußball ausgesprochen. Mittlerweile ist bei mir die Ernüchterung eingetreten. Ich finde diese Veränderungen weiterhin nicht schön, aber ich schaue sie mir regungslos von außen an.

Seien wir mal ehrlich, die Veränderungen sind nicht aufzuhalten. Denn es geht immer nur ums Geld. Der Protest verlangsamt das höchstens. Der Fußball heute hat doch jetzt schon nichts mehr mit unserer romantischen Wunschvorstellung gemeinsam. So bleiben wir aber dauerhaft hinter der LaLiga und der Premier League. Also warum nicht in das risikoreiche Spiel einsteigen und sich den Investoren öffnen.

Der Fußball wird sich in den kommenden Jahrzehnt eh stark verändern. Eine europäische Liga ist auch unvermeidlich. Alleine um den Vermarktungen einer NFL/NBA entgegenzusetzen.
Weil die Bundesliga die letzte Bastion der großen Ligen ist, die sich nicht vollends dem neoliberalen Schwachsinn verschreibt.

Wettbewerb schön und gut, der bleibt ja innerhalb eines Landes/Liga bestehen. Und auch international wird die Bundesliga auf die nächsten Jahre unter den Top 4 Ligen bleiben.
Nachwuchsarbeit ist das Stichwort.
 
Also ich bleibe lieber dauerhaft hinter der spanischen und englischen Liga als hier den Investoren Tür und Tor zu öffnen für ihre kapitalistischen Spielereien. 50 + 1 ist für mich elementarer Bestandteil der Bundesliga und Fankultur und dafür muss man kämpfen.
Ich gebe lieber dauerhaft unseren besten Spieler nach England ab und habe dafür bezahlbare Ticketpreise und eine vernünftige Atmosphäre

Was du möchtest, möchte der Fan in England auch. Aber am Ende haben diejenigen das Sagen, die nur die Dollarscheine sehen. Das ist ein Verlauf den wir einfach nicht verhindern können.

Schaut euch doch einfach mal an, was für einen Kommerz die UEFA und FIFA betreiben. Das sind beides Verbände, die keinen notwendigen Grund für eine Gewinnmaximierung besitzen. Dennoch werden immer neue Möglichkeiten gesucht, um das letzte bisschen herauszuholen. Siehe die neue Nation League, die einzig und alleine der Vermarktung durch die UEFA dient.
 
Und das andere Argument, es würde die Liga spannender machen sehe ich auch nicht so.
Es gäbe dann vielleicht noch mehr Vereine, die sich dauerhaft eng um Plätze 2 - 8 streiten und aneinanderrücken.
Aber auch die Bayern würden doch dadurch stark profitieren und national ihre Dominanz nicht einbüssen sondern nur die Lücke zu den anderen grossen kleiner machen.
 
Was du möchtest, möchte der Fan in England auch. Aber am Ende haben diejenigen das Sagen, die nur die Dollarscheine sehen. Das ist ein Verlauf den wir einfach nicht verhindern können.

Schaut euch doch einfach mal an, was für einen Kommerz die UEFA und FIFA betreiben. Das sind beides Verbände, die keinen notwendigen Grund für eine Gewinnmaximierung besitzen. Dennoch werden immer neue Möglichkeiten gesucht, um das letzte bisschen herauszuholen. Siehe die neue Nation League, die einzig und alleine der Vermarktung durch die UEFA dient.
Natürlich kann man den Verlauf verhindern. Einfach 50+1 bestehen lassen und weiterhin gegen Teams wie RB, Bayer, VW und Co. Sturm laufen.
 
wen, bitte, interessiert denn in 5 jahren noch die bundesliga, wenn die bayern zum zehnten oder elften mal in folge meister geworden sind? wen kann man denn dann bitte noch mit dem abstiegskampf locken oder damit, wer im nächsten jahr auf internationaler bühne versagt?

ich habe schon vor 3 oder 4 jahren eine europäische superliga prophezeit. der werden dann u.a. die bayern, der bvb, red bull und vielleicht 1-2 andere deutsche clubs angehören und aus der BuLi verschwinden, die damit völlig bedeutungslos ist. bleibt nur zu hoffen, dass die bayern sich keine zweite mannschaft leisten, in die sie dann geld pumpen, damit sie trotzdem deutscher meister werden.

der fußball in deutschland geht vor die hunde. so oder so. in 6-7 jahren zeigt sich, ob ich recht habe.
 
Ich kann mir das nicht vorstellen.
Eine nationale Liga ohne die Bayern ohne Dortmund, dafür eine internationale Superliga?
Glaube ich nicht dass das funktioniert.
Vielleicht kommt eine "Superliga", die wird das eher so eine Art Champions League Ersatz oder sowas in der Art.
Bundesliga losgelöst von den nationalen Vereinen klappt für mich nicht.
 
wen, bitte, interessiert denn in 5 jahren noch die bundesliga, wenn die bayern zum zehnten oder elften mal in folge meister geworden sind?
Äh, jeden? Es gibt genügend Teams, die auf absehbare Zeit eh nie Meister werden. Und dann gibt es die Bayern, den BVB, und Teams wie Leipzig, die (je nachdem, wie es sich weiterentwickelt) Ambitionen entwickeln könnten.

Und mir ist es schon immer völlig egal gewesen, wer Meister wird, die Bundesliga ist so viel mehr. Volle und tolle Stadien, eine fantastische Fankultur, gute Jugendarbeit, eine sich oft durchmischende Liga mit Überraschungen etc.
Was interessiert es mich, wer da Meister wird.
 
Natürlich kann man den Verlauf verhindern. Einfach 50+1 bestehen lassen und weiterhin gegen Teams wie RB, Bayer, VW und Co. Sturm laufen.

Weil das ja mit deinen genannten Beispielen so gut geklappt hat. ;)
Dazu kommt, dass bis auf Schalke jeder Verein ausgegliedert wurde und schon Anteile an Investoren verkaufen.

Ohne 50+1 gibt es wenigstens eine Chancengleichheit um auf die genannten Beispiele aufzurücken.
 
Ich kann mir das nicht vorstellen.
Eine nationale Liga ohne die Bayern ohne Dortmund, dafür eine internationale Superliga?
Glaube ich nicht dass das funktioniert.
Vielleicht kommt eine "Superliga", die wird das eher so eine Art Champions League Ersatz oder sowas in der Art.
Bundesliga losgelöst von den nationalen Vereinen klappt für mich nicht.
nicht nur für dich nicht. daher ja die bedeutungslosigkeit.
Äh, jeden? Es gibt genügend Teams, die auf absehbare Zeit eh nie Meister werden. Und dann gibt es die Bayern, den BVB, und Teams wie Leipzig, die (je nachdem, wie es sich weiterentwickelt) Ambitionen entwickeln könnten.

Und mir ist es schon immer völlig egal gewesen, wer Meister wird, die Bundesliga ist so viel mehr. Volle und tolle Stadien, eine fantastische Fankultur, gute Jugendarbeit, eine sich oft durchmischende Liga mit Überraschungen etc.
Was interessiert es mich, wer da Meister wird.
glückwunsch. dir und von mir aus einigen hunderttausend fans geht es deutschlandweit genauso. haltet ihr damit auf dauer den fußball am leben? nicht auf einem nennenswerten niveau.

das stadion der bayern wir irgendwann so leer bleiben, wie der marienplatz bei einer meisterfeier. wenn die bayern dauerhaft keinen herausforderer mehr haben (und davon sind wir ja nicht mehr weit weg), werden sie sich schon überlegen müssen, wie es für sie weitergehen soll. damit sind sie europaweit ja nicht allein. die besucherzahlen der ersten liga waren in der vergangenen saison nur deshalb nicht kleiner als in der davor, da zwei winzige stadien abgesteigen und 2 große dazugekommen sind. nimmt man erste und zweite liga zusammen, hat man afair 150k fans weniger im schnitt je spieltag.

der deutsche fußball (und seine clubs) wird sich irgendwann entscheiden müssen: ausgeglichene, interessante liga? dann muss die kohle anders verteilt werden und sind wir international nicht wettbewerbsfähig. international was reißen? dann muss es so weitergehen und es muss mehr kohle rankommen. als fcb oder bvb (stelllvertretend) was bewegen? dann muss die superliga her.
 
Weil das ja mit deinen genannten Beispielen so gut geklappt hat. ;)
Dazu kommt, dass bis auf Schalke jeder Verein ausgegliedert wurde und schon Anteile an Investoren verkaufen.

Ohne 50+1 gibt es wenigstens eine Chancengleichheit um auf die genannten Beispiele aufzurücken.
Dann schau dir Italien an, was die Investoren dort anrichten.

Sorry, aber mir fällt kein valides Argument ein, was für Investoren spricht. Und erst recht nicht, wenn man Fan der Bundesliga/des deutschen Fußballs bzw. eines Vereins der Liga ist.

Ein Verein ist keine Firma, kein Spekulationsobjekt für gelangweilte Milliardäre und kein Disneyland für Eventsport.
Fußball ist in Deutschland Kulturgut und sollte es auch bleiben. Für die Fans und nicht für die Dollarscheine in den Augen anderer.
 
Dann schau dir Italien an, was die Investoren dort anrichten.

Sorry, aber mir fällt kein valides Argument ein, was für Investoren spricht. Und erst recht nicht, wenn man Fan der Bundesliga/des deutschen Fußballs bzw. eines Vereins der Liga ist.

Ein Verein ist keine Firma, kein Spekulationsobjekt für gelangweilte Milliardäre und kein Disneyland für Eventsport.
Fußball ist in Deutschland Kulturgut und sollte es auch bleiben. Für die Fans und nicht für die Dollarscheine in den Augen anderer.
der zug ist lange, lange abgefahren. das sind nur noch die letzten zuckungen. spätestens wenn 50+1 durch eine klage fällt, sollte es auchd er letzte einsehen.
 
nicht nur für dich nicht. daher ja die bedeutungslosigkeit.

glückwunsch. dir und von mir aus einigen hunderttausend fans geht es deutschlandweit genauso. haltet ihr damit auf dauer den fußball am leben? nicht auf einem nennenswerten niveau.

das stadion der bayern wir irgendwann so leer bleiben, wie der marienplatz bei einer meisterfeier. wenn die bayern dauerhaft keinen herausforderer mehr haben (und davon sind wir ja nicht mehr weit weg), werden sie sich schon überlegen müssen, wie es für sie weitergehen soll. damit sind sie europaweit ja nicht allein. die besucherzahlen der ersten liga waren in der vergangenen saison nur deshalb nicht kleiner als in der davor, da zwei winzige stadien abgesteigen und 2 große dazugekommen sind. nimmt man erste und zweite liga zusammen, hat man afair 150k fans weniger im schnitt je spieltag.

der deutsche fußball (und seine clubs) wird sich irgendwann entscheiden müssen: ausgeglichene, interessante liga? dann muss die kohle anders verteilt werden und sind wir international nicht wettbewerbsfähig. international was reißen? dann muss es so weitergehen und es muss mehr kohle rankommen. als fcb oder bvb (stelllvertretend) was bewegen? dann muss die superliga her.
Weißt du, wie egal mir das ist, ob man das Niveau halten kann oder nicht?
Das ist ja die Krux, warum muss der Fußball diesen neoliberalen Mist mitmachen? Was soll's, dann ist man eben nur noch die fünftbeste Liga der Welt, who cares.
Ich bleibe glühender Anhänger meines Vereins, egal ob Bundesliga, 2. Liga oder 3. Liga.
Und so bleibe ich auch Fan der Bundesliga, egal ob die Teams jedes Jahr die CL gewinnen oder 200 Millionen € für Neymar ausgeben.
Im Gegenteil, dann bin ich raus, sollten solche Zustände auch bei uns eintreten.
 
der zug ist lange, lange abgefahren. das sind nur noch die letzten zuckungen. spätestens wenn 50+1 durch eine klage fällt, sollte es auchd er letzte einsehen.
Das magst du so sehen, ich sehe es nicht so.
Und die Kurven in Deutschland werden bis zuletzt dagegenhalten.
 
Das magst du so sehen, ich sehe es nicht so.
Und die Kurven in Deutschland werden bis zuletzt dagegenhalten.
Das klingt jetzt wahrscheinlich überheblich, aber es ist schon ein bisschen niedlich, was du schreibst.
Du sagt doch selber, dass dir egal ist wo der Club spielt und wer in der BuLi Meister wird. Fan der Liga bist du damit ja schon Mal eher nicht. Welchen Grund gibt es also für dich, sie zu verfolgen, wenn Nürnberg nicht dort spielt? Der ausgeglichene Kampf um die Meisterschaft ist es nicht. Schöner fußball auch nicht und der Kampf um die internationalen Plätze oder gegen den Abstieg hält die Zuschauer meiner These zufolge auch nicht auf Dauer bei der Stange...

Ich sehe das doch bei mir: mich interessieren mittlerweile nur die Spiele vom BVB. Alles andere ist mir vollkommen egal geworden. Und ja: das war Mal anders. Einige Bayernfans mit denen ich gesprochen habe meinten, dass für die die Saison erst nach dem Achtelfinale CL anfängt. Na herzlichen Glückwunsch...

Also interessieren sich viele Fans irgendwann ausschließlich für ihren Verein. Nur macht diese Art Fans allein das Stadion nicht voll. Schau doch auf die Traditionsvereine in den Ligen 2, 3 und 4. Haben die alle volle Stadien? Eher selten.
 
Es gibt bei vielen Vereinen eine sehr treue Fanbase, die dann auch in den unteren Ligen zum Spiel gehen. Das hat viel mit der deutschen Fußballkultur zu tun.

Dennoch: das ist eine starke Minderheit.
Der Großteil der Leute schauen Fußball eben aus dem Reiz des sportlichen Erfolgs. Dafür gibt es etliche Beispiele. Bayern wird am häufigsten geschaut, Vergleich der Zuschauerzahlen bei Freundschaftsspielen und Turnierspielen der N11, der weltweite Erfolg der englischen Premier League etc. pp.

Wenn die Bundesliga dauerhaft vom internationalen Erfolg abgehängt wird und National das Bayern-Abo weiterläuft, dann wird auch das Interesse daran massiv nachlassen.

Ich schaue den VfB auch nicht mit der Erwartung, dass wir Meister werden. Aber würde diese sportlichen Erfolgsmöglichkeiten fehlen, wäre ein großer Reiz verloren gegangen. Denn trotz aller Widrigkeiten, man hofft immer auf diese eine Saison...
 
Vereine sind doch schon längst große Unternehmen, bei denen die Finanzen stimmen müssen, ansonsten ist der Ofen aus. Da braucht man sich nichts vormachen. Ich verfolge eigentlich fast nur noch den VfB Stuttgart.
Über mangelnde Spannung brauche ich mich in der Vergangenheit jedenfalls nicht beklagen. :grins:
 
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