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„Stop Destroying Videogames": EU-Kommission setzt auf freiwilligen Branchenkodex statt Gesetz
Am 16. Juni 2026 hat die Europäische Kommission ihre Mitteilung zur Europäischen Bürgerinitiative „Stop Destroying Videogames" veröffentlicht. Die Initiative hatte rund 1,3 Millionen Unterstützungsbekundungen gesammelt und gefordert, dass gekaufte Videospiele auch dann nutzbar bleiben, wenn die Hersteller den Betrieb einstellen, etwa nach der Abschaltung von Servern. Über eine Europäische Bürgerinitiative können Bürgerinnen und Bürger die Kommission ab einer Million gültiger Unterschriften dazu auffordern, sich mit einem Anliegen zu befassen.
Die Kommission lehnt verbindliche gesetzliche Verpflichtungen ab und verweist dabei auf bestehende Urheber- und Schutzrechte. Stattdessen kündigt sie an, noch 2026 einen Dialog mit Branche und Verbraucherschutz über einen freiwilligen Branchenkodex zum Umgang mit dem Ende der Lebensdauer von Videospielen anzustoßen und bestehende Verbraucherrechte stärker durchzusetzen.
Parteiübergreifend haben sich zudem 45 Abgeordnete des Europäischen Parlaments für gesetzgeberische Maßnahmen ausgesprochen, die den Kauf von Videospielen dauerhaft schützen, ohne die Hersteller zu unbegrenzten Serviceleistungen zu verpflichten. Für die Games-Branche heißt das: Die von der Initiative geforderten gesetzlichen Verpflichtungen sind vorerst nicht zu erwarten. Im nächsten Schritt sollen Branche, Verbraucherschutz und Kommission gemeinsam einen freiwilligen Branchenkodex erarbeiten.
Am 16. Juni 2026 hat die Europäische Kommission ihre Mitteilung zur Europäischen Bürgerinitiative „Stop Destroying Videogames" veröffentlicht. Die Initiative hatte rund 1,3 Millionen Unterstützungsbekundungen gesammelt und gefordert, dass gekaufte Videospiele auch dann nutzbar bleiben, wenn die Hersteller den Betrieb einstellen, etwa nach der Abschaltung von Servern. Über eine Europäische Bürgerinitiative können Bürgerinnen und Bürger die Kommission ab einer Million gültiger Unterschriften dazu auffordern, sich mit einem Anliegen zu befassen.
Die Kommission lehnt verbindliche gesetzliche Verpflichtungen ab und verweist dabei auf bestehende Urheber- und Schutzrechte. Stattdessen kündigt sie an, noch 2026 einen Dialog mit Branche und Verbraucherschutz über einen freiwilligen Branchenkodex zum Umgang mit dem Ende der Lebensdauer von Videospielen anzustoßen und bestehende Verbraucherrechte stärker durchzusetzen.
Parteiübergreifend haben sich zudem 45 Abgeordnete des Europäischen Parlaments für gesetzgeberische Maßnahmen ausgesprochen, die den Kauf von Videospielen dauerhaft schützen, ohne die Hersteller zu unbegrenzten Serviceleistungen zu verpflichten. Für die Games-Branche heißt das: Die von der Initiative geforderten gesetzlichen Verpflichtungen sind vorerst nicht zu erwarten. Im nächsten Schritt sollen Branche, Verbraucherschutz und Kommission gemeinsam einen freiwilligen Branchenkodex erarbeiten.


