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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Tatsächlich habe ich noch nie mit jemandem vom Fach darüber geredet, obwohl ich das seit der Kindheit habe. Aber vielleicht auch genau deshalb, weil ich es schon so lange, wie ich denken kann, habe und es für mich zur Normalität geworden ist. Bloß in den letzten Jahren habe ich schon das Gefühl, dass es schlimmer geworden ist und die Träume intensiver sind. Dass ich manchmal sogar im Schlaf aufstehe, hatte ich früher auch nicht. Und tagsüber fühle ich mich wie gerädert.
 
Tatsächlich habe ich noch nie mit jemandem vom Fach darüber geredet, obwohl ich das seit der Kindheit habe. Aber vielleicht auch genau deshalb, weil ich es schon so lange, wie ich denken kann, habe und es für mich zur Normalität geworden ist. Bloß in den letzten Jahren habe ich schon das Gefühl, dass es schlimmer geworden ist und die Träume intensiver sind. Dass ich manchmal sogar im Schlaf aufstehe, hatte ich früher auch nicht. Und tagsüber fühle ich mich wie gerädert.

Und deinen Eltern ist das nicht aufgefallen, und haben dich zum Arzt gebracht.

Bin als Kind auch oft geschlafwandelt, so das meine Mom die Türe absperren musste, weiß gar nicht mehr genau was wir damals gemacht haben um es wegzubekommen.
 
Tatsächlich habe ich noch nie mit jemandem vom Fach darüber geredet, obwohl ich das seit der Kindheit habe. Aber vielleicht auch genau deshalb, weil ich es schon so lange, wie ich denken kann, habe und es für mich zur Normalität geworden ist. Bloß in den letzten Jahren habe ich schon das Gefühl, dass es schlimmer geworden ist und die Träume intensiver sind. Dass ich manchmal sogar im Schlaf aufstehe, hatte ich früher auch nicht. Und tagsüber fühle ich mich wie gerädert.
Betablocker können Alpträume verstärken, die Häufigkeit erhöhen. Vlt. deswegen.

Ich würde dir echt raten, da erst mit deinem Hausarzt und dann einem Psychologen drüber zu reden. Wenn dein Hausarzt nicht von sich aus darauf kommt, dass er dir eine Überweisung zum Psychotherapeuten gibt, dann fordere eine ein. Ja das ist kompliziert und anstrengend und eig will man das nicht, aber durch Ignorieren gehts nicht weg, oder wird besser und wenns einfach wäre, bräuchte man keine Spezialisten für sowas.

Ich möchte auch klarstellen, dass ich weder Vermutungen über mögliche Ursachen anstellen möchte, noch dich dazu bringen will, irgendwas darüber zu erzählen, über dem hinaus, was du hier schon getan hast. Sowas steht mir nicht zu. Aber ich kann auch nicht darüber hinweglesen, ohne dir wenigstens diesen Rat zu geben.

Ich wünsche dir aber, dass du eine Lösung findest und es dir besser geht.

Nachtrag: grad nochmal nachgeschaut: für einen Psychologietermin benötigt man keine Überweisung vom Hausarzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Betablocker können Alpträume verstärken, die Häufigkeit erhöhen. Vlt. deswegen.

Ich würde dir echt raten, da erst mit deinem Hausarzt und dann einem Psychologen drüber zu reden. Wenn dein Hausarzt nicht von sich aus darauf kommt, dass er dir eine Überweisung zum Psychotherapeuten gibt, dann fordere eine ein. Ja das ist kompliziert und anstrengend und eig will man das nicht, aber durch Ignorieren gehts nicht weg, oder wird besser und wenns einfach wäre, bräuchte man keine Spezialisten für sowas.

Ich möchte auch klarstellen, dass ich weder Vermutungen über mögliche Ursachen anstellen möchte, noch dich dazu bringen will, irgendwas darüber zu erzählen, über dem hinaus, was du hier schon getan hast. Sowas steht mir nicht zu. Aber ich kann auch nicht darüber hinweglesen, ohne dir wenigstens diesen Rat zu geben.

Ich wünsche dir aber, dass du eine Lösung findest und es dir besser geht.

Nachtrag: grad nochmal nachgeschaut: für einen Psychologietermin benötigt man keine Überweisung vom Hausarzt.
Brauchen nicht aber wenn du eine akut Überweisung vom Hausarzt bekommst hast Chancen früher ein Termin zu bekommen.
 
Bringt eh nix mit der Psychotherapie… selbst wenn einen findest, viel blabla ohne Ergebnisse.
Schade, dass du solche Erfahrungen machen musstest, aber das kann man nicht pauschalisieren.
Ich habe durch meinen Beruf, aber auch in meinem Bekanntenkreis, immer wieder Fälle, in denen ein guter Therapeut den Jugendlichen/Erwachsenen echt geholfen hat.
Daher finde ich es prinzipielle erstmal gut, wenn sich jemand professionelle Hilfe sucht, alleine der Schritt ist schon nicht einfach. Aber natürlich gibt es da auch richtige Pflaumen, wie in jedem Beruf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Krass, sowas einfach zu behaupten.

Ich kenne personen denen hat es sehr viel gebracht. Also so pauschalisierte Aussagen sollte man doch eher lassen außer man ist auf einem AFD Parteitag, da kommt sowas sicherlich gut an...
Kann solche Aussagen auch nicht nachvollziehen. Sicherlich gibt es nicht nur gute Therapeuten, ist ja überall so und gerade in diesem Bereich sollte auch eine gewisse Sympathie entstehen, bzw. ein Vertrauensverhältnis. Da kann es natürlich passieren, dass man menschlich einfach nicht kompatibel genug ist. Aber ich habe auch schon häufig genug erlebt, dass Patienten gern dem Thereapeuten die Schuld geben, wenn sie selbst diejenigen sind, die nicht an einer Lösung interessiert sind, weil es bedeuten würde, dass es "unangenehm" für sie werden könnte. Immer nur oberflächlich die akuten Symptome zu behandeln funktioniert eben nur zeitlich begrenzt. Irgendwann muss man auch mal die zugrundeliegenden Probleme/Traumata/etc. behandeln und das wollen viele eben nicht. Der einfachste Weg ist dann natürlich dem Therapeuten die Schuld zu geben und zum nächsten zu gehen, der wieder zunächst mit den oberflächlichen Symptomen anfängt und so wiederholt sich das Spielchen.
 
Krass, sowas einfach zu behaupten.

Ich kenne personen denen hat es sehr viel gebracht. Also so pauschalisierte Aussagen sollte man doch eher lassen außer man ist auf einem AFD Parteitag, da kommt sowas sicherlich gut an...
Was hat das jetzt mit der AFD zu tun?
Kann solche Aussagen auch nicht nachvollziehen. Sicherlich gibt es nicht nur gute Therapeuten, ist ja überall so und gerade in diesem Bereich sollte auch eine gewisse Sympathie entstehen, bzw. ein Vertrauensverhältnis. Da kann es natürlich passieren, dass man menschlich einfach nicht kompatibel genug ist. Aber ich habe auch schon häufig genug erlebt, dass Patienten gern dem Thereapeuten die Schuld geben, wenn sie selbst diejenigen sind, die nicht an einer Lösung interessiert sind, weil es bedeuten würde, dass es "unangenehm" für sie werden könnte. Immer nur oberflächlich die akuten Symptome zu behandeln funktioniert eben nur zeitlich begrenzt. Irgendwann muss man auch mal die zugrundeliegenden Probleme/Traumata/etc. behandeln und das wollen viele eben nicht. Der einfachste Weg ist dann natürlich dem Therapeuten die Schuld zu geben und zum nächsten zu gehen, der wieder zunächst mit den oberflächlichen Symptomen anfängt und so wiederholt sich das Spielchen.
Ich kann in der Sache nur aus meiner bisherigen Erfahrung und nicht objektiv sprechen. Und die ist aktuell nicht gut. Edit: Ich wäre froh die Chance zu bekommen dass es unangenehm wird. Aktuell kratzen wir noch nicht mal an der Oberfläche. 5 Wochen und bis heute kamen noch keine tiefergehenden Fragen. Habe bereits mehrfach aufgetretene Suizidgedanken am Rande erwähnt (ja es fällt mir extrem schwer das jemandem direkt ins Gesicht zu sagen dass es Momente gibt in denen ich mir wünsche tot zu sein) aber auch null Nachfrage oder Aufgreifen.
 
@no0bY
Welche Therapie Form machst du derzeit? Tagesklinik, richtig? Vielleicht ist es einfach nicht das richtige oder nicht der richtige Therapeut.

Manche Patienten probieren zig verschiedene Formen und Therapeuten aus. Ich habe sowohl stationäre, Tagesklinik als auch ambulante Verhaltenstherapie hinter mir.
Selbst stationär und Tagesklinik sind schon riesige Unterschiede. Manch einem liegt Gruppentherapie, manch einem nicht. Alleine was es stationär alles ergänzend gibt... Sport, Ergotherapie, Tanztherapie und vieles mehr...

Ich habe über einen sehr langen Zeitraum so ziemlich alles ausprobiert um überhaupt erstmal herauszufinden was mir hilft. Nicht jede Therapie bringt dem Patienten etwas. Hier gilt es das Mittel der Wahl zu finden.

Also bitte gib nicht gleich auf. Vielleicht ist der Therapeut einfach nicht der richtige. Bleib am Ball...

Meine Frau hat über ein Jahrzehnt an Therapie hinter sich.

Es ist ein Prozess, der stets im Wandel ist. Und ja, zwischendurch möchte man am liebsten aufgeben und alles hinschmeißen, auch das ist ganz normal...

Mach weiter, du schaffst das!

Ich war mehr als einmal kurz davor aufzugeben. Viel hat nicht gefehlt und dann wäre ich heute tatsächlich nicht mehr hier.
 
Alt werden ist nicht schön. Ich werde dieses Jahr 50 Jahre und scheinbar will mein Körper mir das in den Kopf einprügeln. Alles tut irgendwie weh. Seit letztem Jahr laborier ich an einer Bizepssehnenreizung und Schulterproblemen herum. Jetzt hab ich mir scheinbar irgendeine Zerrung im hinteren Oberschenkel zugezogen und laufe seit Tagen nicht mehr rund. Und und und. Ist echt ätzend. Ständig etwas neues und das alte geht nicht weg. Hatte ich so im Leben auch noch nicht. Von der Schlafqualität dadurch mal ganz zu schweigen. So, das hat jetzt mal gut getan :lol:
 
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