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KT Games machen keinen Spaß mehr - Wem geht es noch so?

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Ich bin froh dass mein Pc weggeschmolzen ist und ich endlich gezwungenermaßen mit League of Legends aufgehört habe. Das game kostet einfach viel zu viel unnötige Lebenszeit. Habe endlich wieder Freude an meinen Konsolen gefunden, habe viele gute story games neu durchgezockt und bin gerade dabei, resident evil neu durchzustarten.
 
Ich fange so langsam wieder an, Spaß an diesem Hobby zu finden. In den letzten Monaten ist die Luft komplett raus gewesen. Ich weiß nicht wirklich warum. Vielleicht weil ich einfach viel um die Ohren gehabt habe und abends völlig ausgelaugt war. Hinzu kommt, dass ich noch immer bei den meisten Spielen nach der Platintrophäe strebe, den 100% Trophäenfortschritt erspielen möchte und meine Spiele zum Teil nach diesen Gesichtspunkten aussuche. Große, umfangreiche Spiele beachte ich hier meist nicht. Einfach, weil ich weiß, dass ich unnormal viel Zeit investieren müsste, um die Platintrophäe zu erreichen. Das setzt mich bereits vor dem Spielen unter Druck.

Ich habe mich auch immer gerne in Foren herum getrieben und Beiträge geschrieben, Spiele getestet und als Spieleredakteur im Ehrenamt gearbeitet. Irgendwie ist jedoch alles auf der Strecke geblieben und mich hat das Hobby "Videospiele" lange Zeit einfach nur noch ermüdet. Ich weiß nicht, was mich nun zum Umdenken bewegt hat, aber ich habe wirklich meine Lust wiedergefunden. Ich muss nur noch den "Trophäenzwang" aus meinem Kopf bekommen und dann werde ich bestimmt auch wieder mehr Spaß haben.
 
Ich fange so langsam wieder an, Spaß an diesem Hobby zu finden. In den letzten Monaten ist die Luft komplett raus gewesen. Ich weiß nicht wirklich warum. Vielleicht weil ich einfach viel um die Ohren gehabt habe und abends völlig ausgelaugt war. Hinzu kommt, dass ich noch immer bei den meisten Spielen nach der Platintrophäe strebe, den 100% Trophäenfortschritt erspielen möchte und meine Spiele zum Teil nach diesen Gesichtspunkten aussuche. Große, umfangreiche Spiele beachte ich hier meist nicht. Einfach, weil ich weiß, dass ich unnormal viel Zeit investieren müsste, um die Platintrophäe zu erreichen. Das setzt mich bereits vor dem Spielen unter Druck.

Ich habe mich auch immer gerne in Foren herum getrieben und Beiträge geschrieben, Spiele getestet und als Spieleredakteur im Ehrenamt gearbeitet. Irgendwie ist jedoch alles auf der Strecke geblieben und mich hat das Hobby "Videospiele" lange Zeit einfach nur noch ermüdet. Ich weiß nicht, was mich nun zum Umdenken bewegt hat, aber ich habe wirklich meine Lust wiedergefunden. Ich muss nur noch den "Trophäenzwang" aus meinem Kopf bekommen und dann werde ich bestimmt auch wieder mehr Spaß haben.
Das mit den Trophies kann echt ein ganz schöner Killer sein. Nicht nur, das dann die erspielen will, sondern man ja teilweise auch richtig lange Grinden muss, um das zu machen.

Bei Nintendo gibt es das ja nicht. Manchmal vermisse ich das schon. Bin aber meistens froh, dass es das dort nicht gibt.
 
Es gibt wirklich nichts in diesem Hobby, aber auch wirklich gar nichts, was unwichtiger ist als Trophys oder Gamerscore.. Ein Indikator der prinzipiell gar nichts aussagt, weder über Qualität der konsumierten Spiele oder den Spielspaß als solches.

Im Gegenteil - dafür wird teils ja noch Softwaremüll produziert, damit man Gamerscore farmen kann. Also wirklich absoluter Schund.

Ich verstehe, wenn man sein Lieblingsspiel auf 100% abschließen möchte. Aber den Drang ständig irgendeine Nummer nach oben zu befeuern um einen überflüssigen Schwanzvergleich zu betreiben, der eh kaum eine Sau interessiert, ist doch sowas von unsinnig.

Sorry für den Rant aber das ist weit der 360 ein Sache, die mir dezent auf die Eier geht.
 
Es gibt wirklich nichts in diesem Hobby, aber auch wirklich gar nichts, was unwichtiger ist als Trophys oder Gamerscore.. Ein Indikator der prinzipiell gar nichts aussagt, weder über Qualität der konsumierten Spiele oder den Spielspaß als solches.

Im Gegenteil - dafür wird teils ja noch Softwaremüll produziert, damit man Gamerscore farmen kann. Also wirklich absoluter Schund.

Ich verstehe, wenn man sein Lieblingsspiel auf 100% abschließen möchte. Aber den Drang ständig irgendeine Nummer nach oben zu befeuern um einen überflüssigen Schwanzvergleich zu betreiben, der eh kaum eine Sau interessiert, ist doch sowas von unsinnig.

Sorry für den Rant aber das ist weit der 360 ein Sache, die mir dezent auf die Eier geht.
Viele sehen darin einen Mehrwert die Herausforderungen der Achievments zu schaffen. Die haben Spaß damit. Tut dir doch nicht weh wenn das Leuten halt gefällt. Verstehe die Aufregung nicht.
 
Ich beachte Achivements auch nicht mehr so richtig. Auf der PS hat mich das noch mehr interessiert, aber auf Steam ist das eher so eine Randerscheinung geworden.

Ich muss aber auch sagen, dass das schon manchmal ganz "nett" ist, weil man eben auch Herausforderungen gestellt bekommt, die man ohne so ein Achivement gar nicht sehen würde. Kleiner Spoiler für Baldurs Gate 3:
Im Kampf in der Adamantschmiede gegen Grym hab ich ihn so umgekloppt, nur um dann durch den aufploppenden Erfolg zu realisieren, dass ich mir den Aufwand hätte sparen können und ihn auch mit dem Schmiedehammer hätte umkloppen können ^^

Manchmal animieren Achivements auch dazu, ein Spiel noch einmal durch zu spielen, wenn man Achivements nicht beim ersten Durchlauf bekommen kann. So gings mir mit den InFamous Spielen. Weis nicht, ob ich den bösen Pfad nochmal gemacht hätte, wenn nicht für die Achivements. Klar ist das erstmal doof, dass das Spiel nicht aus sich heraus die Motivation dazu zu bieten scheint. Aber ich brauch halt nen "Anreiz" um mich arschig in nem Spiel zu verhalten...
 
Bei der Xbox finde ich das Geräusch gut, wenn ich einen Erfolg freischalte. Das hat was. Ansonsten sind mir Erfolge und Trophäen völlig egal. Ich würde meine Spielweise nie danach ausrichten, nur um irgendetwas freizuspielen.
 
[...]

Sorry für den Rant aber das ist weit der 360 ein Sache, die mir dezent auf die Eier geht.

Alles in Ordnung, ich sehe das prinzipiell ähnlich wie du. Ich habe die Trophäen zwischendurch als Grund angesehen, ein Spiel zu 100% zu komplettieren und wirklich alles rausgeholt zu haben. Irgendwann habe ich jedoch gemerkt, dass ich mir einfach nur Guide nach Guide durchlese, um fix die verpassten sammelbaren Gegenstände einzusacken. Das hat dann wirklich nicht mehr viel mit dem Genuss von Videospielen zu tun. Am Ende des Tages geht es nur darum, das eigene Ego zu befriedigen.

Wobei ich sagen muss, dass ich mich selbst nie wirklich mit anderen Nutzern gemessen oder verglichen habe, was den Trophyscore betrifft. In meinem Fall ist es wohl einfach der eigene Perfektionismus, der am Ende zwischen mir und dem Spaß steht. Auch habe ich mir zum Glück nie Spiele wie My Name Is Mayo gekauft, nur um eine Platintrophäe mehr in meiner Sammlung zu haben. Dennoch wirken sich die Trophäen auf meine Spieleauswahl aus.

So habe ich z.B. sehr selten Lust auf einen Indie-Titel, da ich in dem Fall immer die Trophäen im Kopf herumschwirren habe und nicht die Story des Spiels. Ziemlich dumm. Zumal ich auf diese Weise wirklich einige Perlen schlicht verpasse. Auch auf der Switch. Die Switch nutze ich zu Hause lediglich für die Klassiker wie Mario Party, Mario Kart, Nintendo Switch Sports oder Just Dance. Grundsätzlich alles, was ich im Multiplayer mit der Familie am Sonntag spielen kann. Dabei bietet die Spielebibliothek der Switch so viel mehr, was einfach Spaß machen könnte. Und das auch noch mobil, unabhängig vom Fernseher.

Ich sehe aber einen kleinen Lichtblick am Ende meines dunklen Zocker-Tunnels. Vor Kurzem habe ich mit A Dusk Falls angefangen und mich fesselt dieser Titel wirklich vor dem Bildschirm. Vor allem am Abend, wenn ich den Laden abgeschlossen und zu Hause angekommen bin. Dann kann ich mich einfach fallen lassen, abschalten und spielen wie vor zwanzig Jahren.

Es ist einfach schwer, den Mittelweg zu finden. Dafür macht mir das Sammeln der Trophäen dann auch wieder viel Spaß.
 
Ich habe damals Spiele selektiert, die ich gern platinieren möchte. War dann auch eher ein Messen mit mir selber. Seit ich auf Steam spiele ist mir das aber komplett egal.

Auf der PS5 hätte ich vermutlich aktuell in Nioh 3 jede Ubi Karte abgegrast und jeden Firlefanz gesammelt für die Platin. Sehe das mittlerweile auch als extreme Zeitverschwendung.

Wobei... damals aufgrund der Trophäen alle 3 Mass Effect Spiele auf Legendär durchgespielt. IMO wurden die Games dadurch noch viel geiler.
 
Ich sammel die gerne. Aber nur wenn ich Bock drauf habe. Ich entscheide nicht ob und welches Game ich zocke anhand der Trophäen, genauso wenig gucke ich mir vorher Guides oder so an.
Ich zocke einfach, wenn das Spiel geil ist und ich am Ende noch Lust habe wird geguckt was fehlt und ob ich Bock habe es zu holen. Wenn ja wird's gemacht, wenn da irgendein Bullshit dabei ist auf den ich kein Bock habe dann halt nicht. Manchmal ist es auch einfach nice, weil es einem Dinge zeigt die man sonst nie gesehen hätte oder getan hätte.
Oder so Spiele wie Resi 4 hätte ich sonst einmal gezockt und fertig. Für die Platin hab ich zig Speedruns gemacht mit unterschiedlichen Bedingungen und es hat gebockt. Ohne Platin hätte ich das nie getan, weil die Ingame Belohnungen mir im Vergleich komplett egal sind für die man das tun würde sonst.
Das ganze interessiert mich aber nur auf der Playstation. Achievements auf Steam sind mir komplett egal und geben mir überhaupt nichts. Muss schon die Platin sein als Endbelohnung
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube, das ist so ein psychologisches Ding mit den Leuten, die Platin erspielen müssen.
Und ich habe absichtlich das Wort "müssen" gewählt.
Vielleicht ist das so ein Steinzeit-Ding. Die Menschen waren ja Jäger und Sammler. Vielleicht befriedigt es beide Triebe gleichzeitig.
Dann kann noch der Faktor Perfektionismus sein.
Ich habe zum Glück diese Sucht nicht, dass ich alles komplettieren muss. Das ist eher Arbeit als Spaß und Games sollen für mich Spaß machen und nicht in Arbeit ausarten.
 
Mir ist in den letzten Wochen die Lust am Zocken abhandengekommen. Es kann verschiedene Gründe dafür geben: mangelnde Auswahl an Spielen, fehlender Elan, eine Interessenverschiebung, Konzentrationsprobleme?

Ich finde einfach überhaupt keinen Antrieb und auch keinen Zugang ein Spiel länger als 30 Minuten zu spielen. Danach macht es bei mir Klick, und ich lande wieder im Internet, bei Amazon Prime, gehe vor die Tür und fotografiere oder lese ein Buch. Keine Ahnung, woran das liegt.

Wofür ich mich allerdings immer begeistern kann, ist eine Partie FIFA. Das fordert mich über einen kurzen Zeitraum, ist abwechslungsreich und sorgt für schnelle Dopaminschübe - allerdings nur so lange, wie ich in Führung liege oder gewinne :D Wenn nicht, überstrapaziere ich meine Nerven und muss mich echt zusammenreißen, nicht in den Fernseher zu greifen und den pubertierenden Gegenüber für seine ausschweifenden Jubel- und Torsequenzen durch den Bildschirm zu ziehen.

Ich erhoffe mir einen kleinen Neuanfang mit Resident Evil. Stellar Blade ist leider überhaupt nichts für mich. Death Stranding 2 müsste ich noch zu Ende bringen, finde aber keine Motivation. Es ist zum Haare raufen….
 
Stellar Blade ist leider überhaupt nichts für mich.
Huch? Du warst doch so begeistert davon an Anfang. Schade ;)

Aber kenne ich. Mach Dir nicht so nen Kopf darum. Dann mach einfach andere Sachen und genieße sie. Die Lust kommt meist von ganz allein zurück.

Ich habe das manchmal nach herausragenden Spielen ein paar Ma gehabtl. Hatte nach Bloodborne oder Dark Souls 2 wochenlang keinen Bock mehr, weil alles andere langweilig war. Mein Geheimrezept: Irgendwas zocken, was richtig schlecht ist, damit es nur wieder besser werden kann :cool:
 
Ich habe meine "Ablenkungen" reduziert. Ich hatte meine wenig genutzten Konsolen irgendwann verkauft. Den alten Laptop nicht durch einen neuen Laptop ersetzt, sondern einen stationären Office-Rechner. Das Tablet an der Couch war veraltet und wurde nicht mehr durch eine neues ersetzt. Streaming-Dienste nur noch nach Bedarf, wenn z.B. eine neue Staffel einer Serie erschienen ist. Und dann auch nur einen Dienst und nicht mehrere Dienste gleichzeitig. Jetzt werde ich in meiner Zocker-Umgeung nicht mehr durch Surfen am Laptop oder Zappen in den Streaming-Diensten abgelenkt und kann mich voll und ganz dem Zocken widmen.
Bei mir ist es eine Kopfsache. Wenn ich z.B. Streaming-Dienste aboniert habe, muss ich sie dann auch unbedingt nutzen, weil ich ja gerade dafür zahle. Deshalb habe ich früher immer irgend einen belanglosen Kram geschaut. Oder schnell mal den Laptop auf der Couch angemacht und dann sinnlos gesurft. Und danach wurde mir wieder bewusst mit was für einen Müll ich eigentlich meine kostbare Zeit verbracht habe. Ich habe aber den Vorteil, dass ich Smartphones nicht leiden kann und dort auch nicht gerne surfe. Deshalb lenkt mich das Gerät gar nicht ab.

Seitdem diese Nebenschauplätze weg sind, zocke ich soviel wie in meiner Jugend. Und ich konsumiere meine gesamten Medien viel bewusster.
 
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