@no0bY
Suizidale Gedanken sind in sofern gängig, dass man sich weniger die Art & Weise des Selbstmord überlegt, sondern sich mit den Reaktionen der Hinterbliebenen auseinandersetzt - was würden sie machen, wie würden sie reagieren und was würden sie fühlen usw...
Im allgemeinen wird davon ausgegangen, mit dieser Denkweise den Freitod vollzogen zu haben, was genügt und den Selbstschutz stärkt. Ab ungefähr 8 Jahren sind diese Überlegungen durchaus gängig, teils aus Sorge, teils aus Neugier.
Das letzte Kind mit dieser Systematik war 16 und ich hatte es im Sommer vorigen Jahres. Ansätze sind dort immer therapeutisch und ein fester, geregelter Alltag.
Ich empfehle Dir definitiv eine Therapie bei einem Psychologen. Dazu gehst Du zum Hausarzt, welcher Dir eine Dringlichkeit bestätigt und Du so rasch einen Termin findest. Im Ideallfall kannst Du unter verschiedenen Psychologen wählen.
Das klingt alles aufwendig und nach kein Bock. Doch wenn man sich ganz kurz dazu durchdringt, isses echt cool - ernsthaft!
Du bekommst in der Regel eine Art Psychotest und kannst Dein Gedankengut (Politik, Gaming, Sex oder Basteln) mit einem Wildfremden teilen. Er wird Dir nicht nur zuhören, sondern es wird sich wie eine Diskussion anfühlen, da dort überwiegend systemisch vorgegangen wird.
Mach das mal und berichte mir - oder hier. Ich freu mich drauf



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