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Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wie normal sind Suizidgedanken? Hat jeder mal welche? Oder sind diese immer zwingend Anzeichen für eine Depression? Ich kenn es eigentlich seit fast 15 Jahren nicht mehr anders. Mal sind sie ausgeprägter, mal nur ganz leise. Auch wenn ich auf gar keinen Fall was in die Tat umsetzen will. Aber die Möglichkeiten schwirren schon oft im Kopf herum. Und die Idee eines bequemen und schnellen Auswegs. Gehört das vielleicht zum Erwachsensein dazu?

Disclaimer: Keine Sorge. Ich bin weit weg davon, mir etwas zu tun.
 
Wie normal sind Suizidgedanken? Hat jeder mal welche? Oder sind diese immer zwingend Anzeichen für eine Depression? Ich kenn es eigentlich seit fast 15 Jahren nicht mehr anders. Mal sind sie ausgeprägter, mal nur ganz leise. Auch wenn ich auf gar keinen Fall was in die Tat umsetzen will. Aber die Möglichkeiten schwirren schon oft im Kopf herum. Und die Idee eines bequemen und schnellen Auswegs. Gehört das vielleicht zum Erwachsensein dazu?

Disclaimer: Keine Sorge. Ich bin weit weg davon, mir etwas zu tun.
Das hört sich schon krass an.

Ich hatte noch nie solche Gedanken, dafür liebe ich mein Leben viel zu sehr.

Ich denke da sollte man dringend mit jemandem drüber reden.
 
Wie normal sind Suizidgedanken? Hat jeder mal welche? Oder sind diese immer zwingend Anzeichen für eine Depression? Ich kenn es eigentlich seit fast 15 Jahren nicht mehr anders. Mal sind sie ausgeprägter, mal nur ganz leise. Auch wenn ich auf gar keinen Fall was in die Tat umsetzen will. Aber die Möglichkeiten schwirren schon oft im Kopf herum. Und die Idee eines bequemen und schnellen Auswegs. Gehört das vielleicht zum Erwachsensein dazu?

Disclaimer: Keine Sorge. Ich bin weit weg davon, mir etwas zu tun.
Ich war über Monate in Kliniken. Stationär wie Tagesklinik. Wäre das evtl eine Option für dich? Bist du bereits bei einem Therapeuten in Behandlung oder gar keine Erfahrung diesbezüglich?
 
Ich war über Monate in Kliniken. Stationär wie Tagesklinik. Wäre das evtl eine Option für dich? Bist du bereits bei einem Therapeuten in Behandlung oder gar keine Erfahrung diesbezüglich?
Gar keine Erfahrungen. Stationär ist mit meinen Verpflichtungen auch absolut unmöglich. Aber habe wirklich schon mit dem Gedanken gespielt, einen Psychologen aufzusuchen. Ich seh nur nicht, was ich mit ihm sprechen soll, was ich nicht schon in meinem Kopf alles durchdacht hätte.
 
@no0bY

Suizidale Gedanken sind in sofern gängig, dass man sich weniger die Art & Weise des Selbstmord überlegt, sondern sich mit den Reaktionen der Hinterbliebenen auseinandersetzt - was würden sie machen, wie würden sie reagieren und was würden sie fühlen usw...
Im allgemeinen wird davon ausgegangen, mit dieser Denkweise den Freitod vollzogen zu haben, was genügt und den Selbstschutz stärkt. Ab ungefähr 8 Jahren sind diese Überlegungen durchaus gängig, teils aus Sorge, teils aus Neugier.

Das letzte Kind mit dieser Systematik war 16 und ich hatte es im Sommer vorigen Jahres. Ansätze sind dort immer therapeutisch und ein fester, geregelter Alltag.
Ich empfehle Dir definitiv eine Therapie bei einem Psychologen. Dazu gehst Du zum Hausarzt, welcher Dir eine Dringlichkeit bestätigt und Du so rasch einen Termin findest. Im Ideallfall kannst Du unter verschiedenen Psychologen wählen.

Das klingt alles aufwendig und nach kein Bock. Doch wenn man sich ganz kurz dazu durchdringt, isses echt cool - ernsthaft!
Du bekommst in der Regel eine Art Psychotest und kannst Dein Gedankengut (Politik, Gaming, Sex oder Basteln) mit einem Wildfremden teilen. Er wird Dir nicht nur zuhören, sondern es wird sich wie eine Diskussion anfühlen, da dort überwiegend systemisch vorgegangen wird.

Mach das mal und berichte mir - oder hier. Ich freu mich drauf :):):)!
 
Die Fahrradverischerung hat heute den Erstattungsbetrag geschickt.
Die haben 30% abgezogen, weil es mit dem falschen Schloss gesichert war, aber dabei glatt überlesen, dass ich es mit 2en gesichert hatte, wovon eines ein korrektes war. Krieg grad so ein Hals auf den ganzen Mist...

Für mein Verständnis, verstehe ich das falsch? In den Vertragsbedingungen steht das:

1. Vor Eintritt des Versicherungsfalles
a) Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, bei Nichtgebrauch das versicherte Fahrrad jederzeit mit einem eigenständigen verkehrsüblichen Schloss (kein Zahlenschloss) zu sichern. Bei Unterbringung in einem ausschließlich selbstgenutzten verschlossenen Gebäude/ Raum/ Schuppen entfällt die Verschlussvorschrift.


Ich hatte es das Zahlen-Faltschloss mit Rahmen-Vorderrad verbunden, das Kettenschloss (mit Schlüssel) mit Rahmen/Hinterrad.
Als Begründung für die 30% Abzug sagt die Versicherung:
"Konkret: Den Unterlagen können wir entnehmen, dass Ihr Fahrrad in sich gesichert gewesen ist. Laut Bedingungen muss das Fahrrad mit einem Schloss (kein Zahlenschloss) angeschlossen werden."

Was heißt hier angeschlossen? An einen Gegenstand, in einem gemeinschaftlichen abgeschlossenen Fahrradraum?
Bei den Bedingungen lese ich das so nicht.
Das ist wieder Wortspielerei einer Versicherung. Es muss lt.- Bedingungen mit einem verkehrsübllichen Schloss "gesichert" sein. Es ist die Frage der Definition der Sicherung. Heißt das es muss irgendwo "angeschlossen sein" Oder reicht einfach ein Schloss anbringen? Wir wissen zwar durchaus, dass ein Fahrrad erst richtig gesichert ist, wenn es irgendwo angeschlossen ist. Ein Zahlenschloss reicht aber tatsächlich nicht. Manche Versicherungen geben sogar klar vor, welche Schlösser anerkannt werden.

Da es in Deinem Fall wohl nicht deutlich aus den Bedingungen hervorgeht, wie das Rad gesichert werden muss (anschließen?) würde ich dem Abzug widersprechen und mich hier "dumm" stellen. Das Problem bei Versicherungen ist, dass sie es immer erst mal versuchen. Viele Versicherungsnehmer nehmen es hin weil sie keine Lust haben oder es einfach auch nicht besser wissen. Meine Erfahrung ist, widerspricht man aber beharrlich mit guten und untermauerten Argumenten, wird oft doch bezahlt. Es gibt aber leider ganz besondere Versicherungen, die bei ihrer Meinung bleiben obwohl ganz klar ist, dass sie im Unrecht sind. Diese legen es tatsächlich auf einen Rechtsstreit an. Wir selbst sind davon gerade betroffen. Müssen uns vor Gericht streiten, was uns in der Tat auch ziemlich ankotzt.

Also auf jedenfall widersprechen.
 
Das kann sein. Ich hab die Zeilen die letzten zehn Jahre oft getippt und wieder gelöscht, weil ich mich auch etwas schäme dafür.
Dafür muss man sich ganz und gar nicht schämen. Es zeugt von Größe wenn man damit offen umgehen kann. Und wie oben schon jemand schrieb, es ist ein erster wichtiger Schritt. Ich würde den nächsten Schritt gehen und professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
 
Das kann sein. Ich hab die Zeilen die letzten zehn Jahre oft getippt und wieder gelöscht, weil ich mich auch etwas schäme dafür.
wie schon gesagt: Zu schämen gibt es da nichts. Wenn man sich einen Arm bricht, dann ist es das natürlichste der Welt einen Arzt aufzusuchen. Wenn in einem selbst etwas bricht, dann sollte man dies auch tun, denn es ist völlig normal sich Hilfe zu holen.
 
Danke für eure Worte und Ermunterung. Ich denke, Anfang des Jahres schau ich mal dass ich einen Ersttermin beim Psychologen bekomme
Mache das. Wie andere schon gesagt haben, es ist absolut keine Schande darüber zu reden und sowas zuzuggeben. Im Gegenteil, das zeigt doch gerade von Stärke und wird dir auf lange Sicht helfen. Ich wünsche dir das nur das Beste das du auch zeitnah ein Termin bekommst was ja heute auch gefühlt unmöglich ist. Aber wir brauchen dich ja noch hier und deine Familie und Freunde natürlich noch mehr
 
Das ist doch ein Scherz, oder? Dachte mir so "Yay, 12€ ist doch ein netter Preis.."

Nur weil es aus der Schweiz kommt? Hallo?

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