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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Happy Gilmore 2 hätte ich jetzt aus passendem Anlass gern eine 2/2 gegeben.
    Aber das Maxi Golf war mir einfach zu viel.

    Sonst aber super angeknüpft, überraschende Besetzungen und Cameos (wenn man sich vorher null informiert, wie ich), vorallem in Sachen neu aber alt.
     
    Happy Gilmore 2

    Was ein Dreck! So einen scheiß hab icht schon ewig nicht mehr gesehen. Den Film gibts auch nur, weil Sandler seiner gesamten buckeligen Verwandtschaft Arbeit beschaffen wollte. Finden wohl selbst nichts auf dem Arbeitsmarkt. Dazu gibt's unzählige dumme Promis, die ihr Gesicht in die Kamera halten.

    Abschaum/1
    Ich mag Adam Sandler zwar als Person, aber alle seine Filme finde ich kacke.
     
    28 years later


    Puhh… also das ganze wirkt vor allem in den ersten 30-40 Minuten wie ein Studenten Projekt die versuchen besonders künstlerisch etwas darzustellen. Einfach nur nervig diese Einblendungen.

    Der ganze Film ist absolut austauschbar und belanglos. Nicht mal wirklich überzeugende infizierte… was hängen bleibt ( im wahrsten Sinne des Wortes) sind die Riesen Gemächte der „Alphas“.

    2/10
     
    The Amateur

    Tja, der Name ist Programm könnte man sagen. Bei Filmen, die ihre Zuschauer entweder für Idioten halten oder für Leute, die beim Bügeln nicht so genau hinschauen, sollte es bei Bewertungen keinen Gnade geben. Alles hier ist aus zehnmal besseren CIA Filmen zusammen geklaut, nichts ergibt Sinn und nicht mal die Action ist gut.

    3/10
     
    Happy Gilmore

    Kennt ihr das, ihr habe über die Jahrzehnte so viele Ausschnitte eines Films gesehen und denkt ihr habt den Film gesehen? So wars bei mir mit dem Film, ich habe ihn offensichtlich doch noch nicht gesehen gehabt.

    Ich habe damit gerechnet, dass Sandler wieder den liebenswerten Dümmling spielt, aber weit gefehlt, Gilmore ist nicht dumm, er stellt nur dauernd dumme Sachen an und ist ein Bilderbuch-Bully. Er verprügelt einfach Alles und Jeden und wird dabei noch als Held dargestellt und gefeiert. Am Anfang war ich davon irritiert, weil ich sowas noch nicht vorher gesehen habe, im laufe des Films habe ich es aber gefeiert. Wer will denn nicht jedem in die Fresse hauen ohne um Konsequenzen fürchten zu müssen?!

    1/1


    Bei Teil 2 schätze ich, dass er eine Charakterveränderung erhalten hat und kein Bully mehr ist.


    EXAKT das habe ich auch gerade. Nie wirklich aufmerksam am Stück geguckt und dachte das Gleiche wie du. Gestern mit dem FIlm angefangen (musste bei der Hälfte dann pausieren).
    Ist natürlich kein uber-Film, allerdings fällt auf, wie unbekümmert und "unschuldig" Filme damals waren. Keine Agenda, nicht woke, aber auch nicht anti o.Ä.
     
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    Superman [Kino]
    Ich war vorher etwas verhalten da die Kritiken durchwachsen waren und mir der Charakter Superman am Herzen liegt aber ich wurde dann doch positiv überrascht. Die Story fand ich Panne und hatte definitiv seine Lücken. Alleine schon der Fakt das Supermann durch Instagram in der Welt als der Böse dargestellt werden soll, come on. Das fand ich den billigsten und einfachsten Weg da irgendwie eine Story zu erzählen. IM Kern war das schon sehr einfallslos. Auch fand ich die Witze die da random eingestreut wurden einfach fehl am Platz. Ist das echt so ein Standardding das man sowas heute in jeden Film gefühlt einbauen muss und so wie hier die Ernsthaftigkeit und Spannung aus der eh schon dünnen Story nimmt? Naja, womit es der Film für mich wieder rausgeholt hat, war die Action. Die fand ich, in Kombination mit dem CGI, echt gelungen. Alleine der finale Kampf hat das alles wieder rausgeholt und mich glücklich aus dem Kino entlassen. Aber da ist definitiv mehr Spielraum was Story und auch Aufbau der Spannung angeht vorhanden, aber insgesamt war das mal wieder ein guter Supermann Film. Ach und nebenbei, ich hätte gern Cavill weiter als Superman gesehen.


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    Mobland [Paramount]
    Was ne geile Serie. Zehn Folgen in der ersten Staffel wird erzählt wie zwei Gangsterfamilien in einen Konflik geraten da der Sohn der jüngste der Harrigon Familie, Eddie, beschuldigt wird, den Sohn des Gangsterbosses Richie Stevenson umgebracht zu haben. Daraus entwickelt sich dann der besagte, immer mehr steigende Konflikt der Familie, in der Tom Hardy den „Problemlöser“ Harry für die Familie Harrigan spielt und nun zwischen beiden Familien für Ruhe sorgen muss, verschiedene „Aufträge vom Harrigan Oberhaupt Conrad (gespielt von Pierce Brosnan) erledigen muss und auch seine eigene Ehe und Familie beschützen muss. Wie gesagt, mich hat die Serie voll abgeholt, dieses ganze „dreckige“ irische bzw englische Setting, die aufbauende Spannung bis zum Ende, die Charaktere, für mich hat das voll gepasst. Auch muss ich hier mal Tom Hardy loben, der hat mir hier als abgewichster, ruhiger „Problemsolver“ echt gefallen. Brosnan ist eh überragend und auch sonst ist der Cast allgemein eine Wucht. Keiner fühlt sich da irgendwie falsch oder fehlbesetzt an. Das Ende der Staffel lässt viel Raum für eine zweite Staffel und ich hoffe so, dass die irgendwann auch kommt. Hat mir richtig gut gefallen.


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    Daredevil Serie [Netflix]
    Genauso Porno wie Mobland. Ich fand alle drei Staffel von Anfang bis Ende geil. Keine großen Lücken, kein Leerlauf, viel Zeit für die Charakterentwicklung aller einzelnen, Spannung, geile Kämpfe und dazu absolut großartige Antihelden. Der Punisher in Staffel 2 war schon geil aber Holy fuck, wie überragend D’Onofrio Fisk aka King Pin in Staffel 1 und 3 gespielt hat, absolute Weltklasse. Teilweise hat er für mich sogar die Staffel getragen. Ganz ganz großartig wie ein Mann zur ganzen Serie, zum ganzen Aufbau und zur ganzen Spannung beitragen kann. Aber auch sonst, wie erwähnt, sind alle drei Staffeln und die Serie im Ganzen, für mich ganz großartig. Keine Folge war wirklich langweilig, sondern hat am Ende Bock auf die nächste Folge gemacht und das alleine schon geschafft zu haben ist schon was großes.


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    Happy Gilmore 2 [Netflix]
    Also gleich vorne weg, ich fand den Film gut und ja, auch verdammt lustig. Ja ok, Sandler bringt nur seine alten Freunde zurück um eine Story von einem geläuterten Gilmore zu erzählen der auf eine sehr…. Fragwürdige aber für mich auch wieder lustige Art seine Frau und dadurch seinen Glauben ans Golfen verliert aber dann doch wieder spielen muss, weil er Kohle braucht. Ja, alles total bescheuert und völlig random aber manchmal muss es auch einfach so ein Film sein bei dem man das Hirn ausschalten kann und einfach lachen kann. Der Humor ist definitiv nicht jedermanns Sache aber bei mir hat er voll gezogen. Billig, platt aber doch passend und treffend an den richtigen Stellen. Die letzte halbe Stunde hätte nicht sein müssen und allgemein geht der Film zu lange aber das ist so eine Art Film, den man schaut, einfach mal lachen kann und fertig. Es muss nicht immer tiefgründig oder so sein, sondern einfach nur platt aber humorvoll. Ich hatte Spaß damit und ich weiß ehrlich gesagt nicht mal genau wieso. Aber es hat gepasst.


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    Meghan 2.0 [Kino]
    Ach Mensch, wieso macht man hier sowas. Meghan Teil 1 war schon ganz cool und ok, nichts überragendes aber trotzdem ansehnlich. Bei Teil 2 macht man einfach alles anders und dreht sogar das Genre um. Anstatt eines Horrorfilms bekommt man nun eine light „Terminator Revenge Action Story“. Meghan wurde im ersten Teil zerstört und nun im zweiten Teil gibt es eine neue KI und aus welchen Gründen auch immer ist nur Meghan in der Lage diese aufzuhalten. Also holt man sie zurück und beide Roboter fangen an sich zu bekämpfen. That’s it. Keine Ahnung aber ich habe gehofft das man aus der Kritik und Fehlern vom ersten Teil gelernt hat und da einfach was besseres zaubert aber wieso man hier alles komplett auf links drehen muss verstehe ich nicht. Der Film war schon ok aber wer hier ein Horrorfilm erwartet sollte das Ding nicht schauen. Der macht nichts wirklich gut aber auch nichts falsch und dieses Feeling „Mensch ich habe was anderes erwartet“ begleitet einen den ganzen Film und lässt ihn am Ende wohl schlechter dastehen als er am Ende vielleicht sogar ist. Schade, viel erwartet aber nur Durchschnittliches bekommen.


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    Assault on Percinct 13 1973 [Prime]
    Ich habe mir dann auch mal das Original von John Carpenter aus dem Jahr 1973 gegeben. Das Remake kennen sicherlich viele aber das es davon ein Original gibt, davon haben sicherlich wenige gehört. Und ja, mir hat das Ding gefallen. Einfach, direkt, brutal, ohne großes drumherum, mir gefällt sowas und Carpenter hat hier was gemacht was man so vielleicht noch nicht gesehen hat. Der Film ist sehr explizit und zeigt Sachen die man heute gar nicht mehr sehen würde, wie z.b.
    Das ein Kind einfach so erschossen wird.
    Sonst, kann man eigentlich nicht viel über den Film sagen, ich fand ihn spannend und bedrückend und wenn man überlegt mit welchem Budget der gedreht wurde, wirkt das hier nochmal etwas mehr. Gerne das Geld in die Hand nehmen und diese kleine feine Perle einfach mal schauen.


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    In the Lost Lands [Prime]
    Gott was war das bitte für eine Scheiße. Völlig belangloser Film mit zwei Hauptdarstellern die eigentlich keinerlei Berechtigung haben sich irgendwie Schauspieler zu nennen. Ich mag ja eigentlich solche dystopischen Wasteland Filmen aber das hier ist so billig und seelenlos das man es eigentlich nicht fassen kann. Das gesamte CGI sieht sowas von rotzbillig aus, die Story ist so langweilig das man schon nach einer halben Stunde keinen Bock mehr hat sich das zu Ende anzuschauen. Wieso ich ihn trotzdem zu Ende geschaut hab? Kein Plan, wahrscheinlich habe ich einfach gehofft das doch noch der große Turning point kommt und irgendwas den Film am Ende rettet, aber nein, da kam gar nichts mehr. Das Ende ist irgendwie völlig verwirrend, sinn- und planlos. Kein Wunder, dass das Ding an den Kassen so barbarisch gefloppt ist, leider muss man sagen, zu Recht. Ich habe da kein Verständnis oder Ahnung wie einer am Ende den Film gesehen hat und wirklich sein Go zum Release gegeben hat. Völlig verschwendete Zeit und wirklich nicht wert geschaut zu werden.


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    Matrix Ressurrection [Prime]
    Joa, ich fand die ersten drei Teile geil. Ja, auch Teil 3. Für mich das ganze Universum was da geschaffen wurde einfach Spaß gemacht und daher hab ich mich auf den Teil schon gefreut. Aber irgendwie, kein Plan wieso, warum, hat das Ding bei mir nicht gezogen. Wahrscheinlich weil ich die Zusammenhänge einfach nicht mehr auf dem Schirm hatte und mir da einfach was gefehlt hat. Vielleicht lag es auch daran das ich die Dialoge recht schwach fand, immer wenn Reeves was gesagt hat waren es irgendwie nur oneliner und völlig sinnlose Sätze. Vielleicht war es auch für mich die durchweg nur durchschnittliche Action, keine Ahnung. Irgendwas hat mir hier einfach gefehlt, was ich persönlich schade finde da ich die Matrix Reihe immer geliebt hab aber das war leider für mich zu wenig, nicht schlecht oder Katastrophe, aber auch nicht überragend. Irgendwie nur, ok.
     
    Vorhin habe ich mir Companion – Die perfekte Begleitung mit der bezaubernden Sophie Thatcher auf WOW angeschaut, und bin durchweg gut unterhalten worden. Klare Empfehlung. 👍
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    Wonder Woman

    Meiner Meinung nach einer der besten Filme des alten DCUs und eine gelungene Originstory für die Heldenamazone. Clever die Geschichte in den Ersten Weltkrieg zu verlegen, dessen Schauplatz im Superheldenbereich unverbraucht ist und nicht nur tonal genau die richtige Portion an Ernsthaftigkeit mitbringt, sondern auch vom zeitgenössischen Kriegsgerät her den perfekten Gegenpart zu Dianas Fähigkeiten bietet. So kann sich die Geschichte durchaus ernst nehmen und trotzdem Wonder Woman an sich und ihre Superkräfte actionreich in Szene setzen, ohne albern zu wirken. Wie etwa das luftige Beinkleid. Zum Glück kommt keiner auf die Idee, ihr einfach vor den Oberschenken zu treten. :D Geht in Meinen Augen in seiner Filmrealität aber total auf. Wenn sie die Frontlinie vor dem besetzen Dorf im Alleingang verschiebt, im Häuserkampf das erste mal das markante Gitarrenriff des Hans Zimmer Scores einsetzt und sie schlussendlich den Kirchturm "sprengt", ist das nur aweseome. Weil sich der Film eben ernst nimmt und trotzdem auf die Kacke haut, wenn es passt.

    Da fällt dann selbst Gal Gadots eher eindimensionales Schauspiel nicht negativ auf. Passt irgendwie sogar zum Cultureclash, den die weltfremde Amazone da erlebt. Der Nebencast ist ebenfalls stark.

    Visuell erschafft Patty Jenkins wie gesagt einen eher geerdeten, aber dennoch comichaften Ersten Weltkrieg. Irgendwo zwischen schmutzigem Kriegsfilm und Zack Snyder-verse Zeitlupen-Partikeleffekt-Klimbim, das echt gut aussieht. Geht auf audiovisueller Ebene genau so gut auf wie auf inhaltlicher.

    Insgesamt mega Film, den ich unheimlich gerne sehe und der ziemlich weit oben in meinen Originfilmbestenlisten rangiert. Dafür gibt's

    9/10 Schützengräben

    too long; didn't read:
    ich nach Wonder Woman:
    Happy Wonder Woman GIF




    Und weil es so geil war, hab ich mir gerade zum ersten mal die Fortsetzung gegeben ...

    Wonder Woman 1984

    Wtf is this shit? Und ich dachte damals der Fall von Spider-Man 2 zu Spider-Man 3 wäre tief gewesen. Ernsthaft, was war das? Da wurde echt alles vor die Wand gefahren. Wieso sehen die Effekte so viel mieser aus als noch im Vorgänger? 80s Setting schön und gut, da darf man auch mit dem Zeitkolorit spielen, aber uff ist das albern und klischeehaft belanglos. Jeder Charakter, egal ob alt oder neu, wird zum Schwachkopf degradiert. Wie lieblos kann man bitte Chris Pine wieder zurück holen? Das ganze Set- und Charakterdesing ist so mies. Ich liebe beispielsweise Kristen Wiig, aber was sollte diese Aggro-Cinderella Nummer hier? Anfangs der Brille und Sweatshirt tragende Tollpatsch, dann flott 'nen körperbetontes Kleid übergeworfen, schwarzen Lidschatten aufgetragen und fertig? Viel flacher kann man Figuren nicht entwickeln. Die zwei besten Actionszenen hat man schon im Trailer gesehen und die sind da sogar besser geschnitten. In ihrer Filmversion wird jeder ganz okaye Moment nämlich gleich wieder durch 'ne miese Einstellung oder einen unterirdischen Effekt zu nichte gemacht. Ey, die Flugszenen hat Christopher Reeve Superman schon besser hingekriegt. Übrigens das einzige, das Wonder Woman dazugelernt hat, also "fliegen". Ansonsten zieht sie hier die selben Moves ab wie im Vorgänger, nur dass sie 1984 eben nicht mehr so zünden, wenn es "moderne" Technik und Waffen gibt. Das hat ein Captain America, der ja einen ähnlichen Epochensprung hingelegt hat, sehr viel besser hingekriegt. Cap ist in jedem Jahrzehnt super stark und super cool.

    Spider-Man 3, der Vergleich passt mir tatsächlich am besten. Wonder Woman 1984 ist genau so cheesy und wirr wie Sam Raimis dritter Spidey, nur das der wenigsten noch unterhaltsam war. In WW84 passiert eine lange Stunde lang quasi nichts und wenn, dann ist es meist peinlich, weil schlecht geschrieben, schlecht gefilmt und/oder schlecht gespielt. Und wenn der Film dann "losgeht", bleibt er so zahm und lahm, dass er auch nichts mehr reißt. Schade, sehr schade. Ich bin da selten so hart, aber gerade im Vergleich zum Vorgänger war das eine krasse Bruchlandung. Belanglosester Blockbusterklamauk. Gebt euch den ersten Wonder Woman und belasst es dabei. Der funktioniert als Solofilm nämlich super.

    4/10 Wünsche


    too long; didn't read:
    ich nach Wonder Woman 1984:
    star-trek-next-generation.gif
     
    Nachdem mir neulich Sophie Thatcher in dem Film Companion – Die perfekte Begleitung so gut gefallen hat, habe ich gleich den nächsten mit ihr geschaut: Heretic. Ein Film, der von manchen als Horrorfilm eingeordnet wird, für mich ist er jedoch eher ein Psychothriller, der mehr Wert auf Spannungsaufbau als auf billige Schock- oder Splattereffekte legt.

    Die Handlung folgt zwei jungen Mormoninnen auf missionarischer Mission. Sie sprechen Leute auf der Straße an und klopfen an Haustüren, um ihren Glauben zu vermitteln. Eines Tages stehen sie vor dem Haus eines älteren Herrn (Hugh Grant), der sehr eloquent und interessiert wirkt. Sie treten ein – und das Gespräch wird schnell seltsam. Das zunehmende Unbehagen der beiden Frauen ist so eindringlich inszeniert, dass man es als Zuschauer förmlich miterlebt. Ein spannender Film mit guten Dialogen, der die Gefühle seiner Hauptfiguren hervorragend einfängt. Klare Empfehlung! 👍
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    Nachdem mir neulich Sophie Thatcher in dem Film Companion – Die perfekte Begleitung so gut gefallen hat, habe ich gleich den nächsten mit ihr geschaut: Heretic. Ein Film, der von manchen als Horrorfilm eingeordnet wird, für mich ist er jedoch eher ein Psychothriller, der mehr Wert auf Spannungsaufbau als auf billige Schock- oder Splattereffekte legt.

    Die Handlung folgt zwei jungen Mormoninnen auf missionarischer Mission. Sie sprechen Leute auf der Straße an und klopfen an Haustüren, um ihren Glauben zu vermitteln. Eines Tages stehen sie vor dem Haus eines älteren Herrn (Hugh Grant), der sehr eloquent und interessiert wirkt. Sie treten ein – und das Gespräch wird schnell seltsam. Das zunehmende Unbehagen der beiden Frauen ist so eindringlich inszeniert, dass man es als Zuschauer förmlich miterlebt. Ein spannender Film mit guten Dialogen, der die Gefühle seiner Hauptfiguren hervorragend einfängt. Klare Empfehlung! 👍
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    Der Film hat mir auch sehr gut gefallen 👍
     
    Anhang anzeigen 180579


    Wonder Woman

    Meiner Meinung nach einer der besten Filme des alten DCUs und eine gelungene Originstory für die Heldenamazone. Clever die Geschichte in den Ersten Weltkrieg zu verlegen, dessen Schauplatz im Superheldenbereich unverbraucht ist und nicht nur tonal genau die richtige Portion an Ernsthaftigkeit mitbringt, sondern auch vom zeitgenössischen Kriegsgerät her den perfekten Gegenpart zu Dianas Fähigkeiten bietet. So kann sich die Geschichte durchaus ernst nehmen und trotzdem Wonder Woman an sich und ihre Superkräfte actionreich in Szene setzen, ohne albern zu wirken. Wie etwa das luftige Beinkleid. Zum Glück kommt keiner auf die Idee, ihr einfach vor den Oberschenken zu treten. :D Geht in Meinen Augen in seiner Filmrealität aber total auf. Wenn sie die Frontlinie vor dem besetzen Dorf im Alleingang verschiebt, im Häuserkampf das erste mal das markante Gitarrenriff des Hans Zimmer Scores einsetzt und sie schlussendlich den Kirchturm "sprengt", ist das nur aweseome. Weil sich der Film eben ernst nimmt und trotzdem auf die Kacke haut, wenn es passt.

    Da fällt dann selbst Gal Gadots eher eindimensionales Schauspiel nicht negativ auf. Passt irgendwie sogar zum Cultureclash, den die weltfremde Amazone da erlebt. Der Nebencast ist ebenfalls stark.

    Visuell erschafft Patty Jenkins wie gesagt einen eher geerdeten, aber dennoch comichaften Ersten Weltkrieg. Irgendwo zwischen schmutzigem Kriegsfilm und Zack Snyder-verse Zeitlupen-Partikeleffekt-Klimbim, das echt gut aussieht. Geht auf audiovisueller Ebene genau so gut auf wie auf inhaltlicher.

    Insgesamt mega Film, den ich unheimlich gerne sehe und der ziemlich weit oben in meinen Originfilmbestenlisten rangiert. Dafür gibt's

    9/10 Schützengräben

    too long; didn't read:
    ich nach Wonder Woman:
    Happy Wonder Woman GIF




    Und weil es so geil war, hab ich mir gerade zum ersten mal die Fortsetzung gegeben ...

    Wonder Woman 1984

    Wtf is this shit? Und ich dachte damals der Fall von Spider-Man 2 zu Spider-Man 3 wäre tief gewesen. Ernsthaft, was war das? Da wurde echt alles vor die Wand gefahren. Wieso sehen die Effekte so viel mieser aus als noch im Vorgänger? 80s Setting schön und gut, da darf man auch mit dem Zeitkolorit spielen, aber uff ist das albern und klischeehaft belanglos. Jeder Charakter, egal ob alt oder neu, wird zum Schwachkopf degradiert. Wie lieblos kann man bitte Chris Pine wieder zurück holen? Das ganze Set- und Charakterdesing ist so mies. Ich liebe beispielsweise Kristen Wiig, aber was sollte diese Aggro-Cinderella Nummer hier? Anfangs der Brille und Sweatshirt tragende Tollpatsch, dann flott 'nen körperbetontes Kleid übergeworfen, schwarzen Lidschatten aufgetragen und fertig? Viel flacher kann man Figuren nicht entwickeln. Die zwei besten Actionszenen hat man schon im Trailer gesehen und die sind da sogar besser geschnitten. In ihrer Filmversion wird jeder ganz okaye Moment nämlich gleich wieder durch 'ne miese Einstellung oder einen unterirdischen Effekt zu nichte gemacht. Ey, die Flugszenen hat Christopher Reeve Superman schon besser hingekriegt. Übrigens das einzige, das Wonder Woman dazugelernt hat, also "fliegen". Ansonsten zieht sie hier die selben Moves ab wie im Vorgänger, nur dass sie 1984 eben nicht mehr so zünden, wenn es "moderne" Technik und Waffen gibt. Das hat ein Captain America, der ja einen ähnlichen Epochensprung hingelegt hat, sehr viel besser hingekriegt. Cap ist in jedem Jahrzehnt super stark und super cool.

    Spider-Man 3, der Vergleich passt mir tatsächlich am besten. Wonder Woman 1984 ist genau so cheesy und wirr wie Sam Raimis dritter Spidey, nur das der wenigsten noch unterhaltsam war. In WW84 passiert eine lange Stunde lang quasi nichts und wenn, dann ist es meist peinlich, weil schlecht geschrieben, schlecht gefilmt und/oder schlecht gespielt. Und wenn der Film dann "losgeht", bleibt er so zahm und lahm, dass er auch nichts mehr reißt. Schade, sehr schade. Ich bin da selten so hart, aber gerade im Vergleich zum Vorgänger war das eine krasse Bruchlandung. Belanglosester Blockbusterklamauk. Gebt euch den ersten Wonder Woman und belasst es dabei. Der funktioniert als Solofilm nämlich super.

    4/10 Wünsche


    too long; didn't read:
    ich nach Wonder Woman 1984:
    Anhang anzeigen 180583

    Als ich letztens mal wieder Ausschnitte aus ihren Filmen gesehen habe muss ich ja echt sagen, dass es schwer ist, Gal Gadot's Schauspiel in negativer Hinsicht zu toppen, das ist einfach immer unfreiwillig komisch. "Kal-el No" :D
     
    So schlimm fand ich sie jetzt auch nicht. Im Gegenteil. Den Film mag ich eigentlich auch sehr. Als ich ihn wieder gesehen habe, fand ich ihn allerdings stellenweise doch etwas zäh.
     
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