Man kann natürlich weiterhin AfD-Wähler als dumm verunglimpfen, aber seht auch, wohin das führt. Schaut nach Österreich, schaut in die USA. Und ich fürchte, dass auch wir zunächst AfD-Regierungsbeteiligungen in Ostdeutschland erleben werden, danach auch im Westen und schließlich im Bund. Die AfD steht heute bei 20% im Bund, in einigen ostdeutschen Ländern ist sie bereits stärkste Kraft. All das wäre 2014 noch undenkbar gewesen ...
Ja gut, wenn man sie nicht als dumm bezeichnen darf/sollte, was soll man denn dann sagen?
Geschichte ignorieren - egal
Aktuelle Ereignisse ignorieren - egal
Endlose Diskussionen mit Fakten - egal
Einfältig/Naiv besser?
Demokratie-Verweigerer?
Was soll man zu jemanden sagen - der es nicht versteht? Was soll man zu jemanden sagen, der Rechtes Gedankengut unterstützt? Egoist in letzter Konsequenz?
Ich sehe zumindest nicht das die Leute mit Sandhandschuhe anfassen da jetzt mehr bringen würde.
Sagt man nichts, wird argumentiert, dass das nur die Meinung deren bekräftigt.
Sagt man was, wird argumentiert, dass das nur die Meinung deren bekräftigt.
In meinen Augen zu sagen etwas ist "dumm" ist besser als gar nichts zu sagen.
Argumente haben jedenfalls recht bis wenig bisher gebracht.
Aber wenns noch weiter konstruktive Ideen dazu gibt, gerne her mit.
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