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Der Nachrichten Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • Der Vizekanzler geht sogar der Presse aus dem Weg. Am Samstag war Habeck auf Wahlkampftour in München unterwegs, ließ einen geplanten Pressetermin ausfallen und verschwand durch die Hintertür.
    ...
    Laut „Berliner Zeitung“ drängte u.a. ein Mitglied des Partei-Vorstands den Politiker zum Rückzug von der Bundestagswahlliste.

    bz-berlin.de Warum schweigt Habeck zum Fall Gelbhaar?

    Ein Mensch. Kein Wort.
     
    Wenn man bereits im Vorfeld diktiert bekommt, welche Fragen man stellen darf, hat das nichts mit Journalismus zu tun. Solche Interviews wirken eher wie inszenierte PR-Maßnahmen als wie ein echtes journalistisches Gespräch. So etwas muss man sich gar nicht ansehen.
    Eben. Und es heißt ja nicht das es medial nicht ausgeschlachtet wird sondern das Problem ist das Habeck einfach kein Wort dazu sagt. Irgendeine Äußerung, Erklärung, Stellungnahme, irgendwas. Und das sieht für mich halt so aus als würde er das negative einfach tot schweigen wollen und denken "das es alles schon irgendwie vergessen wird" in den nächsten Tagen und dann kein Hahn mehr danach kräht
     
    und was hat das mit Pressefreiheit zu tun wenn er nix dazu sagen will?
    Das ist doch seine Entscheidung.
    Vllt. hat er auch einfach noch keinen Überblick über die ganze Sache und will sich deshalb nicht mit mangelnden Informationen dazu äußern.

    Aber gut dass die CDSU Granden sich zu ihren eigenen Skandalen so weitreichend geäußert haben wie es Habeck jetzt zu so einer Provinzposse tun soll.
    Vor allem wurden hier die Konsequenzen schon gezogen.
     
    Also das Ding geht doch schon eine Weile rum und der weiß genau was Phase ist. Politiker wissen doch immer Bescheid was um sie und ihrer Partei passiert. Und Pressefreiheit heißt das man alles fragen darf. Wenn er dann nicht antwortet ist das wieder eine Sache aber vorher schon zu sagen er sagt dazu nichts ist doch keine Pressefreiheit. Dann wird das doch ausgehebelt und vorgegeben bzw eingegrenzt was gefragt werden darf
     
    Aber das ist doch dasselbe. Er sagt halt im Vorfeld...zu dem Thema will ich nix hören, weil ich nix dazu sage.
    Und der Fall ist halt bestimmt auch ziemlich verzwickt und muss erstmal komplett aufgeklärt werden.
    Was soll er da jetzt konkret zu sagen?
    Also wenn Habeck irgendwas verbockt, dann bin ich ja bekanntlich auch keiner der das nicht anmerkt, aber ihm da jetzt irgendwie ein Strick draus zu drehen - sehe ich aktuell nicht so.
     
    Dann lauten die Überschriften:
    HABECK HAT KEINE AHNUNG WAS IN SEINER PARTEI VORGEHT

    Wem ist denn jetzt geholfen wenn er irgendwas dazu sagt, wenn er noch nichts sagen kann?
    Warten wir mal dabei rauskommt und dann kann er sich doch immernoch dazu äußern
     
    Also das Ding geht doch schon eine Weile rum und der weiß genau was Phase ist. Politiker wissen doch immer Bescheid was um sie und ihrer Partei passiert. Und Pressefreiheit heißt das man alles fragen darf. Wenn er dann nicht antwortet ist das wieder eine Sache aber vorher schon zu sagen er sagt dazu nichts ist doch keine Pressefreiheit. Dann wird das doch ausgehebelt und vorgegeben bzw eingegrenzt was gefragt werden darf

    Das alles hat nichts mit Pressefreiheit zu tun. Die Pressefreiheit ist ein Abwehrrecht gegenüber dem Staat. Wenn der Staat bestimmt würde, dass die Presse nicht über das Thema, um das es hier geht, berichten darf (weil reasons...), dann wäre das ein Eingriff in die Pressefreiheit.

    Wenn ein Politiker sagt 'Zu dem Thema sage ich nichts und Fragen will ich dazu nicht hören', dann hat das nichts mit dem Einschränken der Pressefreiheit zu tun. Die Presse ist dahingehend z.B. natürlich frei darüber zu berichten, dass ein Habeck dazu nichts sagen will und dass er dazu nicht mal Fragen hören will - und natürlich hätte RTL dazu trotzdem Fragen stellen können. Habeck kann da nichts verbieten, was er auch nicht versucht hat, soweit der Kontext aus dem 14 Sekunden Video dazu Informationen gibt. Fragen dazu sind "nicht erwünscht" - wünschen kann man sich viel.

    Zudem hat niemand, basierend auf der Pressefreiheit, die rechtliche Verpflichtung sich auf Fragen der Presse zu äußern. Ob das taktisch sonderlich klug ist, ist wieder ein anderes Thema.


    Zum Beispiel "Der Fall ist ziemlich verzwickt und muss erstmal komplett aufgeklärt werden."
    Das hätte eine ganz andere Wirkung als das, was er nun macht.

    Das ist ja ein legitimer Punkt, hat aber dann nichts mit dem großen Aufreger hier - Pressefreiheit - zu tun. Ob es jetzt sonderlich klug wäre, solch eine Stellungnahme abzugeben, ist natürlich auch fraglich (siehe Marcello).
     
    Der Unterschied ist doch, das Habeck Pressekonferenzen absagt, durch Hintertüren sich rausschleicht und Fernsehsender gar Fragen verbietet. Warum? Der Schaden für die Grünen wird stündlich größer. Man fragt sich jetzt doch erst recht, ob Habeck noch eine weiße Weste hat und welche Rolle dabei sein Wahlkampfmanager Audretsch hat.
     
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