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Frag die KTler

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das ist Sprache für non binäre Menschen, also weder männlich noch weiblich.
So hab ich es zumindest verstanden

Ja, das macht Sinn bzw. denke ich das auch. Ich tue mich ja immer schwer mit der Thematik, da die Artikel für mich immer nur für das grammatikalische und nicht das biologische Geschlecht hinter dem Wort stehen. Der Handwerker kann also für mich ein Mann, eine Frau, ein Tier oder Spaghettimonster sein, völlig egal. Darüber denke ich nicht mal nach...
 
Wenn der/die/das Aktivistendeninnen Genus und Sexus vermischt, wird die einfache Sache halt oberkompliziert.

Generisches Maskulinum und alle, auch das Spaghettimonster sind mitgemeint. Fertich.
 
Alles wird heutzutage einfacher und kürzer gemacht. Ausser die deutsche Sprache. So kann man diese weiterhin schwächen… Es sollte einfach die kürzere Version genommen werden und diese dann für alle gelten (bzw. alle sind damit inkludiert).
 
"Uns ist wichtig zu betonen, dass wir mit unserem Vorschlag keine Sprachformen vorschreiben, sondern lediglich mehr sprachliche Flexibilität und Freiheit schaffen wollen. Unser Vorschlag richtet sich also an diejenigen, die praktische geschlechtsneutrale Formen im Deutschen vermissen. Wer keine Notwendigkeit für ein solches System sieht, braucht es natürlich nicht zu verwenden. Und wer lediglich mit den von uns vorgeschlagenen Formen nicht zufrieden ist, kann selbstverständlich gerne alternative Formen ausprobieren."
 
Und was ist mit denen, die solche Sprachformen kategorisch ausschliessen und nicht damit belästigt werden möchten? Sie haben keine Chance sich dagegen zu wehren. Die einzigen Möglichkeiten zu reagieren oder zu interagieren ist "talk english, asshole!", oder mit indischem Akzent "Ich .. möchte .. diesen .. Teppich .. nicht kaufen, bitte." oder wenigstens ganz langsam aber laut mit " ICH VERSTEHE IHRERE SPRACHE NICHT." zu antworten.


Um irgendwelche Personen zu inkludieren werden alle, die männchen von den weibchen trennen wollen ausgeschlossen oder sollen sich anpassen.

Am Ende steht auf deinem Totenschein XY oder XX Chromosom... und das bestimmt dein Geschlecht, und nicht was sich einer ausdenkt, was er am liebsten sein möchte oder gewesen wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Uns ist wichtig zu betonen, dass wir mit unserem Vorschlag keine Sprachformen vorschreiben, sondern lediglich mehr sprachliche Flexibilität und Freiheit schaffen wollen. Unser Vorschlag richtet sich also an diejenigen, die praktische geschlechtsneutrale Formen im Deutschen vermissen. Wer keine Notwendigkeit für ein solches System sieht, braucht es natürlich nicht zu verwenden. Und wer lediglich mit den von uns vorgeschlagenen Formen nicht zufrieden ist, kann selbstverständlich gerne alternative Formen ausprobieren."
Das Problem ist nur, dass man täglich mit unterschiedlichsten Genderformen zugebombt wird. War, als dies vor ein paar Jahren z.B. bei Spiegel online anfing, sehr sehr störend. Selbst innerhalb eines Artikels unterschiedliche Genderformen wild durcheinander gemischt. Lesefluss dadurch massiv gestört. Der Text wird dadurch auch noch unnötig in die Länge gezogen.
 
Ich find's halt schwierig, wenn dann ein Verein herkommt und dann die Sprache dann so krass umbiegt. Sprache hat sich schon immer durch Sprechen angepasst und verändert. Wenn sie das über die Jahre tut und wir am Ende dann bei den Vorschlägen landen, bin ich völlig fein damit. Aber so finde ich das oberkrampfig.

Bei den Beispielsätzen am Ende rollt es mir dann schon die Zehennägel hoch. Da hättest du in jeder Deutschprobe ne glatte Sechs.
 
"Unser Vorschlag richtet sich also an diejenigen, die praktische geschlechtsneutrale Formen im Deutschen vermissen. Wer keine Notwendigkeit für ein solches System sieht, braucht es natürlich nicht zu verwenden."
 
"Unser Vorschlag richtet sich also an diejenigen, die praktische geschlechtsneutrale Formen im Deutschen vermissen. Wer keine Notwendigkeit für ein solches System sieht, braucht es natürlich nicht zu verwenden."

Es geht doch darum, dass wenn man Informationen aus einem Text braucht, dieser jedoch Gender-nonbinär-LTBQXYPlusMinus-gerecht geschrieben ist, die eigentlichen Informationen darin untergehen.
 
"Unser Vorschlag richtet sich also an diejenigen, die praktische geschlechtsneutrale Formen im Deutschen vermissen. Wer keine Notwendigkeit für ein solches System sieht, braucht es natürlich nicht zu verwenden."

Ich würde mal behaupten, dass du Texte in dieser Form formuliert nirgends anwenden brauchst - also weder im Job, noch in irgendwelchen Anschreiben usw. Der Knackpunkt für mich hier ist, dass man hier nicht an den Formulierungen innerhalb eines Textes arbeitet, sondern an Regeln der Grammatik und Rechtschreibung rumschraubt.

Und solange das nicht der Rat für deutsche Rechtschreibung "absegnet", kann man das privat ja gerne machen, aber es hat dann in öffentlichen Dokumenten - und dazu gehört z.B. auch ein Videospiel - nichts verloren. Denn wenn jeder nur noch so schreibt, wie ihm die Schnauze gewachsen ist (ob er sich jetzt Verein nennt oder es eine Einzelperson ist), können wir es mit der Rechtschreibung auch gleich ganz lassen.

Alles IMO natürlich!
 
Aus mingos Verweis.
"Sprachwissenschaftlerin Maria Pober, Dozent*in Boka En und Erwachsenenbildner*in m Horvat klären auf."

Ok, Maria Prober ist Sprachwissenschaftlerin und weiblich. So weit, so verständlich.
Aber ist Maria jetzt Dozentin in Boka en? (Wo liegt Boka en?)
Oder ist das eine weitere Person?

Erwachsenenbildner*in (wat is dat denn?) m Horvat? Wofür steht das kleingeschriebene "m"?

Was ist jetzt die Aussage dieses einen Satzes? Ich verstehe ihn nicht.
 
Wart ihr mal Adressat eines so geschriebenen Textes? Habt ihr aufgrund dessen entscheidende Informationen nicht erhalten?
Also ich nicht. Für mich eine komplette Scheindebatte.

Und solange das nicht der Rat für deutsche Rechtschreibung "absegnet", kann man das privat ja gerne machen, aber es hat dann in öffentlichen Dokumenten - und dazu gehört z.B. auch ein Videospiel - nichts verloren.
Also das ist wirklich Quatsch. Bedeutet Kunst- und Pressefreiheit abschaffen? Interessanter Ansatz auf jeden Fall.
 
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