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Der E-Mobilität Thread (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • weil man auch so oft an Autobahntankstellen lädt?

    Du darfst halt nicht dein Fahrverhalten immer mit dem anderer Leute vergleichen.
    Sicherlich wirds da auch einige geben, die sich das auf längeren Fahrten und Reisen auch anders vorgestellt haben.
    Hab auch einen Kunden der einen Tesla gekauft hat und gar kein Bock mehr auf Emobilität hat dadurch und das Ding jetzt nur noch bei ihm rumsteht.
    Oder ich hab einen, der fährt alle 2 Wochen runter nach Bayern. Dem sind dann 300km Reichweite im Winter einfach unbequem.
    Das Thema wird sicher irgendwann für alle angenehmer, das wird ja alles leistungsfähiger, Akkus haben mehr Reichweite, laden schneller, die Ausbausituation wird auch irgendwann besser. Aber es passt halt noch nicht für alle so wie es ist. Dazu sind oft die Strompreise ausserhalb noch zu teuer.
     
    Die Leute fahren ja auch mehrmals 1000km am Stück...

    Naja, das wird immer so abgewunken, das kommt aber vor.
    Bei mir selbst auch, ich muss auch manchmal solche Strecken am Stück fahren.
    Deshalb hab ich halt zum plug-in Hybrid gegriffen, weil mir auf den Strecken das dann auch echt super unbequem wäre.
    So fahr ich halt meine Arbeitsstrecken und das normale immer rein elektrisch, die langen Strecken fahr ich dann aber mit Benzin.
     
    Natürlich gibt es die Leute die oft auf Autobahnen laden müssten aber die sind zum Einen eine absolute Minderheit und zum Zweiten holen die sich meist eh noch kein E-Auto außer sie sind Enthusiasten bzw. kaufen sich entsprechende E-Autos mit 800V Technik.

    Ich fahr auch viel weg und musste in 4 Jahren vllt. 10-14 Mal an Schnelllader bei insgesamt 60tkm.

    Daher seh ich das absolut nicht als Problem. Wer mal im Halbjahr für 20-30min an nem Schnelllader ohne Überdachung o.Ä. steht der wird nicht davon seinen Autokauf abhängig machen.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Es ist doch nicht nur der Schnellader an der Autobahn.......
    Es gibt Leute die nicht zuhause Laden können, sondern evtl für eine begrenzte Zeit auf der Arbeit oder haben auf dem kurzen Arbeitsweg 1-2 Stationen direkt auf dem weg liegend....
    Wenn ich meinen Arbeitsweg über die Autobahn verlege, dann fahr ich 27km statt 23. Wenn dort Schnellader stehen würden, wäre ich regelmäßig dort wenn ich zu oder von Arbeit komme (wenn es zuhause nicht geht). Dafür muss ich kein Langstreckenfahrer sein um dort zu laden.
     
    Diese ADAC Kritik finde ich so wie sie da steht irgendwie aber auch Panne. Heutzutage hat doch jeder vernünftige Hersteller eine Ladeplanung (samt Favoriten Option). Da fahre ich dann schlicht nicht auf die Autobahnraststätte ohne Schnelllader, weil das Auto mich da überhaupt nicht erst hinleitet :O_o:

    Wenn ich mir das bei dem letzten Trip nach Südtirol überlege... alleine Ionity hatte an der Route 8 (?) Ladeparks, einen habe ich gebraucht...

    Zumindest für Deutschland kann ich die Kritik an der vermeintlich schlecht ausgebauten Ladeinfrastruktur an und auf der Autobahn einfach nicht nachvollziehen. Die ist, ganz im Gegenteil, hervorragend. Die Forderung des ADAC, dass überall ein Haufen HPC Ladepunkte vorhanden sollen, ist einfach derzeit unrealistisch (siehe gleichbleibend niedrige Auslastung der DC Ladepunkte), außer der Staat schießt da Milliarden (und Abermilliarden) zu, um zigtausende Ladepunkte zu installieren, die dann für Jahre erstmal kein Schwein nutzt. Stattdessen muss die Ladeinfrastruktur einfach nur kontinuierlich mit wachsen (was sie macht).

    Was ich persönlich auch eigenartig finde ist die Definition des ADAC, wonach High-Power-Charging erst ab mehr als 300 kW losgehen soll (vgl. hier: https://presse.adac.de/meldungen/ad...ktur-an-rastanlagen-verbesserungswuerdig.html ). Das ist, meine Meinung, unglaublicher Quatsch. Jede Menge EnBW 300 kW Säulen fallen damit raus, obwohl sie für derzeitige Fahrzeuge mehr als ausreichend sind (seltene Ausnahmen inkl. Doppelbelegung mal ausgenommen). Tesla auch so ziemlich alles glaube ich.
     
    Aber bei allen Gegenargumenten sprechen die Fakten doch eine sehr deutliche und nicht nur für mich völlig überraschende Sprache (da ich dachte, dass die Entwicklung nur in eine Richtung geht aufgrund all der proklamierten Vorteile). Sowohl die Aussagen der repräsentativen Umfrage des größten deutschen Autoversicherers als auch die ungemein schwachen Zulassungszahlen im privaten Bereich, sowie die allgemein schlechten Verkaufszahlen und Umfragewerte. Da gilt es dann doch zu ergründen, warum die Lage und Entwicklung momentan so ist - nicht die vorgebrachten Aussagen zu versuchen zu widerlegen.


    Und ich vermute, der ein oder andere würde ohne eigene Lademöglichkeit zuhause und mit beispielsweise nur 1.700,00 Euro netto pro Monat auch anders darüber denken.
     
    @Gerri wie schonmal geschrieben. So engstirnig wie Du habe ich auch mal gedacht. Aber es entspricht nunmal nicht der Realität vieler Anderen.
    Selbst ich bin schon paarmal angepisst gewesen, weil ich hauptsächlich Landstrasse gefahren bin und wir dann noch einen Abstecher machen wollten. Ich wäre da aber nicht mehr heim gekommen, weil weit und breit kein Schnelllader war. Ausser man fährt nen Umweg. Nur will das niemand. Warum auch. Musste man jahrzehntelang ja auch nicht. Waren selbst für Mich sehr deprimierende Momente. Und dann haste noch Verbrenner Fans im Auto.
    Erkläre denen mal , das du erst nen 15 km UMWEG fahren musst und die dann 15 Minuten oder mehr warten müssen.
    Oder der Schnelllader 400 Meter von Restaurant weg ist und du sagst, die können ja schonmal das Stück hinlaufen. Das machen wir E Mobilisten. Aber kein normaler Autofahrer.
    Leider musste ich ein paarmal feststellen, dass es doch das ein oder andere Mal bisschen Problematisch werden kann. Besonders auf den Land.
    Und das Hauptproblem immer noch , ist der Preis.
    Die paar Cent die man spart beim laden, machen das Kraut nicht fett. Und am Service spart man ja leider nicht. Man legt eher mehr hin als beim Verbrenner. Ausser du fährst Tesla und hast nen stabilen Wagen bekommen. Alles schon erlebt und erfahren.
     
    Aber bei allen Gegenargumenten sprechen die Fakten doch eine sehr deutliche und nicht nur für mich völlig überraschende Sprache (da ich dachte, dass die Entwicklung nur in eine Richtung geht aufgrund all der proklamierten Vorteile). Sowohl die Aussagen der repräsentativen Umfrage des größten deutschen Autoversicherers als auch die ungemein schwachen Zulassungszahlen im privaten Bereich, sowie die allgemein schlechten Verkaufszahlen und Umfragewerte. Da gilt es dann doch zu ergründen, warum die Lage und Entwicklung momentan so ist - nicht die vorgebrachten Aussagen zu versuchen zu widerlegen.


    Und ich vermute, der ein oder andere würde ohne eigene Lademöglichkeit zuhause und mit beispielsweise nur 1.700,00 Euro netto pro Monat auch anders darüber denken.

    Ich vermute, Du beziehst dich auf die relativ schwachen Verkaufszahlen in 2024 bisher in Deutschland?

    Ich denke, das größte Problem daran ist, dass man damit nur einen sehr geringen Teilmarkt bemüht - und auch noch einen, der für 2024 massiv verzerrt ist (E-Auto Förderung ausgelaufen + Bafa Karussell weg -> weniger Verkaufszahlen in Deutschland für Fahrzeuge, die letztlich im Ausland landen).

    Weltweit ist der Trend der, dass die E-Auto Verkaufszahlen exponentiell wachsen. 2024 wird dabei vielleicht schwächer ausfallen, als die Vorjahre, keine Ahnung.
     
    Ich vermute, Du beziehst dich auf die relativ schwachen Verkaufszahlen in 2024 bisher in Deutschland?

    Ich denke, das größte Problem daran ist, dass man damit nur einen sehr geringen Teilmarkt bemüht - und auch noch einen, der für 2024 massiv verzerrt ist (E-Auto Förderung ausgelaufen + Bafa Karussell weg -> weniger Verkaufszahlen in Deutschland für Fahrzeuge, die letztlich im Ausland landen).

    Weltweit ist der Trend der, dass die E-Auto Verkaufszahlen exponentiell wachsen. 2024 wird dabei vielleicht schwächer ausfallen, als die Vorjahre, keine Ahnung.
    Ja, genau, ich beziehe mich auf den Artikel hier: https://www.faz.net/aktuell/wirtsch...echseln-zurueck-zum-verbrenner-110046297.html

    Und weltweit sieht es eben anders aus, vor allem in China. Da müsste man doch dann mal in Ruhe überlegen, woran es hierzulande liegt. Wenn es doch eigentlich nur Vorteile hat, ein E-Auto zu fahren. Und so Beiträge wie von @The Schenckman die direkt aus der Praxis stammen, sollte man eben auch ernst nehmen und berücksichtigen. Denn scheinbar genau so eine Wahrnehmung führt zu diesen Umfragewerten und Verkaufszahlen. Und die Beschreibung von @Hollyone klingt auch nachvollziehbar und logisch - dagegen kann man nichts sagen!
     
    Es ist doch nicht nur der Schnellader an der Autobahn.......
    Es gibt Leute die nicht zuhause Laden können, sondern evtl für eine begrenzte Zeit auf der Arbeit oder haben auf dem kurzen Arbeitsweg 1-2 Stationen direkt auf dem weg liegend....
    Wenn ich meinen Arbeitsweg über die Autobahn verlege, dann fahr ich 27km statt 23. Wenn dort Schnellader stehen würden, wäre ich regelmäßig dort wenn ich zu oder von Arbeit komme (wenn es zuhause nicht geht). Dafür muss ich kein Langstreckenfahrer sein um dort zu laden.

    Es geht ja nicht um Erstkäufer sondern Leute die wieder oder eben nicht ein E-Auto kaufen. die Leute die du meinst bzw die Gruppe versteh ich vollkommen aber das sind eben auch nicht die early adopter bzw erstkäufer
     
    Ja, genau, ich beziehe mich auf den Artikel hier: https://www.faz.net/aktuell/wirtsch...echseln-zurueck-zum-verbrenner-110046297.html

    Und weltweit sieht es eben anders aus, vor allem in China. Da müsste man doch dann mal in Ruhe überlegen, woran es hierzulande liegt. Wenn es doch eigentlich nur Vorteile hat, ein E-Auto zu fahren. Und so Beiträge wie von @The Schenckman die direkt aus der Praxis stammen, sollte man eben auch ernst nehmen und berücksichtigen. Denn scheinbar genau so eine Wahrnehmung führt zu diesen Umfragewerten und Verkaufszahlen. Und die Beschreibung von @Hollyone klingt auch nachvollziehbar und logisch - dagegen kann man nichts sagen!

    Wie gesagt, ich denke du konzentrierst dich hier viel zu sehr auf irgend einen Miniaspekt (konkret: in Deutschland läuft es im Jahr 2024 bisher nicht gut mit den Elektroautos), statt das große ganze zu sehen (konkret: das exponentielle Wachstum der Zulassungszahlen von Elektroautos weltweit, das vielleicht 2024 einen Dämpfer erhalten wird). Wenn der deutsche E-Automarkt nächstes Jahr plötzlich überdurchschnittlich stark wachsen sollte, würde das am Gesamtbild auch relativ wenig ändern.

    Man sollte auch nicht glauben, dass Deutschland z.B. europaweit gesehen bei der Elektromobilität besonders schlecht dasteht. Bis einschließlich 2023 war der Marktanteil bei den Neuzulassungen deutlich über dem Schnitt der EU, dieses Jahr liegt er irgendwo mittendrin.
     
    Ich für Mich hoffe einfach, dass ich ende 2025 mir wieder eins leisten kann. Da läuft mein Leasing aus. Auch wenn ich das ein oder andere immer noch bemängel, möchte ich kein Verbrenner mehr fahren.
    Aber 40000 Euro plus für ein Auto ist halt mit 1500 Netto kaum drin.

    P.s. es ist bei uns halt kein Zweitwagen auf Dauer. Deswegen muss er halt passen.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    So gehts uns auch, nur brauchen wir ab Juni 2025 ein neues. Wir haben, da es ein Zweitwagen ist, auch ein festgelegtes Budget und da sind als 4 köpfige Familie einfach keine 400€ und aufwärts drinnen. Aktuell zahlen wir für unseren Mokka (36 Monate, 10.000km, 2.000€ Anzahlung) 205€.
     
    Du darfst halt nicht dein Fahrverhalten immer mit dem anderer Leute vergleichen.
    Sicherlich wirds da auch einige geben, die sich das auf längeren Fahrten und Reisen auch anders vorgestellt haben.
    Hab auch einen Kunden der einen Tesla gekauft hat und gar kein Bock mehr auf Emobilität hat dadurch und das Ding jetzt nur noch bei ihm rumsteht.
    Oder ich hab einen, der fährt alle 2 Wochen runter nach Bayern. Dem sind dann 300km Reichweite im Winter einfach unbequem.
    Das Thema wird sicher irgendwann für alle angenehmer, das wird ja alles leistungsfähiger, Akkus haben mehr Reichweite, laden schneller, die Ausbausituation wird auch irgendwann besser. Aber es passt halt noch nicht für alle so wie es ist. Dazu sind oft die Strompreise ausserhalb noch zu teuer.
    Deswegen kannst Du bei einem Langstreckenprofil in Wahrheit auch nur auf Tesla setzen, weil Du eben den Vorteil der Supercharger hast. Und da bist Du schnell mal wieder auf 60-80%, auch im Winter bei entsprechender Vorkonditionierung (die automatisch anläuft wenn man einen SuC ansteuert). Und selbst im Winter sind 350-380km kein Problem und wenn man das Ding bis 5% runterfährt, bist Du in 10 min wieder auf 65%; was in den meisten Fällen für die Weiterfahrt ausreicht. Und das ist ein Kaffee und WC Besuch.

    Aber ja, das Thema E-Mobilität hängt natürlich viel vom Fahrprofil ab und ist nicht für Jedermann. Viele haben auch einfach keinen Bock drauf, was ja auch ok ist. Ich steig am Wochenende und bei schönem Wetter auch gern in meinen 993 und würde den niemals gegen einen sportlichen Stromer eintauschen.
     
    Die Aussage auf Langstrecke könne man nur Tesla nutzen hat in 2018 vielleicht gepasst. 2024 ist das einfach nur falsch.

    Und mir ist kein Tesla Fahrzeug bekannt, das in 10 Minuten von 5 auf 65% lädt. Das schafft nicht mal die E-GMP, die Tesla beim Laden weitaus überlegen ist.
     
    Ich meine mich zu erinnern, dass auch diverse deutsche OEM sinngemäß gesagt haben, dass sie mit dem Verbrenneraus 2035 planen und sie nicht wollen, dass an dieser Deadline jetzt nochmal etwas verändert wird.
     
    Es geht ja nicht um Erstkäufer sondern Leute die wieder oder eben nicht ein E-Auto kaufen. die Leute die du meinst bzw die Gruppe versteh ich vollkommen aber das sind eben auch nicht die early adopter bzw erstkäufer

    Wenn mein Leasing jetzt auslaufen würde, und ich immer wieder im Regen den Lader anstöpseln und mit den lade Karten hantieren müsste, würde ich mir das jetzt auch nochmal überlegen mit dem E
    + man spart nicht so viel Geld wie vielleicht erhofft, wenn man nur oder überwiegend öffentlich läd
    + die Zeiten der guten Leasing Angebote ist gerade auch vorbei.
     
    Nimm die App, dann musst Du schon mal nicht mit Ladekarten rumhantieren.. Oder nutze Auto-Charge bzw. Plug and Charge, wenn Du immer die selbe Karte nutzt.

    Ich frag mich davon abgesehen wirklich: Lebe ich irgendwie in einem anderen Deutschland und es regnet nur bei mir nicht ständig wie aus Kübeln, während ich mein Auto zum Laden anstecke!? Das Thema Überdachung liegt so gefühlt bei Punkt 17 auf meiner Liste von Dingen, die ich beim Laden gerne haben möchte.
     
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