'Goodbye Konsole! Die Auswanderer' begleitet heute MiXeR auf seinem großen Schritt auf eine fremde Videospielplattform. Nachdem er, abgesehen von einem Kurz-PC-Urlaub für VR-Gaming, über 25 Jahre im Konsolenökosystem gelebt hat, ist er vor einigen Wochen auf den PC ausgewandert, obwohl er noch nicht einmal die PC-Sprache beherrscht! Wie es ihm seitdem ergangen ist, lest ihr hier ...
Wie einige von euch wahrscheinlich schon mitbekommen haben, bin ich, ein Vollblutkonsolero und Xboxfan, Anfang des Jahres komplett auf den PC migriert. Und zwar nicht nur für einen kurzen Ausflug wie im Jahr 2016, als ich mir für die HTC Vive einen halbwegs brauchbaren Mittelklasse PC zugelegt hatte. Damals hat es mich nach meinem VR-Urlaub nämlich schnell wieder auf die Konsole getrieben. Zu Hause war es eben doch am schönsten.
Weil ich diesmal aber Butter bei die Fische gemacht und ernsthaft abgewandert bin, inklusive Maus, Tastatur und Steam Deck, dachte ich mir, dass ein kleiner (oder auch etwas längerer, ihr kennt mich
) Erfahrungsbericht über den Stand des PC-Gamings vielleicht ganz interessant für den ein oder anderen ist. Schließlich ist aktuell viel Bewegung in der Konsolenlandschaft, die sich gar nicht mehr so abgeschottet und klassisch gibt wie noch vor einigen Jahren - außer Nintendo, Nintendo macht weiterhin Nintendo-Dinge.
Also, wieso habe ich mich für einen PC entschieden?
Naja, die meisten von euch wissen, dass ich ein Fast-Food-Gamer, gerne Early-Adopter und Technikliebhaber bin. Videospiele, Filme und alles, was damit zutun hat (also auch die Technik im Heimkino), sind seit jeher mein größtes Hobby, das ich auch sehr ernsthaft betreibe. Während der eine sein Geld in Personenkraftwagen versenkt, Musik macht, semi-professionell Sport betreibt oder Wackeldackel sammelt, sind es bei mir "Bewegtbildmedien", die ich gerne und am liebsten in ihrer bestmöglichen Form konsumiere.
Die Konsole ist und war für mich für diesen Zweck immer der Preis-Leistungs-Sieger. Logisch. Während wir in unserer Core-Bubble schon mal gerne über nicht vorhandene fps motzen, ist das dem Ottonormal-Konsolen-User egal, wenn er an seiner Series S kostengünstig Fortnite ballert. Und so sollte es auch sein.
Ich habe da aber diesen Technikfetisch. Es soll am besten halt auch noch ganz geil aussehen, wenn ich mir schon 'nen OLED an die Wand hänge.
In den letzten Jahren hat sich, nach einer gefühlten Stagnation in den 2010ern, dann auch überraschend viel getan. Da gab es plötzlich Ray Tracing, die Unreal Engine 5 lies mit jedem neuen Update mehr Muskeln spielen und die Entwicklung des Konsolenmarktes war auch einen neue: Sony und Microsoft bringen ihre Spiele nun auch auf den PC, Xbox bietet mir sogar den Game Pass und nette Cross-Features wie Play Anywhere oder Cross-Saves an.
So kamen mir Ende letzten Jahres dann die ersten Gedanken an einen PC. Werde ich wirklich meine Xbox Konsole betrügen? Ja! Wieso auch nicht!?
Denn am Ende des Tages geht es mir um die Spiele und die Möglichkeit, sie in bester Qualität spielen zu können.
Also wurden PC Games Hardware Benchmarks gelesen, in düsteren Hardware-Foren abgetaucht und unzählige YouTube Tutorials geschaut, um den besten PC zu finden. Was je nach Budget definitiv nicht einfach ist und viel Spielraum zulässt. Werden fps oder Auflösung präferiert, brauche ich wirklich Ray Tracing, wie viel SSD Speicher soll es sein usw.
Am Ende hab ich dann das berühmte YOLO ausgesprochen und mir einen High-End Rechner gekauft (RTX 4090 + AMD Ryzen 5800x3d), denn wenn ich Kompromisse eingehen muss, kann ich auch auf der Konsole bleiben.
Jetzt kann man sich fragen, ob es wirklich notwendig war, so viel mehr als für eine Konsole auszugeben, um schlussendlich eh die selben Spiele - nur in ein bisschen hübscher - darauf zu zocken.
Das habe ich mich in den ersten Tagen auch noch gefragt, aber spätestens nach der glorreichen Cyberpunk 2077 Pathtracing Erfahrung war für mich klar: ja, es hat sich gelohnt (mehr ausschweifende Cyberpunk PC Lobhudeleien von mir findet ihr im Cyberpunk Thread).
Denn das "bisschen hübscher" war am Ende ein Generationensprung, den ich auf den Konsolen seit über einem Jahrzehnt nicht mehr erlebt habe. Die neusten PC Hardware Spielereien sind schon verdaaaamt schick. Jedes Spiel glänzt nun noch etwas mehr, lässt sich gemütlich bis zur Maximalauflösung aufdrehen und rennt mit unzählbar vielen fps - noch ein paar fps mehr und ich würde wahrscheinlich das Raumzeitkontinuum durchbrechen. Das ist schon krass, was heute technisch möglich ist.
(Cyberpunk 2077: ein spielbarer Bullshot)
Doch lassen wir die Technik mal Technik sein.
Wie spielt es sich denn jetzt so auf einem PC? Wie fühlt es sich an?
Als Konsolero ist man idiotensicheres Plug 'n Play gewohnt. Konsole an, Spiel rein, läuft. So sollte es jedenfalls sein. Spätestens seit der berühmten Zwischen-Generation sind Konsolen aber immer mehr in Richtung PC gerückt. Grafikeinstellungen gibt es jetzt plötzlich auch dort, ich kann mich mit irgendwelchen Clouds vernetzen und sogar meine Festplatten erweitern. Weshalb der Schritt zum PC für mich dann auch gar nicht mehr so weit weg war.
Am PC ist es natürlich nicht ganz so simpel. Da muss sich, je nach verbauter Hardware, natürlich schon mal mit einem Spiel bzw. seinen Einstellungsmöglichkeiten beschäftigt werden, damit es nach den eigenen Vorstellungen läuft. Wobei das eigentlich sogar ein Pluspunkt ist: "nach eigenen Vorstellungen". Auf der Konsole bin ich vom Entwickler abhängig. Obsidian erzählt uns, dass Avowed keine 60fps braucht. Finde ich persönlich auch. Ich bräuchte keinen Performance-Modus. Jemand anders aber vielleicht schon. Gibt es nun aber nicht. Auf dem PC ist hingegen alles möglich (wenn es der Rechner her gibt). Avowed mit 300 fps? Kein Problem, schraubst du halt alles andere runter. Ich veranstalte beispielsweise lieber wieder eine Ray Tracing Orgie und drehe die Regler auf Anschlag, auch wenn es dann vielleicht nicht mehr so geschmeidig über den Bildschirm läuft.
Das ist schon ziemlich cool. Und das ist ja nur der Anfang. Thema Mods. Nutze ich so gut wie nie, aber theoretisch kannst du die Spiele auf dem PC ganz nach deinem eigenen Gusto zusammenschrauben.
Dafür ist die PC Oberfläche natürlich nicht so glattgebügelt wie ein Konsolen OS. Läuft halt meistens Windows drauf, das kann zicken. Kennt man. Außerdem hat gefühlt jeder Hinz und Kunz Publisher seinen eigenen Launcher, um die Spiele zu starten.
Da kommt Steam natürlich gerade recht, denn das vereint die meisten Spiele, auch wenn einige immer noch versuchen sich gegen das Gabe Newell'sche Monopol zu wehren. Steam sieht in seiner Standard-Oberfläche irgendwie "typisch PC" aus. Ein bisschen altbacken und im ersten Moment vielleicht sogar unübersichtlich. Aber wie immer muss man sich nur ein bisschen zurechtfinden und ausprobieren und dann kriegt man hier eine Plattform, die nahezu keine Wünsche offen lässt. Wer es so richtig Konsolen-mäßig will, nutzt einfach den Steam Big Picture Mode, der sich dann wirklich anfühlt wie eine Konsole.
Ich muss sagen, das bei mir bisher auch alles reibungslos funktioniert hat. Ich schalte den PC ein, gehe in meine Steam oder Xbox Bibliothek und starte die Spiele. Fertig. Läuft. Von den Schauergeschichten früher PC-Gamer, bei denen nie was auf Anhieb funktioniert hat, Spiele nicht kompatibel waren oder crashten, hab ich bisher nichts gesehen.
Preislich zockte es sich auf dem PC natürlich auch sehr gut. Also abgesehen von der hohen Einsteighürde. Denn ein PC ist immer teurer als eine Konsole. Auf der Konsole subventionieren sie dir die Hardware und nehmen dich danach bei der Software aus. Auf dem PC investierst du in den Rechner und kriegst danach förmlich alles geschenkt. Keine Online-Gebühren, ständig überall Sales und Spiele Key Preise, die gerne bis in den einstelligen Eurobereich fallen.
Wo wir beim nächsten Thema sind, das
Spieleangebot
Es war einmal eine Zeit, in der es auf dem PC gefühlt nicht gerade viel zu zocken gab. Vor allem zu Beginn der Xbox 360 Generation, wo man auf den Konsolen mit Exclusives noch und nöcher verwöhnt wurde. PGR, Dead of Alive, Jet Set Radio, ständig neue Final Fantasys, Uncharted und vieles mehr. Und auf dem PC so: Strategiegames, Far Cry und Doom 3. That's it. So hab ich das jedenfalls (sicherlich etwas verklärt) in Erinnerung.
Früher warst du, was Spiele abseits von Nischen-Genres anging, meiner Meinung nach deutlich besser auf der Konsole aufgehoben. Doch heute: selbst Sony veröffentlich mittlerweile fast alles mit zeitlichem Abstand auf dem PC. Ganz zu schweigen von Microsoft, die schon eher PC als Konsole sind. Auf dem PC kriegst du eigentlich alles, Xbox Games, Playstation Games und noch viele - zu meiner Überraschung sogar außerordendlich viele - PC Exclusives, die es gar nicht auf Konsolen gibt. In Sachen AAA Games ist man auf einer Konsole heute natürlich immer noch gut bedient, aber vor allem im Indie- und AA-Bereich blüht der PC. Und damit meine ich nicht nur die zig Pixelart Vampire Survivor Klone, sondern gescheite AA-Titel, die es sonst nirgends gibt. Gerade suche ich mich beispielsweise durch das Taktik/Strategie/City Builder Genre. Was für eine Auswahl!
Ich fühle mich auf dem PC also mehr als gut bedient. Meine geliebten Xbox Games bekomme ich hier eh, ich kann endlich einige Sony Titel nachholen und zudem entdecke ich noch so viel anderen geilen Videospielscheiß. Ausnahme bleiben dabei nur Nintendo, die wie eingangs erwähnt halt weiter erfolgreich ihr exklusives Nintendo-Ding machen, und eigenwillige Entwickler wie Vanillaware, die ihre Games ums Verrecken nicht für den PC bringen wollen.
Beim Thema Videospiel Archivierung schimpfen im Konsolen-Lager viele über die neumodischen Erscheinungen wie Digital-only Veröffentlichungen, Always-online oder ständige Updates, ohne die Spiele gar nicht mehr spielbar sind. Kann ich meine gekaufte Xbox Spieledisc in fünf Jahren überhaupt noch nutzen, wenn Microsoft sich komplett von Hardware verabschiedet oder sogar nachträglich die Spieleserver abgeschaltet hat? Eine berechtigte Frage. Bei Filmen bin ich deswegen auch wieder dazu übergegangen, alles zu kaufen, selbst wenn es in irgendeiner digitalen Streaming-Bibliothek rumliegt. Ich möchte meine Filme nämlich auch noch in 20 Jahren schauen und nicht auf den Plattformanbieter hoffen.
Auf dem PC ist hier natürlich wieder das schöne, dass es sich um eine offene Plattform handelt. Während Microsoft uns irgendwann einfach den Xbox Ökosystem-Hahn zudrehen kann, hast du auf dem PC viel mehr Möglichkeiten, deine Spiele zu verwahren. So findet sich nahezu jedes Game, sei es noch so alt, noch immer in spielbarer Form auf dem PC. Manchmal noch im Originalzustand, anderswo nur noch über modding-Umwege. Aber es gibt sie. Trotz digital-only PC Plattform. Da fühle ich mich mit meiner PC Bibliothek tatsächlich noch sicherer als in einem der großen Heimkonsolen Ökosystemen.
Selbiges gilt übrigens auch für optionales Zubehör. Irgendwo im Internet wirst du sicher noch einen, womöglich selbst zusammenprogrammierten, Treiber für die Guitar Hero II PC Klampfe finden, um sie nutzen zu können, während die Unterstützung auf Konsolen vielleicht eingestellt und das Plastikgerät so wertlos wurde.
(Ratchet & Clank: Playstation jetzt auch auf dem PC, danke Jim)
Stichwort Plastikgerät: der verlängerte Arm meines PCs.
Steam Deck und andere spannende Eingabegeräte
Nur ganz kurz zum Steam Deck: es ist ein wirklich fantastischer Handheld, der nicht nur irgendwie so aussieht, sondern sich auch wirklich so anfühlt - von der durchdachten Benutzeroberfläche bis hin zum idiotensicheren Gaming samt Cross-Saves usw. Ohne aber auf die Vorzüge eines waschechten Hosentaschen-PCs (ok, dafür brauchst du verdammt große Hosentaschen) verzichten zu müssen. Es ist schon bemerkenswert wie gut dieses Gerät funktioniert und wie viel Spaß ich darauf gerade mit Indiegames habe. Ich bin aber beileibe auch niemand, der seinen PC jetzt durch das Steam Deck ersetzt. Habe mir nicht umsonst einen High-End Rechner gekauft und zocke auch am liebsten auf diesem, aber eine spontane Runde Vampire Survivor oder sogar ein Cyberpunk 2077 immer und überall ist natürlich was feines.
Steam PC und Steam Deck gehen dabei eine Geräte-Symbiose ein, die ich so bisher noch nicht erlebt habe. Playstation und Vita liefen immer nebeneinander her, Xbox Series- und PC-Kommunikation ist zwar gegeben, aber irgendwie sind es am Ende eh die selben Geräte. Den potenten Heimrechner kinderleicht mit dem Steam Deck zu verlängern, ist dabei aber eine nahezu einzigartige Erfahrung.
Eine einzigartige Erfahrung ist auch folgendes, auf das ich abschließend noch eingehen möchte: bin ja ein bekennender Controller-Fetischist und teste mich gerne durch die neusten Eingabegeräte. Hab natürlich auch am PC einen Controller in Betrieb, da ich auf mein über Jahrzehnte hinweg trainiertes Muskelgedächtnis beim Zocken nicht verzichten möchte.
Jetzt gibt es aber tatsächlich einige PC Games, die nur mit Maus und Tastatur bedienbar sind. Ok. Also Couchmaster, Maus und Tastatur angeschafft, um auch aus dem Stressless vor dem Fernseher gescheit PC gamen zu können. Jetzt geht mir eine Tastatur nach all den Controller-Jahren aber nur sehr schwer in Fleisch und Blut über. Viel zu viele Tasten hat das Teil, ständig verdrücke ich mich! Also habe ich mich, bevor ich überhaupt so was wie ein Tasten-Gedächtnis entwickeln könnte, nach Alternativen umgeschaut. Ja, Alternativen zu einer Tastatur, denn die brauche ich bei M&T-only Games halt. Gefunden habe ich den tatsächlich im tiefsten Bayern handgefertigten Movemaster.
Eine auf den ersten Blick skurrile Gerätschaft. Habe ihn nun schon seit drei Wochen in Betrieb und mich damit vor allem an Ego-Shootern versucht, für die er im Grunde gemacht ist. Alles andere ergibt wenig Sinn. Er fühlt sich ein wenig wie ein merkwürdiger Flight Stick an. Erkannt wird er vom PC tatsächlich als stinknormale Tastatur. Der vier-wege "Stick" ersetzt dabei die Bewegungstasten WASD, alle anderen Buttons lassen sich komplett frei belegen. So erstellt man sich also ein eigenes Layout für seine Lieblingsgames und zockt los. Springen vornehmlich auf dem Daumen, Nachladen, Fähigkeiten usw. auf den oberen Tasten, die ganz einfach mit den vier Fingern erreichbar sind. Was soll ich sagen? Es spielt sich super damit. Habe sehr viel Mecha Break Beta damit gezockt und konnte das Spiel schlussendlich gar nicht mehr mit Controller spielen. Denn Maus + Movemaster verbindet die Präzision und Geschwindigkeit des Maus-Aimings mit den blitzschnellen Tasteneingaben des Movemasters. Denn anders als bei der Tastatur oder Controller, müssen die Finger nie umgreifen, da jedem Finger eine (bzw. zwei) separate Taste zugeordnet ist. Bin überrascht wie viel Sinn dieses Produkt tatsächlich ergibt.
Einziges Problem sind die zahlenmäßig übersichtlichen Buttons. Es gibt eben nur 10 einzelne Tasten. Das ist für Core-PC-Games, die auf die gesamte Breite der Tastatur zugeschnitten sind natürlich zu wenig und können selbst bei Konsolenspielen schon knapp werden, weil auf dem Controller ja auch noch Steuerkreuz und Sticks genutzt oder Buttons doppelt belegt (z.B. durch längeres Drücken) werden können.
Ansonsten ist der Movemaster aber ein experimenteller, einzigartiger und dabei erstaunlich guter Tastaturersatz. Wird auf dem PC definitiv mein to-go Gerät was Ego-Shooter betrifft. Alles andere wird auch weiterhin mit dem Controller bedient. Und Strategie und ähnliches natürlich mit der Tastatur.
(Für den exzentrischen PC-Gamer: der Movemaster)
Ja, das war es dann vorerst. Der erste Eindruck eines Konsoleros, der ins PC-Land ausgewandert ist.
tl;dr ich habe es zu keiner Sekunde bereut und zocke gerade so viel und begeistert wie lange nicht mehr.
Wieso? Weil mir der PC wieder ein echtes Next-Gen Erlebnis verschafft hat. Weil ich unendlich viel neue Spiele entdecke, entweder von einstigen Xbox-Konkurrenzplattformen (Playstation, Switch) oder aus Genres, die mir auf der Konsole bisher verwehrt blieben. Weil das Steam Deck ein cleverer PC Handheld mit Spaß-Potential ist. Weil ich mit Game Pass und günstigen Game Downloads so billig zocke wie noch nie (den horrenden Anschaffungspreis mal verdrängt
). Und weil der PC der Konsole heute eigentlich gar nicht mehr so unähnlich ist, dabei aber auch noch so viel mehr kann.
Ich liebe meine Xbox, meine Konsolen, aber der PC ist heute glaube ich so gut aufgestellt wie noch nie. Wer dem ganzen nicht vollkommen abgeneigt ist - und selbst das ist absolut in Ordnung, Konsolen sind schließlich super und immer noch wahre Preis-Leistungsbrecher - darf gerne mal einen Blick über den Tellerrand wagen. Ok, vielen sage ich ich damit nichts neues, selbst hier im Konsolentreff, aber vielleicht konnte ich dem ein oder anderen ja die "Angst" vor dem PC-Gaming nehmen.
Ich will es nicht peinlich-meme-ig "master race" nennen, aber es ist schon verdammt nah dran am perfekten Videospielerlebnis, da man nahezu alles bekommt und nach seinen eigenen Vorlieben gestalten kann.
Wie einige von euch wahrscheinlich schon mitbekommen haben, bin ich, ein Vollblutkonsolero und Xboxfan, Anfang des Jahres komplett auf den PC migriert. Und zwar nicht nur für einen kurzen Ausflug wie im Jahr 2016, als ich mir für die HTC Vive einen halbwegs brauchbaren Mittelklasse PC zugelegt hatte. Damals hat es mich nach meinem VR-Urlaub nämlich schnell wieder auf die Konsole getrieben. Zu Hause war es eben doch am schönsten.
Weil ich diesmal aber Butter bei die Fische gemacht und ernsthaft abgewandert bin, inklusive Maus, Tastatur und Steam Deck, dachte ich mir, dass ein kleiner (oder auch etwas längerer, ihr kennt mich
Also, wieso habe ich mich für einen PC entschieden?
Naja, die meisten von euch wissen, dass ich ein Fast-Food-Gamer, gerne Early-Adopter und Technikliebhaber bin. Videospiele, Filme und alles, was damit zutun hat (also auch die Technik im Heimkino), sind seit jeher mein größtes Hobby, das ich auch sehr ernsthaft betreibe. Während der eine sein Geld in Personenkraftwagen versenkt, Musik macht, semi-professionell Sport betreibt oder Wackeldackel sammelt, sind es bei mir "Bewegtbildmedien", die ich gerne und am liebsten in ihrer bestmöglichen Form konsumiere.
Die Konsole ist und war für mich für diesen Zweck immer der Preis-Leistungs-Sieger. Logisch. Während wir in unserer Core-Bubble schon mal gerne über nicht vorhandene fps motzen, ist das dem Ottonormal-Konsolen-User egal, wenn er an seiner Series S kostengünstig Fortnite ballert. Und so sollte es auch sein.
Ich habe da aber diesen Technikfetisch. Es soll am besten halt auch noch ganz geil aussehen, wenn ich mir schon 'nen OLED an die Wand hänge.
In den letzten Jahren hat sich, nach einer gefühlten Stagnation in den 2010ern, dann auch überraschend viel getan. Da gab es plötzlich Ray Tracing, die Unreal Engine 5 lies mit jedem neuen Update mehr Muskeln spielen und die Entwicklung des Konsolenmarktes war auch einen neue: Sony und Microsoft bringen ihre Spiele nun auch auf den PC, Xbox bietet mir sogar den Game Pass und nette Cross-Features wie Play Anywhere oder Cross-Saves an.
So kamen mir Ende letzten Jahres dann die ersten Gedanken an einen PC. Werde ich wirklich meine Xbox Konsole betrügen? Ja! Wieso auch nicht!?
Denn am Ende des Tages geht es mir um die Spiele und die Möglichkeit, sie in bester Qualität spielen zu können.
Also wurden PC Games Hardware Benchmarks gelesen, in düsteren Hardware-Foren abgetaucht und unzählige YouTube Tutorials geschaut, um den besten PC zu finden. Was je nach Budget definitiv nicht einfach ist und viel Spielraum zulässt. Werden fps oder Auflösung präferiert, brauche ich wirklich Ray Tracing, wie viel SSD Speicher soll es sein usw.
Am Ende hab ich dann das berühmte YOLO ausgesprochen und mir einen High-End Rechner gekauft (RTX 4090 + AMD Ryzen 5800x3d), denn wenn ich Kompromisse eingehen muss, kann ich auch auf der Konsole bleiben.
Jetzt kann man sich fragen, ob es wirklich notwendig war, so viel mehr als für eine Konsole auszugeben, um schlussendlich eh die selben Spiele - nur in ein bisschen hübscher - darauf zu zocken.
Das habe ich mich in den ersten Tagen auch noch gefragt, aber spätestens nach der glorreichen Cyberpunk 2077 Pathtracing Erfahrung war für mich klar: ja, es hat sich gelohnt (mehr ausschweifende Cyberpunk PC Lobhudeleien von mir findet ihr im Cyberpunk Thread).
Denn das "bisschen hübscher" war am Ende ein Generationensprung, den ich auf den Konsolen seit über einem Jahrzehnt nicht mehr erlebt habe. Die neusten PC Hardware Spielereien sind schon verdaaaamt schick. Jedes Spiel glänzt nun noch etwas mehr, lässt sich gemütlich bis zur Maximalauflösung aufdrehen und rennt mit unzählbar vielen fps - noch ein paar fps mehr und ich würde wahrscheinlich das Raumzeitkontinuum durchbrechen. Das ist schon krass, was heute technisch möglich ist.
(Cyberpunk 2077: ein spielbarer Bullshot)
Doch lassen wir die Technik mal Technik sein.
Wie spielt es sich denn jetzt so auf einem PC? Wie fühlt es sich an?
Als Konsolero ist man idiotensicheres Plug 'n Play gewohnt. Konsole an, Spiel rein, läuft. So sollte es jedenfalls sein. Spätestens seit der berühmten Zwischen-Generation sind Konsolen aber immer mehr in Richtung PC gerückt. Grafikeinstellungen gibt es jetzt plötzlich auch dort, ich kann mich mit irgendwelchen Clouds vernetzen und sogar meine Festplatten erweitern. Weshalb der Schritt zum PC für mich dann auch gar nicht mehr so weit weg war.
Am PC ist es natürlich nicht ganz so simpel. Da muss sich, je nach verbauter Hardware, natürlich schon mal mit einem Spiel bzw. seinen Einstellungsmöglichkeiten beschäftigt werden, damit es nach den eigenen Vorstellungen läuft. Wobei das eigentlich sogar ein Pluspunkt ist: "nach eigenen Vorstellungen". Auf der Konsole bin ich vom Entwickler abhängig. Obsidian erzählt uns, dass Avowed keine 60fps braucht. Finde ich persönlich auch. Ich bräuchte keinen Performance-Modus. Jemand anders aber vielleicht schon. Gibt es nun aber nicht. Auf dem PC ist hingegen alles möglich (wenn es der Rechner her gibt). Avowed mit 300 fps? Kein Problem, schraubst du halt alles andere runter. Ich veranstalte beispielsweise lieber wieder eine Ray Tracing Orgie und drehe die Regler auf Anschlag, auch wenn es dann vielleicht nicht mehr so geschmeidig über den Bildschirm läuft.
Das ist schon ziemlich cool. Und das ist ja nur der Anfang. Thema Mods. Nutze ich so gut wie nie, aber theoretisch kannst du die Spiele auf dem PC ganz nach deinem eigenen Gusto zusammenschrauben.
Dafür ist die PC Oberfläche natürlich nicht so glattgebügelt wie ein Konsolen OS. Läuft halt meistens Windows drauf, das kann zicken. Kennt man. Außerdem hat gefühlt jeder Hinz und Kunz Publisher seinen eigenen Launcher, um die Spiele zu starten.
Da kommt Steam natürlich gerade recht, denn das vereint die meisten Spiele, auch wenn einige immer noch versuchen sich gegen das Gabe Newell'sche Monopol zu wehren. Steam sieht in seiner Standard-Oberfläche irgendwie "typisch PC" aus. Ein bisschen altbacken und im ersten Moment vielleicht sogar unübersichtlich. Aber wie immer muss man sich nur ein bisschen zurechtfinden und ausprobieren und dann kriegt man hier eine Plattform, die nahezu keine Wünsche offen lässt. Wer es so richtig Konsolen-mäßig will, nutzt einfach den Steam Big Picture Mode, der sich dann wirklich anfühlt wie eine Konsole.
Ich muss sagen, das bei mir bisher auch alles reibungslos funktioniert hat. Ich schalte den PC ein, gehe in meine Steam oder Xbox Bibliothek und starte die Spiele. Fertig. Läuft. Von den Schauergeschichten früher PC-Gamer, bei denen nie was auf Anhieb funktioniert hat, Spiele nicht kompatibel waren oder crashten, hab ich bisher nichts gesehen.
Preislich zockte es sich auf dem PC natürlich auch sehr gut. Also abgesehen von der hohen Einsteighürde. Denn ein PC ist immer teurer als eine Konsole. Auf der Konsole subventionieren sie dir die Hardware und nehmen dich danach bei der Software aus. Auf dem PC investierst du in den Rechner und kriegst danach förmlich alles geschenkt. Keine Online-Gebühren, ständig überall Sales und Spiele Key Preise, die gerne bis in den einstelligen Eurobereich fallen.
Wo wir beim nächsten Thema sind, das
Spieleangebot
Es war einmal eine Zeit, in der es auf dem PC gefühlt nicht gerade viel zu zocken gab. Vor allem zu Beginn der Xbox 360 Generation, wo man auf den Konsolen mit Exclusives noch und nöcher verwöhnt wurde. PGR, Dead of Alive, Jet Set Radio, ständig neue Final Fantasys, Uncharted und vieles mehr. Und auf dem PC so: Strategiegames, Far Cry und Doom 3. That's it. So hab ich das jedenfalls (sicherlich etwas verklärt) in Erinnerung.
Früher warst du, was Spiele abseits von Nischen-Genres anging, meiner Meinung nach deutlich besser auf der Konsole aufgehoben. Doch heute: selbst Sony veröffentlich mittlerweile fast alles mit zeitlichem Abstand auf dem PC. Ganz zu schweigen von Microsoft, die schon eher PC als Konsole sind. Auf dem PC kriegst du eigentlich alles, Xbox Games, Playstation Games und noch viele - zu meiner Überraschung sogar außerordendlich viele - PC Exclusives, die es gar nicht auf Konsolen gibt. In Sachen AAA Games ist man auf einer Konsole heute natürlich immer noch gut bedient, aber vor allem im Indie- und AA-Bereich blüht der PC. Und damit meine ich nicht nur die zig Pixelart Vampire Survivor Klone, sondern gescheite AA-Titel, die es sonst nirgends gibt. Gerade suche ich mich beispielsweise durch das Taktik/Strategie/City Builder Genre. Was für eine Auswahl!
Ich fühle mich auf dem PC also mehr als gut bedient. Meine geliebten Xbox Games bekomme ich hier eh, ich kann endlich einige Sony Titel nachholen und zudem entdecke ich noch so viel anderen geilen Videospielscheiß. Ausnahme bleiben dabei nur Nintendo, die wie eingangs erwähnt halt weiter erfolgreich ihr exklusives Nintendo-Ding machen, und eigenwillige Entwickler wie Vanillaware, die ihre Games ums Verrecken nicht für den PC bringen wollen.
Beim Thema Videospiel Archivierung schimpfen im Konsolen-Lager viele über die neumodischen Erscheinungen wie Digital-only Veröffentlichungen, Always-online oder ständige Updates, ohne die Spiele gar nicht mehr spielbar sind. Kann ich meine gekaufte Xbox Spieledisc in fünf Jahren überhaupt noch nutzen, wenn Microsoft sich komplett von Hardware verabschiedet oder sogar nachträglich die Spieleserver abgeschaltet hat? Eine berechtigte Frage. Bei Filmen bin ich deswegen auch wieder dazu übergegangen, alles zu kaufen, selbst wenn es in irgendeiner digitalen Streaming-Bibliothek rumliegt. Ich möchte meine Filme nämlich auch noch in 20 Jahren schauen und nicht auf den Plattformanbieter hoffen.
Auf dem PC ist hier natürlich wieder das schöne, dass es sich um eine offene Plattform handelt. Während Microsoft uns irgendwann einfach den Xbox Ökosystem-Hahn zudrehen kann, hast du auf dem PC viel mehr Möglichkeiten, deine Spiele zu verwahren. So findet sich nahezu jedes Game, sei es noch so alt, noch immer in spielbarer Form auf dem PC. Manchmal noch im Originalzustand, anderswo nur noch über modding-Umwege. Aber es gibt sie. Trotz digital-only PC Plattform. Da fühle ich mich mit meiner PC Bibliothek tatsächlich noch sicherer als in einem der großen Heimkonsolen Ökosystemen.
Selbiges gilt übrigens auch für optionales Zubehör. Irgendwo im Internet wirst du sicher noch einen, womöglich selbst zusammenprogrammierten, Treiber für die Guitar Hero II PC Klampfe finden, um sie nutzen zu können, während die Unterstützung auf Konsolen vielleicht eingestellt und das Plastikgerät so wertlos wurde.
(Ratchet & Clank: Playstation jetzt auch auf dem PC, danke Jim)
Stichwort Plastikgerät: der verlängerte Arm meines PCs.
Steam Deck und andere spannende Eingabegeräte
Nur ganz kurz zum Steam Deck: es ist ein wirklich fantastischer Handheld, der nicht nur irgendwie so aussieht, sondern sich auch wirklich so anfühlt - von der durchdachten Benutzeroberfläche bis hin zum idiotensicheren Gaming samt Cross-Saves usw. Ohne aber auf die Vorzüge eines waschechten Hosentaschen-PCs (ok, dafür brauchst du verdammt große Hosentaschen) verzichten zu müssen. Es ist schon bemerkenswert wie gut dieses Gerät funktioniert und wie viel Spaß ich darauf gerade mit Indiegames habe. Ich bin aber beileibe auch niemand, der seinen PC jetzt durch das Steam Deck ersetzt. Habe mir nicht umsonst einen High-End Rechner gekauft und zocke auch am liebsten auf diesem, aber eine spontane Runde Vampire Survivor oder sogar ein Cyberpunk 2077 immer und überall ist natürlich was feines.
Steam PC und Steam Deck gehen dabei eine Geräte-Symbiose ein, die ich so bisher noch nicht erlebt habe. Playstation und Vita liefen immer nebeneinander her, Xbox Series- und PC-Kommunikation ist zwar gegeben, aber irgendwie sind es am Ende eh die selben Geräte. Den potenten Heimrechner kinderleicht mit dem Steam Deck zu verlängern, ist dabei aber eine nahezu einzigartige Erfahrung.
Eine einzigartige Erfahrung ist auch folgendes, auf das ich abschließend noch eingehen möchte: bin ja ein bekennender Controller-Fetischist und teste mich gerne durch die neusten Eingabegeräte. Hab natürlich auch am PC einen Controller in Betrieb, da ich auf mein über Jahrzehnte hinweg trainiertes Muskelgedächtnis beim Zocken nicht verzichten möchte.
Jetzt gibt es aber tatsächlich einige PC Games, die nur mit Maus und Tastatur bedienbar sind. Ok. Also Couchmaster, Maus und Tastatur angeschafft, um auch aus dem Stressless vor dem Fernseher gescheit PC gamen zu können. Jetzt geht mir eine Tastatur nach all den Controller-Jahren aber nur sehr schwer in Fleisch und Blut über. Viel zu viele Tasten hat das Teil, ständig verdrücke ich mich! Also habe ich mich, bevor ich überhaupt so was wie ein Tasten-Gedächtnis entwickeln könnte, nach Alternativen umgeschaut. Ja, Alternativen zu einer Tastatur, denn die brauche ich bei M&T-only Games halt. Gefunden habe ich den tatsächlich im tiefsten Bayern handgefertigten Movemaster.
Eine auf den ersten Blick skurrile Gerätschaft. Habe ihn nun schon seit drei Wochen in Betrieb und mich damit vor allem an Ego-Shootern versucht, für die er im Grunde gemacht ist. Alles andere ergibt wenig Sinn. Er fühlt sich ein wenig wie ein merkwürdiger Flight Stick an. Erkannt wird er vom PC tatsächlich als stinknormale Tastatur. Der vier-wege "Stick" ersetzt dabei die Bewegungstasten WASD, alle anderen Buttons lassen sich komplett frei belegen. So erstellt man sich also ein eigenes Layout für seine Lieblingsgames und zockt los. Springen vornehmlich auf dem Daumen, Nachladen, Fähigkeiten usw. auf den oberen Tasten, die ganz einfach mit den vier Fingern erreichbar sind. Was soll ich sagen? Es spielt sich super damit. Habe sehr viel Mecha Break Beta damit gezockt und konnte das Spiel schlussendlich gar nicht mehr mit Controller spielen. Denn Maus + Movemaster verbindet die Präzision und Geschwindigkeit des Maus-Aimings mit den blitzschnellen Tasteneingaben des Movemasters. Denn anders als bei der Tastatur oder Controller, müssen die Finger nie umgreifen, da jedem Finger eine (bzw. zwei) separate Taste zugeordnet ist. Bin überrascht wie viel Sinn dieses Produkt tatsächlich ergibt.
Einziges Problem sind die zahlenmäßig übersichtlichen Buttons. Es gibt eben nur 10 einzelne Tasten. Das ist für Core-PC-Games, die auf die gesamte Breite der Tastatur zugeschnitten sind natürlich zu wenig und können selbst bei Konsolenspielen schon knapp werden, weil auf dem Controller ja auch noch Steuerkreuz und Sticks genutzt oder Buttons doppelt belegt (z.B. durch längeres Drücken) werden können.
Ansonsten ist der Movemaster aber ein experimenteller, einzigartiger und dabei erstaunlich guter Tastaturersatz. Wird auf dem PC definitiv mein to-go Gerät was Ego-Shooter betrifft. Alles andere wird auch weiterhin mit dem Controller bedient. Und Strategie und ähnliches natürlich mit der Tastatur.
(Für den exzentrischen PC-Gamer: der Movemaster)
Ja, das war es dann vorerst. Der erste Eindruck eines Konsoleros, der ins PC-Land ausgewandert ist.
tl;dr ich habe es zu keiner Sekunde bereut und zocke gerade so viel und begeistert wie lange nicht mehr.
Wieso? Weil mir der PC wieder ein echtes Next-Gen Erlebnis verschafft hat. Weil ich unendlich viel neue Spiele entdecke, entweder von einstigen Xbox-Konkurrenzplattformen (Playstation, Switch) oder aus Genres, die mir auf der Konsole bisher verwehrt blieben. Weil das Steam Deck ein cleverer PC Handheld mit Spaß-Potential ist. Weil ich mit Game Pass und günstigen Game Downloads so billig zocke wie noch nie (den horrenden Anschaffungspreis mal verdrängt
). Und weil der PC der Konsole heute eigentlich gar nicht mehr so unähnlich ist, dabei aber auch noch so viel mehr kann.Ich liebe meine Xbox, meine Konsolen, aber der PC ist heute glaube ich so gut aufgestellt wie noch nie. Wer dem ganzen nicht vollkommen abgeneigt ist - und selbst das ist absolut in Ordnung, Konsolen sind schließlich super und immer noch wahre Preis-Leistungsbrecher - darf gerne mal einen Blick über den Tellerrand wagen. Ok, vielen sage ich ich damit nichts neues, selbst hier im Konsolentreff, aber vielleicht konnte ich dem ein oder anderen ja die "Angst" vor dem PC-Gaming nehmen.
Ich will es nicht peinlich-meme-ig "master race" nennen, aber es ist schon verdammt nah dran am perfekten Videospielerlebnis, da man nahezu alles bekommt und nach seinen eigenen Vorlieben gestalten kann.
