Sagen wir so. Ein R. Kelly würde ich nicht mehr auf einem Shirt tragen.
Ich hab vor Jahren schon gesagt, dass die links Radikalität auch rechts Radikalität provoziert und natürlich umgekehrt. Meine Weitsicht war in einigen Dingen nicht so schlecht aber auch nicht wirklich schwer nachzuvollziehen. Dass Trump dort steht wo er ist, wundert mich gar nicht so sehr.
Ich denke aber wir müssen in der Gesellschaft eines wieder lernen - reden und zuhören. Nicht gleich Urteilen. Klar, bei einigen Sachen fällt es mir auch sehr schwer, aber gerade in der Pandemie Zeit habe ich mich auch sehr zurück entwickelt und mich nur noch verschlossen und geurteilt. Jeder der sich nicht impfen hat lassen, wurde von mir mit Verachtung bestraft - das war nicht richtig. Ich habe selbst wieder lernen müssen mit Leuten zu reden und ihre Meinungen, egal wie dumm ich sie teilweise finde, mir anzuhören und schauen wie ich den restlichen Menschen beurteile.
Dass ich ein kein Fan von der Gendersprache bin ist hier sicherlich kein Geheimnis (oder sonst wo), aber macht mich das zu einem schlechteren Menschen? Hab ich vielleicht sogar Gründe, die man bei einem Gespräch vlt sogar verstehen könnte? Mit der Haltung bin ich auch in Gesprächen mit Trump Anhängern gegangen und hab mir ihre Meinungen angehört warum dieser Wahnsinnige gewählt wird. Ich verstehe ihre Gedankengänge aber teile sie nicht. Nichtsdestotrotz sind es teilweise dennoch coole Menschen - Trumpwähler sind nicht nur Radikale.
Klar ist alles im Kontext und ist sehr dynamisch.