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Der Politikthread (3 Betrachter)

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Sehr deutlich und leider sehr richtig.
 
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Sehr deutlich und leider sehr richtig.
Was er zum Shift von Public Economy zu Private Economy sagt (was auch immer darunter praktisch zu verstehen ist) ist doch so ziemlich genau das Gegenteil was er dann bei der Automobilindustrie beklagt. Die Automobilindustrie hat es vor Jahren und Jahrzehnten verpasst Innovationen anzustoßen, die an anderen Standorten angestoßen wurden. Man hat sich auf eine vermeintlich gesicherte Marktposition zurückgezogen, die (zuvorderst) von Unions-Politik begleitet wurde, die keinen Anlass dazu gegeben hat irgendetwas zu verändern.
Und jetzt ist es die Politik, die den Automobilstandort Deutschland gefährdet? Da macht jemand auf Pipi Langstrumpf.
 
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Sehr deutlich und leider sehr richtig.

Ohne nun irgendjemanden in Schutz nehmen zu wollen, aber was hat Habeck nun in den letzten 3 Jahren Falsch gemacht, sodass es so schlimm geworden ist? Ist das nicht schon ein viel längerer Prozess?
 
Auch wenn ich die grundsätzliche Position zum Zustand der deutschen Wirtschaft vollkommen teile, ist da trotzdem auch viel BS dabei. Die Auto-Industrie hat sich in allererster Linie selbst beschädigt und geschlafen - und wenn sie das bis heute nicht einsehen, dann haben sie ein wirkliches Problem und haben ehrlich gesagt auch vergessen, unternehmerisch zu denken...
 
Es zieht sich aber durch alles. Unsere Energie ist viel zu teuer, unsere Infrastruktur schlecht, unser Bildungssystem sackt ab, Digitalisierung gibt es nicht, Bürokratie wächst statt abgebaut zu werden.

Und die Einstellung der Menschen ist auch völlig auf dem falschen Weg. Bestes Beispiel dafür ist auch das hier:

https://www.deutschlandfunk.de/jugendfussball-leistung-spass-diskussion-100.html

Es ist eine Revolution, die sich auf den Fußballplätzen in Deutschland vollzieht. In der G- und F-Jugend, also bei Kindern bis neun Jahre, wird nicht mehr auf einzelne Tore gespielt, es gibt auch keine Tabellen mehr.
Die Kinder sollen stattdessen Zwei gegen Zwei oder Drei gegen Drei auf vier Mini-Tore spielen. Immer mehr Wettbewerbe finden auf diese Weise statt, ab der Saison 2024/25 ist das Pflicht. Das hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) so festgelegt.

Sowas kann vermutlich auch nur von Leuten kommen, die in ihrem Leben noch nie Fußball gespielt haben, geschweige denn mal mit Kindern gesprochen haben, die Fußball spielen.

Bloß keinen Wettbewerb, das ist emotional zu belastend. Es gibt hier nur Gewinner.
 
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Sehr deutlich und leider sehr richtig.

Nö,das meiste ist BS!

Es sind IMMER die ANDEREN Schuld. Klar...:ugly:

Und Amerika als Vorbild, LOL. Je nachdem wo du in den USA lebst kannst du zu zweit VOLL arbeiten gehen und 150000 Dollar im Jahr nach Hause bringen und kommst doch nur gerade so über die Runden!

Bis zu 2000 US Dollar pro Kind im Monat nur für die "Kita" is nicht so selten wie man glauben mag.

Auch die "Zuzahlungen" (Out of Pocket) zur Krankenversicherung sind total irre!

Das zieht sich durch alle Bereiche!
 
Es zieht sich aber durch alles. Unsere Energie ist viel zu teuer, unsere Infrastruktur schlecht, unser Bildungssystem sackt ab, Digitalisierung gibt es nicht, Bürokratie wächst statt abgebaut zu werden.

Und die Einstellung der Menschen ist auch völlig auf dem falschen Weg. Bestes Beispiel dafür ist auch das hier:

https://www.deutschlandfunk.de/jugendfussball-leistung-spass-diskussion-100.html



Sowas kann vermutlich auch nur von Leuten kommen, die in ihrem Leben noch nie Fußball gespielt haben, geschweige denn mal mit Kindern gesprochen haben, die Fußball spielen.

Bloß keinen Wettbewerb, das ist emotional zu belastend. Es gibt hier nur Gewinner.

Yep,alles "Gewinner" in der "Loser" Gruppe! :ugly:
 
Und die Einstellung der Menschen ist auch völlig auf dem falschen Weg. Bestes Beispiel dafür ist auch das hier:

https://www.deutschlandfunk.de/jugendfussball-leistung-spass-diskussion-100.html

Sowas kann vermutlich auch nur von Leuten kommen, die in ihrem Leben noch nie Fußball gespielt haben, geschweige denn mal mit Kindern gesprochen haben, die Fußball spielen.

Bloß keinen Wettbewerb, das ist emotional zu belastend. Es gibt hier nur Gewinner.

Du lieferst das beste Beispiel, wo wir als Gesellschaft außerdem auch auf dem völlig falschen Weg sind.

Auf jede sinnvolle Änderung kommt sofort aus irgendeiner reaktionären Ecke die so unwissende wie unvermeidliche Gegenrede, das Ganze wird populistisch aufgeblasen und in das Hirngespinst irgendeines imaginierten Kulturkampfes eingespeist. Obwohl keinerlei Ahnung wird die Nummer dann von all den Stammtischlern nachgeplappert, die sich auf derselben Seite des Kulturkampfes wähnen und darin das neuste Beispiel des Untergangs Deutschlands inklusive seiner verweichlichten Gesellschaft sehen.

Es ist einfach kompletter Bullshit, dass die Änderung von Leuten kommt, die keine Ahnung von Fußball oder/und von Kindern haben. Ganz im Gegenteil, sag mir auch nur einen Experten oder eine Expertin - also Sportwissenschafterinnen, Pädagoginnen, Jugendfußballlehrer oder dergleichen -,die sagen: diese DFB-Reform ist nicht sinnvoll. Wirst du nicht finden, alleine auch deshalb weil in dieser Debatte so viele Strohmänner aufgestellt werden, die überhaupt keinen Bezug zur Realität haben.

Die erste Desinformation ist schon mal, dass damit angeblich der Wettbewerb abgeschafft würde, was schlicht nicht stimmt. Im Gegenteil wird der Wettbewerb für die einzelnen Turniertage viel unmittelbarer erfahrbar für die Kinder, weil es in jedem Spiel die direkte Rückmeldung über Sieg oder Niederlage gibt inklusive der daraus folgenden Konsequenzen; nämlich dass man im Anschluss eine Partie gegen eine Mannschaft spielt, die ein ähnliches Leistungsniveau hat. Denn: Wer gewinnt, rückt ein Feld weiter - wer verliert, bleibt stehen oder rückt ein Feld zurück. Daraus ergibt sich überhaupt erst ein richtiger Wettbewerb, in dem ergebnissoffen um den Sieg gekämpft wird.

Die Reduzierung der Mannschaftsgrößen sorgt dafür, dass jedes Kind a) viel Spielzeit bekommt und b) eine hohe Einbindung in das Spiel erfährt. Denn: Bei einem Spiel 10 gegen 10 hat ein Kind den Ball, aber 19 Kinder haben gleichzeitig nicht den Ball. Wenn diese 20 Kinder stattdessen fünf Spiele 2 vs. 2 austragen haben in der gleichen Zeit gleich 5 Kinder den Ball - und die anderen drei Kinder auf den jeweiligen Feldern die viel größere Chance selbst oft den Ball zu haben.
Mit dem Spiel auf vier statt auf zwei Toren wird früh ein Raumverständnis geschult, indem sich vom "Magnetismus des Balles" gelöst wird.
Das nur mal als einige positive Aspekte der Reform, es gibt noch unzählige andere positive Dinge, die das Ganze mit sich bringt.

Und die Ironie an der Sache ist dann noch, dass diese Reformierung im deutschen Jugendfußball viel zu spät kommt und überhaupt erst eine Reaktion darauf ist, dass wir in der fußballerischen Ausbildung im internationalen Vergleich total hinterher hinken. Das sind alles Sachen, die es in anderen Ländern schon längst gibt, und die ein Grund dafür sind, warum dort eine sehr gute fußballerische Grundausbildung besteht und die Talentförderung viel besser greift. Vorbilder sind hier beispielsweise Spanien und die Niederlande, um nur mal zwei zu nennen.
 
Es zieht sich aber durch alles. Unsere Energie ist viel zu teuer, unsere Infrastruktur schlecht, unser Bildungssystem sackt ab, Digitalisierung gibt es nicht, Bürokratie wächst statt abgebaut zu werden.

Und die Einstellung der Menschen ist auch völlig auf dem falschen Weg. Bestes Beispiel dafür ist auch das hier:

https://www.deutschlandfunk.de/jugendfussball-leistung-spass-diskussion-100.html



Sowas kann vermutlich auch nur von Leuten kommen, die in ihrem Leben noch nie Fußball gespielt haben, geschweige denn mal mit Kindern gesprochen haben, die Fußball spielen.

Bloß keinen Wettbewerb, das ist emotional zu belastend. Es gibt hier nur Gewinner.


Ich verstehe das Beispiel nicht. Da geht es um Kinder bis neun Jahre. Keine Ahnung, ob das heute auch noch so ist, aber in meiner Grundschulzeit gab es in Klasse 1 und 2 auch keine Noten. Ist das der Grund, warum das Bildungssystem gut oder schlecht ist? Ganz sicher nicht. Kann das Beispiel in irgend einer Weise als Beispiel für eine vermeintliche falsche Einstellung der Menschen in Deutschland geeignet sein? Meiner Meinung nach: Nein, auf keinen Fall.

Edit: Zwischen-Mingo! :D
 
Wer an der momentanen katastrophalen Lage von Deutschland Schuld ist spielt keine übergeordnete Rolle. Vielleicht wäre es wichtiger etwas an der miserablen Lage zu ändern, anstatt nach Schuldigen zu suchen.
 
Wenn einer daherkommt mit Sätzen wie "so schlecht war das Ansehen von Deutschlandin der noch nie. Noch nie.." kann man eigentlich direkt abschalten. Solche polemischem dünnschiss Phrasen eh. Aber damit haste die Dauerskeptiker und nörgler halt auch instant am Haken. Ob das was danach kommt Sinn macht oder nicht ist dann egal. Stimmung ist da.
 
Es ist doch aber auch so, dass Deutschland schon sehr tiefgreifende, strukturelle Probleme hat. Hinzu kommt eine Gesellschaft, die aus der privilegierten Position der letzten Jahrzehnte eine Anspruchshaltung ableitet, für die sie auch zunehmend rechte Parteien in Kauf nimmt. Da stößt Realitätsverweigerung auf global unübersichtliche Machtverschiebungen und eine Politikerkaste, die überfordert wirkt, weil sie nur gelernt hat Wohlstand zu verwalten. Wie hat Biden gerade zum D-Day treffend gesagt? Er sieht dunkle Wolken über Europa aufziehen. Ich muss gestehen, mittlerweile macht mir das alles auch zunehmend Angst. Weniger die Bedrohungen an sich, sondern eher das Leugnen auf unserer Seite.
 
eigentlich war mein Plan fürs Alter in ne Immobilie zu investieren. Mittlerweile tendiere ich eher in Richtung von etwas was transportabel ist, ob digital oder analog...
 
Europawahl und Flut
Was Populismus anrichtet

Eine Kolumne von Christian Stöcker
Hubert Aiwangers Haltung zur Flutkatastrophe ist symptomatisch für die Gefahr, die europaweit von Populisten ausgeht: Sie lehnen bitter nötiges Handeln wütend ab – weil sie die Realität an sich leugnen.

https://www.spiegel.de/wissenschaft...olumne-a-5fb6b3fd-3258-47cb-ab89-42cd9a0da44d

ich find es immer wieder erschreckend wie man die Realität so leugnen kann, mir ist auch klar dass viele davor Angst haben, auch ich aber gerade dann darf man es nicht ignorieren...
 
Bzgl. Klima:

Populisten tun immer das Gleiche: Sie erfinden oder dramatisieren Probleme, bevorzugt solche, die mit Ressentiments zu tun haben. Und sie ignorieren oder negieren echte Probleme, torpedieren Lösungen und Schutzmechanismen, weil die Veränderungen erfordern, die manchen Leuten nicht passen. Populismus ist das Gegenteil von verantwortungsvoller Führung.


Dazu vielleicht mal in den Klimathread hier gehen, wo es um Fleischkonsum (und Elektroautos) geht.
 
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