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Cannabis: Teil-Legalisiert in Deutschland (siehe Startpost)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Zum Glück ist Rauchen ja keine Droge?!
Ernsthaft: Ich lauf 10x lieber durch ne Gras-Wolke als einmal durch diesen ekelhaften Zigarettenqualm.
Das sagt jetzt wer?
Ich habe schon des Öfteren hier geschrieben, wie sehr mich Zigarettenqualm stört.
Wer schon unbedingt Drogen nehmen muss, sollte damit wenigstens keine anderen belästigen.
Das habe ich ja von Anfang an gesagt, dass es da klare Regeln geben muss.
 
Das sagt jetzt wer?
Ich habe schon des Öfteren hier geschrieben, wie sehr mich Zigarettenqualm stört.
Wer schon unbedingt Drogen nehmen muss, sollte damit wenigstens keine anderen belästigen.
Das habe ich ja von Anfang an gesagt, dass es da klare Regeln geben muss.
Es gibt klare Regeln, aber es gibt halt immer die 1-5% der Menschen die sie halt nicht einhalten, aber das gilt halt auch für alles, sei es zu schnell fahren, über Rot laufen, auf dem Bahnhof rauchen, usw.

Du hattest ja mal gemeint bis 92 hast du noch selbst Drogen genommen hast, da wirst du sicher auch den einen oder anderen belästigt haben damit. Da war das ja sicher nicht deine Intention andere damit zu belästigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt klare Regeln, aber es gibt halt immer die 1-5% der Menschen die sie halt nicht einhalten, aber das gilt halt auch für alles, sei es zu schnell fahren, über Rot laufen, auf dem Bahnhof rauchen, usw.

Du hattest ja mal gemeint bis 92 hast du noch selbst Drogen genommen hast, da wirst du sicher auch den einen oder anderen belästigt haben damit. Da war das ja sicher nicht deine Intention andere damit zu belästigen.

Stop stop stop … kingpin68 hat mal selber konsumiert? Wäre mal interessant eine ehrliche Meinung von ihm zu hören wie und was er erlebt hat was konsumiert wurde usw. Vielleicht auch um auf die Risiken hinzuweisen. Weil nicht jeder verträgt den Cannabis Konsum ganz unbeschwert. Bei psychischen Erkrankungen kann es manchmal das Gegenteil bewirken. Das ist zwar selten aber kommt vor.

Ich selber hatte von ca. 1995 - 2000 eine aktive Zeit. Leider auch sehr viele, nicht so schöne Dinge erlebt was so anderen wieder fahren ist. Waren halt die alten Tresor, altes E-Werk und Jüterbog Toxic Basement Zeiten.
 
Das weiß ich nicht, aber Alkohol und Zigaretten hat er bis dahin konsumiert.
Das aber auch nur, weil ich in der DDR an nicht anderes rangekommen bin.
Wäre ich in West-Berlin aufgewachsen, wäre ich jetzt mit Sicherheit auch in einer Liste von Drogentoten, die unter 25 in den 80ern gestorben sind. Ich hätte damals alles genommen.

So war es "nur" der Alkohol, der mir aber auch fast das Leben gekostet hätte.
Daher bin ich gegenüber Drogen alles andere als positiv eingestellt.
 
Das aber auch nur, weil ich in der DDR an nicht anderes rangekommen bin.
Wäre ich in West-Berlin aufgewachsen, wäre ich jetzt mit Sicherheit auch in einer Liste von Drogentoten, die unter 25 in den 80ern gestorben sind. Ich hätte damals alles genommen.

So war es "nur" der Alkohol, der mir aber auch fast das Leben gekostet hätte.
Daher bin ich gegenüber Drogen alles andere als positiv eingestellt.

Ok also hast du sozusagen sehr schlimme Erlebnisse und Erfahrungen mit Alkohol gehabt. Verstehe dann aber auch sehr viel besser warum du so gegen alles berauschende bist. Von einer EX Freundin war die Mutter Alkoholikerin. Ja man kennt das Wort Alkoholiker und weiß was es bedeutet wenn man es aber live erlebt was es mit den Menschen macht ist das was ganz anders das war echt schlimm. Die Brüder haben irgendwann ihre ganzen Geheimverstecke ausfindig gemacht und haben alles weggekippt was dann los war…. ja das war nicht sehr schön.

Bei mir waren es chemische Drogen und ja es gab damals noch nicht so die Aufklärung wie heute. Hab da Zuviel erlebt. Leute abstürzen sehen, auf LSD ganz böse hängen geblieben usw.
 
Gibt Menschen die Trinken gerne 1-2 Bier und rauchen eine Tüte und Jahrzehnte lang bleibt es dabei, keine Steigerung der Mengen und keine anderen Substanzen.

Soll heißen, an den Substanzen liegt es eher nicht, sondern eher am Konsumenten.

Aufklärung und Jugenddchutz sollten für alle Substanzen erhöht werden aber selbst dann wird es immer Konsumenten geben, die über die Stränge schlagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte schon oft die Möglichkeit alles mögliche konsumieren zu können aber abseits von Alkohol hab ich da irgendwie schon immer schiss vor gehabt, und den bewahre ich mir auch. Beim Alkohol wird man ja hierzulande leider schon von Kindesbeinen an rangezüchtet und entsensibilisiert.
 
Das klingt krass. Wie kommt es denn, wenn man fragen darf?
Nur weil man Substanz A oder B konsumiert, muss man ja nicht alles nehmen was einem über den Weg läuft.
Da kamen mehrere Sachen zusammen. Mein Vater ist unerwartet gestorben (Herzinfarkt) als ich 16 war. Das war genau vor vierzig Jahren, da war er so alt, wie ich jetzt bin. Das hat mich schon ziemlich aus der Bahn geworfen. Ein paar Monate später musste ich ins Internat, meine Lehre beginnen, bin mit der neuen Lebenssituation überhaupt nicht klargekommen.

Zu dem Zeitpunkt konnte ich auch meine Gefühle nicht rauslassen, habe alles in mich reingefressen, war nicht in der Lage, mit jemanden über meine Probleme zu reden. Hatte auch damals schon ein paar gesundheitliche Probleme, worauf ich nicht näher eingehen möchte. Habe dann angefangen regelmäßig zu trinken, also richtig viel zu trinken. Wenn ich angefangen habe, konnte ich schlecht wieder aufhören. Ich denke, es gibt Menschen, die sind einfach empfänglich für eine Drogensucht und ich wäre wahrscheinlich auch ohne diese ganzen Umstände Alkoholiker geworden.

Mit Anfang 20 war ich schon total kaputt, ohne etwas getrunken zu haben, hatte ich Herzrasen, starkes Zittern, zu diesem Zeitpunkt hätte ich alles genommen, was mich berauscht oder anders ausgedrückt, was mich wieder in einen halbwegs normalen Zustand versetzt. Mit 25 war es dann kurz vor dem Ende, die letzten Tage konnte ich nicht mal mehr essen, mir ging es so unfassbar schlecht, physisch wie psychisch, ich kann das mit Worten gar nicht beschreiben wie schlimm das war. Ich wusste, ohne Hilfe würde ich sterben, alleine schaffe ich das nicht mehr. War dann bereit ins Krankenhaus zu gehen und der Entzug war dann auch noch mal die Hölle. Hatte damals schon Probleme mit dem Herzen, was das alles noch mal schlimmer gemacht hat. Der Arzt meinte bei der Entlassung, wenn sie weiter trinken, werden sie kein Jahr mehr leben. Ich wusste das auch, habe ja gemerkt, wie knapp das war.

Jetzt bin ich schon 31 Jahre trocken und das wird sich wohl auch höchstwahrscheinlich nicht mehr ändern.
 
Da kamen mehrere Sachen zusammen. Mein Vater ist unerwartet gestorben (Herzinfarkt) als ich 16 war. Das war genau vor vierzig Jahren, da war er so alt, wie ich jetzt bin. Das hat mich schon ziemlich aus der Bahn geworfen. Ein paar Monate später musste ich ins Internat, meine Lehre beginnen, bin mit der neuen Lebenssituation überhaupt nicht klargekommen.

Zu dem Zeitpunkt konnte ich auch meine Gefühle nicht rauslassen, habe alles in mich reingefressen, war nicht in der Lage, mit jemanden über meine Probleme zu reden. Hatte auch damals schon ein paar gesundheitliche Probleme, worauf ich nicht näher eingehen möchte. Habe dann angefangen regelmäßig zu trinken, also richtig viel zu trinken. Wenn ich angefangen habe, konnte ich schlecht wieder aufhören. Ich denke, es gibt Menschen, die sind einfach empfänglich für eine Drogensucht und ich wäre wahrscheinlich auch ohne diese ganzen Umstände Alkoholiker geworden.

Mit Anfang 20 war ich schon total kaputt, ohne etwas getrunken zu haben, hatte ich Herzrasen, starkes Zittern, zu diesem Zeitpunkt hätte ich alles genommen, was mich berauscht oder anders ausgedrückt, was mich wieder in einen halbwegs normalen Zustand versetzt. Mit 25 war es dann kurz vor dem Ende, die letzten Tage konnte ich nicht mal mehr essen, mir ging es so unfassbar schlecht, physisch wie psychisch, ich kann das mit Worten gar nicht beschreiben wie schlimm das war. Ich wusste, ohne Hilfe würde ich sterben, alleine schaffe ich das nicht mehr. War dann bereit ins Krankenhaus zu gehen und der Entzug war dann auch noch mal die Hölle. Hatte damals schon Probleme mit dem Herzen, was das alles noch mal schlimmer gemacht hat. Der Arzt meinte bei der Entlassung, wenn sie weiter trinken, werden sie kein Jahr mehr leben. Ich wusste das auch, habe ja gemerkt, wie knapp das war.

Jetzt bin ich schon 31 Jahre trocken und das wird sich wohl auch höchstwahrscheinlich nicht mehr ändern.
Danke für diesen persönlichen Einblick. Verstehe deinen Standpunkt nun auch wesentlich besser.
 
Da kamen mehrere Sachen zusammen. Mein Vater ist unerwartet gestorben (Herzinfarkt) als ich 16 war. Das war genau vor vierzig Jahren, da war er so alt, wie ich jetzt bin. Das hat mich schon ziemlich aus der Bahn geworfen. Ein paar Monate später musste ich ins Internat, meine Lehre beginnen, bin mit der neuen Lebenssituation überhaupt nicht klargekommen.

Zu dem Zeitpunkt konnte ich auch meine Gefühle nicht rauslassen, habe alles in mich reingefressen, war nicht in der Lage, mit jemanden über meine Probleme zu reden. Hatte auch damals schon ein paar gesundheitliche Probleme, worauf ich nicht näher eingehen möchte. Habe dann angefangen regelmäßig zu trinken, also richtig viel zu trinken. Wenn ich angefangen habe, konnte ich schlecht wieder aufhören. Ich denke, es gibt Menschen, die sind einfach empfänglich für eine Drogensucht und ich wäre wahrscheinlich auch ohne diese ganzen Umstände Alkoholiker geworden.

Mit Anfang 20 war ich schon total kaputt, ohne etwas getrunken zu haben, hatte ich Herzrasen, starkes Zittern, zu diesem Zeitpunkt hätte ich alles genommen, was mich berauscht oder anders ausgedrückt, was mich wieder in einen halbwegs normalen Zustand versetzt. Mit 25 war es dann kurz vor dem Ende, die letzten Tage konnte ich nicht mal mehr essen, mir ging es so unfassbar schlecht, physisch wie psychisch, ich kann das mit Worten gar nicht beschreiben wie schlimm das war. Ich wusste, ohne Hilfe würde ich sterben, alleine schaffe ich das nicht mehr. War dann bereit ins Krankenhaus zu gehen und der Entzug war dann auch noch mal die Hölle. Hatte damals schon Probleme mit dem Herzen, was das alles noch mal schlimmer gemacht hat. Der Arzt meinte bei der Entlassung, wenn sie weiter trinken, werden sie kein Jahr mehr leben. Ich wusste das auch, habe ja gemerkt, wie knapp das war.

Jetzt bin ich schon 31 Jahre trocken und das wird sich wohl auch höchstwahrscheinlich nicht mehr ändern.

Krass und danke auch von mir für das teilen deiner Erfahrungen.
 
Drogenpolitik - Polizeigewerkschaft zu Cannabis: „Wir sind in einer Chaosphase“ – Suchtberater froh über Teillegalisierung

Die Gewerkschaft der Polizei sieht nach der Teillegalisierung von Cannabis weiterhin große Regelungslücken.


https://www.deutschlandfunk.de/polizeigewerkschaft-zu-cannabis-wir-sind-in-einer-chaosphase-suchtberater-froh-ueber-teillegalisieru-102.html


Z
um Glück muss ich mich damit net abgeben. Da fragt man sich zum Teil aber schon was man da die letzten Monate getrieben hat.
 
Drogenpolitik - Polizeigewerkschaft zu Cannabis: „Wir sind in einer Chaosphase“ – Suchtberater froh über Teillegalisierung

Die Gewerkschaft der Polizei sieht nach der Teillegalisierung von Cannabis weiterhin große Regelungslücken.


https://www.deutschlandfunk.de/poli...htberater-froh-ueber-teillegalisieru-102.html


Z
um Glück muss ich mich damit net abgeben. Da fragt man sich zum Teil aber schon was man da die letzten Monate getrieben hat.


Offensichtlich recht gute Dinge, fragt man deinen Artikel in dem auch Suchtberater zitiert werden. Die Arme Polizei die jetzt nicht bei jeden in die Wohnung schauen darf tut mir echt leid. Einfach mal nicht jeden unter Generalverdacht zu stellen, wäre ja zu einfach. Aber Deutschlandfunk Standard hat der Artikel ja eh wieder nicht mehr zu bieten als 2 kurze Absätze - die Headline an sich ist ja wichtigste ;)
 
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Weiß nicht was dieser beißreflex jedesmal soll. Das es hier nicht explizit um die Wohnungen geht steht ja da.

Ist dem so (also klar ist das nicht der einzige grund)? Als Mitbegründung zu der "Chaosphase" muss man es dennoch scheinbar explizit erwähnen. Mehr Text beinhaltet die "News" ja nicht. Außer das es auch bei der EM angeblich schwierig wird. gefolgt vom 2. Absatz: in denen zwei Suchtforscher sagen: supi).
 
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