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Cannabis: Teil-Legalisiert in Deutschland (siehe Startpost)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ist das einfach so auf der Straße dort? Sieht ehrlich gesagt bisschen shady aus. Ich bezweifle ob die Angaben stimmen (die stimmen wohl nicht mal in den Läden unbedingt, THC wert, sorte etc). Aber interessant zu sehen das überall auf der Welt boveda hummity control packs verwendet werden für die cannabis Lagerung :gerri:
Jau. Abends bauen die ihre Stände auf, genau wie alle anderen rund um Khao San. Alternativ gehste ganztägig in einen der drölfunddreißig richtigen Läden.
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Guter Kommentar. Die positiven Eigenschaften werden oft gar nicht in die Diskussion mit einbezogen.
Gibt's eigentlich ne Statistik wieviel Prozent aller Kiffer abhängig werden?


Ich studiere zur Zeit und wir haben jetzt im fünften Semester das Modul „suchthilfe“.

Eine Statistik kann ich dir nicht liefern jedoch ist die Abhängigkeit von Alkohol und Nikotin um ein vielfaches höher.

es gibt viele gelegenheitskiffer die nie abhängig werden. Dagegen gibt es wenige Gelegenheitsraucher die nicht abhängig sind und bei Alkohol ist das sucht risiko immens höher.


Edit: gerade noch mal ins Skript geguckt.

Man geht davon aus dass ca 9% der Cannabis Konsumenten eine Abhängigkeit entwickeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann man so nicht verallgemeinern, es gibt durchaus Konsumenten die von Cannabis abhängig sind und dadurch ihr Leben nicht auf die Reihe kriegen.

Das hast du aber wieder bei jeder Droge. Diese "Einzelfälle" sollten aber bei Cannabis kein Grund sein, das zu verbieten, zumal du bei Alkohol eine wesentlich höhere Zahl hast. An diesem Verhältnis von wenigen bei Cannabis und viele bei Alkohol, wird auch eine Entkriminalisierung nichts ändern.
 
Das hast du aber wieder bei jeder Droge. Diese "Einzelfälle" sollten aber bei Cannabis kein Grund sein, das zu verbieten, zumal du bei Alkohol eine wesentlich höhere Zahl hast. An diesem Verhältnis von wenigen bei Cannabis und viele bei Alkohol, wird auch eine Entkriminalisierung nichts ändern.
Hab nichts gegen die Legalisierung gesagt, bin ja selbst dafür.
Wollte nur klarstellen, dass Cannabis auch sehr abhängig machen kann, es ist kein Vergleich zu der Abhängigkeit von Alkohol oder anderen Drogen.
Man sollte es jetzt aber nicht total verharmlosen.
 
Hab nichts gegen die Legalisierung gesagt, bin ja selbst dafür.
Wollte nur klarstellen, dass Cannabis auch sehr abhängig machen kann, es ist kein Vergleich zu der Abhängigkeit von Alkohol oder anderen Drogen.
Man sollte es jetzt aber nicht total verharmlosen.

Wie bei allen Dingen (nicht nur Drogen) wird es immer Leute geben, die aufgrund verschiedenster Umstände, in eine Abhängigkeit geraten. Wenn man sich aber Länder wie Portugal anschaut, sieht man eben, dass die totalen Zahlen nach einer Entkriminalisierung rückläufig sind. Ich denke ein wichtiger Punkt ist die staatliche Aufklärung/ staatlich geförderte Aufklärung. Und eben auch, dass Menschen, welche in eine Abhängigkeit geraten, entsprechend auffängt, behandelt und nicht ausgrenzt oder im Stich lässt.
 
Wie bei allen Dingen (nicht nur Drogen) wird es immer Leute geben, die aufgrund verschiedenster Umstände, in eine Abhängigkeit geraten. Wenn man sich aber Länder wie Portugal anschaut, sieht man eben, dass die totalen Zahlen nach einer Entkriminalisierung rückläufig sind. Ich denke ein wichtiger Punkt ist die staatliche Aufklärung/ staatlich geförderte Aufklärung. Und eben auch, dass Menschen, welche in eine Abhängigkeit geraten, entsprechend auffängt, behandelt und nicht ausgrenzt oder im Stich lässt.
Doch klar, die Menschen die sollte man am besten direkt ins Gefängnis stecken und dort sollten sie dann 20 Jahre mindestens sitzen wenn es nach @Hobiologe geht, weil die Kiffer ganz ganz böse Menschen sind, ist ja ähnliche wie eine Waffe kaufen zu wollen:ugly:

Das zu entkriminalisieren ist total dumm und wird Deutschland direkt in den Abgrund ziehen. Man sollte auch darüber nachdenken, für solche Menschen direkt die Todesstrafe einzuführen.

Sarkasmus Off, sorry der musste sein, selten so ein Bullshit gelesen :lol:
 
was man auch bedenken sollte sind die interpersonellen folgen.

betrunkene neigen zu Eifersucht, Gewalt und Überschätzung.

ich habe noch nie einen bekifften typen grundlos auf einer Party jemanden schlagen gesehen.

ich treffe lieber auf eine Gruppe bekiffter typen als auf eine betrunkener.
 
Ich sehe wirklich nicht viel Raum zur Verteidigung der Haltung, dass Gras weiter mit Strafverfolgung geahndet werden sollte.

1. Die unfassbar hohe Belastung für Polizei und dann auch Justiz dem ganzen Kram nachzugehen
2. Für einen Kampf, der eh nicht gewonnen, vor allem nicht beendet werden kann
3. Das in Anbetracht der insgesamt geringen Konsequenzen fürs Individuum und die Gesellschaft
4. Andere Länder, in denen das schon so geregelt ist, sind kein Gomorrha geworden (man fahre dazu von einem US-Bundesstaat ohne Legalisierung in einen mit Legalisierung und beobachte die urplötzlichen Verfallzustände an der Grenze)
5. Gesundheitsschutz, da sauberes Zeug aus legalen Quellen. Nicht mit gefährlichem Müll gestreckt, oÄ.
6. Kriminalisierungseffekte: Sowohl das gefährliche Hintreiben zu den Dealern, die dann die Gefahr des harten Stoffs bieten, als auch die Belastungen durch Strafverfolgung an sich (Knast wegen Gras, Absturz aus sozialen Netzen, dort die genau falschen Kontakte, Stigmatisierung, etc.)
7. Für Jugendliche wird/soll sich gar nichts ändern
8. Man kann sogar die neuen Jobs und Steuereinnahmen als Pluspunkt bezeichnen
9. Vielleicht wird sogar etwas weniger gesoffen, wenn legal gekifft werden darf. Und Kiffer machen weniger Stress als Besoffene.

Im Jahr 2011 wurde in Bayern knapp die Hälfte aller Körperverletzungsdelikte (ca. 46 %) an einem Samstag oder Sonntag registriert. Rund 65 % aller Tatverdächtigen einer nächtlichen Gewalttat standen unter dem Einfluss von Alkohol. Besonders hoch bei der alkoholassoziierten Gewalt zur Nachtzeit ist der Anteil der heranwachsenden Tatverdächtigen (ca. 69 %).

Also ich kann sogar verstehen, wenn jemand einfach sagt, dass er das nicht auch noch will. Da könnte man noch so einiges aufzählen (Drogen, schlechte Ernährung, Bewegungsmangel, ...), ohne das die Gesellschaft besser dran wäre, aber abseits eines totalitären Regimes wäre so eine Vollkontrolle nicht durchsetzbar.

Aber in der Gesamtrechnung aus den Faktoren wie aufwändig die Verfolgung ist, wie erfolgreich sie dabei ist und was sie für negative Konsequenzen hat, in Anbetracht dessen wie "schlimm" eine Legalisierung um sich greifen würde, ist für mich klar in welche Richtung die Waage ausschlägt.

Der Deal, wie viel Negatives man los wird in Relation zu wie viel (neues) Negatives dazu käme, ist mMn ein guter.
 
Hab nichts gegen die Legalisierung gesagt, bin ja selbst dafür.
Wollte nur klarstellen, dass Cannabis auch sehr abhängig machen kann, es ist kein Vergleich zu der Abhängigkeit von Alkohol oder anderen Drogen.
Man sollte es jetzt aber nicht total verharmlosen.
Es macht ja eben nicht "sehr" abhängig. Die Verteufelung von Leuten wie dem Hobiologen entbehren ja jeder Grundlage. Dass der Konsum Psychosen bei Risikopatienten hervorrufen kann und dass natürlich auch Menschen weniger gut drauf klar kommen können und der Konsum in jungen Jahren schädlich ist, ist ja auch klar.
 
Zuletzt bearbeitet:
und irgendwie nahezu zynisch ist auch die Art und Weise wie @Hobiologe schreibt, während er seinen Reichtum iirc durchs Wettgeschäft gemacht hat
Mal abgesehen davon, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat, hab auch ich mittlerweile meine Lehren gezogen und bin in der Kreislaufwirtschaft und im Nachhaltigkeitsbereich tätig.

Aber gleich persönlich zu werden, anstatt sachlich zu bleiben, ist schwach von Dir sry.

Mein Bruder ist heute worldwide VP eines Forbes 100 Unternehmen; das sah aber mal ganz anders aus. Durch den falschen Freundeskreis (trotz familiärer Bilderbuch Verhältnisse) kam er mit 15 Jahren zu Cannabis, rauchte sich ständig ein und rutschte immer tiefer. Geendet hat es dann, dass er Heroin geraucht (zum Glück nicht gespritzt) hat und war mit einem Bein im Grab. Nach unzähligen Therapie versuchen war er Monate lang auf einem Therapeutischen Bauernhof, hat es dort geschafft clean zu werden, hat sich mit dem familiären Rückhalt wieder in den Alltag eingegliedert, sich einen Job gesucht und steil Karriere gemacht.

ER hatte Glück, viele andere nicht und auch wenn Cannabis harmlos scheint, es ist es einfach nicht. Weil es eine Einstiegsdroge ist und die Hemmschwelle senkt vielleicht auch mal etwas anderes zu probieren. Wie schon geschrieben, ich hab kein Problem mit Cannabis und habe genug Freunde, die ab und an einen durchziehen; ich habe aber ein Problem mit der Legalisierung und dem erleichterten Zugang.

Daher werde ich persönlich nie irgendein anderes Argument akzeptieren, weil für mich der erleichterte Zugang (vor allem für labile Menschen, allen voran Jugendliche) ein großes Risiko darstellt.
 
Er hat beides (Cannabis + Herion) bekommen, obwohl es Verboten ist ????
Ich dachte deiner ansicht nach verbote helfen?


Musst er vielleicht dahin, wo es Heroin gibt, weil man sonst nicht an Cannabis gekommen ist?
Vielleicht hätte er sich viel früher Hilfe geholt, wäre er nicht stigmatisiert worden?

Schön das er sich gefangen hat.

Außerdem ignorierst du hierbei, dass Cannabis weiterhin für jugendliche verboten bleibt. (An deinem Beispiel).

Weiterhin ist nicht Cannabis die Einstiegsdroge sondern wahrscheinlich ehr Alkohol (oder hat er den wirklich komplett ausgelassen?)
 
Zuletzt bearbeitet:
wer eine droge haben möchte, bekommt sie. egal was.

die frage ist halt nur

- von welchen Klientel kann er sie kaufen?

- in welches Milieu muss er dafür?

- welche Sicherheiten der Qualität gibt es?

all diese dinge kann man durch Legalisierung deutlich verbessern.


und es ist ein altes Märchen dass die kiffer von heute die Leute an der Nadel von morgen sind.
 
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