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Der Politikthread

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Wenn man als Gemeinde bzw Bevölkerung deutlich tiefere Energiekosten hätte wenn man bereit ist mehr Windkraft,Solar und was es alles gibt dort zu bauen,würden viele da viel offener sein. Da gibt es bestimmt gute Beispiele dafür und die sollte man ausbauen.

Solange am Ende nur zb mit Windkraft das Land zugestellt wird und die Gemeinden darum trotzdem das selbe zahlen als andere Gemeinden die es abgelehnt haben dann braucht man sich nicht wundern das im Zweifel keiner möchte.

Ich kann mir natürlich vorstellen das es eine starke Lobby gibt die nicht möchten das der Strompreis sinkt,vielleicht ist das auch ein Problem.
 
wobei das bei PV ja schon jetzt der Fall ist. Wer sich ne PV aufs Dach macht hat dann zwar erstmal Schulden aber kommt im Endeffekt mit nem Plus raus.
 
@Gerri
Bürgergeld + 12%.
Kinderzuschlag + 16%

Betrifft mich als alten, weissen, Vollzeit arbeitenden und Familie versorgenden Mann nicht.
Mich betreffen Steuerfreibetrag + 8%, zukünftig Rente + 3,5%, und vielleicht Pflege + 5%.

Dazu mal bitte auflisten, was alles teurer wird für mich.
Ich bin sehr unzufrieden mit der Arbeit der Ampel.
Wenn 560€ plus Miete so geil sind, kann man ja ins Bürgergeld gehen. Steht doch jedem frei. Paar mal Bewerbungen schreiben und bei nem Einstellungsgespräch wie offene Hose benehmen kriegt man doch hin.
Das Problem ist doch nicht das Bürgergeld, sondern die Löhne die gezahlt werden. Wenn ich mit 40h Woche nicht meine Familie ernähren kann, liegt doch eindeutig da der Fehler.
 
Sie kommen aber nicht auf +-40% weil sie Rechtsextrem sind sondern weil Menschen sie wählen. Mit einem Verbot nennen sie sich nur um und die Politikverdrossenheit wird nicht besser.
Das beste Mittel wäre endlich ordentliche Politik zu machen das zumindest minimal nicht das Gefühl entsteht das es immer schlechter wird in sehr vielen Bereichen.
Wenn übrigens alle Möglichen Parteien dann zusammen gehen,um die AFD als Regierung zu verhindern fördert das auch nicht den Eindruck das es demokratisch wirklich noch Alternativen gibt. Das ist glaube ich auch das Hauptproblem,die AFD ist tatsächlich eine Alternative,nur eine sehr sehr schlechte

Ich kanns nicht mehr hören, es gibt keine Entschuldigung rechts zu wählen hier in Deutschland, die hatten ihre Chance die haben sie mehr als versaut. Wer immer noch bewusst AFD wählt, der ist nicht mehr ernst zu nehmen. Ich kann halt nicht die Geschichte Deutschlands ausklammern und hoffen ernst genommen zu werden... Also kann man, dann braucht man sich aber nicht wundern in eine Ecke gestellt zu werden.
 
Wenn 560€ plus Miete so geil sind, kann man ja ins Bürgergeld gehen. Steht doch jedem frei. Paar mal Bewerbungen schreiben und bei nem Einstellungsgespräch wie offene Hose benehmen kriegt man doch hin.
Das Problem ist doch nicht das Bürgergeld, sondern die Löhne die gezahlt werden. Wenn ich mit 40h Woche nicht meine Familie ernähren kann, liegt doch eindeutig da der Fehler.
Und genau das kreide ich ja an. Steuerfreibetrag und Rente auch +12% und keiner meckert mehr.
 
Und genau das kreide ich ja an. Steuerfreibetrag und Rente auch +12% und keiner meckert mehr.

DAS halte ich für eine sehr gewagte Behauptung. Man kann es nie allen Recht und selbst wenn man alles fair verteilen würde, würde sich Leute immernoch benachteiligt fühlen.
Es wurde jeder entlastet, das ist doch schonmal vollkommen ok.

edit: und weißt du was für ein Loch ein Rentenplus von 12% reißen würde? :ugly: die jetzigen Rentner haben eh eine höhere Rente als den Rest jemals erwarten wird.

edit2: und dir ist schon klar dass eine prozentuale Steigerung beim Bürgergeld in der Höhe etwas gänzlich Anderes ist als eine prozentuale Steigerung der (Durchschnitts)rente?

Männer bekommen im Durchschnitt 1728 Bruttorente monatlich, Frauen 1316 Euro

https://www.fr.de/wirtschaft/deutsc...men im Durchschnitt 1728,2022 bei 64,4 Jahren.

D.h. 3,5% sind bei Männern dann 60,48€ und bei Frauen 46,06€. Die Erhöhung des Bürgergeldes sind zwischen 39 und 61€.
Und was genau soll daran nun nicht fair sein?
 
es geht doch um einen Ausgleich für gestiegene Kosten? Das sind v.a. Lebensmittel.

Strom ist auf dem gleichen Level wie vor dem Krieg.

du wolltest eine Gleichverteilung und es ist gleich verteilt worden aber das passt dir dann auch nicht.

ich zitier mich mal selbst:

DAS halte ich für eine sehr gewagte Behauptung. Man kann es nie allen Recht und selbst wenn man alles fair verteilen würde, würde sich Leute immernoch benachteiligt fühlen.
 
Ich wäre für mehr Netto vom Brutto. Krankenkassenbeiträge zb senken, Lohnsteuer weniger, weiß jetzt garnicht was da alles so drauf steht, ;).

Weiß nur das meine Kunden , wenn ich die Stundenlohn erhöhe, nur am rumstöhnen sind.
 
dafür wurde der Steuerfreibetrag angepasst, haben die Bürgergeldbezieher auch nix von.

Merkst du nicht dass du gerade Erbsen zählst?
Hier die Erbsen:
Rentner René hat 45 Jahre gearbeitet, jedes Jahr einen Rentenpunkt bekommen, also 45 Punkte = 1692€ Rente. Für 45 Jahre Arbeit.
Ab Juli, nicht Januar 2024 bekommt er 1751€. Also 59€ mehr. Aber erst ab Juli. Davon ab gehen die üblichen Beiträge (Sozial-, Krankenversicherung etc). Netto also weniger als 59€ mehr.

Bürgergeldbezieher Bürgi bekommt 60€ mehr, aber netto, und bereits ab Januar. Hat also übers Jahr netto mehr das Doppelte mehr, für 0 Jahre Arbeit.

Aber es geht weiter. René erhält vom Vermieter die Nebenkostenabrechnung. Leider weil Gas und so 360€ Nachzahlung. Sofort. Auf einen Schlag. Und deshalb pro Monat 30€ höherer monatlicher Abschlag. Leider erhöht sich auch die Kaltmiete um 20€. D.h. monatlich 50€ mehr bitte.

Bürgi das gleiche, nur der geht zum Amt, das übernimmt das. Bürgi hat also jeden Monat 60€ mehr, René jedoch weniger als vorher in der Tasche.
 
Das ist ja schön, aber mich betrifft zB kein einziger Punkt davon.
Wobei ich alleine ja auch egal bin.

Die größten Sorgen in Deutschland sind nach Auswertung:
- Inflation
- Migration
- Armut
- Klimawandel
- Kriminalität und Gewalt

und da treffen von oben auch nur die Punkte auf die Ärmsten zu (die es aber natürlich auch am nötigsten haben).

Dazu haben wir ein riesiges Haushaltsloch. Kann ja jeder sehen wie er will, mit der jetzigen Regierung bin ich aber nicht zufrieden.

Was das Thema "riesiges Haushaltsloch" angeht, lohnt sich der Blick auf andere Länder, insbesondere auf die anderen 6 der 7 G7 Staaten - um dieses riesige Haushaltsloch mal zu anderen großen westlichen Volkswirtschaften in Relation zu sehen.

Neuverschuldung im Jahr 2022 (es sind noch keine neueren Daten verfügbar):

Deutschland: 2,5% des BIP
Frankreich: 4,8% des BIP
Italien: 8,0% des BIP
Japan (2021): 6,2% des BIP
UK: 4,7% des BIP
USA: 5,5% des BIP
Kanada: 0,8% des BIP

Deutschland hatte 2022 die zweitniedrigste Neuverschuldung (relativ zum BIP) der G7 Staaten.

Quellen: https://www.destatis.de/DE/Themen/W...len/eu-stabilitaetspakt-defizitquote-eu.html; https://data.oecd.org/gga/general-government-deficit.htm#indicator-chart; https://www.cbo.gov/publication/58888


Schuldenstand im Jahr 2022 (es sind noch keine neueren Daten verfügbar):

Deutschland: 66,1% des BIP
Frankreich: 111,8% des BIP
Italien: 141,7% des BIP
Japan: ~250% des BIP
UK: 104,5% des BIP
USA: 144,2% des BIP
Kanada: 113,3% des BIP

Deutschland hatte 2022 beim Schuldenstand in Relation zum BIP mit großem Abstand den niedrigsten Stand der G7 Staaten.

Quellen: https://www.destatis.de/DE/Themen/W...eu-stabilitaetspakt-defizit-schulden-eu.html; https://data.oecd.org/gga/general-government-debt.htm#indicator-chart

[Hinweis: Die Daten weisen zwischen OECD und dem Statistischen Bundesamt teils kleinere Unterschiede auf; ggf. sind die einen oder anderen etwas älter (BIP/Schulden Korrekturen etc.) und/oder grenzen BIP und Schulden etwas anders ab]


Wenn man sich diese Daten anschaut, könnte man angesichts der multiplen Krisen auf die Idee kommen, dass wir temporär MEHR Schulden brauchen und nicht weniger (wenn man irgendwann nur noch Falschfahrer sieht, ist es wahrscheinlich, dass man selbst der Falschfahrer ist) :ugly: Wobei das ohne Zweifel kein Selbstzweck ist, sondern das Geld dann sinnvoll investiert werden muss.
 
Hier die Erbsen:
Rentner René hat 45 Jahre gearbeitet, jedes Jahr einen Rentenpunkt bekommen, also 45 Punkte = 1692€ Rente. Für 45 Jahre Arbeit.
Ab Juli, nicht Januar 2024 bekommt er 1751€. Also 59€ mehr. Aber erst ab Juli. Davon ab gehen die üblichen Beiträge (Sozial-, Krankenversicherung etc). Netto also weniger als 59€ mehr.

Bürgergeldbezieher Bürgi bekommt 60€ mehr, aber netto, und bereits ab Januar. Hat also übers Jahr netto mehr das Doppelte mehr, für 0 Jahre Arbeit.

Aber es geht weiter. René erhält vom Vermieter die Nebenkostenabrechnung. Leider weil Gas und so 360€ Nachzahlung. Sofort. Auf einen Schlag. Und deshalb pro Monat 30€ höherer monatlicher Abschlag. Leider erhöht sich auch die Kaltmiete um 20€. D.h. monatlich 50€ mehr bitte.

Bürgi das gleiche, nur der geht zum Amt, das übernimmt das. Bürgi hat also jeden Monat 60€ mehr, René jedoch weniger als vorher in der Tasche.

und mal ganz kurz ausgeklammert dass die Rentner im Juli 2023 schon ne Erhöhung bekommen haben....

Seit 1. Juli 2023 bekommen die etwa 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland mehr Geld: 4,39 Prozent im Westen und 5,86 Prozent im Osten.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/arbeit-und-soziales/rente-ost-west-angleichung-2172482

d.h. in einem Jahr 7,8% Plus im Westen und 9,4% im Osten.

Mancher Arbeitnehmer träumt davon.....

2022 mal ganz ausgenommen

Wie hoch ist die Rentenanpassung 2022? Die Renten steigen zum 1. Juli 2022 in den alten Bundesländern um 5,35 Prozent und in den neuen Bundesländern um 6,12 Prozent

https://www.deutsche-rentenversiche...entenanpassung-2022/Rentenanpassung-2022.html

Also wenn etwas kontinuierlich und ordentlich ansteigt, dann die Renten.
 
sondern das Geld dann sinnvoll investiert werden muss.
Und genau hier sind wir bei Pudels Kern :D

Als wir noch bei Null Zinsen waren (oder gar negative Zinsen) war das weniger ein Problem. Jetzt zahlen wir für unsere Schulden wieder, dann muß es wirklich sinnvoll eingesetzt werden. Und da wird es schwierig und wir sind wieder bei der schwäbischen Hausfrau.

Mich betrifft das nicht mehr und meine nicht vorhandene Kinder auch nicht, aber daß sowas nach hinten losgehen kann, kenne ich noch aus den Achtzigern und das war nicht schön.
 
Die Bürgergeldbezieher auch. Damals bereits auch schon zweistelliger Prozentsatz...
Und wieder bereits im Januar.
2 Jahre hintereinander, davor gab es immer nur minimale Erhöhungen.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/241114/umfrage/entwicklung-des-hartz-iv-regelsatzes/

hier sind im Gegenzug die Rentenerhöhungen :)

https://de.statista.com/statistik/d...tenanpassungen-der-bundesregierung-seit-1999/


edit: aber ganz ehrlich, ich find die Diskussion müßig, du wolltest ne faire Verteilung, die ist imo soweit erstmal vorhanden.
 
Und genau hier sind wir bei Pudels Kern :D

Als wir noch bei Null Zinsen waren (oder gar negative Zinsen) war das weniger ein Problem. Jetzt zahlen wir für unsere Schulden wieder, dann muß es wirklich sinnvoll eingesetzt werden. Und da wird es schwierig und wir sind wieder bei der schwäbischen Hausfrau.

Mich betrifft das nicht mehr und meine nicht vorhandene Kinder auch nicht, aber daß sowas nach hinten losgehen kann, kenne ich noch aus den Achtzigern und das war nicht schön.

Bei der schwäbischen Hausfrau dürfen wir niemals sein. Dieser unsinnige Blödsinn hat die Diskussionen in Deutschland schon lange genug vermurkst. Für mein Verständnis: Was genau ging in den 80ern nach hinten los?

Ja, man kann Geld auch sinnlos ausgeben. Wer das macht, soll abgewählt werden. Aber mittlerweile wird dieses 'Der Staat gibt das Geld nur für Blödsinn aus' Argument soweit ad absurdum geführt, dass man meinen könnte, die Mehrheit der Wähler in Deutschland würde sich wünschen, dass man den Staat gleich abschafft.
 
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