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Der Politikthread (2 Betrachter)

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Und woher kommen die Rohstoffe für die Batterien? z.B. Kobalt? Das größte Vorkommen weltweit hat der Kongo. Wir tauschen nur eine Abhängigkeit gegen eine andere ein. Kobalt wird größtenteils unter menschenunwürdigen Umständen gefördert, oft gibt es auch Kinderarbeit. Zudem Kobalt ist umweltgefährdend, z.B. für Gewässer und krebserregend für Mensch und Tier.

Da wird mir das E-Auto zu sehr idealisiert.

Kobalt brauch man bald kaum noch und Lithiumvorkommen haben wir z.b. auch in D. Auf Dauer kann man aber unabhängig sein, wir brauchen ja nicht immer und immer mehr sondern könnena auch gut recyceln. Das wird natürlich jetzt alles in WIndesweile über Knie gebrochen, hätte man damit früher angefangen wäre das quasi lautlos gelaufen.
 
Die Erhöhung der CO2 Steuer ist ebenso überfällig. Das Ganze wurde die letzten Jahre massiv abgebremst.

v.a. hast du selbst gerade nen Link gepostet in dem steht dass den die Vorgängerregierung beschlossen hat und trotzdem schiebst du dieser Regierung die Schuld zu..... muss man verstehen können.
zahlen doch sowieso nur die Verbraucher am Ende. Alles lug und trug.. wie der eine Urwald in Peru wo Co2 Zertifikate verkauft hat, damit die Firmen behaupten können sie wären Co2 Neutral .. der Teil vom Regenwald sollte aber nie abgeholzt werden :ugly:
das schon irgendwie traurig.. unser Betonlieferant verlangt nun eine Nachhaltigkeitszuschlag.. weil die ja in Nachhaltigkeit investieren.. wers glaubt wird seelig.. die Zementindustrie ist einfach so im Sack
 
Es gab afaik auch zu Beginn des 20 Jh. schon erste publikationen von Forschern die sich äußerst bedenklich zu den CO2 Ausstössen der damaligen Industrieanlagen geäußert haben. Nicht nur klimatechnisch, das ist ja auch eine gesundheitsfrage. Wenn ich da ges hinten aus meinem Bekanntenkreis höre die zu ddr Zeiten groß geworden sind. Da war der Himmel über z.b. Tschechien gern auch mal einfach violett umd grün gefärbt umd die Luft stank nach Schwefel, Ammoniak umd was weiß ich noch. Mir unbegreiflich warum so viele mittlerweile mit 50/60 Jahren an Krebs krepieren und oder leiden.

Im Ruhrgebiet gab es Städte wo die Leute in den 60er Jahren Kunstrasen im Vorgarten hatten, weil echter Rasen dort nicht mehr gewachsen ist :ugly:. Es hat sich vieles verbessert in den letzten Jahrzehnten, einiges nicht. Letztendlich ist die Menschheit schon immer gut im prokastrinieren gewesen wie ein Schüler der erst 24 Stunden vor der Prüfung anfängt zu lernen. Der Klimawandel ist ne Prüfung und bin mal gespannt, ob wir bestehen. Unter Zwang war die Menschheit aber schon immer recht erfinderisch, insofern bleibt der Ausgang offen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Ruhrgebiet gab es Städte wo die Leute in den 60er Jahren Kunstrasen im Vorgarten hatten, weil echter Rasen dort nicht mehr gewachsen ist :ugly:.
Bin ja nicht so der Quelle-Typ, aber das würde mich als 70er Kind des Ruhrgebiets mal interessieren. Hab ich noch nie gehört bzw. gesehen :D Google liefert zu dem Thema übrigens als erstes diesen Thread als Suchergebnis :gerri:
 
Das war mal in einer ZDF Info (oder Arte) Reportage über das deutsche Wirtschaftswunder und Geschichte des Ruhrgebiets. Aber ich bezweifle dass ich das selbst wiederfinde :/. Da ging es auch um eine Stadt die in unmittelbarer Nähe der Industriegebiete stand und wo der saure Regen einfach alles gekillt hat.
 
Da hätten auch andere Regierungskoalitionen keine andere Wahl gehabt. Dass die CDU aus der Opposition jetzt herumblöken kann ist reiner Populismus, denn das Bundesverfassungsgericht hat schon lang vor ihrem Haushaltsurteil entschieden, dass die Bürgergeldhöhe entsprechend angepasst werden muss und das Erhöhungen in den letzten Jahren weit unter der Inflation dazu geführt haben, dass sie nicht mal mehr das Existenzminimum abdeckt.

Genau deswegen gehört das Bürgergeld auch komplett abgeschafft.

Für Sozialleistungsempfänger steigt die Stromrechnung übrigens um dieselben Beträge. In Grundsicherung und Bürgergeld muss die Stromrechnung aus dem Regelsatz bezahlt werden, im Wohngeld spielen Stromkosten überhaupt keine Rolle.

Und wenn jemand bei seinen Stromkosten nicht hinkommt, gibts eine Härtefallausnahme und gut ist. Wenn das Leben mit Bürgergeld tatsächlich so hart wäre, würden viel mehr Leute arbeiten gehen.

Hört auf die Leute, die ins Bürgergeld rutschen oder ohne Wohngeld nicht mehr vorwärts kommen, irgendwie sozial zu beneiden oder Euch einzureden ihr würdet anderen Menschen hier ein Luxusleben finanzieren.

Genau deswegen kündigen auch immer mehr Arbeitnehmer und machen es sich auf Kosten aller anderen Steuerzahler gemütlich. Und gleichzeitig finden zig Unternehmen keine Arbeitnehmer, da diese lieber auf der faulen Haut liegen und Bürgergeld kassieren.

Wir haben hier einfach einen gewaltigen Fehlanreiz und dass ich diesen Mist auch noch mit meinen Steuern bezahlen muss, stinkt mir eben gewaltig.
 
Genau deswegen kündigen auch immer mehr Arbeitnehmer und machen es sich auf Kosten aller anderen Steuerzahler gemütlich. Und gleichzeitig finden zig Unternehmen keine Arbeitnehmer, da diese lieber auf der faulen Haut liegen und Bürgergeld kassieren.

gibt es da belastbare zahlen? die arbeitslosenquote müsste dann ja steigen, die is aber -leicht- zurückgegangen. ich hab da nur ne umfrage bei gebäudereinigungsfirmen gesehen, die aber nur auf annahmen und nicht auf fakten basiert.. was der bild schnuppe war.

https://www.tagesspiegel.de/wirtsch...egeneinander-ausgespielt-werden-10658710.html
 
Bürgergeld abschaffen ist ja u.a. Plan der AfD... ich denk mal das wissen viele gar nicht, die sie vong Ausländerfeindlichkeit her wählen. Es wäre übrigens auch nicht verfassungskonform das zu tun. Vielleicht fordern sie es deshalb ja aus Prinzip...

Und die anderen beiden Sachen. Naja, Härtefallausnahmen beim Strom gibt es selten, sonst würde uns auch der Sozialhilfeträger aufs Dach steigen. Der Ermessenspielraum ist eng und es heißt ja eben auch Härtefall.

Und Arbeitnehmer schmeissen auch recht selten hin um es sich im ach so tollen Jobcenter muckelig zu machen. Ich kenne zumindest aus meinem Berufsleben keinen einzigen Fall. Ich weiss leider nicht woher so ein Quatsch immer kommt, aber ich werde auch nicht recherchieren :ugly:

Der verzweifelte Versuch dort rauszukommen, teilweise sogar unter Verzicht auf höheren Leistungsanspruch, ist eher der Fall.
 
Genau deswegen gehört das Bürgergeld auch komplett abgeschafft.

Wie Dir vor wenigen Seiten schon mitgeteilt wurde, wäre es verfassungswidrig das Bürgergeld (ohne adäquaten Ersatz) abzuschaffen. Unabhängig davon wäre es natürlich auch ein Wahnsinn, das Bürgergeld für alle abzuschaffen nur weil es einige gibt, die das System ausnutzen.
 
Und Arbeitnehmer schmeissen auch recht selten hin um es sich im ach so tollen Jobcenter muckelig zu machen. Ich kenne zumindest aus meinem Berufsleben keinen einzigen Fall. Ich weiss leider nicht woher so ein Quatsch immer kommt, aber ich werde auch nicht recherchieren :ugly:
Ist klar, dass du keinen Fall kennst, weil die arbeitsunwilligen Kunden bei euch so ehrlich sind und offen zugeben würden, dass sie in Wirklichkeit keine Lust auf Arbeit haben.
 
Naja, wenn jemand kündigt, wird er das wohl oder übel dem Amt irgendwann erzählen müssen :ugly:

Und vor allem, wenn das in den Sozialstaat bis ins Mark erschütternden Massenkündigungen geschieht, wäre das bestimmt mal aufgefallen. Wenn nicht subjektiv, dann zumindest statistisch.
 
Ob jetzt Leute explizit ihren Job Kündigen um es sich bei euch gemütlich zu machen, dass möchte ich jetzt nicht behaupten.
Es geht mir persönlich um die, die es sich schon die ganze Zeit bei euch gemütlich machen obwohl sie einer Arbeit nachgehen können.

Wie gesagt, ich persönlich kenne schon 3 solcher Fälle.
 
gibt es da belastbare zahlen?

So lange gibts das Bürgergeld ja noch nicht, aber es ist eine Tendenz erkennbar. Schau mal in den von mir zitierten Artikel vom Handelsblatt weiter oben.

Naja, wenn jemand kündigt, wird er das wohl oder übel dem Amt irgendwann erzählen müssen :ugly:

Und vor allem, wenn das in den Sozialstaat bis ins Mark erschütternden Massenkündigungen geschieht, wäre das bestimmt mal aufgefallen. Wenn nicht subjektiv, dann zumindest statistisch.

Es geht ja auch darum, dass viele Sozialhilfeempfänger aufgrund des Bürgergelds erst gar keinen Job annehmen, obwohl sie einen haben könnten. Siehe auch dazu der von mir verlinkte Handelsblatt-Artikel.
Jetzt wirst Du mir sicher gleich erzählen, dass das ja garnicht möglich ist da angeblich genau vom Amt kontrolliert. Im Endeffekt bezweifle ich aufgrund Deines Jobs aber auch, dass Du da wirklich neutral bist.
 
Ob jetzt Leute explizit ihren Job Kündigen um es sich bei euch gemütlich zu machen, dass möchte ich jetzt nicht behaupten.
Es geht mir persönlich um die, die es sich schon die ganze Zeit bei euch gemütlich machen obwohl sie einer Arbeit nachgehen können.

Wie gesagt, ich persönlich kenne schon 3 solcher Fälle.
Gibt solche und solche Fälle. Hab nachm Abi damals Pakete ausgefahren und durfte einen 140kg Mann mitnehmen der vom Jobcenter geschickt worden ist :ugly:
 
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