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Nach diesem Video wirst du dich schämen ein Mensch zu sein (Mission Erde Doku)

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 7825
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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

G

Gelöschtes Mitglied 7825

Gast
Gleich vorweg. Ich habe den Thread Titel vorerst so gewählt wie er im Video steht. Natürlich ist der Titel wohl bewusst polarisierend. Das wichtige ist der Inhalt.

Es geht um die katastrophale Haltung von Tieren in der Massentierhaltung. Natürlich ist das Problem grundsätzlich bekannt.
Nur diese Doku zeigt nochmals auf wie Abartig Menschen bereit sein können mit Lebewesen umzugehen. Die Doku ist gut gemacht.

Robert Marc Lehmann - Mission Erde Doku
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Gleich vorweg. Ich habe den Thread Titel vorerst so gewählt wie er im Video steht. Natürlich ist der Titel wohl bewusst polarisierend. Das wichtige ist der Inhalt.

Es geht um die katastrophale Haltung von Tieren in der Massentierhaltung. Natürlich ist das Problem grundsätzlich bekannt.
Nur diese Doku zeigt nochmals auf wie Abartig Menschen bereit sein können mit Lebewesen umzugehen. Die Doku ist gut gemacht.

Robert Marc Lehmann - Mission Erde Doku
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verstörend. Jeder sollte wirklich seinen Fleischkonsum und die Geizkultur ablegen
 
Ich weiß genau das es total richtig wäre vegetarisch oder noch besser vegan zu leben..

Aber ich liebe meine Weihnachtsgans oder meinen Grillabend im Sommer. Ich hab bisher keinen Weg für mich gefunden davon weg zu kommen.

Versuche das oben gezeigte Elend einfach auszublenden und weiß auch, dass ich bei dem Thema ein absoluter, inkonsequenter Heuchler bin, weil ich sofort seelisch im Arsch wäre, wenn ich das Video schauen würde.

Oh man. Schwierig.
 
Ich kann mir solche Videos nicht anschauen.
Ich esse fast kein Fleisch mehr (höchstens 1x pro Woche) und wenn, dann kaufe ich es direkt beim Hof oder beim Metzger meines Vertrauens. So kann ich wenigstens nachvollziehen, wo das Fleisch herkommt.
 
Ich habe meinen Fleischkonsum auch ganz stark reduziert. Früher habe ich täglich Fleisch gegessen, ging schon beim Brötchen mit Salami oder Schinken los. Mittlerweile esse ich nur noch vegetarischen Aufschnitt und bei den Mahlzeiten ca einmal pro Woche.

Passend dazu habe ich vor ein paar Tagen folgenden Artikel gelesen:

Rund zwölf Prozent der Menschen in Deutschland ernähren sich laut einer repräsentativen Umfrage mittlerweile vegetarisch oder vegan.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/ernaehrung-vegetarisch-vegan-100.html
 
12 Prozent klingt ja schon mal anständig.

Das Blöde bei dem Thema ist auch, dass es quasi nur schwarz oder weiß gibt. Also sobald man ja, selbst in geringer Menge, Fleisch konsumiert beteiligt man sich ja irgendwo an dieser Maschinerie. das selbe geht natürlich auch für andere tierische Produkte.

Ich habe wie die letzten Jahre auch meine Weihnachtsgans bei einem Metzger bestellt, der sehr viel Wert auf die Haltung von Tieren legt. Diese ganz kostet auch um die 140 €. Aber selbst das ist ja ein Tropfen auf dem heißen Stein und rechtfertigt den Fleischkonsum als solchen nicht.

Wer weiß, wie ich in ein paar Jahren darüber denke. Momentan fällt es mir jedenfalls sehr schwer. Respekt an alle Menschen, die das durchziehen. Alleine durch meine frühere Sozialisierung im Elternhaus bin ich den Fleischkonsum einfach total gewöhnt.
 
Ich lebe seit über 10 Jahren vegan. Beste Entscheidung meines Lebens. Habe seitdem noch nie etwas vermisst, ganz im Gegenteil, dadurch wurde mir erst so richtig bewusst, welche guten Lebensmittel es gibt.

Würde aber niemanden verurteilen, nur weil er weiterhin totes Tier (aus der Massenhaltung) konsumiert. Dennoch sollten wir uns alle die Frage stellen, wie gut wir, also die Spezies Mensch, verdrängen können. Denn nur, weil ich mich frei gemacht habe, vom Konsum tierischer Bestandteile, heißt das noch lange nicht, dass ich unbedingt zur Besserung beitrage. Da gäbe es noch so viel, was mich stört und ich auch noch nicht bereit bin zu verändern. Stichwort Plastik oder nachhaltiger leben. :(
 
12 Prozent klingt ja schon mal anständig.
Das Blöde bei dem Thema ist auch, dass es quasi nur schwarz oder weiß gibt. Also sobald man ja, selbst in geringer Menge, Fleisch konsumiert beteiligt man sich ja irgendwo an dieser Maschinerie. das selbe geht natürlich auch für andere tierische Produkte.

Du hast vom Prinzip recht. Nur es ist denke schon ein richtiger Schritt den Fleischkonsum so weit wie möglich zu reduzieren.
Das Problem ist am Ende das System. Das wird auch hauptsächlich kritisiert. Es gibt ein Tierschutzgesetz welches in solchen Betrieben einfach zu einem großen Teil ignoriert wird. Und das Vorgehen wird als legal angesehen.
 
12 Prozent klingt ja schon mal anständig.

Das Blöde bei dem Thema ist auch, dass es quasi nur schwarz oder weiß gibt. Also sobald man ja, selbst in geringer Menge, Fleisch konsumiert beteiligt man sich ja irgendwo an dieser Maschinerie. das selbe geht natürlich auch für andere tierische Produkte.

Ich habe wie die letzten Jahre auch meine Weihnachtsgans bei einem Metzger bestellt, der sehr viel Wert auf die Haltung von Tieren legt. Diese ganz kostet auch um die 140 €. Aber selbst das ist ja ein Tropfen auf dem heißen Stein und rechtfertigt den Fleischkonsum als solchen nicht.

Wer weiß, wie ich in ein paar Jahren darüber denke. Momentan fällt es mir jedenfalls sehr schwer. Respekt an alle Menschen, die das durchziehen. Alleine durch meine frühere Sozialisierung im Elternhaus bin ich den Fleischkonsum einfach total gewöhnt.

Ich denke, es gibt hier mehr als nur schwarz & weiß.

Das die Menschheit zu 100% vegetarisch bzw. vegan leben wird, ist ja unrealistisch.

Das Problem ist die aktuelle Massentierhaltung im Zuge des zu hohen Fleischkonsums. Dazu die Missachtung von Gesetzen und die niedrigen Preise.

Würde jeder seinen Konsum deutlich reduzieren und sein Bewusstsein über die aktuellen Zustände stärken, wäre die Massentierhaltung in der aktuellen Form nicht notwendig.

Ich hab vor Jahren auch mal so eine Doku auf YT gesehen (Sprecher war Joaquin Phoenix). Da wurde auch alles ungefiltert aufgezeigt.

Danach habe ich mein Konsumverhalten von heute auf morgen angepasst. Ich bin nicht 100% vegetarisch, aber esse eben max. 1 Woche Fleisch, wenn überhaupt.

Nach der Sichtung der Doku gab es eben nichts mehr, das ich mir schönreden konnte.
 
Und ich möchte mir nicht vorstellen, was in den Betrieben jenseits unserer Grenzen passiert.
Hier mal am Beispiel von Australien. Ist eigentlich auch eine der top Dokus zu dem Thema.

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Ich weiß genau das es total richtig wäre vegetarisch oder noch besser vegan zu leben..

Aber ich liebe meine Weihnachtsgans oder meinen Grillabend im Sommer. Ich hab bisher keinen Weg für mich gefunden davon weg zu kommen.

Versuche das oben gezeigte Elend einfach auszublenden und weiß auch, dass ich bei dem Thema ein absoluter, inkonsequenter Heuchler bin, weil ich sofort seelisch im Arsch wäre, wenn ich das Video schauen würde.

Oh man. Schwierig.

Niemand ist perfekt und der Großteil erwartet auch nicht, das man sofort komplett umschwingt. Wie so oft, ist das einfach ein Prozess der irgendwo anfängt und seinen Verlauf nimmt. Nicht jeder kann und will das sofort um 180° drehen und das ist auch okay.
Einfach mal Alternativen ausprobieren und gucken, wie es schmeckt. Vielleicht nicht jeden Tag von morgens bis abends tierleidvolle Produkte in sich rein schaufeln.

ich finde, es ist schon viel getan wenn man sich mal bewusst damit auseinander setzt. Entgegen vieler sehr militanten Veganer finde ich es besser wenn man sich da mal schrittweise ran traut und schaut, in wie weit man das in sein Leben integrieren kann und von dem, wie man recht wahrscheinlich auch erzogen wurde, was "richtige" Ernährung ist, abweichen kann. Wurde ja alles seit Jahrhunderten vorgelebt und so präsentiert das es das einzig richtige und gesunde ist. Das zu ändern erfordert auch Zeit und auch eine gewisse gesellschaftliche Standfestigkeit. Wenn das Thema wird, dann bekommst auch viel Bullshit zu hören.

Reduzierung passt ja auch schon. Vielleicht nur einmal die Woche Fleisch, einen veganen Tag einlegen - was nicht unbedingt Alternativprodukte heißt sondern auch Salat, den jeder ab und zu mal zu sich nehmen sollte - oder was sonst ins eigene Leben so rein passt.

Es ist schon ziemlich leicht sich in der heutigen Zeit nach Alternativen umzusehen. Erfordert natürlich auch ein gewisses Maß an Kleingeld aber vor allem auch Zeit, die man da rein stecken muss.


EDIT: Hab das Video auch gestern zur Premiere durch geschaut, weil ich sowieso Robert Marc Lehmann richtig klasse finde. Da lohnen sich alle "Mission" Videos von ihm. Wunderschöne Tier- und Naturdokus, welche die Schönheit der Welt zeigt aber auch leider das, was wir ihr antun.

Bei dem Video oben hats mich eigentlich am meisten gerissen wie traumatisiert Samara ist und das man einigen Tieren den Weg zum Lebenshof geöffnet hat, auch wenn sie zurück geblickt haben und die traurige Realität zeigen, das man nicht alle zum jetzigen Zeitpunkt retten kann.
 
Ich habe das Video auch nicht gesehen, da ich mir Tierleid nicht anschauen kann und mag.

Durch Kraftsport habe ich aber vor vielen Jahren für mich gelernt - du bist, was du isst. Ich werde sicher nie ein Veganer sein (da Vegan nicht automatisch gesund oder richtig ist), aber ich achte darauf mehr auf die Qualität meiner Nahrung zu achten. Wenn ich Fleisch esse, dann schaue ich, dass es zumindest Bio usw. ist. Und weil solche Sachen teuer sind, kann ich sie nicht so oft essen - bedeutet, dass ich wiederum selten Fleisch esse.

Wenn man schon kein Herz für die Tiere hat, kann man vlt Motivation aus der Selbstliebe zu seinem eigenen Körper beziehen. Du bist, was du isst.
 
Ich bin ja passionierter griller und auch Fleischkonsument… der lehmann ist ein guter und hat mir schon vor einiger Zeit die Augen geöffnet… hab zwar schon vorher drauf geschaut wo mein Fleisch herkommt, aber mittlerweile hab ich alleine den wurstkonsum um ca (gefühlt) 90% reduziert. Milch trinke ich gar keine mehr, aber Käse muss leider sein… hab ich zwar auch reduziert, aber ohne will ich eben nicht.

vegane Produkte sind mir zu teuer und zu ungesund (Chemie ohne Ende drin) … schmecken tun die mir auch nicht.

das allgemeine Problem, wenn man etwas für tierwohl, Umwelt, Klima tun will ist, dass das ungemein teuer ist. Sei es E-Auto, Fleisch von weidetieren oder eben Heizung und was sonst noch… ergo ist Umweltschutz nur für gutbetuchte…zum Glück gibt es hier bei uns noch Metzger mit eigener Schlachtung, bzw. Viel Weiderind…

das andere Problem ist unsere Gesetzgebung, die solche Haltung erlaubt. Wenn ich von Weiderindern Steaks kaufe, kostet das eben zwischen 50 und 120€ pro Kilo, was dann automatisch reduzierten Fleischkonsum bedeutet. Wenn ich allerdings für ein Kilo Kartoffeln, Salat, Gemüse mehr bezahlen muss als für ein Kilo Schwein, dann stimmt was gehörig nicht…
 
Ich bin schon immer Vegetarierin und auch schon immer tendenziell eher vegan. Ich sag zu dem Thema nichts sonst mehr- es bringt einfach nichts.
Menschen sind wie sie sind. Jeder schafft es, seinen erbärmlichen Lebensstil zu verteidigen, wenn er will. Ich schweige und denke mir, ihr seid selbst schuld, wenn ihr krank, fett und hässlich werdet und kein gutes, aktives Leben habt. Klingt hart, aber ist so (und ich sag das ja sonst nicht, sondern denks mir nur).

Ich denke allerdings auch, dass der Wandel so stark und schnell ist, dass wir früher oder später (eher früher), alle vegetarisch bzw vegan leben. Was in den letzten 20 Jahren passiert ist, ist schon echt krass und ich denke, die klassischen Fleischfresser mit ihren dummen Sprüchen, sterben aus. Heißt natürlich nicht, dass dann sofort alle vegan leben, aber glücklicherweise ist ein Wandel deutlich erkennbar. Bis dahin denk ich mir heimlich weiterhin, jeder ist selbst schuld.
 
Robert hatte ja vorher schon ein Video mit Hühnern veröffentlicht

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bei dem er dann wegen einem kleinen Satz von Veganern hart angegangen wurde

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Und alle denen die Youtube Titel nicht schmecken, bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen, danke.
 
@cts
Danke für das Teilen der anderen Videos.

Als Ergänzung hier auch noch das Video zu Milchbetrieben. Auch das ist einfach nur schrecklich was dort mit den Tieren gemacht wird.
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