Ich weiß genau das es total richtig wäre vegetarisch oder noch besser vegan zu leben..
Aber ich liebe meine Weihnachtsgans oder meinen Grillabend im Sommer. Ich hab bisher keinen Weg für mich gefunden davon weg zu kommen.
Versuche das oben gezeigte Elend einfach auszublenden und weiß auch, dass ich bei dem Thema ein absoluter, inkonsequenter Heuchler bin, weil ich sofort seelisch im Arsch wäre, wenn ich das Video schauen würde.
Oh man. Schwierig.
Niemand ist perfekt und der Großteil erwartet auch nicht, das man sofort komplett umschwingt. Wie so oft, ist das einfach ein Prozess der irgendwo anfängt und seinen Verlauf nimmt. Nicht jeder kann und will das sofort um 180° drehen und das ist auch okay.
Einfach mal Alternativen ausprobieren und gucken, wie es schmeckt. Vielleicht nicht jeden Tag von morgens bis abends tierleidvolle Produkte in sich rein schaufeln.
ich finde, es ist schon viel getan wenn man sich mal bewusst damit auseinander setzt. Entgegen vieler sehr militanten Veganer finde ich es besser wenn man sich da mal schrittweise ran traut und schaut, in wie weit man das in sein Leben integrieren kann und von dem, wie man recht wahrscheinlich auch erzogen wurde, was "richtige" Ernährung ist, abweichen kann. Wurde ja alles seit Jahrhunderten vorgelebt und so präsentiert das es das einzig richtige und gesunde ist. Das zu ändern erfordert auch Zeit und auch eine gewisse gesellschaftliche Standfestigkeit. Wenn das Thema wird, dann bekommst auch viel Bullshit zu hören.
Reduzierung passt ja auch schon. Vielleicht nur einmal die Woche Fleisch, einen veganen Tag einlegen - was nicht unbedingt Alternativprodukte heißt sondern auch Salat, den jeder ab und zu mal zu sich nehmen sollte - oder was sonst ins eigene Leben so rein passt.
Es ist schon ziemlich leicht sich in der heutigen Zeit nach Alternativen umzusehen. Erfordert natürlich auch ein gewisses Maß an Kleingeld aber vor allem auch Zeit, die man da rein stecken muss.
EDIT: Hab das Video auch gestern zur Premiere durch geschaut, weil ich sowieso Robert Marc Lehmann richtig klasse finde. Da lohnen sich alle "Mission" Videos von ihm. Wunderschöne Tier- und Naturdokus, welche die Schönheit der Welt zeigt aber auch leider das, was wir ihr antun.
Bei dem Video oben hats mich eigentlich am meisten gerissen wie traumatisiert Samara ist und das man einigen Tieren den Weg zum Lebenshof geöffnet hat, auch wenn sie zurück geblickt haben und die traurige Realität zeigen, das man nicht alle zum jetzigen Zeitpunkt retten kann.