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KT wird gesünder - nennt eure Gesundheits Hacks (3 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

das hat ja auch was mit sozialen Aspekten zu tun. Dann fragen hie rund da mal Freunde ob man essen gehen will, man geht auf Veranstaltungen etc., gerade im Sommer kann man sowas eigentlich nur machen wenn man, außerhalb des Trainings, keine sozialen Angebote annimmt. Oder man hat halt nur Freunde die genau so drauf sind.

Sorry, aber das ist einfach Unsinn. Das hört sich an, als ob jemand einfach seinen Lebenstil schönreden will. Man kann also nicht spontan essen gehen, wenn man auf seine Ernährung achtet und Sport macht?
Wer das so engstirnig sieht, dem mangelt es eben massiv an Wissen. Sorry.

Das ist ein Marathon, den du dein ganzen Leben bestreitest. Es juckt deinen Körper 0,0 ob du mal bei schönem Wetter 2x mehr essen gehst, mal nur 1-2 zum Training gehst, oder mal ne Woche zusätzlich zum Deload ne pause machst. Und essen gehen heißt ja nicht, das man ungesundes reinstopft.
 
Zumal Sport ja nicht immer abnehmen bedeutet. Ich bin zb diejenige, die immer bei jeder Gelegenheit Essengehen will.
Außerdem lernt man durch Sport ja auch Leute kennen, die dann ähnliche Interessen haben.

Ich habe Freunde, die keinen Sport machen. Mit denen sitze ich gerne zusammen und wir reden einfach nur oder gehen essen oder oder.
Dann habe ich Freunde, mit denen ich Sport mache oder die andere Sportarten machen. MIt denen geh ich dann lange Strecken wandern, kochen zusammenm, gehen auch zusammen essen etc.

Irgendwer schrub oben, es gibt ja nicht nur schwarz und weiß.
 
Sorry, aber das ist einfach Unsinn. Das hört sich an, als ob jemand einfach seinen Lebenstil schönreden will. Man kann also nicht spontan essen gehen, wenn man auf seine Ernährung achtet und Sport macht?
Wer das so engstirnig sieht, dem mangelt es eben massiv an Wissen. Sorry.

Das ist ein Marathon, den du dein ganzen Leben bestreitest. Es juckt deinen Körper 0,0 ob du mal bei schönem Wetter 2x mehr essen gehst, mal nur 1-2 zum Training gehst, oder mal ne Woche zusätzlich zum Deload ne pause machst. Und essen gehen heißt ja nicht, das man ungesundes reinstopft.
sowas zieht sich ja idR z.b. durch den ganzen Sommer, im Winter kommen die Weihnachtsmärkte und Weihnachten selbst und und und. Das ist ja eben auch was was sich durch das ganze Jahr zieht. und wer dann obendrauf noch auf Veranstaltungen etc. geht der hat sowas eben laufend und nicht als Ausnahme.
 
Während ich anfange hier was nieder zuschreiben, überlege ich wie ich es Euch richtig rüber bringen soll, ohne das es irgendwie überheblich, oder belehrend klingen soll und finde ich den Anfang jetzt schon irgendwie scheiße.

Da ich schon immer, aber immer häufiger gefragt werde wie ich das so mache, also Leben wie ich Lebe, ja wie lebe ich eigentlich?

- bin nun 46 Jahre alt
- arbeite Vollzeit 40h die Woche
- mache jeden morgen 30min Cardio, gefolgt von 10min Meditation (Samstag/Sonntag frei)
- gehe 4x die Woche für 1,5h ins Gym
- gehe 3x die Woche mit der Freundin 10.000 Schritte am Stück
- zocke ca. 15-20h die Woche
- unternehme Regelmäßig was mit meinen Kindern, zu denen ich ein super Verhältnis habe (bin geschieden)
- bin eigentlich jeden Tag gut gelaunt und Energie geladen

Nun wie mache ich das?

Ich denke das wichtigste ist eine Struktur und Ziele zu haben und diese dann auch konsequent umzusetzen.

Ich sehe sehr viele die Ziellos umher treiben, Ihre Zeit mit absoluter Sinnlosigkeit füllend, Dinge in sich rein schieben, die ich nur Füllstoffe nenne, aber keine Nahrung und eigentlich nichts aus sich machen.

Wie soll man da ein glückliches und erfülltes Leben leben?

In meinem Leben läuft eigentliches alles geplant ab und ich bin sehr unspontan (womit ich gar kein Problem habe), ich kaufe maximal 1x pro Woche ein (natürlich genau nach Plan), koche 3x die Woche meine Mahlzeiten vor (die zu 95% aus unverarbeiteten Lebensmitteln bestehen), verfolge einen (wer hätte es gedacht) Supplement Plan (nicht frei Schnauze sondern im Abgleich mit Bluttests), den es sind lang nicht mehr genug Vitamine, Mineralstoffe und Vitalstoffe in unseren Lebensmitteln enthalten.

Ich weiß das nun viele abwinken und denken was für ein langweiliges und unspaßiges Leben muss das sein, aber ich persönlich empfinde es als perfekt und nur ich muss glücklich sein (was ich für den wichtigsten Lebenszweck halte). Ich liebe mein Essen, ich denke nie so Sachen wie "Ihhh schon wieder Haferflocken... usw" doch meine Freundin hat mir auch gezeigt ab und an mal ein gutes Glas Rotwein, ein etwas anders Gericht zusammen mit viel Liebe gekocht und mal ein Stückchen dunkle Schoki, bereichern das Leben ungemein.

Wie anfangs schon gesagt möchte ich niemanden belehren, oder animieren es mir gleich zu tun, aber vielleicht kann ich aufzeigen das normal, nicht optimal ist und jeder gut daran tun würde sein Tun zu überdenken (wie zB. Frequenzberater) und anzufangen sein Leben wirklich zu leben.
Ich finde das ja irgendwie bemerkenswert, auch wenn das nichts für mich wäre.
Ich habe in den letzten Wochen auch sehr viel geändert, da meine Blutfett Werte jenseits von gut und böse waren. Und mittlerweile ernähre ich mich bedeutend anders.

Aber bei deinem straffen Pensum habe eine Frage. Wie genau sieht dein Tagesablauf aus? Wenn ich lese 40 Stunden Arbeit, Sport, Freundin, Kinder und zocken... Also wann und wie packt man das alles in eine Woche? Wann nimmst du dir die Zeit für Freundin und Kinder?
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie das alles gehen soll und dann noch so viel Zeit zum zocken bleibt.

Das soll überhaupt kein Vorwurf sein, ich checke es bloß nicht wie das alles möglich ist.
 
Bswp so (ohne Freundin :oops:)
07-16 Uhr Arbeiten / 2x in der Woche 16:45-18:15 sport und dann eben restliche Freizeit bis 23 Uhr (wenn man die mindestens 7 Std schlaf haben möchte) :D
2x sport am Wochenende, direkt morgens ab 10 Uhr und dann eben auch individuelle Zeit.

Mittwoch / Freitag je 3,5h Abendschule bis 20:45.

Gleich nach dem Training hau ich mich noch in die Abendsonne mit einem Alkoholfreien Radler :bier:
 
Aber bei deinem straffen Pensum habe eine Frage. Wie genau sieht dein Tagesablauf aus? Wenn ich lese 40 Stunden Arbeit, Sport, Freundin, Kinder und zocken... Also wann und wie packt man das alles in eine Woche? Wann nimmst du dir die Zeit für Freundin und Kinder?
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie das alles gehen soll und dann noch so viel Zeit zum zocken bleibt.

Das soll überhaupt kein Vorwurf sein, ich checke es bloß nicht wie das alles möglich ist.

Ich kann jetzt nur von mir sprechen, aber wichtig ist nicht wie man sich strukturiert, sondern viel mehr, dass man Menschen um sich hat, die einem das Hobby auch gönnen und einem die Freizeit auch gewähren.

Klar mit Kind ist das bei uns nochmal etwas schwerer, aber meine Frau hat kein Problem damit, dass ich eben 2x die Woche und evtl. noch am Wochenende zum Training marschiere und sie dann eben aufs Kind aufpassen muss. Würde sie zum Training gehen, wäre ich ja auch bereit auf das Kind aufzupassen. So muss man sich halt reinteilen. Genauso, dass ich dann eben ab 20 Uhr zocke, wenn Junior im Bett ist. Natürlich gibt es auch Abende, da mach ich was mit Frau, nen Film schauen, oder so.

Nur am Wochenende würde ich gern noch mehr zocken, aber das geht leider dank Junior noch nicht wieder. Kinder muss man eben bespaßen, wenn sie noch so jung sind. Aber ich denke, wenn er älter wird und entsprechend selbstständiger, wie bei Master-Dan, dann kann ich auch am Wochenende wieder mehr zocken, auch mit ihm zusammen. Da freu ich mich schon drauf. Er bekommt ja bald seinen ersten Rechner ^^

Training sehe ich übrigens auch als Freizeit. Für mich ist alles Freizeit, was nicht mit der Arbeit zu tun hat. Naja bis auf den Elternabend gestern, der war auch keine Freizeit :lol:
 
sowas zieht sich ja idR z.b. durch den ganzen Sommer, im Winter kommen die Weihnachtsmärkte und Weihnachten selbst und und und. Das ist ja eben auch was was sich durch das ganze Jahr zieht. und wer dann obendrauf noch auf Veranstaltungen etc. geht der hat sowas eben laufend und nicht als Ausnahme.
Wenn du nicht auf den Weihnachtsmarkt gehen kannst ohne jedes Mal Glühwein zu trinken oder Fettiges zu essen ist das aber nur ein Problem der eigenen Selbstbeherrschung. Ich kann das auch ganz schlecht, ich bekomme dann oft richtig miese Laune wenn ich anderen beim Essen zusehen muss.:D Deshalb verstehe ich dich, es ist einfacher gar nicht erst in Versuchung zu kommen. Aber letztendlich ist es nur eine Frage des eigenen Willens. Man muss sich nicht sozial einschränken um gesünder zu leben.

Es gibt heutzutage so viele Möglichkeiten auch beim Ausgehen. Gerade mit dem ganzen Vegan-, Vegetarisch-, Alkoholfrei-Trend.
Auch bei gesellschaftlichen Ereignissen wie Weihnachten muss man nicht drei Tage durchfuttern, sondern vielleicht nur einen und an den anderen reißt man sich dafür zusammen. Welchen Kompromiss man auch immer mit sich geschlossen hat. Sagt ja niemand, dass man gleich auf alles verzichten muss.

Aber an sich ist es problemlos möglich gesund zu leben ohne sich sozial einzuschränken, alles andere ist eine Ausrede.
 
wenn ich mich einschränke fehlt mir aber eben auch Lebensqualität :)

Wobei veganes/vegetarisches Essen auf Märkten eher noch ungesünder ist als "normales" Essen da dann oft viel Geschmack über Fett generiert wird.
 
wenn ich mich einschränke fehlt mir aber eben auch Lebensqualität :)

Wobei veganes/vegetarisches Essen auf Märkten eher noch ungesünder ist als "normales" Essen da dann oft viel Geschmack über Fett generiert wird.
Ja, viel Wissen hilft auch hier viel ;)

sowas zieht sich ja idR z.b. durch den ganzen Sommer, im Winter kommen die Weihnachtsmärkte und Weihnachten selbst und und und. Das ist ja eben auch was was sich durch das ganze Jahr zieht. und wer dann obendrauf noch auf Veranstaltungen etc. geht der hat sowas eben laufend und nicht als Ausnahme.
Es entzieht sich völlig meinem Verständnis, was Weihnachtsmärkte, Weihnachten oder andere von Dir beschriebene Anlässe in jeder Jahreszeit mit einer gesunden Ernährung und Zeit für Fitness zu tun haben. Ich z. B. hasse Glühwein und mag Süßigkeiten nur in homöopathischen Dosen und wenn ich bei der Weihnachtsgans oder was auch immer verzichte, beschweren sich zu 99,9% nur die Menschen, die das auch gerne tun würden. Wenn ich am zweiten Weihnachtstag bei den Schwiegereltern und dem Rest der Großfamilie um 10 Uhr zum Brunch auflaufe, NACHDEM ich seit 8 Uhr 2 Stunden im Studio verbracht habe, dann sehe ich in fast allen Augen das schlechte Gewissen und den Wunsch, das selbst gemacht zu haben.

Als Exkurs: Ich kann mir unmöglich vorstellen, dass bspw. ein Mann zufrieden in sich ruht, wenn er an sich runterschaut und ein 5-Liter-Fässchen sieht. Es muss kein Sixpack sein, aber der Bauch sollte unbedingt möglichst flach sein - da beißt die Maus kein Faden ab.

Exkurs: Diese völlig fahrlässig suggerierte Zufriedenheit von Body Positivity und damit viszeralem Körperfett nützt ausschließlich den apokalyptischen Reitern der zu genüge beschriebenen Industrien und NIEMALS dem eigenen Wohlbefinden. Jede(r), die oder der etwas anderes behauptet, belügt sich bewusst oder unbewusst. Das ist auch ganz einfach: Wer mit seinem Bauch mit 30 zufrieden ist, wird ihn oder sich selbst mit spätestens 50 verfluchen, und dann ist es viel schwerer, davon wieder wegzukommen. Vielleicht muss man in die Jahre kommen, um das zu verstehen.

Ich habe übrigens keine "Freunde" aus dem Gym, sondern überwiegend (leider heutzutage normale) Geselligkeits- und Entspannungsalkoholiker, die auf meine Gesellschaft auch derart viel Wert legen, dass es immer auch automatisch ein Alkoholfreies auf den Tisch gibt, wenn ich komme, es sei denn, ich verweigere das mal zugunsten eines anderen Getränks :D

Aber genau die gute Mitte suche ich doch. Und vor allem den Weg dahin. So wie es jetzt ist, macht mich jedenfalls nicht glücklich. Aber da muss jeder seinen eigenen Weg finden.
Das wichtigste zu Beginn ist die Priorisierung, weil Du ansonsten auf den erstem Metern wieder aufgibst und zu viele Baustellen ineinander greifen, die einen schlichtweg überfordern. Fang doch einfach an, den Sport zu festen Terminen in Dein Leben (wieder) zu integrieren und mit kleinen "Tuning"-Maßnahmen beim Essen zu starten. Achte auf mehr Eiweiß, weniger Zucker und mehr Gemüse. Du musst da nichts adhoc vollständig umstellen - das geht in 99% der Fälle völlig schief, genau wie eine zum Sport begleitende Diät.

Du wirst dann schnell merken, das sich plötzlich vieles besser anfühlt und der Stein kommt ins Rollen. Wenn Du durch Erfolgserlebnisse genug intrinsische Motivation entwickelst, geht danach sehr viel wie von Geisterhand. Denk immer daran, dass der schnellste Weg der lange Weg ist.
 
Mal nochmal kurz Exkurs zu der Bundesjugendspiele Geschichte. Aufgrund der Bundesjugendspiele und dadurch dass unserer Tochter erstaunt war, dass manche andere Kinder besser waren in verschiedenen Disziplinen wie sie, geht sie heute zum ersten Mal ins Leichtathletiktraining nach der Schule. Sie hat eh grundsätzlich Spaß an Bewegung, aber die BJS haben ihr diesbezüglich den letzten Schups gegeben das jetzt regelmäßig zu machen. Finde ich total gut und kann da immer nur wieder den Kopf schütteln über die neuerlichen Ideen. Das wirkt mir alles so fremd und theoretisch getrieben. Und das in Zeiten wo man sich ohnehin darüber beklagt, dass die Kinder zu dick sind und sich immer weniger bewegen. Hat mir heute wieder zu denken gegeben.

Wie man an Master Dans Beispiel mit seiner Tochter doch auch schön sieht, geht auch vieles vom Elternhaushalt aus. Wenn die Kinder hier gewisse Dinge mit auf den Weg bekommen und auch vorgelebt wird, wird das auch eher selbst verinnerlicht. Genauso wie die schlechten Gewohnheiten. Hier liegt doch das Problem oft auch eher wo anders als an Punkten für Sportereignisse. Ich verstehe da wirklich die deutsche Denkweise nicht. Da geht es immer eher um Verbote oder Abschaffen, anstelle Öffnung. Lasst es für diejenigen so wie es ist die Spaß daran haben und diejenigen die es eben nicht machen wollen, brauchen nicht teilzunehmen. Naja, hat hier aber auch letztlich nichts zu suchen und ist eh durch. War wirklich nur wieder der Anlass heute morgen zu sehen wie sehr sich unsere Tochter aufs Training freut und was letztlich der Anlass dazu war.
 
Ich finde das ja irgendwie bemerkenswert, auch wenn das nichts für mich wäre.
Ich habe in den letzten Wochen auch sehr viel geändert, da meine Blutfett Werte jenseits von gut und böse waren. Und mittlerweile ernähre ich mich bedeutend anders.

Aber bei deinem straffen Pensum habe eine Frage. Wie genau sieht dein Tagesablauf aus? Wenn ich lese 40 Stunden Arbeit, Sport, Freundin, Kinder und zocken... Also wann und wie packt man das alles in eine Woche? Wann nimmst du dir die Zeit für Freundin und Kinder?
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie das alles gehen soll und dann noch so viel Zeit zum zocken bleibt.

Das soll überhaupt kein Vorwurf sein, ich checke es bloß nicht wie das alles möglich ist.

Was tust Du um Deine Blutfettwerte wieder in den Griff zu bekommen?

Das wichtigste ist wirklich was @Dr. Acula schreibt, Menschen die einem seine Hobbys gönnen. Ich hätte vor meiner jetzigen Freundin niemals geglaubt das es Frauen gibt die einen wirklich den Sport und das Zocken in dem Umfang gönnen können, wie ich es brauche, ohne sich zurück gesetzt zu fühlen. Meine Kinder kennen mich nur als Zocker und haben keinerlei Probleme damit, weil ich mir immer Zeit für Sie nehme und mit Herz und Seele dabei bin wenn Sie mich brauchen.
Meine Freundin macht sogar noch mehr Sport als ich, sowas erlebe ich auch zum ersten mal, hat viele Freundinnen und liebt es sich in Bücher zu vergraben.
Dazu kommt das meine beiden Kinder Volljährig sind und Berufstätig, meine Tochter schon mit Ihren Freund zusammen in Ihrer Wohnung wohnt und mein Sohn nur noch jedes zweite Wochenende bei mir ist.

In der Woche zocke ich nur selten Abends mal ein Stündchen, weil auch meistens platt und kuscheln bei einer Serie oder so schöner ist, aber zB. morgen und Sonntag ist Zocksession angesagt und zwar so richtig (ohne Störungen), heißt in meinem Fall Samstags so von 06:00-20:00 Uhr am Stück und Sonntags 06:00-12:00 Uhr, danach sind 10.000 Schritte angesagt und zum Kaffee sind wir bei meiner Tochter eingeladen, mein Sohn kommt auch und Sie macht Ihren Magerquarkkuchen, wovon ich wahrscheinlich wieder fast die Hälfte alleine verputzen werde. :essen: :D
 
Ich habe übrigens keine "Freunde" aus dem Gym, sondern überwiegend (leider heutzutage normale) Geselligkeits- und Entspannungsalkoholiker, die auf meine Gesellschaft auch derart viel Wert legen, dass es immer auch automatisch ein Alkoholfreies auf den Tisch gibt, wenn ich komme, es sei denn, ich verweigere das mal zugunsten eines anderen Getränks :D

Ich trinke zwar auch kein Alkoholfreies Bier, aber sonst ist es bei mir ganz genauso, wenn ich (oder Wir) eingeladen werden, wird fast immer dazu geschrieben "Wir grillen auch Hähnchen, oder Meeresfrüchte, Gemüse usw. da ist auch was für Euch dabei!". Ab und an fragen neu dazu Gestoßene schon mal nach warum wir nichts Trinken wollen usw. dann erklärt man kurz seine Sichtweise, gönnt Ihnen Ihren Spaß und die Sache ist durch.

Und ich kenne die Blicke von denen Du sprichst nur zu gut und dazu die Sprüche "Ich hätte es auch gern so leicht wie Ihr!" und wir fragen uns dann immer von welchem leicht die sprechen, den das ist einfach nur eine Willensfrage, will ich unbedingt normal sein, oder wäre optimal nicht besser? Wie gesagt Ansichtssache!

Letztens waren wir bei einer Einschulung und es war brennend heiß an dem Tag, in der Einladung stand "bringt Eure Schwimmsachen mit" was wir auch taten. Nach dem wir uns abgekühlt hatten ging es gefühlt nur noch um gesunde Ernährung, Sport usw... :cool::D
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal nochmal kurz Exkurs zu der Bundesjugendspiele Geschichte. Aufgrund der Bundesjugendspiele und dadurch dass unserer Tochter erstaunt war, dass manche andere Kinder besser waren in verschiedenen Disziplinen wie sie, geht sie heute zum ersten Mal ins Leichtathletiktraining nach der Schule. Sie hat eh grundsätzlich Spaß an Bewegung, aber die BJS haben ihr diesbezüglich den letzten Schups gegeben das jetzt regelmäßig zu machen. Finde ich total gut und kann da immer nur wieder den Kopf schütteln über die neuerlichen Ideen. Das wirkt mir alles so fremd und theoretisch getrieben. Und das in Zeiten wo man sich ohnehin darüber beklagt, dass die Kinder zu dick sind und sich immer weniger bewegen. Hat mir heute wieder zu denken gegeben.

Wie man an Master Dans Beispiel mit seiner Tochter doch auch schön sieht, geht auch vieles vom Elternhaushalt aus. Wenn die Kinder hier gewisse Dinge mit auf den Weg bekommen und auch vorgelebt wird, wird das auch eher selbst verinnerlicht. Genauso wie die schlechten Gewohnheiten. Hier liegt doch das Problem oft auch eher wo anders als an Punkten für Sportereignisse. Ich verstehe da wirklich die deutsche Denkweise nicht. Da geht es immer eher um Verbote oder Abschaffen, anstelle Öffnung. Lasst es für diejenigen so wie es ist die Spaß daran haben und diejenigen die es eben nicht machen wollen, brauchen nicht teilzunehmen. Naja, hat hier aber auch letztlich nichts zu suchen und ist eh durch. War wirklich nur wieder der Anlass heute morgen zu sehen wie sehr sich unsere Tochter aufs Training freut und was letztlich der Anlass dazu war.
Das ist schlimm und ich hatte ja schon geschrieben, dass ich das für eine dramatische Entwicklung halte, die aber leider mit den anderen "vermeintlich wichtigen" Themen den Zeitgeist trifft. Damit relativiert man aber nur die Fehler, die in Sporterziehung und Gesundheitspolitik gemacht werden und wurden und bringt das zur Eskalation.

In der Woche zocke ich nur selten Abends mal ein Stündchen, weil auch meistens platt und kuscheln bei einer Serie oder so schöner ist, aber zB. morgen und Sonntag ist Zocksession angesagt und zwar so richtig (ohne Störungen), heißt in meinem Fall Samstags so von 06:00-20:00 Uhr am Stück und Sonntags 06:00-12:00 Uhr, danach sind 10.000 Schritte angesagt und zum Kaffee sind wir bei meiner Tochter eingeladen, mein Sohn kommt auch und Sie macht Ihren Magerquarkkuchen, wovon ich wahrscheinlich wieder fast die Hälfte alleine verputzen werde. :essen: :D
OK, dann würde meine Frau wohl doch die Scheidung einreichen. Da merkt man, dass Du Kinder hast, die schon alt genug sind :grins: Mein Vorteil ist tatsächlich eine sportliche Frau, die selbst gerne etwas für sich tut und daher mehr als nur Verständnis für Fitness mit sich bringt. Sie ist regelmäßig Halbmarathons gelaufen, ist gesegnet mit einer fantastischen genetischen Entwicklung in der Familie und macht alleine schon durch Ihre berufliche Tätigkeit locker 20.000 Schritte JEDEN Tag. Und wenn das Wetter gut ist, laufen wir manchmal abends auch nochmal eine 10.000er Hunderunde (also knapp 7-8km).
 
Es entzieht sich völlig meinem Verständnis, was Weihnachtsmärkte, Weihnachten oder andere von Dir beschriebene Anlässe in jeder Jahreszeit mit einer gesunden Ernährung und Zeit für Fitness zu tun haben

Natürlich nichts. Niemand ist 7 Tage die Woche aufm Weihnachtsmarkt, im Biergarten oder auf anderen Events. Jeder, wirklich jeder, hat 3x die Woche ne Stunde zeit für Bewegung. Und wenn man sagt, man hat sie nicht, dann ist es eben so. Dann hat man keine Lust. Niemand wird zu irgendwas gezwungen.
Allerdings sehe ich eben auch viele, wie bei @Hairy_Rhodan , die erstmal groß was ändern wollen, aber am Ende "lieber entspannen". Auf die Frage, wovon sie denn entspannen, kommt meistens nichts.

Kumpel mit seiner Frau ist z.B. sehr aktiv. Viel Gartenarbeit, Holz machen usw. Die Frau macht ein Nebengewerbe zum Teilzeitjob. Gerade mit dem 2. Kind Schwanger.
Dennoch haben beide gemerkt, das sie "etwas tun müssen". Sie geht 2x die Woche zum Yoga, er geht aufs Rudergerät zuhause, mit dem kleinen Sohn. Das sind einfach kleine Stellschrauben, die gesundheitlich viel bringen. Rein optisch würde man beiden nicht raten, Sport zu treiben, aber sie merken es eben an kleinen Beschwerden, z.B. am Rücken, das gezielte Übungen fehlen.
 
Letztens waren wir bei einer Einschulung und es war brennend heiß an dem Tag, in der Einladung stand "bringt Eure Schwimmsachen mit" was wir auch taten. Nach dem wir uns abgekühlt hatten ging es gefühlt nur noch um gesunde Ernährung, Sport usw...

Davon bin ich noch sehr weit entfernt, aber es war auch schon ein gutes Gefühl, als mich an der letzten Weihnachtsfeier 3 Leute positiv anmerkten, das man das Training doch mittlerweile sieht.
Ist dann doch irgendwann für alle ersichtlich, und nicht immer nur das "Anabole Lich"t und "der gute Spiegel", die einen glauben lassen, man hat sich in der Form verbessert. :D:D
 
Mal ne völlig unabhängige Meinung zum Sport :lol:

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Dafür hat sich dann übrigens entschuldigt, aber es liegt wohl mehr als ein Fünkchen Wahrheit darin.
 
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