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KT wird gesünder - nennt eure Gesundheits Hacks (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Man sollte alles einfach in Massen machen. So auch das Tracken etc. Mir hat gerade am Anfang sehr geholfen dass ich meine Mahlzeiten ins App übertragen habe um zu sehen wo ich mich ungefähr bewege betreffend Kalorien und auch der Nährwerte. Noch heute gibt es Tage da rechne ich kurz ne Mahlzeit aus um dann zu wissen ob das jetzt ein "normaler oder schlechter" Tag wird wenn ich mir am Abend mal etwas mehr oder etwas ungesunderes gönne. Mitlerweile habe ich aber ein recht gutes Gefühl für mein Essen und weiss relativ gut was ich mir gerade zuführe.
 
Es ist wichtig, auch noch mal die Qualität zu betonen. Wir leben in einer Welt von hochverarbeiteten und angenehm mundgerecht strukturierten Lebensmitteln - dabei vernachlässigen wir oft die Qualität der Kalorienquelle, die dazu beiträgt, insgesamt weniger zu essen, sei es durch Balaststoffe oder Protein. Die meisten Lebensmittel suggerieren eine Sättigung die bei weitem nicht so lange anhält, wie man glaubt - dazu fährt der Blutzucker Achterbahn, weil alles sofort verbrannt wird und man hat weiterhin das Verlangen nach dem schlechten Zeug, obwohl die Kalorien zwischenzeitlich ins Körperfett überführt werden.

Qualität vor Quantität lautet daher m. E. der wichtigste Ernährungsgrundsatz, denn die Quantität ergibt sich durch die Qualität automatisch.
 
Hab ich auch schon geschaut und ehrlich gesagt hat es mich nicht überrascht, eher in vielerlei Hinsicht bestätigt.

Eckpfeiler:
-das Leben solltet einen Sinn haben (man sollte Ziele haben)
-viel Bewegung
-viel in der Natur / an der frischen Luft
-gesunde Ernährung (vieles unverarbeitet/frisch zubereitet)
-sozial sein (allein sein macht krank)
-wenig Stress
-und natürlich auch genießen
 
Gerade die "Soft Facts" sind ganz wichtig, da kann man auch ruhig mal schlecht essen. Ohne Stress und in sich ruhend wird die Cortisolausschüttung auf ein Minimum/Optimum reduziert und auch der Körper ist im Gleichgewicht. Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper gilt deshalb genauso andersherum.

Wenn ich mittlerweile Stress habe, sage ich mir auch in ganz vielen Fällen, dass ich mich gerade über Dinge aufrege, die ich nicht (mehr) ändern kann. Die Erhöhung der HFV kommt dann wieder automatisch. Und durch die Erfahrung meines Schlaganfalls kann ich dann auch wieder ganz anders priorisieren.
 
So heute gleich mal im Programm

IMG_3571.jpeg
 
Ich bin auch mal wieder an einem Punkt, an dem ich was ändern will.

Habe seit nem Jahr kein Kraftsport mehr gemacht (zumindest nicht konsequent), fühle mich schwabbelig, Antriebs- und kraftlos. Mental gings mir auch schon deutlich besser.

Ich weiß in der Theorie, wie man sich gut ernährt, bekomme das im Alltag aber nicht umgesetzt. Schwierig mit Frau und Kind und dem üblichen Familienleben.

Dann kommen noch die ganzen Stressfaktoren hinzu. Seit Anfang des Jahres habe ich massiv Stress und Druck im Job. Die alltäglichen Aufgaben werden auch nicht weniger und soziale Kontakte wollen gepflegt werden. Ich versuche all dem irgendwie gerecht zu werden, was mir aber nur bedingt gelingt und mir gefühlt bis aufs letzte meine Energie aussaugt.

Meine ADHS Störung die ich vor etwa einem Jahr Jahr diagnostiziert bekommen habe, macht die Sache nicht leichter. Ich bin mittlerweile auf ein Medikament mit dem Wirkstoff Lisdexamfetamindimesilat eingestellt, welches mich meinen Tag strukturierter angehen lässt und verhindert in längere Stimmungstiefs zu fallen.

Alkohol ist auch so ein Thema. Ganz ehrlich: Ich liebe Alkohol. Schon immer. Mit Alkohol fühle ich mich wohl, entspannt und öffne meine sozialen Kanäle mehr. Ist auch so ein ADHS Ding und man ist eh deutlich anfälliger für Süchte aller Art.
Deswegen lege ich schon lange Wert darauf, in der Woche keinen Alkohol zu mir zu nehmen.
Das führt dann aber nicht selten dazu, dass ich mir Freitags und Samstag beim Mucke machen jeweils fünf Bier in den Rachen schütte, um den Stress und den Druck der Woche los zu werden.
Und das kann es ja auch nicht sein. Ich muss da dringend was ändern...

Bin mir nur nicht sicher, wo ich ansetzen sollte. Ich denke ich werde mich als erstes mal mit meinem Nährstoffbedarf auseinander setzen. Der ist mit dem Medikament wohl auch etwas erhöht. Das muss ich erstmal glatt ziehen. Hoffe dass sich somit dann auch mein Grundbefinden und die Motivation verbessern.

Dann muss ich mich dringend wieder zum Sport aufraffen und meinen Alkoholkonsum am WE reduzieren. Und dann kommt der Rest hoffentlich von selbst...

So, jetzt hab ich euch mein Herz ausgeschüttet <3
 
Vermutlich perfekt selbst analysiert, aber wie immer stehst du jetzt am schwersten Punkt der Thematik.Dem etwas zu ändern.

Elementar weil es Körper und Geist hilft ist sicher wieder mit Sport anzufangen.

Viele Themen die du hast kann ich gut nachvollziehen bzw sind wir ja alle in ähnlichen Situationen. Arbeit, Familie und sonstiges drumherum und schon ist nix vom Tag mehr über. Dieses ich habe keine Zeit. Bei mir sind es dann auch eher die sozialen Kontakte die leiden, da ich nach der Arbeit keine Lust mehr habe mit irgendjemand zu sprechen, da ich quasi den ganzen Tag nur am Telefon oder in Besprechungen sitze. Aber: mir hat da demletzt zum Thema keine Zeit ein Vortrag den ich gelesen oder gesehen hatte die Augen geöffnet. Der Tag hat 24 Stunden. Wenn man davon 8 schläft, 10 rund um die Arbeit verbringt und noch 2 Stunden mit essen und kochen verbringt bleiben jeden Tag noch immer 4 Stunden. Selbst wenn di da noch 2 Stunden für Kids abziehst, bleiben immer noch 2 Stunden. Und wenn du davon nur 30 Minuten für dich und Sport zuhause abzieht (oder wie im Beispiel um eine Sprache zu lernen) - was meinst du wo du dann in einem Jahr stehst? Fand ich krass, weil ich auch viele unnötige Zeitfresser habe. Mal kurz youtube an und zack wieder ne Stunde vergeudet etc. Aktuell mache ich Abends wenn ich heim komme mein Handy komplett aus und schalte es erst morgens wieder an. Schreiben kann ich wie gerade auch aufm Weg zur Arbeit. Anstatt yt zocke ich jetzt wieder mehr xbox, was mir viel mehr gibt als yt etc schauen, war das schließlich mal mein liebstes Hobby zu dem ich dank fehlender Ablenkung durch Handy und Co wieder zurück finde.

Laufen konnte ich als erstes sehr gut in mein Leben integrieren. Ich gehe eh meistens auf die Arbeit und so laufe ich jetzt eben 2-3 mal die Woche von der Arbeit nach Hause über Umwege. Das kostet kaum mehr Zeit wie der Weg zu Fuß, hat mir aber oft 45-60 Minuten Sport gebracht und den Kindern einen nicht ganz so motzigen Vater.

Thema Alkohol hast du ja eigentlich insofern toll im Griff, als dass du unter der Woche nichts trinkst. Entweder fürs Wochenende kalten Entzug - also überhaupt nichts zuhause habe - oder sie alte eins weniger Strategie. Einfach ein oder zwei Bier weniger am Abend trinken bzw am besten auch weniger da haben. Letzten Endes bin ich ja Freund davon, dass auch Genuss sein darf und muss. Der Kopf ist auch wichtig fürs Wohlbefinden. Wobei ich halt auch nur Geselligkeitstrinker bin. Wenn ich mal alleine zuhause was trinke weiß ich dass etwas schief läuft das zu ändern ist. Wobei ich Alkohol glücklicherweise auch wirklich nicht in meinem Leben brauche, anders wie viele Freunde von mir. Was ich erschreckend finde.
 
Ich bin auch mal wieder an einem Punkt, an dem ich was ändern will.

Habe seit nem Jahr kein Kraftsport mehr gemacht (zumindest nicht konsequent), fühle mich schwabbelig, Antriebs- und kraftlos. Mental gings mir auch schon deutlich besser.

Ich weiß in der Theorie, wie man sich gut ernährt, bekomme das im Alltag aber nicht umgesetzt. Schwierig mit Frau und Kind und dem üblichen Familienleben.

Dann kommen noch die ganzen Stressfaktoren hinzu. Seit Anfang des Jahres habe ich massiv Stress und Druck im Job. Die alltäglichen Aufgaben werden auch nicht weniger und soziale Kontakte wollen gepflegt werden. Ich versuche all dem irgendwie gerecht zu werden, was mir aber nur bedingt gelingt und mir gefühlt bis aufs letzte meine Energie aussaugt.

Meine ADHS Störung die ich vor etwa einem Jahr Jahr diagnostiziert bekommen habe, macht die Sache nicht leichter. Ich bin mittlerweile auf ein Medikament mit dem Wirkstoff Lisdexamfetamindimesilat eingestellt, welches mich meinen Tag strukturierter angehen lässt und verhindert in längere Stimmungstiefs zu fallen.

Alkohol ist auch so ein Thema. Ganz ehrlich: Ich liebe Alkohol. Schon immer. Mit Alkohol fühle ich mich wohl, entspannt und öffne meine sozialen Kanäle mehr. Ist auch so ein ADHS Ding und man ist eh deutlich anfälliger für Süchte aller Art.
Deswegen lege ich schon lange Wert darauf, in der Woche keinen Alkohol zu mir zu nehmen.
Das führt dann aber nicht selten dazu, dass ich mir Freitags und Samstag beim Mucke machen jeweils fünf Bier in den Rachen schütte, um den Stress und den Druck der Woche los zu werden.
Und das kann es ja auch nicht sein. Ich muss da dringend was ändern...

Bin mir nur nicht sicher, wo ich ansetzen sollte. Ich denke ich werde mich als erstes mal mit meinem Nährstoffbedarf auseinander setzen. Der ist mit dem Medikament wohl auch etwas erhöht. Das muss ich erstmal glatt ziehen. Hoffe dass sich somit dann auch mein Grundbefinden und die Motivation verbessern.

Dann muss ich mich dringend wieder zum Sport aufraffen und meinen Alkoholkonsum am WE reduzieren. Und dann kommt der Rest hoffentlich von selbst...

So, jetzt hab ich euch mein Herz ausgeschüttet <3

Das hätte ich zu großen Teilen auch von mir schreiben können.
Ich habe in meiner Ernährung zwei drei Hürden.
Nummer 1: Obst reduzieren und das richtige Obst essen.
Nummer 2: Süßigkeiten streichen.
Nummer 3: Alkohol reduzieren.
Leider hat mein soziales Umfeld nicht viel Verständnis für letzteres und ich würde ganz schnell allein da stehen. Ist schon beängstigend wie viel Platz der Alkohol in der Gesellschaft einnimmt. Und wenn ich mal mit paar Jungs zusammensitze, dann wird aus einem Bier mal schnell ein Sixpack
Oder mehr. Das habe ich nicht im Griff.
 
Ich finds krass, wie manche sozialen Interaktionen so von Alkohol geprägt sein können. Ich bin allerdings auch in der komfortablen Situation, dass ich zum einen auch monatelang ohne auch nur einen Schluck Alkohol auskommen kann. Das Feierabendbier ist mir zum Beispiel völlig fremd. Und zum anderen hat Alkohol in unserem Freundeskreis einfach nicht den Stellenwert. Klar kommt mal jemand mit ein Paar Flaschen Bier zum Treffen, oder man trinkt halt mal nen Whiskey oder etwas Wein, aber wenn man halt mal nichts trinken will, dann wird man dafür auch nicht schräg angeschaut.

Das ist bei den Arbeitskollegen schon anders. Wenn man da bei einer Betriebsfeier nichts trinken möchte, kommen dann schonmal dumme Sprüche. Meist halt von nem Macker, für den erhöhter Alkoholkonsum zu seinem Machoauftreten dazu gehört. Aber das kann ich gut ignorieren und muss abseits von solchen Betriebsfeiern meine Zeit nicht mit denen vergeuden.

Aber Alkohol ist halt in der Gesellschaft generell ein seltsames Thema. Da sträubt sich der Söder gegen eine Zulassung von Drogen und ringsrum kotzen sich die Bierzeltgänger die Seele aus dem Leib. Versteh ich einfach nicht...


@Frequenzberater Einsicht ist der erste Schritt. Schwieriger wirds bei der Umsetzung. Eventuell kannst du dir ja einen, oder 2 konkrete Tage in der Woche blocken, an denen du dann konsequent dein Training durchziehst. Also Dienstag abend 19 Uhr für eine Stunde ist deine und dann wird trainiert. Wenn ich nicht meine festen Tage hätte, würde ich auch jedesmal auf dem Sofa versumpfen und mir nur denken "Morgen aber..." und aus Morgen, wird dann Übermorgen.

Ernährungstechnisch kann ich keine Tipps geben. Da bin ich selbst zu inkonsequent. Eigentlich würde ich mich gern wie meine Frau vegan ernähren, weil ich sehe, wie gut es ihr damit geht. Andererseits bin ich einfach zu sehr auf den Geschmack fixiert (nicht dass vegane Sachen schlecht schmecken, aber gegen ein gutes Steak, oder Hack kommt die vegane Variante nicht an) und auch zu Faul, denn dann müsste ich für die Arbeit mehr vorkochen. Kann das ja dann nicht immer auf meine Frau abwälzen. Aber durch sie ess ich zumindest schonmal weniger Fleisch, das ist ja auch was...
 
Ich bin auch mal wieder an einem Punkt, an dem ich was ändern will.

Habe seit nem Jahr kein Kraftsport mehr gemacht (zumindest nicht konsequent), fühle mich schwabbelig, Antriebs- und kraftlos. Mental gings mir auch schon deutlich besser.

Ich weiß in der Theorie, wie man sich gut ernährt, bekomme das im Alltag aber nicht umgesetzt. Schwierig mit Frau und Kind und dem üblichen Familienleben.

Dann kommen noch die ganzen Stressfaktoren hinzu. Seit Anfang des Jahres habe ich massiv Stress und Druck im Job. Die alltäglichen Aufgaben werden auch nicht weniger und soziale Kontakte wollen gepflegt werden. Ich versuche all dem irgendwie gerecht zu werden, was mir aber nur bedingt gelingt und mir gefühlt bis aufs letzte meine Energie aussaugt.

Meine ADHS Störung die ich vor etwa einem Jahr Jahr diagnostiziert bekommen habe, macht die Sache nicht leichter. Ich bin mittlerweile auf ein Medikament mit dem Wirkstoff Lisdexamfetamindimesilat eingestellt, welches mich meinen Tag strukturierter angehen lässt und verhindert in längere Stimmungstiefs zu fallen.

Alkohol ist auch so ein Thema. Ganz ehrlich: Ich liebe Alkohol. Schon immer. Mit Alkohol fühle ich mich wohl, entspannt und öffne meine sozialen Kanäle mehr. Ist auch so ein ADHS Ding und man ist eh deutlich anfälliger für Süchte aller Art.
Deswegen lege ich schon lange Wert darauf, in der Woche keinen Alkohol zu mir zu nehmen.
Das führt dann aber nicht selten dazu, dass ich mir Freitags und Samstag beim Mucke machen jeweils fünf Bier in den Rachen schütte, um den Stress und den Druck der Woche los zu werden.
Und das kann es ja auch nicht sein. Ich muss da dringend was ändern...

Bin mir nur nicht sicher, wo ich ansetzen sollte. Ich denke ich werde mich als erstes mal mit meinem Nährstoffbedarf auseinander setzen. Der ist mit dem Medikament wohl auch etwas erhöht. Das muss ich erstmal glatt ziehen. Hoffe dass sich somit dann auch mein Grundbefinden und die Motivation verbessern.

Dann muss ich mich dringend wieder zum Sport aufraffen und meinen Alkoholkonsum am WE reduzieren. Und dann kommt der Rest hoffentlich von selbst...

So, jetzt hab ich euch mein Herz ausgeschüttet <3


mir persönlich wär das zu viel Selbstoptimierung, das macht die meisten Menschen auch nicht glücklich. Ne gute Mitte finden damit du glücklich bist ist imo das Wichtigste und da würd ich auch von Außen nicht zu viel an mich ran tragen lassen aber wenn du mit dem Post schon hier gelandet bist statt im Kotzen Thread willst du das wohl eher nicht hören :D
 
Wenn man ehrlich zu sich selbst ist, was @Frequenzberater ja ist, dann wird er sich deutlich besser fühlen, wenn er seine Selbstoptimierung durchführt. Das macht ja jeder individuell für sich aus, wo er sich optimieren will.

Ich hab selber so viel durch und in den letzten Jahren so "Dahin gelebt" - Training war konzeptlos und nur nach Laune. Essen genauso. Alkohol war auch dabei. Dann noch diese chronische Magenschleimhautentzündung.

Vor 2 Jahren habe ich angefangen mit Vitamin D3 und K2 und ab da ging es schon mal gesundheitlich bergauf.
Nach meiner Trennung Anfang des Jahres habe ich mir dann auch neue Routinen angeeignet. Z.b. das Essen für die Woche vorkochen und gezielter Einkaufen.
Mein Trainingsplan hab ich seit Mai 2022 und ab da an machte und macht das Training einfach viel mehr Spass und vorallem Sinn. Bis heute wurde das schon mehrmals optimiert und ich fühl mich, jetzt mit 36, einfach in der beste Verfassung meines Lebens. Körperlich stand ich nie so gut da wie jetzt, geistig ebenfalls.
Ich arbeite Vollzeit, mache Hochschule für meinen Fachwirt nebenher und gehe 4x die Woche ins Gym.

Kurze Rede, gar kein Sinn :D: Auf Alkohol hab ich gar kein Bock mehr. Natürlich gibt es hier und da auch mal was. Aber wirklich nur gezielt. Mir geht das Essen, das Training und die Freizeit da einfach vor. Ein Tag mit Kater auf der Couch liegen ist für mich verschwendete Freizeit.
"Cheat days" die in 7000kcal am Tag enden gibt es auch nicht mehr. Ich esse das Zeug einfach in kleinen Mengen. Da hilft das gezielte Einkaufen.
Das kommt dann einfach ganz von alleine - da muss man sich zu nichts zwingen.
 
Während ich anfange hier was nieder zuschreiben, überlege ich wie ich es Euch richtig rüber bringen soll, ohne das es irgendwie überheblich, oder belehrend klingen soll und finde ich den Anfang jetzt schon irgendwie scheiße.

Da ich schon immer, aber immer häufiger gefragt werde wie ich das so mache, also Leben wie ich Lebe, ja wie lebe ich eigentlich?

- bin nun 46 Jahre alt
- arbeite Vollzeit 40h die Woche
- mache jeden morgen 30min Cardio, gefolgt von 10min Meditation (Samstag/Sonntag frei)
- gehe 4x die Woche für 1,5h ins Gym
- gehe 3x die Woche mit der Freundin 10.000 Schritte am Stück
- zocke ca. 15-20h die Woche
- unternehme Regelmäßig was mit meinen Kindern, zu denen ich ein super Verhältnis habe (bin geschieden)
- bin eigentlich jeden Tag gut gelaunt und Energie geladen

Nun wie mache ich das?

Ich denke das wichtigste ist eine Struktur und Ziele zu haben und diese dann auch konsequent umzusetzen.

Ich sehe sehr viele die Ziellos umher treiben, Ihre Zeit mit absoluter Sinnlosigkeit füllend, Dinge in sich rein schieben, die ich nur Füllstoffe nenne, aber keine Nahrung und eigentlich nichts aus sich machen.

Wie soll man da ein glückliches und erfülltes Leben leben?

In meinem Leben läuft eigentliches alles geplant ab und ich bin sehr unspontan (womit ich gar kein Problem habe), ich kaufe maximal 1x pro Woche ein (natürlich genau nach Plan), koche 3x die Woche meine Mahlzeiten vor (die zu 95% aus unverarbeiteten Lebensmitteln bestehen), verfolge einen (wer hätte es gedacht) Supplement Plan (nicht frei Schnauze sondern im Abgleich mit Bluttests), den es sind lang nicht mehr genug Vitamine, Mineralstoffe und Vitalstoffe in unseren Lebensmitteln enthalten.

Ich weiß das nun viele abwinken und denken was für ein langweiliges und unspaßiges Leben muss das sein, aber ich persönlich empfinde es als perfekt und nur ich muss glücklich sein (was ich für den wichtigsten Lebenszweck halte). Ich liebe mein Essen, ich denke nie so Sachen wie "Ihhh schon wieder Haferflocken... usw" doch meine Freundin hat mir auch gezeigt ab und an mal ein gutes Glas Rotwein, ein etwas anders Gericht zusammen mit viel Liebe gekocht und mal ein Stückchen dunkle Schoki, bereichern das Leben ungemein.

Wie anfangs schon gesagt möchte ich niemanden belehren, oder animieren es mir gleich zu tun, aber vielleicht kann ich aufzeigen das normal, nicht optimal ist und jeder gut daran tun würde sein Tun zu überdenken (wie zB. Frequenzberater) und anzufangen sein Leben wirklich zu leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
gehe 3x die Woche mit der Freundin

Das erwähnst du so in einem Nebensatz. Finde ich sehr, sehr wichtig, das man eine Partnerin hat, oder findet, die mit dem eigenen Lebensstil zurecht kommt und dir keine Energie zieht, sondern Energie gibt.
Vollkommen egal, ob Sie die Interessen teilt oder eben eigene, andere hat. Hauptsache man supportet sich und engt den jeweils anderen nicht ein.
 
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