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Der Ukrainekrieg (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Was mich eher wundert. Hat RU keine Luftwaffe. Die haben doch vor 8 Monaten die uneingeschränkte Lufthoheit gehabt

Russland hat bereits eine dreistellige Zahl von Kampfflugzeugen verloren, die nur schwer zu ersetzen sind. Und da die ukrainische Flugabwehr schon vor 2022 nicht von schlechten Eltern war und aus dem Westen nochmals ordentlich modernisiert worden ist, dürfte jeder Flug nahe oder im ukrainischen Luftraum für russische Flieger ein ziemlicher Höllenritt sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und die uneingeschränkte Lufthoheit hatte Russland zu keinem Moment in diesem Krieg.
Für den schnellen Überblick sind die Videos von Visual Politik zu empfehlen, z.B.
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Russland hat bereits eine dreistellige Zahl von Kampfflugzeugen verloren, die nur schwer zu ersetzen sind. Und da die ukrainische Flugabwehr schon vor 2022 nicht von schlechten Eltern war und aus dem Westen nochmals ordentlich modernisiert worden ist, dürfte jeder Flug nahe oder im ukrainischen Luftraum für russische Flieger ein ziemlicher Höllenritt sein.

Nicht von schlechten Eltern ist sogar noch stark untertrieben. Wenn man jetzt mal Amerikanische Tarnkappen Jets außen vor lässt war/ist diese sogar extrem stark. Und auch wenn wir Russische Technik gerne belächeln, bei der Flugabwehr sind die Technologisch auf NATO Niveau, und nichts anderes nutzt die Ukraine. Die Ukraine hatte zu Kriegsbeginn wohl 250 S-300 Systeme. Da war Russlands einzige Chance die direkt am Anfang mit einem Überraschungsangriff lahm zu legen, und das ging schief.
Plan B war dann ja dem im Tiefflug auszuweichen, nur hat der Westen dann Tausende Mobile Luftabwehr Systeme für die Infanterie geschickt und das ging dann auch nicht mehr.
Die Ukraine hat übrigens das selbe Problem, da auch Russland zu viele Luftabwehrsysteme im Einsatz hat. Daher spielt die Luftwaffe in dem Krieg kaum eine Rolle.

So wie ich das überblicke geht es der Ukraine wohl auch eher darum ihre Luftabwehr Systeme zu Tauschen weil ihnen mittelfristig die Munition für die Russischen/Sowjetischen Systeme ausgeht und nicht weil die zu alt sind.

Hier mal für interessierte eine (sehr lange) Analyse zu dem Thema:
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Wie viele von den Drohnen kann der Iran/RU eigentlich am Tag produzieren?

Die werden vermutlich schon länger Vorräte haben und nicht erst nach Tagesbedarf nachproduzieren. :( Man weiß auch nicht, welchen Uraltkram bei den Drohenangriffen neben noch mitgeschossen werden.
Mir hat schon vor sechs Monaten ein selbst ernannter Experte per Voicechat erzählt, dass Russland "gar nichts mehr hätte". Man muss bei Betrachtung der Sachlage immer aufpassen, ob da nicht eher Wunschdenken dabei ist oder die Dinge eventuell doch nur danach einordnet, was man gerade so in sein Weltbild eingefügt bekommt. Das war übrigens im letzten Februar genauso, also viele meinten, dass Russland die Ukraine in drei Tagen überrennen würde. Das war angesichts der Tatsache, dass die Ukraine eine riesiges Land mit 40 Mio Einwohnern ist, welches sich seit 8 Jahren auf die Ausweitung des Konfliktes vorbereitet, auch eher aus einem vereinfachten Weltbild vom kalten Krieg entstanden.
Mit der Teilmobilmachung in Russland war es genauso. Natürlich sagt der ukrainische Präsident, dass man die alle weghaut, was seine Leute beruhigt und in der russischen Bevölkerung für Befürchtungen sorgt. Wenn Russland allerdings zusätzliche 100000 Mann mit Kurzausbildung und jeweils 2. WK Gewehr und ein paar Granaten bereit hat, dann sind die doch ein gewisser Faktor im Krieg und können bei fehlender Gegenwehr massiven Schaden anrichten. Selbst wenn man die nur irgendwo bei Belarus reinstellt, dann muss die Ukraine dafür schonmal prophylaktisch Leute abstellen, die dann an der Ostgrenze nicht mitkämpfen können. Da nutzt es auch nichts, wenn die 100000 Mann nicht wirklich der große Kampffaktor sind. Mich hat allerdings schon etwas irritiert, dass man das in der deutschen Meinungsbildung zum Teil komplett ins Lächerliche zog. So einfach ist die Welt dann doch nicht, siehe oben.

By the way:
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/putin-soldaten-armeestaerke-ukraine-krieg-russland-100.html
 
Hier mal in Bildern:

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So leid es mir tut, aber da müssen noch viel viel mehr Russen sterben, damit die Kritik an diesem Wahnsinn in RU endlich größer wird und fahrt aufnimmt.

Da muss man - trotz allem verständlichen Ärger - aufpassen, dass man sich nicht verrennt. Ich weiß nicht so recht, ob ein "So leid es mir tut, aber" mit dieser Intention im Zusammenhang mit Menschenleben wirklich passt. So wie du das schreibst, würde (Konjunktiv!) es dann nicht mehr um Verteidigung oder Rückgewinn von Gebieten gehen, sondern dass man Menschen tötet, um Unruhe in Russland für einen Regimechange zu erzeugen. Normalerweise ist das eine Vorgehensweise, die wir in Deutschland verurteilen. Wie gut die überhaupt funktioniert, sei mal dahin gestellt.
Die Ukraine führt einen Verteidigungskrieg und greift in kleinen Teilen auch militärische/strukturelle Ziele in Russland an, um da entsprechend voranzukommen. Dabei sollte man es - meiner Meinung nach - belassen und in Deutschland nicht lauthals noch "Russen töten" rufen, womit man eigentlich nur den Narrativ der russischen Propaganda füttert. Das ist außerdem gar nicht nötig. Die Sanktionen hauten da zwischenzeitlich rein in Russland und die Ukraine hat einen riesigen Teil der Gebiete zurückgewonnen und dazu gab es noch die Mobilmachung unter Protest und die landinterne russische Flüchtlingswelle. Am allerwichtigsten ist jetzt das Ausbleiben von russischen militärischen Erfolgen.
 
Naja "Russen töten" ist dem Zusammenhang aber als "russische Soldaten töten, die die Ukraine überfallen und verwüsten" zu verstehen, was den besagten militärischen Erfolg darstellt. Ist ja nicht so, daß die Ukraine willkürlich russische Staatsbürger tötet (im Gegensatz zu einem anderen Land in dem Konflikt).

Wenn man erst einmal einen gewissen Pfad der Rhetorik betritt, dann verselbstständigt sich das. Außerdem sind militärische Erfolge nicht zwangsläufig mit einer größeren Zahl toter russischer Soldaten gleichzusetzen. Die kann man beispielsweise auch gefangen nehmen. Im übrigen ist es schwierig, wenn man gerade erst zwangsrekrutierten Russen aus armen Verhältnissen "die Ukraine überfallen" aufklebt. Die Ukraine hat sich bisher auch ohne all diese Mittel und totale Verrohung gut gehalten. Das sollte man - meiner Meinung nach - jetzt nicht in der letzten Kriegsphase alles aufgeben. Aus unserer Sicht sollte man nicht vergessen, dass das Nachbarländer bleiben werden.
 
Die kann man beispielsweise auch gefangen nehmen.
Rly? Als ohnehin unterlegener Verteidiger, der um sein überleben kämpft, kann man sich sowas nicht aussuchen. Man nimmt soviel militärisches Potential vom Gegner aus dem Spiel, wie man kann. Sowas kann man sich bei nur deutlicher Überlegenheit leisten.
Daß es sich um "Zwangsrekrutierte" handelt ist für die zwar bedauerlich, aber die würden mich als Ukrainer auch erschießen, insofern ist das irrelevant. Den Einwand kannst Du gerne im Kreml vorbringen.
 
...Das sollte man - meiner Meinung nach - jetzt nicht in der letzten Kriegsphase alles aufgeben. ...

Von welcher "letzten Kriegsphase" sprichst du hier? Ich gehe davon aus, dass sich dieser Krieg noch mehrere Jahre hinziehen wird. Der Donbass, etc. ist seit 2014 umkämpft. Und daran wird sich auch in nächster Zeit nichts ändern, es sei denn Putin kommt zur Gesinnung, wovon man aber nicht ausgehen kann.
 
Wenn man erst einmal einen gewissen Pfad der Rhetorik betritt, dann verselbstständigt sich das. Außerdem sind militärische Erfolge nicht zwangsläufig mit einer größeren Zahl toter russischer Soldaten gleichzusetzen. Die kann man beispielsweise auch gefangen nehmen.

Naja ob man das kann ist halt dahingestellt, wenn RU befehle hat eben sich nicht gefangen nehmen zu lassen.
Wäre klar am schönsten, aber bleibt halt auch teilweise Wunschvorstellung.

Bspw. gabs ja auch Videos zu sehen in denen Ukrainer versucht haben Russen gefangenzunehmen, die meisten lagen schon ergeben auf den Boden, der eine Russe durchgedreht ist (oder es von vorne hinein ein Hinterhalt war), kommt um die Ecke und direkt auf die Ukrainer geballert hat.

Natürlich gibt es trotzdem russen die sich ergeben. Aber dass dies halt immer funktioniert, ist halt leider eine Wunschvorstellung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stop!
Weiter oben hat sich ein User mit der Forderung "Russen sterben" für Regimechange etwas verrannt. Wie gesagt, ich kann das aus Frust über die Situation nachvollziehen und habe einfach darauf hingewiesen, dass man sich dazu nicht hinreißen lassen sollte. Ich hätte das wesentlich aggressiver und konfrontativ schreiben können. Soweit, so gut.
Jetzt sehen sich aber anscheinend mehrere User bemüßigt diesen angesprochenen Fehlgriff zu verteidigen und greifen dazu jeweils einzelne Sätze aus meinem Post heraus, starten whataboutism und möchten hier mit mir offenkundig etwas veranstalten. Ich habe das auch schon früher im Internet gesehen und werde mich daran nicht beteiligen und verabschiede mich hiermit aus diesem Thread und setze ihn auf ignore.
 
halt-stop.gif


:D

Ich glaub die User verteidigen nicht den "angesprochenen Fehlgriff" sondern sehen es einfach nicht als Fehlgriff.
 
Stop!
Weiter oben hat sich ein User mit der Forderung "Russen sterben" für Regimechange etwas verrannt. Wie gesagt, ich kann das aus Frust über die Situation nachvollziehen und habe einfach darauf hingewiesen, dass man sich dazu nicht hinreißen lassen sollte. Ich hätte das wesentlich aggressiver und konfrontativ schreiben können. Soweit, so gut.
Jetzt sehen sich aber anscheinend mehrere User bemüßigt diesen angesprochenen Fehlgriff zu verteidigen und greifen dazu jeweils einzelne Sätze aus meinem Post heraus, starten whataboutism und möchten hier mit mir offenkundig etwas veranstalten. Ich habe das auch schon früher im Internet gesehen und werde mich daran nicht beteiligen und verabschiede mich hiermit aus diesem Thread und setze ihn auf ignore.

Ich hab keinen User verteidigt, nicht mal stehe ich hinter den aussagen des Users, sondern bin lediglich auf Teilaussagen, die halt für mich Wunschdenken sind eingegangen.
Ganz gegenteilig finde ich deinen Einwurf sogar sehr gut (also den: https://konsolentreff.de/themen/der-ukrainekrieg.32845/seite-48#post-5010485) den anderen https://konsolentreff.de/themen/der-ukrainekrieg.32845/seite-48#post-5010492 konnte ich halt nicht so stehen lassen. Aber das Argument man könnte sie einfach gefangen nehmen ist halt einfach nicht so, das ist für mich kein "whataboutism", das Wort womit sich ja scheinbar jede Diskussion beenden lässt. Noch mal, klar hast du mit deiner Kernaussage recht, aber einfach gefangen nehmen ist halt nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man erst einmal einen gewissen Pfad der Rhetorik betritt, dann verselbstständigt sich das. Außerdem sind militärische Erfolge nicht zwangsläufig mit einer größeren Zahl toter russischer Soldaten gleichzusetzen. Die kann man beispielsweise auch gefangen nehmen. Im übrigen ist es schwierig, wenn man gerade erst zwangsrekrutierten Russen aus armen Verhältnissen "die Ukraine überfallen" aufklebt. Die Ukraine hat sich bisher auch ohne all diese Mittel und totale Verrohung gut gehalten. Das sollte man - meiner Meinung nach - jetzt nicht in der letzten Kriegsphase alles aufgeben. Aus unserer Sicht sollte man nicht vergessen, dass das Nachbarländer bleiben werden.

Rly? Als ohnehin unterlegener Verteidiger, der um sein überleben kämpft, kann man sich sowas nicht aussuchen. Man nimmt soviel militärisches Potential vom Gegner aus dem Spiel, wie man kann. Sowas kann man sich bei nur deutlicher Überlegenheit leisten.
Daß es sich um "Zwangsrekrutierte" handelt ist für die zwar bedauerlich, aber die würden mich als Ukrainer auch erschießen, insofern ist das irrelevant. Den Einwand kannst Du gerne im Kreml vorbringen.

Das Tragische ist halt, dass ihr beide recht habt - und das macht es eben so kompliziert und verfahren ...
 
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