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Der Boulevardpresse Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Habe die Begeisterung über die Show nie verstanden. Ich fand die Gespräche, vor allem mit den "Arschlöchern" (hab da zuletzt häufig Ausschnitte von gesehen), ziemlich belang- und witzlos.

Habe sie nicht gesehen aber scheine ich jetzt auch nicht wirklich was verpasst zu haben. Hätte es für mich auch nicht wirklich gebraucht Menschen wie Reichelt und auch Kawusi würde ich ohnehin keine Plattform geben aber gut auf der anderen Seite stehen die Menschen auf "Beef" und es war wahrscheinlich auch gut für die Quote gewesen (ich weiß nicht ob es nur Online in der Mediathek lief oder auch im TV)
 
Für mich ging’s nicht um Entlarvung sondern wie jemand zu seinen Worten und Taten steht und wie man da reagieren kann. Für mich persönlich war es zb. Ein Highlight wie er die AFD Petry am Ende einfach stehen lassen hat. Mochte ich, und generell die Momente in denen ein Gespräch eine Wendung genommen hat die unerwartet ehrlich oder unerwartet schräg waren.
 
Ich fand es entlarvend wie diese Menschen ihr Vorgehensweise gerechtfertigt haben.

vllt ist entlarvend dafür das falsche Wort, mir kommt aber gerade kein anderes in den Sinn.
 
Kurt Krömer beendet seinen RBB-Talk
Die Sendung sorgte bundesweit für Aufmerksamkeit, jetzt soll Schluss sein: Der RBB stellt die preisgekrönte Talkshow »Chez Krömer« ein. Die letzte Ausgabe endet mit einem Eklat.

https://www.spiegel.de/kultur/tv/ch...kawusi-a-0f5ae66c-7b77-4239-b3f8-f44b8a0b7d15

@Urgs

oh nein :(

Ich war auch nicht unbedingt Fan von dem Format, muss ich zugeben. Gab gute Folgen und manche fand ich zum Fremdschämen oder zumindest sehr anstrengend. Krömer lebt von der Improvisation und das hat hier nicht immer funktioniert. Is vielleicht auch Geschmacksache. Ich freu mich jetzt mehr auf das was nun kommt. Sicherlich haben er und der RBB was in der Pipeline.
 
Gab in meinen Augen 2 Probleme des Formats.
Einen Punkt hat @Urgs schon erwähnt, Alexander Bojcan (alias Kurt, bzw Chez Krömer) Improvisationstalent hat gegen die geladenen "Ärschlöcher" selten gefruchtet. Zweitens war das Format viel zu kurz (30 Minuten), vieles wurde dadurch nach kurzer Gegenrede Unkommentiert stehen gelassen um das nächste Thema auf dem Papier abzuhaken.

Aber ich hab mir jede Folge trotz der massiven schwächen gerne angeguckt, alleine wegen der unverblümten, ehrlich-menschlichen Haltung des Chez Krömers. Er macht einfach keinen hehl draus wen er zu den guten und wen er zu den schlechten Menschen zählt. Das ist kein Diplomatisches Talkformat welches dazu dient Brücken zu bauen. Und auch wenn es leider mit dem "entlarven" so gar nicht funktioniert hat, war es zumindest eine menschliche Studie wie anstrengend und schwer es sein kann sich gegen jene Arschlöcher in unserer Gesellschaft zu behaupten. Insbesondere auch das totale Scheitern (letzte Folge). Das spiegelt ja auch irgendwie die Machtlosigkeit (in einer Welt voller Arschlöcher) wieder die viele von uns spüren.

Ich fühle jedenfalls Krömer.

Edit: In einer Welt in der Fakten, und das entlarven/aufdecken von Arschlöchern bzw. arschlochverhalten oft viel zu wenig Unterschied macht um einen wirklichen Wandel zum besseren zu bewirken... kann ich total nach empfinden einfach all jene verbal mit der Abrissbirne nieder zu reißen. Es gibt Arschlöcher die werden sich niemals ändern, da hilft einfach nur die harte Abgrenzung. Auch die Ohnmacht (das versagen) des Krömers kann ich nachempfinden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich hab mir gerade noch die Folge mit Julian Reichelt angeschaut, die ja auch noch relativ neu zu sein scheint. Die ist großartig. Da läuft es optimal. Krömer ist ganz gut vorbereitet, was die Fakten angeht und er gibt ihm genau den richtigen Raum, sich selbst zu entlarven.

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Ich hab mir gerade noch die Folge mit Julian Reichelt angeschaut, die ja auch noch relativ neu zu sein scheint. Die ist großartig. Da läuft es optimal. Krömer ist ganz gut vorbereitet, was die Fakten angeht und er gibt ihm genau den richtigen Raum, sich selbst zu entlarven.

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Aber auch schwer anzusehen was das für ein abartig widerlicher Typ ist. Passend zu seiner Arbeit.
 
Eine Kritik zur letzten Chez Krömer-Staffel, die mein Fremdeln mit der Show in weiten Teilen gut einfängt:

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Neuralink: Musk-Druck soll zu Grausamkeit und Tod von Tieren führen
https://winfuture.de/news,133375.html
Wer hätte das gedacht, dass Experimente mit Hirnimplantaten bei Affen zu Qual und Tod führen.

Absolut verwerflich, was Neuralink macht Imo. Das ist ja keine medizinische Forschung (auch wenns da sicher Anwendungsmöglichkeiten gibt) sondern fancy Spielzeug für Musks visionierte Cyberzukunft.
 
https://www.fr.de/wissen/gesundheit...etten-praeparate-gefahr-schaden-90465638.html

Ich packs mal hier rein, weil die reißerische Überschrift und der schlecht recherchierte Artikel nicht wirklich seriös sind. Der Versuch, die Nahrungsmittelergänzung zugunsten der Arzneimittel zu beschränken ist derzeit ein sehr kritischer Trend, obwohl gerade die Vitamin D-Dosierungsempfehlung der DGE nachwievor auf einem fatalen Rechenfehler beruht, der schon 2015 aufgedeckt wurde.

http://blogs.creighton.edu/heaney/2015/02/13/the-iom-miscalculated-its-rda-for-vitamin-d/

Ich weiß nicht, warum über diesen groben Fehler nicht ausreichend diskutiert wird - die Zahlen vom RKI zeigen jedenfalls für die Fachexperten einen erheblichen Mangel in der Gesamtbevölkerung und im europäischen Vergleich sind wir mit der Empfehlung sehr konservativ. Schon 2013 haben Nuklearmediziner bei Knochenuntersuchungen vor dem erheblichen D3-Mangel gewarnt. Und das betrifft NUR die Knochengesundheit. Die Grenzwerte müssen dringend überarbeitet werden, ansonsten kann man langsam und provozierend von einer staatlichen Sterbehilfe sprechen.

Kleines Beispiel:
https://www.gesundheitsamt.bremen.de/vitamin-d-mangel-im-alter-4171

Der Laborbefund zeigt, ob der Versorgungsstatus als ausreichend (adäquat), unzureichend (suboptimal) oder als mangelhaft bezeichnet werden muss.
Viele Labors bezeichnen Werte unter 20 ng/ml als leichten Vitamin D-Mangel und Werte unter 12 ng/ml als schweren Mangel.
Diese Einschätzung gilt jedoch vielfach als überholt. So haben in den letzten Jahren viele wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass Werte von mindestens 30 ng/ml erreicht werden müssen, um diversen Gesundheitsrisiken zu entgehen, manche setzen die Untergrenze einer optimalen Versorgung gar bei 40 ng/ml an. Nach der am häufigsten vertretenen Expertenmeinung der jüngsten Zeit wären Werte im Bereich zwischen 40 und 80 ng/ml als optimal zu bezeichnen.
Knochenexperten fordern, der Vitamin D-Spiegel im Blut sollte insbesondere bei Menschen jenseits des 60. Lebensjahres bei mindestens 30 ng/mlliegen.

Und im Gegenteil zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen werden dann in dem o. g. Artikel noch Lebensmittel aufgeführt, die nachweislich der Gesundheit mehr schaden als sie zu unterstützen (Schwermetallbelastungen, gesättigte Fette, etc.). Gefühlt hat das RKI und die DGE hier schon seit Jahren die Eier im Schraubstock der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Dabei ist das Risiko einer Überdosierung so einfach zu überblicken: Einmal vor Beginn des Sommers und vor Beginn des Winters den D3- und Kalziumspiegel checken lassen und die Dosierung festlegen. In den meisten Fällen wird es dann wahrscheinlich sogar zu einer Supplementierung von über 5.000 i.E./Tag kommen, zusammen mit K2 (siehe der o. g. Rechenfehler). Ich habe damit bereits vor 1 1/2 Jahren begonnen und habe mittlerweile einen Wert von ca. 50 ng/ml (125 nmol/ml) bei einem sehr guten Kalziumwert erreicht. Seitdem war ich nicht mehr krank und fühle mich besser als vor 10 Jahren. Hier ist ganz dringender Handlungsbedarf und solche Artikel versuche ich besser erst gar nicht einzuordnen.
 
@Vetulus

Ich hatte beim letzten Check 86 ng/ml und nehme täglich 10.000 i.E/Tag!

Ich habe es auch hier im Forum schon sehr vielen Menschen empfohlen und die Resonanz war durchweg positiv, mehr Energie, besserer Schlaf, kaum mehr erkältet und wenn dann nur kurz und nicht so heftig, Stimmungsaufhellung, erhöhter Antrieb usw...

Wenn man sich so wie ich, schon seit vielen Jahren mit Gesundheit und Prävention beschäftigt, fragt man sich oft warum das nicht der breiten Öffentlichkeit zugänglicher gemacht wird. Das gleiche gilt auch für das Thema Eiweiß, was viel zu wenig gegessen wird und doch so wichtig ist.
 
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