Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Cannabis: Teil-Legalisiert in Deutschland (siehe Startpost)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dann hast du noch immer das Problem dass sich das Meiste über 15% abspielt.

Vergleich wäre ja eher 15 % THC is ca. ein Bier mit 1% Alkohol.

Gibts sicher auch, aber die Maße liegt drüber.

Und wenn du jetzt mal alles wegnimmst bei Gras das über 15% is kannst du mal eben drei Viertel der beliebten Sorten Rexen weil sie alle drüber liegen.
 
ne, mir gehts um die Vergleichbarkeit. Du kannst dich mit Bier genauso wegklatschen wie mit Whisky.

Die beliebten Sorten kann man doch sicher auch auf 15% züchten?
 
Kannst du pauschal nicht sagen. Bei nem Erstkonsumenten wird’s sicher passen. Bei jemanden der seit 20 Jahren täglich kifft,… der wird eher nicht „betrunken“werden.
 
Dann braucht man also mindestens einen THC Gehalt von 90%?

Nein, aber um eine sinnvolles Sortiment zu haben braucht man, wenn man überhaupt eine Grenze meint bestimmen zu "müssen", dann eine die auf dem Markt betrachtet Sinn macht. "Sinnvolles Sortiment" im Sinne von: eine Abwanderung auf den Schwarzmarkt zu verhindern.

Damit mein ich beispielsweise, wenn sich jemand aktuell beim Schwarzmarkt Haschisch holt die 15% schon weit gerissen ist.
vgl.
https://konsolentreff.de/themen/cannabis-legalisierung-in-deutschland.24715/seite-68#post-4990993
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem und wieso die Alkohol-Vergleiche doch ein wenig hinken ist, dass man Alkohol nicht unbedingt nur wegen der Wirkung (Rausch) trinkt.
Wenn ich mich abends mit 4cl 16 jährigem Scotch hinsetze, dann trink ich den, weil er top schmeckt. Ich spüre danach logischerweise keinerlei Wirkung des Alkohols. Ebenso wenig, wenn ich ein Bier zum Abendessen trinke.

Cannabis hingegn konsumiert man wohl eher nicht wegen dem Geschmack, sondern nur wegen der Wirkung.

Daher führt die Diskussion und der Vergleich gerade etwas ins Leere und deswegen (neben den historischen Gründen) ists ein wenig schwer, die Cannabis-Gesetzgebung analog der Alkohol-Gesetzgebung zu konstruieren.
 
Das Problem und wieso die Alkohol-Vergleiche doch ein wenig hinken ist, dass man Alkohol nicht unbedingt nur wegen der Wirkung (Rausch) trinkt.
Wenn ich mich abends mit 4cl 16 jährigem Scotch hinsetze, dann trink ich den, weil er top schmeckt. Ich spüre danach logischerweise keinerlei Wirkung des Alkohols. Ebenso wenig, wenn ich ein Bier zum Abendessen trinke.

Cannabis hingegn konsumiert man wohl eher nicht wegen dem Geschmack, sondern nur wegen der Wirkung.

Daher führt die Diskussion und der Vergleich gerade etwas ins Leere und deswegen (neben den historischen Gründen) ists ein wenig schwer, die Cannabis-Gesetzgebung analog der Alkohol-Gesetzgebung zu konstruieren.

Klar sollte sein das keine droge 100% vergleichbar ist.
Aber es ist das was wir haben und was am nähesten dran ist.
Wegen einem Grund, zu sagen ein vergleich bringt nichts, ist für mich bisschen wenig. Kann man aber gern so machen, ich sehs sehr gut vergleichbar.

Fraglich ist auch: Wie groß ist der anteil an deren die WIRKLICH nur des Genusses wegen Alk trinken, oder vielleicht den kleinen Side Effekt von Alkohol bei kleinen dosen auch schon mitzunehmen? Man tendiert gar zu sagen: Klar mag es Leute geben die ausschließlich des "Genusses" wegen trinken. Wie groß ist der Anteil aber wohl? Und wo ist die Grenze zwischen "Genuss" und bereits (kleinster) Wirkung?

Und wie ich auch gesagt habe, kann man es "gerne" so umsetzen.
Man braucht sich nur im Nachhinein nicht wundern, wenn der Schwarzmarkt nicht verdrängt wurde.

Siehe auch meinen Beitrag vorher https://konsolentreff.de/themen/cannabis-legalisierung-in-deutschland.24715/seite-70#post-4992455
 
Zuletzt bearbeitet:
Fraglich ist auch: Wie groß ist der anteil an deren die WIRKLICH nur des Genusses wegen Alk trinken, oder vielleicht den kleinen Side Effekt von Alkohol bei kleinen dosen auch schon mitzunehmen? Man tendiert gar zu sagen: Klar mag es Leute geben die ausschließlich des "Genusses" wegen trinken. Wie groß ist der Anteil aber wohl? Und wo ist die Grenze zwischen "Genuss" und bereits (kleinster) Wirkung?
In meinen Augen trifft auf den Großteil der ("erwachsenen" ) Alkohol-Konsumenten zu, dass sie meistens primär wegen dem Geschmack alkoholische Getränke trinken...
Bei einem Bier oder einem 4cl Schnaps gibt es keinen spürbaren Effekt, wenn man nicht zum ersten Mal trinkt.

Und klar, die meisten Menschen trinken auch mal wegen dem Rausch. Wenn ich auf ner Feier bin dann ist der Rausch natürlich ab dem 3. Getränk auch ein Faktor und man legt es auf den Rausch an.

Aber das Bier oder der Wein zum Essen oder ein guter Whiskey/Rum/Weinbrand abends auf der Couch ist Geschmack und nicht Rausch.
 
In meinen Augen trifft auf den Großteil der ("erwachsenen" ) Alkohol-Konsumenten zu, dass sie meistens primär wegen dem Geschmack alkoholische Getränke trinken...
Bei einem Bier oder einem 4cl Schnaps gibt es keinen spürbaren Effekt, wenn man nicht zum ersten Mal trinkt.

Und klar, die meisten Menschen trinken auch mal wegen dem Rausch. Wenn ich auf ner Feier bin dann ist der Rausch natürlich ab dem 3. Getränk auch ein Faktor und man legt es auf den Rausch an.

Aber das Bier oder der Wein zum Essen oder ein guter Whiskey/Rum/Weinbrand abends auf der Couch ist Geschmack und nicht Rausch.

Anders gesagt der erwachsene Mensch ist in der Lage hochprozentiges so zu dosieren das nicht alle sterben? Sie können es sogar so dosieren das es nur zur Genusszwecken verwendet wird?
Bei THC, wärs aber auf jeden fall besser die Hintür für den Schwarzmarkt offen zu halten, wenn sich der verantwortungslose Erwachsene also was böses hochprozentiges holt (aka was er eigentlich durchaus gewöhnt ist siehe beiträge vorher) auf jeden fall auch noch mit wesentlich schlimmeren Substanzen in Kontakt kommt.

Man haben wir es diesen Schwarzmarkt gezeigt.
 
Aber (ich frag das als Nicht-Konsument) man würde doch nicht den Geschmack ohne Wirkung nehmen, oder?

Klar, ich würd mich auch lieber mit feinem Wein besaufen als mit Spiritus :D

An jedem Büdchen bekommt man mittlerweile CBD-Gras, schmeckt wie normales. Also ja, denke das gibt es auch.

Hab mir das 1-2x gekauft, mir gibt das aber 0,0. Klar, ich kenne von früher das "echte" aber auch die "entspannende" Wirkung von CBD konnte ich nicht entdecken.
 
Das Problem und wieso die Alkohol-Vergleiche doch ein wenig hinken ist, dass man Alkohol nicht unbedingt nur wegen der Wirkung (Rausch) trinkt.

"nicht unbedingt", aber ich glaube, dass der Anteil an dieser Masse reichlich unterschätzt wird.

Man überlege sich wie wenig man vom Alkohol tlw in Cocktails noch schmeckt, man schaue in die Gesichter derjenigen, die gerade einen Wacholder, Jägermeister, usw. gekippt haben. Das ist - gerade in Bezug auf den Anteil an der insgesamt getrunkenen Mengen - richtig viel, wo es nicht um Genuss geht.

Ich glaube zB auch nicht, dass sich alkoholfreie Pendants, die wirklich 1:1 gleich schmecken würden, gut verkaufen könnten.
 
Gerade den Artikel von SZ gesehen zum einen will Lauterbach heute wohl gegen 11:30 noch mal details nennen.
https://www.sueddeutsche.de/politik/cannabis-freigabe-legalisierung-deutschland-kabinett-1.5681731

Zum anderen sind die genannten Eckpunkte hier im Detail schon anders.

  • Der Erwerb und Besitz von maximal 20 bis 30 Gramm [...]
  • "drei weibliche blühende Pflanzen pro volljähriger Person"
  • "Wegen des erhöhten Risikos für cannabisbedingte Gehirnschädigungen in der Adoleszenz" soll geprüft werden, ob es für unter 21-jährige Käufer eine THC-Obergrenze geben soll.
  • Cannabis-Produkte zum Rauchen und Inhalieren oder zur Aufnahme in Form von Kapseln, Sprays oder Tropfen sollen zum Verkauf zugelassen werden. Sogenannte Edibles, also etwa Kekse oder Süßigkeiten mit Cannabis, zunächst nicht.
Das wäre ja alles so in Ordnung, vor allem der Punkt mit der THC Obergrenze hört sich ja schon mal deutlich anders an als vorher, denn so wie es jetzt beschrieben steht würde die Grenze an Gehalt ja auch ab 21 wegfallen, aber mal schauen was es dann für angaben nachher wirklich werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mir jetzt den Part angehört von seiner Rede bis zu dem Teil wo die Fragen aus dem Publikum beginnen. ( https://www.youtube.com/watch?v=86ZQNPveE3U )

Er "bestätigt" dort die vorher zitierten Punkte alle.

Heute werden die Eckpunkte der Europäischen Kommission zur Prüfung vorgelegt. Sie erwarten "zügig" eine Antwort.
Falls da eine Zusage erteilt wird, beginnen sie mit Gesetzentwürfen, ansonsten wird wohl komplett damit abgebrochen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben