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Der Ukrainekrieg

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

https://www.welt.de/politik/ausland...-Recht-auf-Verteidigung-durch-Atomwaffen.html

Kremlchef Dmitri Medwedew erneut das Recht Russlands auf den Einsatz von Atomwaffen...


Er gehe aber nicht davon aus, dass die Nato sich bei einem solchen Szenario in den Konflikt einmischen werde, schrieb Medwedew weiter. „Schließlich ist die Sicherheit Washingtons, Londons und Brüssels für das Nordatlantische Bündnis viel wichtiger als das Schicksal einer im Sterben liegenden Ukraine, die keiner braucht.“ Die Lieferung von modernen Waffen sei für die westlichen Länder „ein reines Geschäft“.

Wie krank muss man sein. Mir schwant da wirklich schlimmes...
 
Mir schwant da gar nix, ist doch nur das übliche Gebell des zum geifernden Propagandisten degenerierten Medwedew...
Dabei war das mal ein geachteter Politiker - ähnlich wie Lawrow.

Für die eigene geistige Gesundheit am besten dessen Gesabbel in die selbe Schublade stecken wie die Kriegstreiberei der russischen TV-Propaganda und gut is.
Never ever erfolgt ein Angriff auf westliche Städte. Das wäre das direkte Todesurteil auch für Medwedew höchstpersönlich und allen Menschen, die er liebt (sofern so ein Golem so etwas kann). Natürlich mit katastrophalen Folgen auch für uns, aber NOCH sicherer eben für Russland, dessen Städte in Windeseile zu einem Haufen grün glühendem Glas zusammengebombt werden würde.

Das weiß auch da jeder. Aber sie wissen auch, dass sie viel reden können und damit immer wieder Unsicherheit und Angst schüren können. Daher kommt das Atom-Schwanzgewedel immer wieder - nicht weil sie wirklich mit einem Angriff planen.
 
Klar kann das nur Gebell sein, aber diese Ausdrucksweisen "...einer im Sterben liegenden Ukraine, die keiner braucht..." sind es, die mich beunruhigen.

Ich hoffe ja auch nur auf Säbelrasseln, immerhin haben sie bei den Angriffen auf die Krim, die ja für Russland auch schon zum Staatsgebiet gehört, auch nicht reagiert, warum sollten sie es also jetzt beim Donbas? Andererseits haben auf die Krim auch keine ukrainische Soldaten einen Fuß gesetzt...
 
Ganz so leichtfertig würde ich das nicht als übliches Gebell abtun.
Wenn Putin sich in die Enge getrieben fühlt, traue ich ihm durchaus den Einsatz von taktischen Atombomben zu.
An einen Gegenschlag durch den Westen halte ich für unwahrscheinlich.
 
Klar kann das nur Gebell sein, aber diese Ausdrucksweisen "...einer im Sterben liegenden Ukraine, die keiner braucht..." sind es, die mich beunruhigen.
Das ist doch längst nicht die schlimmste Formulierung, die Medwedew zur Ukraine eingefallen ist...
Der ist komplett auf dem Goebbels-Trip, was die Entmenschlichung des Gegners angeht
 
Also, dein Einsatz von taktischen Atombomben will ich auch nicht ausschließen, auch wenn ich ihn für extrem unwahrscheinlich halte. Mit der Betonung auf Extrem. Die politischen Kosten für den Kreml wären immens.

Für all diejenigen, die sich nicht gut mit diesen Waffensystemen auskennen, kann ich vielleicht mit einigen Erklärungen ein Stück weit die Angst nehmen:
Taktische Atomwaffen sind sehr kleine Atomwaffen, die nur den Bruchteil der Sprengkraft der Hiroshima-Bombe haben. Wir reden hier also eher von einer sehr großen Artillerie-ähnlichen Explosion denn von einem Inferno, das halb Europa verschlingt. Die Auswirkungen der Explosion einer taktischen Atombombe beschränken sich auf wenige Kilometer Umkreis. Klar, der Fallout kommt hinzu, aber ich bin mir unsicher, ob der bis zu uns reichen könnte - und wenn, ist er schwächer als der von Chernobyl.
 
Ganz so leichtfertig würde ich das nicht als übliches Gebell abtun.
Wenn Putin sich in die Enge getrieben fühlt, traue ich ihm durchaus den Einsatz von taktischen Atombomben zu.
An einen Gegenschlag durch den Westen halte ich für unwahrscheinlich.
Ich bin mir sehr sicher - und das hat die USA in den letzten Tagen sehr direkt angekündigt - dass es bei taktischen Atomwaffen zu einer starken konventionellen Reaktion der NATO kommen wird.
Die USA haben ihre Pläne wohl offen mit den Russen geteilt, was die KOnsequenz sein wird.
Man vernimmt, dass man massive Schläge auf alle russischen Militärbasen, die nicht auf russischem Boden stehen, durchführen wird und z.B. die russische Präsenz in Syrien vernichten würde, Versorgungslinien in der Ukraine angreifen würde etc.
Und Putin sollte klar sein, dass die militärische Übermacht der USA das ohne Probleme auch genauso machen kann, ohne dass die Russen Chance auf Gegenwehr haben.

Dazu würde ihn der Einsatz jeglicher taktischer Atomwaffen direkt von der Unterstützung von China und der "mir egal" Haltung von Indien abkoppeln. Beide Länder würden sich offen gegen Russland stellen, wenn das große Tabu des Einsatzes von Nuklearwaffen gebrochen wird. Das riskiert Putin nicht, denn bei Indien und China sieht er die wirtschaftliche Zukunft Russlands, das ohne die Einkünfte aus dem Öl- und Gasexport quasi nichts hat.
 
Sicher ist natürlich nix, klar.

Aber die Argumente liegen so stark gegen einen Einsatz jeglicher Nuklearwaffen, dass ich es am Rande des THeoretischen verorte.
 
Finde den Thread so nice zum mitlesen, erfahrt man auch Sachen die man so nicht mitbekommt weil man nicht jede news immer liest.

Geht ja auch grad ordentlich kn Russland ab oder was ich so gelesen habe die Tage. Glaubt ihr das sich das Volk evtl komplett gegen Putin stellt?
 
Ich finde die Videos von
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genial.
Mich interessieren Berichte über viele politische Inhalte wenig, aber die Jungs machen das super spanned und dennoch sehr informativ. Die zeigen Dinge mit denen sich die "normalen" Medien nicht beschäftigen. Vor 2 Jahren haben sie schon ein sachliches Videos rausgehauen, wo sie sagten warum die russische Armee "not the yellow from the egg" ist ;).
Es würde mich interessieren wie jemand mit Ahnung ihre Videos beurteilt. Für mich vieles verständlich und fast schon prophetisch, wie sie unter gewissen Voraussetzungen, die potentielle Niederlage Russlands bei dem Krieg angekündigt haben.
 
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:O_o:

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bin ich bei dir, aber so haben für mich auch die argumente gegen einen krieg gelegen.
Hm, empfinde ich komplett gegenteilig - vor allem aus russischer Sicht.

Was hat denn Putin über die Reaktion des Westens auf seine aggressive Politik vor dem Ukrainekrieg gelernt? Er dachte, er kann in der postsowjetischen Einflusssphäre alles machen und bekommt höchstens einen Klaps auf die Hand, während der Rubel aus dem Energieexport und das damit einhergehende Lobbying europäischer Politiker nahtlos weitergeht.
Trotz der Krim, trotz Georgien, trotz Tschetschenien war Russland und Putin ein etablierter Teil der globalen Machtelite.

Daher dachte er natürlich, dass daran auch ein Einmarsch in die Ukraine, die Annexion weiter Gebiete und Installation einer Marionettenregierung zu den selben Reaktionen führt. Er hatte also keinerlei Abschreckung, sondern im Gegenteil war das in seiner Wahrnehmung risikolos.
Dass es komplett anders kommt und er sich innerhalb von wenigen Monaten zu einem zum Westen isolierten Politiker macht und sein Land zielstrebig in Richtung große Betonmauer steuert, lag für Putin IMO nicht im Bereich des Möglichen.
Erst recht nicht, dass er die angeblich so starke russische Armee gnadenlos als Amateure und Dilettanten bloßstellt.


Ich habe mich in den Wochen vor dem Beginn des Krieges gewundert, wieso es für so viele Politiker, Kommentatoren und Journalisten so abwegig war, dass der EInmarsch passiert. Man lässt doch nicht über Monate hinweg hunderttausende Soldaten aus dem gesamten riesigen Land in die Grenzregion verlagern um n Pfadfinderfest zu feiern...
 
Hm, empfinde ich komplett gegenteilig - vor allem aus russischer Sicht.

Was hat denn Putin über die Reaktion des Westens auf seine aggressive Politik vor dem Ukrainekrieg gelernt? Er dachte, er kann in der postsowjetischen Einflusssphäre alles machen und bekommt höchstens einen Klaps auf die Hand, während der Rubel aus dem Energieexport und das damit einhergehende Lobbying europäischer Politiker nahtlos weitergeht.
Trotz der Krim, trotz Georgien, trotz Tschetschenien war Russland und Putin ein etablierter Teil der globalen Machtelite.

Daher dachte er natürlich, dass daran auch ein Einmarsch in die Ukraine, die Annexion weiter Gebiete und Installation einer Marionettenregierung zu den selben Reaktionen führt. Er hatte also keinerlei Abschreckung, sondern im Gegenteil war das in seiner Wahrnehmung risikolos.
Dass es komplett anders kommt und er sich innerhalb von wenigen Monaten zu einem zum Westen isolierten Politiker macht und sein Land zielstrebig in Richtung große Betonmauer steuert, lag für Putin IMO nicht im Bereich des Möglichen.
Erst recht nicht, dass er die angeblich so starke russische Armee gnadenlos als Amateure und Dilettanten bloßstellt.


Ich habe mich in den Wochen vor dem Beginn des Krieges gewundert, wieso es für so viele Politiker, Kommentatoren und Journalisten so abwegig war, dass der EInmarsch passiert. Man lässt doch nicht über Monate hinweg hunderttausende Soldaten aus dem gesamten riesigen Land in die Grenzregion verlagern um n Pfadfinderfest zu feiern...

Afaik hatte er das bereits schon einmal gemacht, so einen Truppenaufmarsch.
 
https://www.welt.de/politik/ausland...-Recht-auf-Verteidigung-durch-Atomwaffen.html

Kremlchef Dmitri Medwedew erneut das Recht Russlands auf den Einsatz von Atomwaffen...


Er gehe aber nicht davon aus, dass die Nato sich bei einem solchen Szenario in den Konflikt einmischen werde, schrieb Medwedew weiter. „Schließlich ist die Sicherheit Washingtons, Londons und Brüssels für das Nordatlantische Bündnis viel wichtiger als das Schicksal einer im Sterben liegenden Ukraine, die keiner braucht.“ Die Lieferung von modernen Waffen sei für die westlichen Länder „ein reines Geschäft“.

Wie krank muss man sein. Mir schwant da wirklich schlimmes...


Wie heißt es immer so schön?

"Hunde die bellen, beißen nicht!"
 
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