Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der "Ich könnte kotzen" Thread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

  • bei ner guten arbeit brauchst du keinen urlaub um abzuschalten.
    problem sind oft druck, stress, dass man was mit nach hause nimmt oder das nicht endende fußballspiel bei dem jeder den ball weitergibt aber niemand ein tor erzielen möchte.

    ich kann allen nur empfehlen mehr auf sich, als auf die arbeit zu achten.
     
    Auch ganz interessant: Arbeitskollege war 3 Wochen im Urlaub und meinte, erst nach 2,5 Wochen konnte er vom Job abschalten. Finde den Fehler.
    Also ich schaff das schon vorm Ausgang :ugly:

    Ungefähr wenn ich den Abwesenheitsagenten drin habe und direkt alles schließe und runterfahre. Dann ist alles übergeben und es ist mir mehr oder weniger egal was in den 3 Wochen passiert. Gott sei dank.

    Zugegeben, ich hab echt top Kollegen, da läuft alles bestens. Darum isses mir auch so egal weil ich weiß, alles läuft!
     
    bei ner guten arbeit brauchst du keinen urlaub um abzuschalten.
    problem sind oft druck, stress, dass man was mit nach hause nimmt oder das nicht endende fußballspiel bei dem jeder den ball weitergibt aber niemand ein tor erzielen möchte.

    ich kann allen nur empfehlen mehr auf sich, als auf die arbeit zu achten.

    Du Lausert. Da schießt er wieder gegen Bayern.
     
    Denke, man verurteilt schnell. Wenn du schreibst, du hast nichts verpasst fällt mir spontan ein - doch, das Leben. Neben Arbeit und Studium gibts ja noch paar andere Dinge, aber das ist außenstehend vielleicht unfair.
    Den Kompromiss muss man selber finden, 13h ist auf jeden ungesund. Auch das Leben der Arbeit unterzuordnen. Es ist einfach Fakt, dass man noch so hart schuften kann, wenn man weg vom Fenster ist, ist man weg. Um die Ecke gibts ein neues. Niemand ist unersetzbar, niemand, auch wenn man denkt.

    Und Kohle zu hinterlassen ist ja schön, aber hey, du hast nur ein Leben. Warum willst was andern hinterlassen und dafür selber drauf gehen? Was hat man davon? Nen toten Dad? Check ich nicht. würde die Bude auch schneller abbezahlen, könnte mehr arbeiten, härter…der Preis ist aber, das Leben zu verpassen. In der Bude oder auf der Arbeit zu hocken, ist nicht meine Definition. Den heutigen Tag gibts nur einmal. Dieses ständige aufschieben auf „später“ von wichtigen Momenten im Leben. Will nicht wissen viele auf das Großwerden ihrer Kinder verzichten.

    Kenn auch Workaholics, welche lieber auf der Arbeit als sonst wo sind und schön mit dem dicken Porsche protzen. Fällt mir nur eins ein: LOL.
    Naja, neben Studium und Arbeit hab ich ein ausführliches Sozial-Leben gehabt, Dauerkarte beim Fußball, auf Konzerten und Festivals gewesen etc. - ich hab bisher schon echt gut gelebt, da hatte ich viel Glück. Und auch zukünftig gilt, Privatleben ist muss.
    bei ner guten arbeit brauchst du keinen urlaub um abzuschalten.
    problem sind oft druck, stress, dass man was mit nach hause nimmt oder das nicht endende fußballspiel bei dem jeder den ball weitergibt aber niemand ein tor erzielen möchte.

    ich kann allen nur empfehlen mehr auf sich, als auf die arbeit zu achten.

    Ich arbeite halt in einer sterbenden Branche. Bei uns ist jeder Tag ein Überlebenskampf, dementsprechend stressig ist es auch oft. Ich hab halt auch die Verantwortung über 15 Leute, die ja auch weiterhin ihr Leben führen können müssen…
     
    wenn du komplett und direkt für sie verantwortlich bist, ist es dennoch deine entscheidung aber ein neuer faktor im spiel, den ich durchaus verstehen kann.
    Komplett nicht, gibt noch den Top-Chef über mir. Aber sonst, ja.
    sind Banken ein sterbendes Gewerbe? wär mir jetzt ehrlich gesagt nicht in den Sinn gekommen.
    Der Hauptertrag von Banken kommt traditionell aus dem Zinsgeschäft. Nachdem die letzten Jahre die Zinsen so massiv eingebrochen sind, sind damit auch die Erträge aus dem Zinsgeschäft deutlich eingebrochen. Das hat zur Folge dass auf der Ertragsseite der Druck deutlich angestiegen ist gleichzeitig aber die Kosten wie bei allen anderen Unternehmen auch massiv steigen (Löhne und vor allem Sach- und IT-Kosten). Gleichzeitig nutzen viele Kunden inzwischen Alternativangebote von anderen Bank fremden Firmen, zum Beispiel Google PayPal etc. das führt dazu dass wir am Ende weniger Kunden haben deren Betreuung uns mehr kostet und mit denen wir weniger Erträge erwirtschaften können auch auf den Einzelkunden gesehen. In Summe ist das also eine ziemlich schlechte Situation und wenn ihr Banken überleben wollen müssen wir schauen, dass wir unsere Geschäftsmodelle nicht nur sekundär, sondern vor allem auch primär innovieren können. Das ist aber gerade bei kleineren Banken wie viele Volks und Raiffeisenbanken oder Sparkassen sind schwierig weil diese Innovationsarbeit in Relationen zur einzelnen InvestitionsKraft dieser kleinen Banken ziemlich teuer ist. Ich hoffe, das verdeutlicht die Misere.
     
    Dennoch sind 13h, egal ob Spaß und/oder Sucht und das Schönreden geht gar nicht.
    Also ich hab lange überlegt was zu schreiben. Ich war vor der Ausbildung beim Abrissunternehmen arbeiten. Scheiß harte 12 bis 14 Stunden jeden Tag. Aber weißt was? Ich hab es gern gemacht. Wieso? Weil ich mit meinen besten Freunden (die damals zufällig auch da gearbeitet haben) arbeiten konnte, die Kollegen auch durch die Bank Bombe waren und weil der Chef uns jede Stunde fair bezahlt hat. Laut Vertrag sollten wir nur 8 Stunden am Tag aber es hat einfach gebockt, auch wenn man danach ko war. Das hätten wir nicht machen müssen aber es wurde finanziell belohnt und man fühlte sich besser wenn man die Arbeit erledigt hatte und nicht Stich Feierabend halb liegen lässt und gut. Klar ist Mehrarbeit scheiße für einige aber es gibt auch Menschen wie mich die das durchaus gerne gemacht haben.
     
    Yep. Und dagegen sind 12-14 Stunden "Büro"-Arbeit (für mich) ja Pillepalle!

    Ich könnte deinen damaligen Job noch nicht mal 8 Stunden machen!
    (egal wie jung & fit ich gewesen wäre)
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Pillepalle will ich dich sagen hören, wenn du von Schulter- und Rückenschmerzen von der ewigen Sitzerei geplagt wirst. Extreme sind nie gut.

    Kenn ich - da ich auch schon 15 Stunden im Büro war...Gute Bürostühle und öfters mal aufstehen und sich bewegen hilft dagegen...
    Habe auch immer viel im stehen telefoniert oder bin dabei ein paar Schritte im Büro rumgelaufen.

    Trotzdem sind 12 Stunden arbeiten auf dem Bau und dann noch je nach Wetterlage garantiert härter wie 12 Stunden im Büro zu arbeiten.
    Alle die was anderes behaupten haben imo noch nie auf dem Bau richtig gearbeitet...
     
    Bei der Arbeit im Freien machts einen auch oft das Wetter viel leichter oder schwerer. Im September bei moderaten 20 Grad Körperlich arbeiten ist natürlich leichter als im Hochsommer wennst bereits um 7 Uhr in der Früh schwitzt wie ein Schwein.

    Genug Leute kommen auch nicht damit klar den ganzen Tag in der Kälte zu stehen.
     
    Zurück
    Oben