Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Politikthread (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Warum Fakepreise? Ökostrom ist sehr günstig und weit unter dem aktuellen Gasstrompreis zu haben…… eben deshalb wären es ja nichtmal Fakepreise.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wtf wie geht das denn mit 2 Kindern und als Zocker? Wir sind bei rund 4K mit 2 Kindern.
Keine Ahnung. Ist halt so, wir haben ein Auge auf unnötigen Verbrauch, schränken uns aber auch nicht sonst ein.
Konsolen stehen auf Standby, der HDR OLED TV kann ohne Energiesparmodus auf voller Helligkeit ballern, wir nutzen den Trockner bei jedem Waschgang, wir kochen fast täglich etc.

Aber alle Lampen sind LED, es laufen keine Geräte, wenn sie niemand nutzt und alle Geräte sind höchstens 5 Jahre alt und das Energielabel ist immer mit das wichtigste Entscheidungskriterium.
 
Keine Ahnung. Ist halt so, wir haben ein Auge auf unnötigen Verbrauch, schränken uns aber auch nicht sonst ein.
Konsolen stehen auf Standby, der HDR OLED TV kann ohne Energiesparmodus auf voller Helligkeit ballern, wir nutzen den Trockner bei jedem Waschgang, wir kochen fast täglich etc.

Aber alle Lampen sind LED, es laufen keine Geräte, wenn sie niemand nutzt und alle Geräte sind höchstens 5 Jahre alt und das Energielabel ist immer mit das wichtigste Entscheidungskriterium.

Ist bei uns auch so. Ca. 4.000 kw zu viert. Keine Ahnung was ich da ändern soll. Zweiter Gefrierschrank der relativ groß ist. Ansonsten nur LED, Wärmepumpentrockner….
 
dann erklär mir mal warum ich meine Ölheizung gerade gegen ne Wärmepumpe tauschen soll? Oder warum man ein E-Auto kaufen soll wenn der Strompreis sich verdreifacht?

genau, das macht man nicht des Preises wegen aber nur mit dem Preis bekommst du die Masse.
Es gibt klimaschutztechnische Vorgaben die erreicht werden müssen und je günstiger der Strom ist, va im Bezug auf fossile Energieträger, desto eher wird das Vorhaben gelingen. Anders gesagt: Strom kann garnicht günstig genug sein.

Zahlst du bei aktuellen Strompreisen mit Wärmepumpe höhere Heizkosten, als mit Öl oder Gas?
Zahlst du bei aktuellen Strompreisen mit einem E-Auto mehr je 100km, als mit einem Benziner?
Werden die Strompreise dauerhaft so hoch bleiben? Das beantworte ich selbst: Nein.
Ich sehe nicht, warum das einen größeren negativen Einfluss auf die Energiewende haben sollte. Die große Energiewende spielt sich eh in der Industrie ab.

Außerdem, wer Wärmepumpe und/oder E-Auto sein Eigen nennt, ist im Vergleich zum größeren Teil der Bevölkerung eine priviligierte Person, der man auch zumuten kann, eine Zeit lang weniger zu sparen.
Für das E-Auto wurde auch eine nicht unerhebliche Förderung eingestrichen, vermutlich auch für die Wärmepumpe.

Dass Strom günstig sein muss, da gehe natürlich mit. Ist ein Grundbedürfnis in der heutigen Welt.
 
Zahlst du bei aktuellen Strompreisen mit Wärmepumpe höhere Heizkosten, als mit Öl oder Gas?
Zahlst du bei aktuellen Strompreisen mit einem E-Auto mehr je 100km, als mit einem Benziner?
Werden die Strompreise dauerhaft so hoch bleiben? Das beantworte ich selbst: Nein.
Ich sehe nicht, warum das einen größeren negativen Einfluss auf die Energiewende haben sollte. Die große Energiewende spielt sich eh in der Industrie ab.

Außerdem, wer Wärmepumpe und/oder E-Auto sein Eigen nennt, ist im Vergleich zum größeren Teil der Bevölkerung eine priviligierte Person, der man auch zumuten kann, eine Zeit lang weniger zu sparen.
Für das E-Auto wurde auch eine nicht unerhebliche Förderung eingestrichen, vermutlich auch für die Wärmepumpe.

Dass Strom günstig sein muss, da gehe natürlich mit. Ist ein Grundbedürfnis in der heutigen Welt.

es geht ja auch um einen psychologischen Effekt. Wenn die Leute merken dass Gas und Öl explodieren und Strom auf einem normalen Level bleibt, werden sie schauen wie sie auf Strom umstellen können.

bei uns steht eigentlich für nächstes Jahr eine WP an aber die lohnt sich nur wenn wir nicht über 30 Cent kommen. Daher überlege ich gerade ob ich es sein lasse und ich werde da nicht der Einzige sein.

denn nicht die neuen Häuser, bei denen sich WP immens lohnen, müssen umgerüstet werden, sondern die älteren Häuser bei denen das durchaus eine knappe Sache ist.
 
Ich glaube, primär geht es bei einem Entlastungspaket darum, die aktuelle, temporäre, Situation für die betroffene Bevölkerung zu überstehen. Da muss man auch mal Abstriche in der psychologischen Wirkung für die Energiewende machen. Soziale Unzufriedenheiten bzw. existenzbedrohende Situationen in der breiten Masse führen auch schnell mal zu Aufständen und Bürgerkriegen (Eins von Putins Zielen), da denkt dann niemand mehr an eine Energiewende. Also ich sehe besondere Vergünstigungen für E-Autobesitzer und Wärmepumpenbesitzer noch immer als „Luxusproblem“, da es ja trotzdem weiterhin in die Richtung geht.
 
Zumal ja gerade die Prämie bei den E-Autos gezeigt hat, wie dermaßen die Steuerzahler da verarscht wurden. Entweder ne Technologie ist preislich irgendwann konkurrenzfähig, oder nicht. Ist nicht Aufgabe des Steuerzahler bestimmten Leuten ihre Annehmlichkeiten zu finanzieren.

stimmt, neue Technologien sind ja am Anfang nie teurer als Bestehende und den Klimawandel zu bremsen geben wir einfach auf.

kostet uns ja auch nix außer 30Mrd wenn mal ne Flut kommt.
 
Ich glaube, primär geht es bei einem Entlastungspaket darum, die aktuelle, temporäre, Situation für die betroffene Bevölkerung zu überstehen. Da muss man auch mal Abstriche in der psychologischen Wirkung für die Energiewende machen. Soziale Unzufriedenheiten bzw. existenzbedrohende Situationen in der breiten Masse führen auch schnell mal zu Aufständen und Bürgerkriegen (Eins von Putins Zielen), da denkt dann niemand mehr an eine Energiewende. Also ich sehe besondere Vergünstigungen für E-Autobesitzer und Wärmepumpenbesitzer noch immer als „Luxusproblem“, da es ja trotzdem weiterhin in die Richtung geht.

es geht aber zu langsam in die Richtung, das ist doch schon eindeutig belegt.
 
Ich frage mich wo die Entlastung für kleine und mittlere Unternehmen ist, die doch auch kommen sollte. Davon ist quasi überhaupt nichts zu lesen. Schön dass der Mittelstand ja aber so wichtig ist für Deutschland.
 
Was ich nicht verstehe: warum es jedes mal so unmöglich scheint - so unmöglich, dass ja nicht mal irgendwo in der Welt darüber debattiert wird - sich mal international (zumindest mal unter den "westlichen" demokratischen Verbündeten, dazu zähle ich auch Australien und unsere Partnern im asiatischen Raum) über "interne" eingriffe mit globalem Effekt in den Energiesektor einzugreifen. Dazu müssten sich doch nur die "westlichen" Öl-/Gas-/Energie-produzierenden Verbündeten auf eine Deckelung des Marks einigen?

Alle diese "westlichen" Verbündeten müssten sich doch zumindest darin einig sein:
- Der aufgrund des russischen Überfalls auf die Ukraine entfachte Wirtschafts- und Energiekrieg, trifft alle auch die eigenen Verbündeten stark.
- Man möchte verhindern, dass Russland auch noch wirtschaftlich (im Energiesektor) durch diesen Krieg profitiert.
- Man möchte der energiegetriebenen Inflation Herr werden.


Edit: von diesem Energiekrieg profitiert ja nicht nur die russische Energiewirtschaft, sondern auch Energieförderer und Produzenten in Norwegen, Kanada, Amerika, Australien ect. Kann man da nicht einfach gemeinschaftliche Lösungen finden, abseits von Sanktionen?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wtf?

Wir verbrauchen mit 2 Kindern 2.800 kWh im Jahr.

Ich merke gerade zum ersten Mal dass das viel zu viel ist. Bisher hatte ich nie einen Vergleich gehabt. Ich bin aber auch völlig ratlos wo das herkommt. Außer einem 2. Kühlschrank und einem eigenen Synology Server haben wir nichts, was die Durchschnittsfamilie nicht hat. Keine Elektroheizung, keine Uraltverbraucher mit schlechter Energieeffizienz, nur LED Lampen im Haus... keine Ahnung ehrlich? Ich dachte immer unser Verbrauch sei normal ...
 
Was ich nicht verstehe: warum es jedes mal so unmöglich scheint - so unmöglich, dass ja nicht mal irgendwo in der Welt darüber debattiert wird - sich mal international (zumindest mal unter den "westlichen" demokratischen Verbündeten, dazu zähle ich auch Australien und unsere Partnern im asiatischen Raum) über "interne" eingriffe mit globalem Effekt in den Energiesektor einzugreifen. Dazu müssten sich doch nur die "westlichen" Öl-/Gas-/Energie-produzierenden Verbündeten auf eine Deckelung des Marks einigen?

Alle diese "westlichen" Verbündeten müssten sich doch zumindest darin einig sein:
- Der aufgrund des russischen Überfalls auf die Ukraine entfachte Wirtschafts- und Energiekrieg, trifft alle auch die eigenen Verbündeten stark.
- Man möchte verhindern, dass Russland auch noch wirtschaftlich (im Energiesektor) durch diesen Krieg profitiert.
- Man möchte der energiegetriebenen Inflation Herr werden.


Edit: von diesem Energiekrieg profitiert ja nicht nur die russische Energiewirtschaft, sondern auch Energieförderer und Produzenten in Norwegen, Kanada, Amerika, Australien ect. Kann man da nicht einfach gemeinschaftliche Lösungen finden, abseits von Sanktionen?

Ich glaube das Problem ist, dass der Westen bis auf Kohle nichts eigenes hat. Klar, USA und Kanada haben auch etwas Gas, dass sie exportieren können und Kanada hat etwas Uran. USA haben Schieferöl, das lohnt sich aber langfristig nur ab nem Ölpreis von über 60 USD und ist ökologisch ne Katastrophe. Aber energietechnisch liegt der Großteil in Ländern, über die der Westen keine Kontrolle hat. Bei so einem Deal würden die Länder die was haben, massiv verlieren während wir massiv profitieren würden. Not gonna happen.
 
Ich glaube das Problem ist, dass der Westen bis auf Kohle nichts eigenes hat. Klar, USA und Kanada haben auch etwas Gas, dass sie exportieren können und Kanada hat etwas Uran. USA haben Schieferöl, das lohnt sich aber langfristig nur ab nem Ölpreis von über 60 USD und ist ökologisch ne Katastrophe. Aber energietechnisch liegt der Großteil in Ländern, über die der Westen keine Kontrolle hat. Bei so einem Deal würden die Länder die was haben, massiv verlieren während wir massiv profitieren würden. Not gonna happen.

Zumindest am Gasmarkt hat man Anteile.

Platz 1 USA mit 831,8 Milliarden Kubikmeter
Platz 2 Russland mit 669,5 Milliarden Kubikmeter
Platz 3 Iran mit 239,5 Milliarden Kubikmeter
Platz 4 Kanada mit 184,7 Milliarden Kubikmeter
Platz 5 Katar mit 175,5 Milliarden Kubikmeter
Platz 6 China mit 161,5 Milliarden Kubikmeter
Platz 7 Australien mit 130,1 Milliarden Kubikmeter
Platz 8 Norwegen mit 120,6 Milliarden Kubikmeter


Quelle: https://www.capital.de/wirtschaft-p...er-sind-die-groessten-gasproduzenten-der-welt
 
es geht aber zu langsam in die Richtung, das ist doch schon eindeutig belegt.

Ja, aber wo ist der Grund, eine besondere (weitere) Vergünstigung zu schaffen? E-Autos sind kaum verfügbar, Wärmepumpen wohl auch nicht, wie hier geschrieben wurde. Also ist die massenweise Umstellung gar nicht gegeben. Das Geld wird woanders auch mehr gebraucht, z.B. der Förderung eines günstigen ÖPNV-Tickets, was mehr für die Umwelt bringt, als eine E-Autoförderung.
Das langsame Tempo bei der Umstellung liegt nicht hauptsächlich am Strompreis, sondern an anderen Faktoren. Ich wage auch mal zu behaupten, dass, wenn E-Autos frei verfügbar wären, bald eine gewisse erste Sättigung eintreten würde, weil Preis, Infrastruktur und Technik noch nicht den Markt der nächsten Käuferschicht erreichen. Da geht es wirklich zu langsam. Aber wir weichen vom eigentlichen Thema ab.
 
Und diese Wechselstimmung darf man nicht zerstören indem der Preis hoch geht.

Man muss sie eher noch weiter anheizen, sonst schaffen wir unsere CO2 Ziele niemals.
Wenn sich die Leute stattdessen erst überlegen ob sie das Auto/die Heizung wechseln, dann ist viel verloren.

der Vorteil kann garnicht groß genug sein, im Gegenteil.
Du machst gerade so als hätte es Nachteile wenn die Vorteile der Stromnutzung zu groß sind….
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben