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klar dass man da kein Geld mehr hat für ein 9€ Ticket.

Was ja auch absolut richtig ist.

Die "Entlastung" ist die Abwendung der kalten Progression
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Was ja auch absolut richtig ist.

Die "Entlastung" ist die Abwendung der kalten Progression
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Die Fuck Da Poor mit ihrer Steuer-Gießkanne.
Warum die meinen, dass man alle mit bis zu 150k Brutto Jahreseinkommen ausgerechnet jetzt in dieser Krise um 700 Euro entlastet muss (DIE brauchten das Geld gerade ganz bestimmt !) und es ausreicht Geringverdiener mit 200 Euro abzuspeisen ... kann man im Angesicht dieser Krise (Menschen mit geringen Einkommen die nicht wissen wie sie ihre Energiekosten bezahlen sollen VS Menschen die das wenig jucken wird) als Mittelfinger an die Gesellschaft verstehen.

Wir brauchen gerade halt eben nicht Steuergeschenke für viel Verdiener (Verbraucher), sondern völlig umgekehrt.
Plus gezielte Hilfen für Menschen und kleineren Betrieben die wirklich finanziell in Schwierigkeiten geraten, denn da brennt gerade der Hut und steckt die nächste Krise (sozialer Brennstoff). Aber lassen wir die Korken doch einfach nochmal richtig knallen, bevor es richtig kracht.

:popcorn:
 
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Die Fuck Da Poor mit ihrer Steuer-Gießkanne.
Warum die meinen, dass man alle mit bis zu 150k Brutto Jahreseinkommen ausgerechnet jetzt in dieser Krise um 700 Euro entlastet muss (DIE brauchten das Geld gerade ganz bestimmt !) und es ausreicht Geringverdiener mit 200 abzuspeisen ... kann man nur als Mittelfinger an die Gesellschaft verstehen
Dein Ernst? Ich verstehe ja Deinen Ansatz, aber der läuft gerade irgendwie völlig aus dem Ruder, wenn ich mir die Definitivbelastungen anschaue.
Die Lösung liegt m. E. in einer Kopplung mit einer „neuen“ Vermögensteuer.
 
Ich verstehe das mit den kalten Progression ohnehin nicht. Wenn das quasi so ein Regulierungsding ist, was man halt alle paar Jahre machen muss, damit Leute, die ne Gehaltserhöhung bekommen, nicht noch draufzahlen müssen und es sich für sie lohnt, dann ist das doch eher ein bürokratischer Akt und Selbstläufer. Dafür brauche ich doch keine Partei, die sich dafür einsetzt und sich das als innovative Regierungsleistung an die Brust heftet. Sollen sie das doch ohne viel Theater einfach umsetzen. Bei denen klingt das so, als würde ich etwas geschenkt bekommen. Dabei scheint das eher ein Fehler im Steuersystem zu sein, an dem man eben nachjustieren muss.
 
Die Fuck Da Poor mit ihrer Steuer-Gießkanne.
Warum die meinen, dass man alle mit bis zu 150k Brutto Jahreseinkommen ausgerechnet jetzt in dieser Krise um 700 Euro entlastet muss (DIE brauchten das Geld gerade ganz bestimmt !) und es ausreicht Geringverdiener mit 200 Euro abzuspeisen ... kann man im Angesicht dieser Krise (Menschen mit geringen Einkommen die nicht wissen wie sie ihre Energiekosten bezahlen sollen VS Menschen die das wenig jucken wird) als Mittelfinger an die Gesellschaft verstehen.

Wir brauchen gerade halt eben nicht Steuergeschenke für viel Verdiener (Verbraucher), sondern völlig umgekehrt.
Plus gezielte Hilfen für Menschen und kleineren Betrieben die wirklich finanziell in Schwierigkeiten geraten, denn da brennt gerade der Hut und steckt die nächste Krise (sozialer Brennstoff). Aber lassen wir die Korken doch einfach nochmal richtig knallen, bevor es richtig kracht.

:popcorn:

Ich will hier nicht die FDP und ihren Ansatz im Detail gutheißen, aber es fällt schon auf, dass die Gegenseite sich gern an den absoluten Beträgen festhält. Das ist imo aber der falsche Ansatz und stattdessen müsste es ins Verhältnis zum Einkommen gesetzt werden.
 
:lol::lol:

Kann man nicht ernst nehmen; der Gegenvorschlag wäre sicher
- ReIcHe EnTeIgNen und aus dem Sozialabgaben Topf schön Geschenke verteilen. :lehrer:


Diese Krise bedeutet:

- Viele Menschen und kleinere Betriebe welche diese explodierenden Energiepreise kaum oder einfach gar nicht bezahlen können (echte Existenzprobleme) Versus Großverdiener denen dass nicht groß tangieren wird und die Mehrbelastung mehr oder weniger aus der "Portokasse" zahlen bzw. "nur" einen kleinen Wohlstandsverlust erleiden.
- Aufgrund der hohen Gleichzeitigkeit mehrerer Krisen (Corona-, Ukraine-, Klima- und der globalen wirtschaftlichen Krise und das Umgucken nach neuen Märkten) stehen viele Staaten vor hohen Investitionsschwierigkeiten und Ausgabebelastungen.

Und die FDP will da nochmal sozialen Brennstoff in Form von angereichertem Uran nachlegen.
In dem man irgendwie alle (auch die die es nicht so wirklich brauchen, weil nicht gleich von der Krise betroffen wie andere) mit der Gießkanne immer mal gleich mit entlastet. Spitzenverdiener (Hint: weil sie schon viel haben) in Euro am stärksten entlasten und auf dringend gebrauchte Einnahmen verzichten und gleichzeitig jene nicht ansatzweise ausreichend entlasten die es am DRINGENSTEN bräuchten.

Für mich ist das ein Spiel mit dem Feuer.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das Vertrauen in den Staat bröckelt halt auch und die Erfahrung zeigt, dass er a) ziemlich schlecht/ineffektiv in der Umverteilung ist und b) nicht in der Lage ist, diese fair durchzuführen. Nehmen wir mal die potentielle Vermögenssteuer. Um das Vermögen von den wirklich Reichen zu ermitteln mit verschachtelten Unternehmen, Immobilien, Oldtimer, Kunst, Wein etc. bräuchten die ganze Abteilungen mit Experten, die sich nur damit beschäftigen. Das konnten sie schon nicht leisten, als es die Steuer noch gab. Also würden sie wieder den Weg des geringsten Widerstands gehen - sie lassen die Reichen in Ruhe und holen es sich stattdessen von der Mittelschicht, die lediglich ne Immobilie und ein Wertpapier Depot haben, das ist schön easy zu ermitteln.
 
Mich nerven politische Diskussionen auch zunehmend, weil es für viele nur noch die Extreme gibt. Sieht man hier ja schön. Fuck the Poor vs. Reiche enteignen - dumme Kampfbegriffe, als gäbe es nichts dazwischen (und für viele gibt es leider auch nichts dazwischen)

Na was soll man auch sonst machen, wenn man bei einer Krise wie dieser - wo die Belastungen und was diese für die eigene Existenz bedeutet aufgrund enormer finanzieller (sozialer) Unterschiede so ungleich verteilt sind (Für den einen Existenzbedrohend, für den anderen nur ein bissel Wohlstandsverlust bedeutet) - mit der Gießkanne reguliert?

Natürlich macht diese Ungleichheit Wütend.
Nicht erst seit diesem Jahr.
 
Na ja, so schwarz sehe ich das nicht. Deutschland ist eigentlich ganz ok darin - nicht gut, aber ok - Vermögen fair umzuverteilen, sodass es in Deutschland tatsächlich kaum extreme Armut gibt. Die essentiellen menschlichen Bedürfnisse wie Essen, Schlafen, Wärme etc. sind eigentlich immer abgedeckt, und das wird ja über Umverteilung finanziert. Ein Blick in andere westliche Demokratien zeigt, dass wir da durchaus besser dastehen als die meisten anderen Länder.

Aber die Vermögenssteuer halte ich auch für eine Nebelkerze. Das funktioniert einfach nicht und ist auch nicht sinnvoll.

Mein Ansatz für eine gerechtere Umverteilung in Deutschland:

  • Einkommenssteuer und Kapitalertragssteuer verschmelzen und zu einer Steuer auf alle Einnahmen machen
  • Erbschaftssteuer auf sämtliches Erbe erheben - und zwar deutlich
 
Ich verstehe das mit den kalten Progression ohnehin nicht. Wenn das quasi so ein Regulierungsding ist, was man halt alle paar Jahre machen muss, damit Leute, die ne Gehaltserhöhung bekommen, nicht noch draufzahlen müssen und es sich für sie lohnt, dann ist das doch eher ein bürokratischer Akt und Selbstläufer. Dafür brauche ich doch keine Partei, die sich dafür einsetzt und sich das als innovative Regierungsleistung an die Brust heftet. Sollen sie das doch ohne viel Theater einfach umsetzen. Bei denen klingt das so, als würde ich etwas geschenkt bekommen. Dabei scheint das eher ein Fehler im Steuersystem zu sein, an dem man eben nachjustieren muss.
So seh ich das auch und ich frage mich seit ich weiß was die kalte Progression ist wieso man nicht einfach jährlich - oder meinetwegen alle paar Jahre - automatisch in einem bürokratischen Akt die Progessionsstufen analog zur tatsächlichen Inflation angleicht.
So ganz ohne Parteipolitik und Ideologie, sondern einfach ganz langweilig diesen "Mangel" im deutschen Steuersystem ausgleichen.
 
Na was soll man auch sonst machen, wenn man bei einer Krise wie dieser - wo die Belastungen und was diese für die eigene Existenz bedeutet aufgrund enormer finanzieller Unterschiede so ungleich verteilt sind (Für den einen Existenzbedrohend, für den anderen nur ein bissel Wohlstandsverlust) - mit der Gießkanne reguliert?

Natürlich macht diese Ungleichheit Wütend.
Nicht erst seit diesem Jahr.

Das stimmt aber auch nicht ganz, wenn du mal durch den Nebel deiner Wut hindurch auf die Fakten guckst. Es gibt in diesem Jahr durchaus einige Maßnahmen, die überproportional ärmeren Menschen helfen wie Sonderzahlungen für ALG-Bezieher, Energiegeldpauschale, 9-Euro-Ticket ...
Man kann natürlich immer mehr umverteilen, aber ich verstehe auch nicht ganz, wo immer der Reflex herkommt, sofort über die Entlastungen für Besserverdiener zu schimpfen, wenn alle entlastet werden, statt sich über Entlastungen für Geringverdiener zu freuen ...
 
Das stimmt aber auch nicht ganz, wenn du mal durch den Nebel deiner Wut hindurch auf die Fakten guckst. Es gibt in diesem Jahr durchaus einige Maßnahmen, die überproportional ärmeren Menschen helfen wie Sonderzahlungen für ALG-Bezieher, Energiegeldpauschale, 9-Euro-Ticket ...
Man kann natürlich immer mehr umverteilen, aber ich verstehe auch nicht ganz, wo immer der Reflex herkommt, sofort über die Entlastungen für Besserverdiener zu schimpfen, wenn alle entlastet werden, statt sich über Entlastungen für Geringverdiener zu freuen ...

Meines Wissens hat sich der Regelsatz für Hartz IV Bezieher dieses Jahr nur um 0,7% erhöht (Inflation gerade bei 8 oder mehr Prozent) und es gab eine einmal Zahlung in Höhe von 200 Euro (damit sind die Inflationsbedingten Mehrkosten nicht mal zur hälfte abgedeckt worden).

Mir geht es auch eher darum, dass von dieser Krise und den vorherigen Krisen Menschen Aufgrund ihrer sozialen Herkunft immer ungleich stark betroffen sind. Irgendwas mit der Gießkanne versucht wird zu regulieren, dabei selten aber Menschen die ganz unten sind in vollem Umfang geholfen wird (die die es aber am dringendsten gebraucht hätten). Und diese Wut, bezogen auf diese soziale Ungerechtigkeit, lass ich mir auch nicht nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Na ja, so schwarz sehe ich das nicht. Deutschland ist eigentlich ganz ok darin - nicht gut, aber ok - Vermögen fair umzuverteilen, sodass es in Deutschland tatsächlich kaum extreme Armut gibt. Die essentiellen menschlichen Bedürfnisse wie Essen, Schlafen, Wärme etc. sind eigentlich immer abgedeckt, und das wird ja über Umverteilung finanziert. Ein Blick in andere westliche Demokratien zeigt, dass wir da durchaus besser dastehen als die meisten anderen Länder.

Aber die Vermögenssteuer halte ich auch für eine Nebelkerze. Das funktioniert einfach nicht und ist auch nicht sinnvoll.

Mein Ansatz für eine gerechtere Umverteilung in Deutschland:

  • Einkommenssteuer und Kapitalertragssteuer verschmelzen und zu einer Steuer auf alle Einnahmen machen
  • Erbschaftssteuer auf sämtliches Erbe erheben - und zwar deutlich

Bei Abschaffung der Kapitalertragssteuer müsste man dann aber gleichzeitig die Haltefrist/Spekulationsfrist auf Aktien wieder einführen und deutlich höhere Freibeträge für die Altersvorsorge. Ich sorge aktiv privat fürs Alter vor und habe dadurch langfristig steigende Kapitalerträge. Wenn die bei einer allgemeinen Einkommensteuer dafür sorgen würden, dass ich in der Steuerbelastung mit der Zeit immer höher rutsche, wäre das einfach absurd.
 
Meines Wissens hat sich der Regelsatz für Hartz IV Bezieher dieses Jahr nur um 0,7% erhöht (Inflation gerade bei 8 oder mehr Prozent) und es gab eine einmal Zahlung in Höhe von 200 Euro.

Mir geht es auch eher darum, dass von dieser Krise und den vorherigen Krisen Menschen Aufgrund ihrer sozialen Herkunft immer ungleich stark betroffen sind. Irgendwas mit der Gießkanne versucht wird zu regulieren, dabei selten aber Menschen die ganz unten sind in vollem Umfang geholfen wird (die die es aber am dringendsten gebraucht hätten). Und diese Wut, bezogen auf diese soziale Ungerechtigkeit, lass ich mir auch nicht nehmen.

Allein die 200€ sind schon 4% jährlich. Dann darf man auch nicht vergessen, dass ALG-Bezieher auch die Wohnung, Energie und so bezahlt bekommen. Das muss man schon dazu rechnen auf der Grundlage der derzeitigen Preise, und dann bist du bei einem Wert, der schon ordentlich ist ... Alle, die kein ALG beziehen, müssen die Preiserhöhung ja weitgehend selbst tragen.

@Mondknallschlumpf Klar, ds hast du recht. Da müssten natürlich noch viele Details geklärt werden, aber ich halte es grundsätzlich für fairer, wenn Kapital und Arbeit gleich besteuert wird.
 
Allein die 200€ sind schon 4% jährlich. Dann darf man auch nicht vergessen, dass ALG-Bezieher auch die Wohnung, Energie und so bezahlt bekommen. Das muss man schon dazu rechnen auf der Grundlage der derzeitigen Preise, und dann bist du bei einem Wert, der schon ordentlich ist ... Alle, die kein ALG beziehen, müssen die Preiserhöhung ja weitgehend selbst tragen.

@Mondknallschlumpf Klar, ds hast du recht. Da müssten natürlich noch viele Details geklärt werden, aber ich halte es grundsätzlich für fairer, wenn Kapital und Arbeit gleich besteuert wird.


Alleine 100 Euro von der 200 Euro Einmalzahlung waren eigentlich für die Corona bedingten Mehrkosten (Masken, Desinfektionszeug, ect.) - weil das Geld bei jenen so Knapp ist - aus der Vorjahreshälfte und nicht als Inflationsausgleich gedacht. Und mit den anderen 100 Euro kommste mit 30 Euro Mehrkosten alleine für Lebensmittel im Monat auch nicht wirklich weit. Das ist und war alles andere als ordentlich, wenn man eh schon nur vom Regelsatz leben muss.


Edit: Diese Krise trifft Menschen sehr ungleich.
 
Edit: Diese Krise trifft Menschen sehr ungleich.

Exakt, und deshalb werden Arme in Deutschland in diesem Jahr auch deutlich stärker entlastet als alle anderen. ALG-Sonderzahlung, Kinderbonus, Kinderzuschlag, volle Abdeckung von Wohn- und Energiekosten. Nimm das zusammen und du bist locker bei einer Erhöhung der Bezüge um 10%.

Dass ALG-Bezieher den Gürtel dennoch enger schnallen müssen, liegt auch daran, dass wir das alle in diesem Jahr tun müssen. Meine Frau und ich machen brutto im Jahr knapp 100.000€ als Familie, und auch wir merken die Krise und die Preise sehr deutlich und müssen umdisponieren. Ich bin ja sofort bei Dir, wenn wir über fairere Umverteilung sprechen, aber Dein blinder Hass auf Wohlhabende ist einfach absurd und verkennt, dass nicht jeder "Reiche" von morgens bis abends mit der Yacht übers Mittelmeer jettet, sondern dass das vielfach Menschen mit 60+-Stunden Wochen sind, die einen guten Teil unseres Wohlstandes erwirtschaften, was uns wiederum erst ermöglicht, Arme Menschen zu unterstützen.
 
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