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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Sind mit Stranger Things durch und brauchen ne neue Serie. Was aus den letzen Jahren muss man gesehen haben?

Ich mag intelligente oder originell geschrieben Serien, egal ob düster oder lustig. Sollte nur nicht zur vorhersehbar sein oder mit Superhelden Gedöns.
mindhunter
penny dreadful (weiß nicht ob die noch bei netflix läuft)
superheld, aber daredevil find ich immer noch bombe
the boys is cool, ja


die wenigsten sind mir intelligent oder originell genug, gibt aber schon noch einige. nur bin ich mittlerweile in einem alter in dem man sich die nicht mehr merken kann :D
 
Ich schaue seit ein paar Wochen alle Akte X Staffeln, nachdem ich damals, als die Serie noch im TV lief, irgendwann nach Staffel 7 ausgestiegen bin.

Aktuell bin ich in Staffel 8 angekommen (die Staffel, in der Scully einen neuen Partner bekommt).

Fazit bisher: Staffel 1-5 sind auch heute noch absolut top, kaum eine Folge fällt qualitativ ab, insbesondere die Signature-Folgen sind super. In Staffel 6-7 fällt die Qualität leider extrem ab, was vor allem daran liegt, dass viel zu viele alberne Folgen eingebaut wurden, die das ganze Mystery-Konzept ins Lächerliche drehen und damit auch die ernsthaften Signature-Folgen atmosphärisch mit runterziehen. Habe nun aktuell die ersten paar Folgen aus Staffel 8 gesehen (ohne Mulder ) und alle Folgen waren bisher ernsthaft und düster und dadurch für mich wieder deutlich besser. Irgendwie schade, dass in den Staffeln 6-7 so ein inhaltlicher Bruch erfolgt ist. Bin gespannt auf die letzten 3,5 Staffeln, die ich bisher noch nie gesehen habe. Insbesondere ob die Ernsthaftigkeit nun voll erhalten bleibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Open Water (2003) - streamt aktuell auf Amazon Prime Video.

Wie man es im Jahr 2003 schafft einen Spielfilm in VHS-Qualität zu produzieren und mit literally zwei Laien-Darstellern und einer Kamera damit noch 120.000$ Produktions-Budget verbrennt, ist mir ein Rätsel. Der Film sieht wie das wackelige und unscharfe Urlaubsvideo deiner Eltern aus. Das soll sicherlich eine bewusste Stilentscheidung darstellen. Sieht am Ende aber einfach billig und nicht gekonnt aus. Musik wird völlig deplatziert eingesetzt. Die Darsteller haben die emotionale Bandbreite einer Parkbank. Erzählerisch und inszenatorisch ist dieser Film ein absoluter Totalausfall. Speziell auch in Richtung des "dramatischen" Endes, das völlig unvorhersehbar kommt und genauso schnell wieder geht. Was genau ist in den letzten 5 Minuten passiert? Was ging da in den Köpfen des Paares vor? Wird nicht erzählt. Einziger Pluspunkt sind die echten Haie, die man zu 90% allerdings auch nur inform ihrer Rückenflosse zu sehen bekommt, weil es niemand geschissen kriegt die Kamera mal anständig zu halten.

2/10



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Der fantastische Mr. Fox (2009)
- streamt aktuell auf Disney+

Seit Grand Budapest Hotel stehe ich auf Wes Andersons schrullige Dramedies und arbeite mich durch seine Filmografie. Von den neueren Realverfilmungen mag ich echt alles. Mr. Fox (und Isle of Dogs) haben mich optisch bisher noch abgestossen, weil der Stop-Motion-Style so überhaupt nicht meins ist. Aber was soll ich sagen: ich habe jede Sekunde geliebt. Die Geschichte des "domestizierten" Fuchs-Vaters, der insgeheim einfach nur Hühner klauen gehen will wie früher, ist zu drollig. Und ergibt ein cooles kleines Heist-Movie mit jeder Menge sympathischen und unsympathischen Charakteren. Stars waren für mich auf jeden Fall Clooney als Mr. Fox und DaFoe als abgefuckte Revolverheld-Ratte. Visuell auch über jeden Zweifel erhaben. Man muss Wes Anderson für seinen kreativen Shit einfach lieben. :ugly:

8/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich schaue seit ein paar Wochen alle Akte X Staffeln, nachdem ich damals, als die Serie noch im TV lief, irgendwann nach Staffel 7 ausgestiegen bin.

Aktuell bin ich in Staffel 8 angekommen (die Staffel, in der Scully einen neuen Partner bekommt).

Fazit bisher: Staffel 1-5 sind auch heute noch absolut top, kaum eine Folge fällt qualitativ ab, insbesondere die Signature-Folgen sind super. In Staffel 6-7 fällt die Qualität leider extrem ab, was vor allem daran liegt, dass viel zu viele alberne Folgen eingebaut wurden, die das ganze Mystery-Konzept ins Lächerliche drehen und damit auch die ernsthaften Signature-Folgen atmosphärisch mit runterziehen. Habe nun aktuell die ersten paar Folgen aus Staffel 8 gesehen (ohne Mulder ) und alle Folgen waren bisher ernsthaft und düster und dadurch für mich wieder deutlich besser. Irgendwie schade, dass in den Staffeln 6-7 so ein inhaltlicher Bruch erfolgt ist. Bin gespannt auf die letzten 3,5 Staffeln, die ich bisher noch nie gesehen habe. Insbesondere ob die Ernsthaftigkeit nun voll erhalten bleibt.

Hab das gleiche gemacht (bzw. bin auch noch dabei)

Auch ich war die ersten Staffeln wieder begeistert... in der Mitte gehts dann deutlich zurück um dann wieder kurz anzuziehen. Leider sind die letzten Staffeln (vor allem die neuen beiden Staffeln) ein schlag ins Gesicht. Das ist so hanebüchen und schlecht dass ich mich durchquälen musste. Die letzte Staffel hab ich jetzt noch gar nicht beendet weil ich schlicht keinen Bock mehr habe das weiterzuschauen... dürften eigentlich nur noch 2-3 Folgen sein...

Insgesamt mal wieder ein typischer Serien-Fall den man mit der Brechstange immer weiter fortsetzen muss obwohl es inhaltlich eigentlich nichts mehr zu erzählen gibt und auch sonst die Luft raus ist. Man hätte einfach da deutlich früher den Stecker ziehen müssen. Dann wäre eine grandiose Serie als Ganzes geblieben...
 
Ich glaube das könnte ich heute nicht mehr gucken, weil das schon teils eher unfreiwillig komische 90er Vibes hat. Auch wenn man bedenkt, wie weit die Serienlandschaft qualitativ gekommen ist tut sich da schon eine weite Lücke auf.
ja, das mag stimmen. aber man merkt auch wie billig manche aktuellen serien geworden sind, gerade bei den charakteren.
ich habe buffy und angel geschaut und die serien haben teils enorme qualitative sprünge. manches wirkt natürlich billig, aber andere sachen ihrer zeit voraus und mit so viel liebe dass aktuelle serien da nicht mithalten können.

akte x folgt bei mir sobald ich mit castle durch bin. castle würde ich als unterhaltsam einstufen, aber an mentalist kommt es nicht ansatzweise ran.
 
Könnte mich da gar nicht festlegen, Castle sowie Mentalist sind genial. Mache auch grade nen Castle Rerun, grad am Ende der 2. Staffel angekommen. An Mentalist hab ich die Tage aber auch wieder gedacht und ob es wohl auf d+ verfügbar ist. Bloß keine neuen Serien gucken. :ugly:
 
Gerade die erste Folge sandman gesehen. Nicht schlecht. CG ist extrem gut und das ganze gut gemacht. Einzig stimmt entweder was mit der scenenbeleuchtung nicht oder der Entscheidung unseres Fernsehers welchen bildoptimizer er gerade verwenden will.
 
Bosch Legacy

Schön die Charaktere wieder zu sehen und ich mag den Tech Guy, den sie neu eingeführt haben. Aber rein qualitativ fällt die Serie zu Bosch leider doch ab. Besonders eine Entscheidung gegen Ende erinnert doch an übelste 90er Jahre Trash-Filme, was nen bestimmten Klischee-Charakter angeht.
 

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Der fantastische Mr. Fox (2009)
- streamt aktuell auf Disney+

Seit Grand Budapest Hotel stehe ich auf Wes Andersons schrullige Dramedies und arbeite mich durch seine Filmografie. Von den neueren Realverfilmungen mag ich echt alles. Mr. Fox (und Isle of Dogs) haben mich optisch bisher noch abgestossen, weil der Stop-Motion-Style so überhaupt nicht meins ist. Aber was soll ich sagen: ich habe jede Sekunde geliebt. Die Geschichte des "domestizierten" Fuchs-Vaters, der insgeheim einfach nur Hühner klauen gehen will wie früher, ist zu drollig. Und ergibt ein cooles kleines Heist-Movie mit jeder Menge sympathischen und unsympathischen Charakteren. Stars waren für mich auf jeden Fall Clooney als Mr. Fox und DaFoe als abgefuckte Revolverheld-Ratte. Visuell auch über jeden Zweifel erhaben. Man muss Wes Anderson für seinen kreativen Shit einfach lieben. :ugly:

8/10

Das Tolle ist, dass Wes Andersons Filme immer besser werden, je öfter man sie schaut. Man freut sich auf bestimmte Dialoge und ikonische Szenen und sein liebevoller, humanistischer Blick auf alle Lebewesen, erwärmt einem immer wieder das Herz. Bin auch großer Fan und gucke die Filme immer wieder.
 
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Prey (Disney+)

Prey? Nein, es ist keine Videospielverfilmung, sondern tatsächlich ein Prequel zu Predator. Wobei es jetzt kein direktes Story-Prequel ist, es geht also nicht um Arnie's Söldnertrupp, der den Dschungel mit Miniguns durchlöchert, sondern eine eigenständige Predator-Geschichte, die Mitte des 18. Jahrhunderts in den Nordamerikanischen Great Plains spielt und diesmal einen Comanchen Stamm mit Pfeil und Bogen gegen den blutrünstigen Alienjäger antreten lässt.

Und wisst ihr was? Das funktioniert hervorragend! Weil sich Dan Trachtenberg (10 Cloverfield Lane) glücklicherweise auf die Stärken der Predator Figur verlässt, anstatt ihn irgendwie als neumodischen Actionhelden der MCU Generation zu verkaufen. Heißt: Prey hat einen für heutige Sehgewohnheiten klassischen, fast schon langsamen Aufbau. Er nimmt sich Zeit für Charaktere, Schauplatz und Atmosphäre und lässt bis zur "Demaskierung" des Predators dann auch fast eine Stunde vergehen. Dieser feuert auch nicht gleich im erstbesten Moment sein gesamtes Waffenarsenal ab, sondern gibt seine tödlichen Fähigkeiten erst mit und mit preis. Und das ist fantastisch. Ein runder Spannungsbogen, der bis zum Finale immer weiter ansteigt und in seinen gut dosierten, blutigen Actionszenen regelmäßig fiese Spitzen setzt.

Ja, Prey ist auch angemessen blutig. Hier wird vor laufender Kamera das ein oder andere Körperteil entfernt. Aber nie lächerlich-übertrieben oder von irgendwelchen Bro-Sprüchen begleitet, sondern in seiner Erzählung bodenständig und glaubhaft. Anmerkung für unsere Tierfreunde: es werden auch einige Tiere getötet. Hauptthema des Films ist, wie es sich für einen Predator gehört, nämlich: Jagen - und zwar nicht nur Menschen. Der Predator muss, frisch auf der Erde eingetroffen, schließlich erst einmal herausfinden, wer überhaupt der stärkste, ihm angemessene Gegner ist und schlitzt sich daher von unten nach oben durch die Nahrungskette.

Oben angekommen, gibt es dann wie gesagt auch einige top gefilmte und vor allem spannend aufgebaute Actionszenen.
Der Predator sieht übrigens klasse und absolut stimmig aus. Ist in Bezug auf seine Bewaffnung nicht ganz so hochtechnisiert wie seine Film-Kollegen, macht aber trotzdem eine verdammt einschüchternde, dem Charakter würdige Figur. Ihm gegenüber liefert Amber Midthunder zudem eine grandiose One-Woman-Show ab.

Prey versteht meiner Meinung nach genau, was den Predator ausmacht und reiht sich deswegen ganz oben in der Franchise ein. Die beste und spannendste Alienjagd seit dem Erstling. Erfindet die Figur zwar nicht neu, bedient sich aber ihrer Stärken und erzählt eine altbekannte Geschichte vor unverbrauchtem Hintergrund. Comanchen gegen Predator? Beschte!

Wurde gestern Direct-to-Stream auf Disney+ veröffentlicht. Wer abonniert hat, kann ihn also gleich auf die Watchlist packen.

8/10 Trophäen
 
Er sieht es ganz anders. Aber ich werde mir auch meine eigene Meinung bilden.
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Thirteen Lives (2022) - streamt aktuell auf Amazon Prime Video

Colin Farell und Viggo Mortensen kämpfen als weltbeste Rettungstaucher um die Leben einer thailändische Kinder-Fussballmannschaft, die bei Regen in einer kilometertiefen Höhle eingeschlossen wurde. Oscar-Preisträger Ron Howard hat die tragischerweise wahre Geschichte aus dem Jahr 2018 inszeniert.

Der Podcast 'Against All Odds' und die exzellente Doku 'The Rescue' habe ich schon aufgesogen, war von den Details der Rettung gleichermaßen schockiert wie fasziniert. Entsprechend groß meine Erwartungshaltung an diesen Film. Tatsächlich handelt es sich aber um eine nahezu 1:1 Nachverfilmung der zuvor erwähnten Dokumentation. Der Prozess des wirklich spektakulären Rettungsversuchs wird hier noch einmal detailliert neu bebildert. Nur neue Perspektiven, oder Hintergründe liefert 'Thirteen Lives' leider so gar nicht.

Wer die Geschichte also kennt, erfährt rein gar nichts Neues über die Leben der Opfer und Retter seit der Tragödie. Mortensen und Farell machen hier auch nicht mehr als ihren Job und bleiben nicht hängen. So verstehe ich zwar, warum der Film Direct-to-VoD released wurde, aber nicht warum er gedreht werden musste. Fazit: Guckt lieber 'The Rescue', wenn ihr den noch nicht kennt.

5/10
 
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Bullet Train 8/10

Stark-unterhaltsamer Film, der sich richtig erfrischend angefühlt hat. Keine Superhelden, keine Dinos, kein Fast and Furios, kein Remake oder Reboot. Stattdessen ein Haufen skurriler Figuren zusammen in einem Zug, eine Art Kammerspiel mit verrückten Auftragsmördern. Die Dialoge sind köstlich, ebenso die Gewaltspitzen. Am Ende wird es etwas over-the-top, was mich aber nicht gestört hat, da das ganze einfach immer schön skurril bleibt, und der Film sich zu keiner Sekunde ernst nimmt. Es gab im Film jedenfalls oft etwas zu lachen. Tangerine und Lemon hatten schon leichte Vincent und Jules Vibes.

Einer der besten Tarantinos, die nicht von Tarantino sind. Gott sei Dank wurde die japanische Vorlage in Hollywood produziert.
 
Er sieht es ganz anders. Aber ich werde mir auch meine eigene Meinung bilden.
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Er? Wer? Who cares? Prey ist geil und ich bin nichtmal ein Predator-Kenner oder Fan.
Aber das Setting, die Charaktere und die Action hatten mich durchweg.
Einzig die CGI-Tiere und einige doch ziemlich konstruierte Momente fielen aus dem Rahmen, aber das trübte nicht das Gesamtbild zu sehr.
 
The Sandman auf Netflix. Hmm, es ist kein Totalausfall, aber es ist stellenweise schon richtig Panne. Der Gott der Träume erinnert mich leider ständig an den Twilight Vampir. Die Effekte sind teils gut, teilweise aber auch richtig schlecht. Die Geschichte ist... naja, ich kenne die Vorlage nicht, aber dafür dass der Traumgott ständig davon spricht, wie mächtig er angeblich sei, bekommt er echt von jedem auf die Fresse. Und was in der Serie auch leicht unangenehm auffällt ist die Tatsache, dass es sich stellenweise anfühlt als hätte man ohne tieferen Sinn ne Diversity Checklist abgearbeitet...

Bin noch nicht ganz durch, aber ich glaube nicht, dass die Serie ein große Publikum anspricht, weil sie zwischen allen Stühlen sitzt. Zu düster und brutal für viele Frauen, zu emo und androgyn für viele männliche Zuschauer. Bisher würde ich ne 5-6/10 geben.
 
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