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Der Politikthread

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Da geb ich dir definitiv Recht, aber keine von uns wird so schnell etwas daran ändern.

Die Leute mit Geld sind eben meist wegen ihrer rücksichtslosen Art dazu gekommen.
 
Die Leute mit Geld sind eben meist wegen ihrer rücksichtslosen Art dazu gekommen.
Ganz genau, deswegen wäre es auch extrem blöd sie weiterhin die Spielregeln bestimmen zu lassen, die ihnen das ermöglichen.

Und zum ersten Punkt. In UK haben wir zumindest gerade einen erstaunlich populären Streik der Eisenbahner*innen, also so ganz handzahm ist das nicht. Und darauf zielte ja auch der Hinweis der ungleichen Vermögen ab. Die Arbeiter*innen lassen sich eben nicht für dumm verkaufen, sie erwirtschaften die Profite, die in anderen Taschen landen, aber ihre Arbeitskraft soll nicht mehr wert sein? Nice try.
 
"There's plenty of wealth. It's just in the wrong hands."

Mag sein. In den Händen der Regierung ist es aber garantiert ebenfalls in den falschen Händen. Wie immer und immer wieder bewiesen wird. Aber die Reichen sind ja ein dankbares Opfer für derart populistische Angriffe.

Viel mehr als anders gerichteten Populismus sehe ich in deinem Beitrag jetzt aber auch nicht:D.
 
Die Leute mit Geld sind eben meist wegen ihrer rücksichtslosen Art dazu gekommen.

Weil heute Charakter-Ärsche wie Musk und Bezos die Medien beherrschen? Während die Mehrheit der Unternehmer nen ganz normalen Job macht? Hier wird eine ganze Gruppe immer als Feind stilisiert. Dabei brauchen Arbeitnehmer die Unternehmer genauso so sehr wie die Unternehmer die Arbeitnehmer brauchen. Ein Unternehmen aufzubauen oder auch nur erfolgreich zu leiten ist etwas, das nur wenige Menschen können. Und die sitzen dafür in den meisten Fällen auch nicht einfach nur da und lassen das Geld in die eigene Tasche fallen, sondern nehmen die Arbeit, das Risiko und die Vorsorge für die Mitarbeiter auf sich.
Ich würde drauf wetten, dass keiner von denen die sich ständig beschweren, auch nur in der Lage wäre, ne Einzelunternehmung erfolgreich zu betreiben...
 
Glaube und hoffe Putin nutzt sich grad selber ab. Wenn man sieht wie er sich alleine an dem gallischen Dorf namens Ukraine die Zähne ausbeißt und da hat die NATO noch nicht mal mitgemischt.
Also so ganz Ernet nehmen kann man das nimmer nehmen. Glaube ich. Hoffe ich.
 
Er kann seine Atomsprengköpfe positionieren wie er will, aber will anderen Vorschriften machen
 
https://www.spiegel.de/wissenschaft..._ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISjc8RPU89NcCvtlFcJ

Der Supreme Court verbietet der US Regierung bzw. deren Behörden, Klimaschutzrichtlinien ohne den Kongress aufzustellen und umzusetzen. Da fasst man sich nur noch an den Kopf. Ist doch für jeden ersichtlich, dass das ganz klar in die Kernaufgaben einer Regierung eingreift. Wenn es danach geht könnte man das Urteil auf jeden Aspekt des Regierens ausdehnen und dann gibt's keine Regierung mehr. Ist das alles lächerlich, meine Fresse.
 
Weil heute Charakter-Ärsche wie Musk und Bezos die Medien beherrschen? Während die Mehrheit der Unternehmer nen ganz normalen Job macht? Hier wird eine ganze Gruppe immer als Feind stilisiert. Dabei brauchen Arbeitnehmer die Unternehmer genauso so sehr wie die Unternehmer die Arbeitnehmer brauchen. Ein Unternehmen aufzubauen oder auch nur erfolgreich zu leiten ist etwas, das nur wenige Menschen können. Und die sitzen dafür in den meisten Fällen auch nicht einfach nur da und lassen das Geld in die eigene Tasche fallen, sondern nehmen die Arbeit, das Risiko und die Vorsorge für die Mitarbeiter auf sich.
Ich würde drauf wetten, dass keiner von denen die sich ständig beschweren, auch nur in der Lage wäre, ne Einzelunternehmung erfolgreich zu betreiben...

100% agree!

So manche hier im Thread haben echt Vorstellungen zu dem Thema...:ugly: :wand:
 
Ich würde drauf wetten, dass keiner von denen die sich ständig beschweren, auch nur in der Lage wäre, ne Einzelunternehmung erfolgreich zu betreiben...

In der Lage vielleicht sogar noch, aber idR nicht bereit dazu. Das ist nämlich eine riesiger Haufen Arbeit, verbunden mit dem finanziellen Risiko und ohne jegliche Absicherung, falls irgendwas schief geht. Der normale AN ist schlicht nicht willens, den Schritt zu gehen. Weil sie es nicht wollen oder es nicht können. Warum ist letztlich auch egal, solange sie akzeptieren, daß es einen Unterschied zwischen Unternehmern und Angestellten gibt.
 
Natürlich aber wenn man sich die erfolgreichsten Unternehmer und Unternehmen anschaut, dann sind sie es geworden weil sie absolut rücksichtslos (und teils durchaus innovativ) gehandelt haben. Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel aber idR läuft es halt so.

Gutmütige Menschen sind eben meist nicht so erfolgreich. Gibt doch auch ne Studie dass zb Top Bänker oft Psychopathen sind (glaub Bänker waren es, können aber auch Manager gewesen sein).
 
Wenn du es sagst…..

https://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-05/psychopathen-interview-psychologe-jens-hoffmann?utm_referrer=https://www.google.de/

ZEIT ONLINE: Dennoch zeigen Studien, dass Menschen mit ausgeprägtem Narzissmus oder sogar einer psychopathischen Störung überdurchschnittlich oft in Führungspositionen kommen...

https://www.wissenschaft.de/gesells...-leiden-unter-einer-persoenlichkeitsstoerung/

In Führungspositionen findet sich ein höherer Anteil an Menschen mit narzisstischer oder psychopathischer Persönlichkeitsstörung, lautet das Ergebnis mehrerer Studien, darunter auch eine Untersuchung von Kristie M. Westerlaken und Peter R. Woods, die unter dem Titel „The relationship between psychopathy and the Full Range Leadership Model“ veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse wurden mittlerweile auch durch weitere Untersuchungen in den USA sowie in Deutschland gestützt. Das liegt allerdings nicht daran, dass entsprechende Machtpositionen eine solche Persönlichkeitsstörung hervorrufen, sondern ganz im Gegenteil: Menschen mit entsprechender narzisstischer oder psychopathischer Veranlagung steigen im Job oft schneller sowie höher auf, so das Resultat.
 
Genau, alle Unternehmer sind rücksichtslos, alle Banker Psychopathen, alle Politiker korrupt, alle Bayern tragen Lederhosen und alle Pfälzer essen Saumagen. Einfache Welt. Daß solche Persönlichkeiten tendenziell dort erfolgreicher sind, kann schon sein. Sie sind aber trotzdem immer noch deutlich (!) die Minderheit. Wie Du aus deinen Quellen auch gut nachlesen kannst.

Oder sind dann auch alle AN faul, risikoscheu und rückständig? Wohl kaum, oder?
 
Natürlich aber wenn man sich die erfolgreichsten Unternehmer und Unternehmen anschaut, dann sind sie es geworden weil sie absolut rücksichtslos (und teils durchaus innovativ) gehandelt haben. Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel aber idR läuft es halt so.

Gutmütige Menschen sind eben meist nicht so erfolgreich. Gibt doch auch ne Studie dass zb Top Bänker oft Psychopathen sind (glaub Bänker waren es, können aber auch Manager gewesen sein).

Das sind aber doch nicht die Masse!
Das meiste sind doch KMUs.
Da gibt es Familienunternehmen die 100 Jahre alt sind und XXX Mitarbeiter haben und deren Namen niemand kennt!

Gebe es den/die Unternehmer nicht die eine Firma gründen und aufbauen und DANN Leute einstellen hätten diese Angestellten erst gar keinen Job UND könnten dann Jahre später nicht meckern bzw. alles besser wissen. ;) ("Millionen Bundestrainer Prinzip")

Und zum Thema "arme Mitarbeiter":

Wenn ich sehe was einfache Bandarbeiter bei VW verdienen - die können sich wirklich nicht beschweren!

Mein bester Kumpel hat(te) da als Abteilungsleiter eher was zu "meckern" - und zwar über die MA.
Der musste die Planung für die gesamte Produktion in seinem Bereich verantworten und hatte Probleme MA für Sonderschichten (weil SUPER Auftragslage) zu bekommen obwohl da natürlich noch ein saftiger Zuschlag gezahlt wird.
Der hat da dann 50 Jahre alte MA vor sich sitzen die dann zu ihm sagen: "Och lass mal , mein Haus ist ja schon abbezahlt und ich gehe ja eh in 5 Jahren in Rente das brauche ich dann jetzt nicht mehr"
Und ein anderer Mitarbeiter hat es dann nur gemacht weil er "gerne noch die zweite Eigentumswohnung in Istanbul kaufen will"...
 
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