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Der Politikthread (1 Betrachter)

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Wo bekommt deren Militär denn Geld her, wenn der Staat nix mehr hat?

Naja, sie stellen das meiste ja selbst her und können unendlich Rubel drucken. Mit eigener Notenbank kann man nicht pleite gehen. Nordkorea ist auch in der Lage sein Militär weiter zu unterhalten. Das ist vermutlich sogar noch das kleinste Problem für nen diktatorischen Staat (vor allem wenn man so viele wichtige Rohstoffe wie Russland hat).
 
Ich tue mich eh schwer großartig "Angst" vor Russland zu haben. Wenn der Krieg bisher doch eines gezeigt hat, dann das ökonomische Grundlagen schon greifen. Russland hat mit seinem Heer immer Säbelrasseln betrieben und jeder dachte, dass es das zweit oder drittstärkste Heer der Welt ist. Dass da aber einfach nur vieles auf dem Papier steht und wie dessen tatsächlicher Zustand ist, sieht man doch in diesem Krieg. Natürlich ist da gewaltiges Vernichtsungspotential da, aber es ist dennoch absolut erstaunlich wie schwer man sich eben mit der Ukraine tut, bis hin, dass man jetzt sogar von ukrainischen Offensiven zurück weichen muss, weil der Zustand von Ausrüstung und Moral eben schlecht ist. Das wirkt teilweise wie der Zustand der Bundeswehr, die auch Panzer und Kampfflieger in den Hallen stehen hat, aber nur ein geringer Teil davon ist überhaupt nutzbar. Tja, und da steht nun Russland mit einen einem Bruttoinlandsprodukt dass an dem Italiens kratzt, ein Russland das zwar flächenmäßig das größte Land ist, aber eben auch "nur" 150 Millionen Einwohner hat, ein Russland von dessen wertvollsten Exportgut sich nun der Westen dauerhaft zu lösen versucht, wie Habeck im Bundestag mit einer bemerkenswert klaren und kurzen Ansage erläutert hat. Was das langfristig für die "Größe" Russlands bedeuten wird, sollte jedem klar sein. Leider kommt da vieles für die Ukraine zu spät, aber imho ist die Ukraine noch lange nicht an Russland verloren.
 
Man muss sich auch mal reinziehen, dass Russland von angeblich knapp 20 "senior generals" die sie dorthin geschickt haben mittlerweile scheinbar 6 verloren hat. Dadurch, dass ihre Kommunikationssysteme versagen und die Generäle ihren eigenen Offizieren nicht trauen können, Befehle weiterzuleiten, sind sie selbst an die Frontlinien gefahren, um die Befehle zu überbringen. Und wurden gekillt. Keine moderne Armee würde sowas auch nur ansatzweise machen.
Man kann sich vermutlich auch vorstellen, was das für die Kommandostruktur bedeutet wenn man fast ein Drittel seiner Generäle verliert. Vor allem in einer Armee, wo ausschließlich die Generäle Entscheidungen treffen und der restliche Offizierstab zu viel Angst hat, eigene Entscheidungen zu treffen.
 
Ich tue mich eh schwer großartig "Angst" vor Russland zu haben. Wenn der Krieg bisher doch eines gezeigt hat, dann das ökonomische Grundlagen schon greifen. Russland hat mit seinem Heer immer Säbelrasseln betrieben und jeder dachte, dass es das zweit oder drittstärkste Heer der Welt ist. Dass da aber einfach nur vieles auf dem Papier steht und wie dessen tatsächlicher Zustand ist, sieht man doch in diesem Krieg. Natürlich ist da gewaltiges Vernichtsungspotential da, aber es ist dennoch absolut erstaunlich wie schwer man sich eben mit der Ukraine tut, bis hin, dass man jetzt sogar von ukrainischen Offensiven zurück weichen muss, weil der Zustand von Ausrüstung und Moral eben schlecht ist. Das wirkt teilweise wie der Zustand der Bundeswehr, die auch Panzer und Kampfflieger in den Hallen stehen hat, aber nur ein geringer Teil davon ist überhaupt nutzbar. Tja, und da steht nun Russland mit einen einem Bruttoinlandsprodukt dass an dem Italiens kratzt, ein Russland das zwar flächenmäßig das größte Land ist, aber eben auch "nur" 150 Millionen Einwohner hat, ein Russland von dessen wertvollsten Exportgut sich nun der Westen dauerhaft zu lösen versucht, wie Habeck im Bundestag mit einer bemerkenswert klaren und kurzen Ansage erläutert hat. Was das langfristig für die "Größe" Russlands bedeuten wird, sollte jedem klar sein. Leider kommt da vieles für die Ukraine zu spät, aber imho ist die Ukraine noch lange nicht an Russland verloren.

Ich stimme dir zu. Dennoch könnte ein Regime mit 140. Mio Einwohnern und ausreichend Rohstoffen, wenn es den Full-Hitler-Mode einlegt und alles auf Krieg umstellt, eine gewaltige Gefahr bedeuten. Nordkorea hat 6 Mio aktive Soldaten und Reservisten auf 25 Mio Einwohner. Da kann sich jeder ausrechnen, was da Russland auf die Beine stellen könnte. Und ein stehendes Heer mit +10 Mio Soldaten wäre eine gewaltige Bedrohung für Europa, auch wenn die nur mit alten Sowjetwaffen ausgerüstet sind.
 
Ich stimme dir zu. Dennoch könnte ein Regime mit 140. Mio Einwohnern und ausreichend Rohstoffen, wenn es den Full-Hitler-Mode einlegt und alles auf Krieg umstellt, eine gewaltige Gefahr bedeuten. Nordkorea hat 6 Mio aktive Soldaten und Reservisten auf 25 Mio Einwohner. Da kann sich jeder ausrechnen, was da Russland auf die Beine stellen könnte. Und ein stehendes Heer mit +10 Mio Soldaten wäre eine gewaltige Bedrohung für Europa, auch wenn die nur mit alten Sowjetwaffen ausgerüstet sind.
Die EU hat 450 Millionen Einwohner mit den nicht EU Staaten sogar noch mehr, da konnte man ja noch eine größere Armee formen.

Meiner Meinung nach entscheiden nicht die größere Anzahl an Soldaten, sondern eher wie man diese mit der Technik gut verbindet.
 
Ich stimme dir zu. Dennoch könnte ein Regime mit 140. Mio Einwohnern und ausreichend Rohstoffen, wenn es den Full-Hitler-Mode einlegt und alles auf Krieg umstellt, eine gewaltige Gefahr bedeuten. Nordkorea hat 6 Mio aktive Soldaten und Reservisten auf 25 Mio Einwohner. Da kann sich jeder ausrechnen, was da Russland auf die Beine stellen könnte. Und ein stehendes Heer mit +10 Mio Soldaten wäre eine gewaltige Bedrohung für Europa, auch wenn die nur mit alten Sowjetwaffen ausgerüstet sind.

Das ist schon klar, nur geht das eben nicht von jetzt auf gleich. Und die Historiker haben ja auch schon aufgezeigt, dass das dritte Reich kurz vorm wirtschaftlichen Kollaps stand. Von daher wäre das schon eine enorme Kraftanstrengung für Russland die ja auch nicht unbemerkt bliebe. Der Westen würde nach der aktuellen Entwicklung dem ja nicht tatenlos zu sehen. Im Gegenteil.
 
Meiner Meinung nach entscheiden nicht die größere Anzahl an Soldaten, sondern eher wie man diese mit der Technik gut verbindet.

Das sehe ich anders und Afghanistan ist dafür imo ein gutes Beispiel. Sowohl die Sowjets als auch die Amerikaner waren technologisch und taktisch haushoch überlegen. Aber wenn man gegen ein Land mit einem beinahe unendlichen Vorrat an nachkommenden Kämpfern antritt, kann man nur verlieren. Vietnam das gleiche. Zumindest solange es keine autonomen Kampfrobotor gibt.

Wobei das auf die Russen nicht zutrifft. Die haben keine wachsende Bevölkerung, so wie wir auch.
 
Die EU hat 450 Millionen Einwohner mit den nicht EU Staaten sogar noch mehr, da konnte man ja noch eine größere Armee formen.

Meiner Meinung nach entscheiden nicht die größere Anzahl an Soldaten, sondern eher wie man diese mit der Technik gut verbindet.

Ja, wir haben mehr Einwohner. Aber dann müssten wir auch die Bereitschaft entwickeln, selbst wieder Millionenheere aufzustellen. Russland hätte ja nichts mehr zu verlieren. Wir hingegen wollen ja gleichzeitig versuchen, wirtschaftlich erfolgreich zu sein.
 
Das sehe ich anders und Afghanistan ist dafür imo ein gutes Beispiel. Sowohl die Sowjets als auch die Amerikaner waren technologisch und taktisch haushoch überlegen. Aber wenn man gegen ein Land mit einem beinahe unendlichen Vorrat an nachkommenden Kämpfern antritt, kann man nur verlieren. Vietnam das gleiche. Zumindest solange es keine autonomen Kampfrobotor gibt.

Wobei das auf die Russen nicht zutrifft. Die haben keine wachsende Bevölkerung, so wie wir auch.
Ich rede ja nicht von einer Operation die sehr weit weg ist, sondern der Verteidigung der EU.
 
Klar, ich widerspreche dir auch gar nicht. Mittelfristig, wenn beide Seiten auf Kriegswirtschaft umgestellt haben, ist Russland chancenlos.

Aber es dauert, bis die Überlegenheit greift. Siehe Zweiter Weltkrieg, wo Alliierte und Sowjets auch mehrere Jahre gebraucht haben, um ihre Übermacht auszuspielen und Deutschland letztlich niederzuringen.
 
So eine Kriegswirtschaft wie zu damaligen Zeiten ist in Europa übergreifend gar nicht (mehr) umsetzbar. Nicht unter Beibehaltung einer Demokratie, freien Medien, freien Reisen und persönlichen Freiheiten.
 
Ich stimme dir zu. Dennoch könnte ein Regime mit 140. Mio Einwohnern und ausreichend Rohstoffen, wenn es den Full-Hitler-Mode einlegt und alles auf Krieg umstellt, eine gewaltige Gefahr bedeuten. Nordkorea hat 6 Mio aktive Soldaten und Reservisten auf 25 Mio Einwohner. Da kann sich jeder ausrechnen, was da Russland auf die Beine stellen könnte. Und ein stehendes Heer mit +10 Mio Soldaten wäre eine gewaltige Bedrohung für Europa, auch wenn die nur mit alten Sowjetwaffen ausgerüstet sind.
Jaja, und wie jeden Winter müsste Russland dann Südkorea mit Rakentests dazu motivieren, Nahrungsmittel zu schicken, da sonst ein Teil der Bevölkerung verhungert.
 
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Dieser abgefangene Telefonanruf eines russischen Soldaten (sofern echt) sagt auch einiges über die Moral und Situation vor Ort.
For anyone that doesn't know "cargo 200" is the Soviet / Russian code for KIA being transported back from the war zone. Having to drive around with your dead mates for 5 days is appalling. I saw a photo of a freight car in Belarus that was full about a metre and a half deep of cargo 200. Just piled one on the other. They had no zinc coffins or body bags. Just pallet wrap around them. I guess they ran out of body bags.

Wtf, gut für die Moral. :ulgy:
 
Das sehe ich anders und Afghanistan ist dafür imo ein gutes Beispiel. Sowohl die Sowjets als auch die Amerikaner waren technologisch und taktisch haushoch überlegen. Aber wenn man gegen ein Land mit einem beinahe unendlichen Vorrat an nachkommenden Kämpfern antritt, kann man nur verlieren. Vietnam das gleiche. Zumindest solange es keine autonomen Kampfrobotor gibt.

Wobei das auf die Russen nicht zutrifft. Die haben keine wachsende Bevölkerung, so wie wir auch.
die nachkommenden kämpfer waren in beiden fällen nicht das problem.
in vietnam war die taktik nutzlos, als auch das m16, das mit schlamm nicht funktioniert.
problem bei ukraine und afghanistan ist einfach dass es keine schlacht gibt, da bringt dir alle überlegenheit nix wenn man sich in städten bzw in höhlen verschanzt. das einzige was da draufgeht sind die städte selbst und zivilisten

edit: aber klar, ohne kämpfer kein krieg
 
NATO - Weitere Waffen für die Ukraine und „Battlegroups“ in Osteuropa

Die NATO wird die Ukraine mit zusätzlichen Waffen im Krieg gegen Russland unterstützen und ihre Truppen in Osteuropa massiv aufstocken. Generalsekretär Stoltenberg sprach nach einem Gipfeltreffen in Brüssel von weiteren und umfassenderen Unterstützungsleistungen für die Regierung in Kiew. Auf Nachfrage nannte er Luftabwehrwaffen und Systeme, die im Kampf gegen Panzer geeignet seien.


https://www.deutschlandfunk.de/weit...kraine-und-battlegroups-in-osteuropa-102.html
 
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