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Der Politikthread

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Berlin mit 3 Minuten zu Fuß.
Joar... jetzt kann ich mir auch vorstellen woher solche Vorschläge kommen. Pil denkt ja auch man könne alles mit dem E-Scooter erledigen... nur weil er das evtl. in Berlin kann. Versuch das mal auf dem Land. :D

In den meisten Gegenden gibt es nichtmal Radwege oder ähnliches. Da möchte ich nicht täglich, am besten noch in der Dämmerung, mit dem Fahrrad oder nem E-Scooter auf der Straße sein.

Aber grundsätzlich gibt es natürlich zig Möglichkeiten die auch mal das Auto ersetzten. Auch auf dem Land. Auch dort muss man nicht jede 500 Meter mit dem Auto zurücklegen. Aber das ist einfach nicht das Problem. Das Problem sind die täglichen Wege die notwendig sind. Und das ist schlicht meist nunmal der Arbeitweg. E-Fahrräder/Scooter sind nett, Fahrgemeinschaften toll... aber vorher muss einfach auch der normale Arbeitsweg alternativ erfolgen können. Und da braucht es einfach mal die öffentlichen Verkehrsmittel. In der Stadt ist das gut... dort kann man diese nutzen. In Nürnberg hab ich 10 Jahre lang kein Auto gebraucht... alles zu Fuß, U-Bahn oder mit dem Fahrrad erledigt. Aber schon in den Vororten von Nürnberg ist das schlicht nicht mehr möglich. DAS muss sich ändern... von den wirklich ländlichen Gebieten ganz abgesehen.
 
Das scheint doch alles miteinander zusammenzuhängen. Eine klamme Kommune investiert doch nicht in eine ländliche Verkehrsinfrastruktur, wenn der Staat gleichzeitig den Individualverkehr subventioniert und die Menschen das Gefühl haben, sie kommen damit relativ günstig und gefühlt bequemer bei weg. Das überlegen sich die Leute halt nur über den eigenen Geldbeutel.
 
Ich hab nach wie vor keinen. Das war offenbar mal wieder ein Luftschloss meines Chefs. Is jetzt aber auch kein Beinbruch. Zum Einkaufen schnapp ich mir ab und zu das Betriebsauto, viel mehr Bedarf hab ich gar nicht.
 
In Wahrheit dürfte das imo sogar höher liegen, weil vor dem Krieg über 60% ihrer 600+ Milliarden an Devisenreserven nicht in Rubel vorlagen. Und ihre großen Goldreserven können sie derzeit wohl auch nur schwer zu Geld machen, weil sie keine Flugzeuge nutzen können und mit London und Schweiz zwei große Goldmärkte für sie geschlossen sind.
 
Auf dem Land, auf dem es keine gescheite Abdeckung mit ÖPNV gibt, sind die Wohnkosten viel geringer, dafür leidet man bei hohen Spritpreisen stärker. Alles hat halt seine vor und Nachteile. Ist jetzt auch keine neue Erkenntnis.
Einen Tod muss man sterben würd ich sagen.
Die Gehälter sind es aber auch wodurch man genauso belastet ist wie in der stadt + keine Abdeckung durch ÖPNV.
 
Die Gehälter sind es aber auch wodurch man genauso belastet ist wie in der stadt + keine Abdeckung durch ÖPNV.
Stimmt, aber auf dem Land haste ein Haus und halt Auto, in der Stadt ne Wohnung und die Bahn. Man wohnt ja nicht auf dem Land nicht nur aus Spaß, sondern weil Immobilien günstiger auf Kosten der Infrastruktur sind. Trotzdem scheiße, wenn Geringverdiener jetzt fahren müssen. Hairstylist verdient 1,7k€ brutto im Schnitt. Da bleibt für alles grob 1,2k netto. Da haut das schon rein.
ist natürlich was anderes, wenn hier welche mit 5k netto in den neuen Monat starten.
 
Die Gehälter sind es aber auch wodurch man genauso belastet ist wie in der stadt + keine Abdeckung durch ÖPNV.
Keine Ahnung ob dem tatsächlich so ist. Im Osten sicherlich, aber auch im Westen???

Aber selbst wenn, jeder kann selbst für sich rechnen, wenn man bei den 3 großen Faktoren (Wohnung, Gehalt, Mobilität) sich 2 mal für die schlechtere Alternative und nur ein mal für die bessere entscheidet, muss man damit leben, oder Konsequenzen für sich ziehen.

Wenn die Wohnkosten diese Nachteile nicht aufwiegen, sollte man sich überlegen umzuziehen. Dann sind die Wohnkosten nicht niedrig genug. Wenn das genug machen, sinken dort die Mieten und Immobilienpreise auf ein angemessenes Niveau.
 
Also es sollen so viele Leute umziehen und sich was noch günstigeres suchen um damit die Immobilienpreise nach unten zu ziehen. Mit diesem Benefit kann man zukünftige Krisen wie der derzeitige besser bewerkstelligen.

Hab ich den Text richtig zusammengefasst?
 
Stimmt, aber auf dem Land haste ein Haus und halt Auto, in der Stadt ne Wohnung und die Bahn. Man wohnt ja nicht auf dem Land nicht nur aus Spaß, sondern weil Immobilien günstiger auf Kosten der Infrastruktur sind.

Auf dem Land hat aber auch nicht jeder ein Haus... auch dort gibt es mehr Mietwohnungen als eigene Häuser. Und die Mieten sind auch nur am Arsch der Welt günstiger. Kaum stehen da mehr als 4 Häuser nebeneinander sind die Mieten nicht weit unterhalb der Stadt. Wenn man dann das nötige Auto + dessen Kosten dazuzählt wohnst du wahrscheinlich sogar teurer.
Die wenigsten wohnen auf dem Land weil es da günstiger ist... sondern weil es denen dort besser gefällt. Mich bekommen nach über 10 Jahren Nürnberg keine 10 Pferde mehr in eine Stadt... und im Gegensatz zu Berlin, HH & Co. ist Nürnberg sogar noch eher klein und ruhig. Ich werde demnächst noch weiter aufs Land ziehen... das ist für mich arbeitstechnisch deutlich ungünstiger (meinen aktuellen Job muss ich deswegen sogar kündigen) und im Endeffekt wohl mittelfristig wohl auch deutlich teurer. Warum mach ich das... weil ich weg will aus den städtischen Gebieten... kein Bock mehr auf viele Menschen, Lärm und Gestank. Und dafür nehm ich dann die Kosten eben auf mich... wenn das Land tatsächlich wie hier gesagt ist günstiger wäre... super... ist es aber nicht.
 
Wahrscheinlich ist nicht wissen. Als ich gekauft habe, war die die Entscheidung für den gleichen Preis: Bude in der Stadt, dafür kein Auto, oder Haus aufm Land, dafür Auto.
Warum das Leben auf dem Land jetzt plötzlich teurer sein soll, erschließt sich mir nicht. Bei den Mieten kann das ja jetzt nicht groß anders sein.
 
Auf dem Land hat aber auch nicht jeder ein Haus... auch dort gibt es mehr Mietwohnungen als eigene Häuser. Und die Mieten sind auch nur am Arsch der Welt günstiger. Kaum stehen da mehr als 4 Häuser nebeneinander sind die Mieten nicht weit unterhalb der Stadt. Wenn man dann das nötige Auto + dessen Kosten dazuzählt wohnst du wahrscheinlich sogar teurer.
Die wenigsten wohnen auf dem Land weil es da günstiger ist... sondern weil es denen dort besser gefällt. Mich bekommen nach über 10 Jahren Nürnberg keine 10 Pferde mehr in eine Stadt... und im Gegensatz zu Berlin, HH & Co. ist Nürnberg sogar noch eher klein und ruhig. Ich werde demnächst noch weiter aufs Land ziehen... das ist für mich arbeitstechnisch deutlich ungünstiger (meinen aktuellen Job muss ich deswegen sogar kündigen) und im Endeffekt wohl mittelfristig wohl auch deutlich teurer. Warum mach ich das... weil ich weg will aus den städtischen Gebieten... kein Bock mehr auf viele Menschen, Lärm und Gestank. Und dafür nehm ich dann die Kosten eben auf mich... wenn das Land tatsächlich wie hier gesagt ist günstiger wäre... super... ist es aber nicht.
Komm nach Aurach :bier::knuddel:
 
Rabatt soll wohl kommen.
20 Cent pro Liter. Wird aber noch verhandelt.
Profitieren dann aber auch leider eher die Spritschlucker (SUVs und Dienstwagen) und durch die Gegend kutschler.

Man muss sich halt wirklich mal auch in Bezug auf Klima überlegen, ob man täglich 200km Auto fahren muss zum Pendeln, andauernd zum Bummeln 100km und auf der Autobahn weiter 180 km/h fahren muss...

Das Thema ist eigentlich so lange schon verschlafen worden, aber es war einfach immer Mega bequem einfach weiterzumachen.

Man hätte mal Effizientere Motoren nicht durch immer größere Autos und die Hütte aufm Land negieren sollen :(
 
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