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Amerika, we have a problem (2 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

... und 1 weitere.
Das "typische" Problem wenn Laien so etwas entscheiden. Sowas müsste eigentlich schon lang reformiert werden.

Mich wundert nur dass er keine Entschädigung bekommt? :skep:
 
Genauso problematisch sind Zeugenaussagen und die gibt es auch bei uns.
Ich möchte nicht wissen wieviele dort schon unschuldig hingerichtet wurden.
Aber wenn Zeugenaussagen von einem Richter analysiert und eingeordnet werden, dann wiegen die viel geringer als wenn da ein Dutzend Laien sitzt, die von Anwälten bearbeitet werden, die sich explizit auf die Täuschung/Beeinflussung der Geschworenen und Theatralik verstehen.
Ein Richter lässt sich dadurch nicht so sehr beeindrucken, würd ich mal behaupten.

Ich finde es auch höchst bedenklich, dass in den USA Laien über so schwerwiegende Straftaten entscheiden, über so komplexe Vorgänge, Indizienketten etc. den Überblick haben sollen.
Es hat seinen Grund, dass das Richteramt ein (schweres) Studium und Jahre an Erfahrung und Praxis benötigt. Es ist kein einfacher Job und doch wird in den USA ein Großteil der Entscheidung in die Hand von Laien gegeben.
Das mag historisch gesehen im Jahr 1800 mal OK gewesen sein, aber wie so oft fehlt in den USA das Verständnis dafür, dass sich Zeiten wandeln und ein System, das von Jahrhunderten (von teilweise Sklavenhaltern) erarbeitet wurde, heute nicht mehr zeitgemäß ist.
Stattdessen wird die Verfassung und die Grundsätze des damals gegründeten Staates behandelt wie der heilige Gral - was die letztliche Quelle vieler Probleme der USA ist.
 
Ich wäre da nicht so sicher, ob ein Richter wirklich so viel weniger beeindruckt von Zeugenaussagen ist, wie 12 Geschworene. Da gibt es mit Sicherheit noch genug Richter, die Zeugenaussagen zu viel Bedeutung bei ihren Entscheidungen geben.
Zeigt auch, dass laut Wiki die Zeugenaussagen der häufigste Strengbeweis ist.
Mag sein, dass ein Richter es besser einordnen kann als Laien, das Problem besteht trotzdem.
Und wir wissen alle, dass auch Richter Deppen sein können, wie z.B. der Corona-Familienrichter.
 
US-Bundesstaat Georgia
Schuldsprüche gegen drei Angeklagte im Prozess um erschossenen Ahmaud Arbery

Drei weiße Männer standen wegen der tödlichen Schüsse auf den schwarzen Jogger Ahmaud Arbery im US-Bundesstaat Georgia vor Gericht. Alle drei sind nach Meinung der Jury schuldig.

https://www.spiegel.de/panorama/jus...rteilt-a-88f9a910-250f-4d6c-aaea-5385c8db536d

Zumindest gab es hier beim Ergebnis keinen Schocker, nachdem die Ermittlungen erst 2 Monate nach der Tat richtig begonnen haben, weil ein Video der Tat veröffentlicht wurden.:nein:
 
Zuletzt bearbeitet:
Weihnachtsgrüsse eines Republikaners und seiner Familie auf Twitter wenige Tage nach dem es erneut eine Schießerei mit Toten an einer Schule gegeben hat:

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Telling me you're American without Telling me you're American!

Die USA sind so am A*sch, mir fehlen echt die Worte.

:nein:
 
Wenn ich über diese Massaker in den USA, an Schulen oder sonstwo, lese und dann die Reaktionen bezüglich Waffen bin ich mittlerweile wirklich gefühlsmäßig ziemlich taub. Das ist einfach so weit an allem vorbei, was ich mir noch versuchen kann mit gesundem Menschenverstand zu erklären oder mit Toleranz für unterschiedliche Meinungen, dass mein Hirn da wohl irgendwann entschieden hat, den Schalter umzulegen und die Gefühlsebene bestmöglich abzuschalten.

Angesichts von Sandy Hook erscheint es mir so, dass nichts etwas ändern wird an dieser Waffengeilheit in den USA.
 
Auch wenn laut US-Gesundheitsbehörde durchschnittlich 100 Menschen pro Tag durch eine Schusswaffe in den USA sterben, wird das niemanden abhalten sich von seinen Waffen zu trennen. Die Menschen haben das Recht Waffen zu besitzen und das nutzen sie. Man kennt es ja nicht anders, wir können uns das hier in Deutschland schlecht vorstellen. Natürlich ist das alles Wahnsinn, aber ich bin mir sicher, dass die meisten von uns, würden sie in den USA aufgewachsen sein und leben, auch einen Schrank voll Waffen hätten.
 
Weihnachtsgrüsse eines Republikaners und seiner Familie auf Twitter wenige Tage nach dem es erneut eine Schießerei mit Toten an einer Schule gegeben hat:

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Hab dazu gestern diesen perfekten Vergleich gesehen:
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:mhm:
 
tja, es ist halt nicht so als gäb es hier keine Waffen... geschweige denn wenig.

edit: ich sage auch nicht dass es vergleichbar ist, wir gehen ja auch anders damit um aber im Bezug auf Waffenbesitz sind wir absolut kein pazifistisches Land.

edit 2: sorry, meine Zahlen sind falsch

In Deutschland gibt es ca. 5,5 Millionen registrierte Schusswaffen. Dies sind etwa 6 % der weltweit registrierten Schusswaffen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Waffenmissbrauch
 
tja, es ist halt nicht so als gäb es hier keine Waffen... geschweige denn wenig.

edit: ich sage auch nicht dass es vergleichbar ist, wir gehen ja auch anders damit um aber im Bezug auf Waffenbesitz sind wir absolut kein pazifistisches Land.

edit 2: sorry, meine Zahlen sind falsch



https://de.wikipedia.org/wiki/Waffenmissbrauch
Soso, in Bezug auf Waffenbesitz sind wir also kein pazifistisches Land…und nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich.

Vielleicht beantwortest Du für Dich nochmal die Frage von Gigabyte, bevor Du Dich weiter im Kreis drehst?! Pro-Tipp: Die Statistik zu den Tötungsdelikten mit Schusswaffen hilft - am besten noch im Verhältnis zur Einwohnerzahl.
 
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