Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Der Politikthread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Nein, so simpel ist es nicht. Die Transformation wird Jahrzehnte dauern. Und wenn man auf dem Weg dorthin entweder die Unterstützung der Bevölkerung oder die wirtschaftlichen und technologischen Fähigkeiten verliert, dann ist das Projekt tot. Für sowas braucht man einen Backup Plan und eine Backup Technologie, für den Fall, dass der Ausbau nicht so glatt läuft wie von den Grünen erträumt. (Und damit meine ich nicht Kohle).

Man hätte vor 10+ X Jahren halt schon Dinge auf den Weg bringen müssen!

"Lustig" finde ich aber das viele CDU/FDP Wähler ,für die das Klima ja nicht die 1.Geige spielt, sich - solange es ordentlich Einspeisevergütung gab - Photovoltaik aufs Dach geknallt haben!

Da war das dann alles kein Problem - man "tut ja was fürs Klima"... :ugly:
 
Wow, gut erkannt und daraus folgt das wir eine Regierung brauchen die das Thema endlich ernst nimmt und endlich in die Zukunft INVESTIERT!

Nein, Kohle Armin mit seinen ewig gestiegen ist es nicht.

Ganz simpel: es ist absolut Scheiss egal was es kostet, es ist Scheiss egal wie hart es wird.

Wir haben nur diesen einen Planeten und der ist unbezahlbar.

Kein gesparten Geld nützt uns was wenn uns der Arsch in Zukunft unter dem Hintern weggespült oder weggebrandt wird.

Es ist so simpel.

Ist es Gott sei dank nicht. Aber du kannst gerne so leben.

Was machst du persönlich für den Klimaschutz? Wenn kosten und härte scheiß egal sind ?

Wieso heißt "Kohle Armin" eigentlich so? Weil er in NRW früher aus der Kohle raus geht als Rot Grün vorher beschlossen haben?
 
Man hätte vor 10+ X Jahren halt schon Dinge auf den Weg bringen müssen!

"Lustig" finde ich aber das viele CDU/FDP Wähler ,für die das Klima ja nicht die 1.Geige spielt, sich - solange es ordentlich Einspeisevergütung gab - Photovoltaik aufs Dach geknallt haben!

Da war das dann alles kein Problem - man "tut ja was fürs Klima"... :ugly:
Rentiert sich heute immer noch das Dach vollzuknallen :headbangugly:
 
Man hätte vor 10+ X Jahren halt schon Dinge auf den Weg bringen müssen!

"Lustig" finde ich aber das viele CDU/FDP Wähler ,für die das Klima ja nicht die 1.Geige spielt, sich - solange es ordentlich Einspeisevergütung gab - Photovoltaik aufs Dach geknallt haben!

Da war das dann alles kein Problem - man "tut ja was fürs Klima"... :ugly:

Die Medaille hat aber zwei Seiten. Mit "Unterstützung in der Bevölkerung" spricht @Mondknallschlumpf einen extrem wichtigen Punkt an. Momentan ist Klimaschutz in der Bevölkerung angesagt, weil es für die Meisten noch keine direkten persönlichen Entbehrungen gibt. Wenn wir nun aber vollkommen kopflos innerhalb kürzester Zeit die fossilen Energiequellen zu schnell herunterfahren und es dadurch zu Versorgungsengpässen kommt, dann wirst Du Dich wundern, wie schnell die Stimmung bei vielen Menschen umschlägt. Spätestens dann, wenn sich Stromausfälle häufen, ist's bei vielen vorbei mit dem Umweltidealismus vorbei und es ist egal woher der Strom kommt, solange nur die Playstation läuft. Auch rede ich hier nicht von Klimafanatikern, denen es nichts ausmachen würde, in Baumhäusern zu leben. Ich rede vom Otto-Normalbürger, dem fließendes Wasser und eine funktionierende Klospülung verständlicherweise durchaus wichtig sind. Das schlägt sich dann entsprechend im Wahlverhalten nieder und womöglich kommen in der Folge Parteien an die Macht, welche uns in Punkto Umweltschutz wieder um Jahre nach hinten werfen. Klingt vielleicht bitter, ist aber so. Und deshalb ist es wichtig, dass bei der Abschaffung fossiler Energiequellen mit Bedacht und einem Plan B vorgegangen wird. Wenn man das verkackt, und danach sieht es im Moment leider aus, wird die Akzeptanz in der Bevölkerung früher oder später schwinden. Und dann ist es eh vorbei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Imo sollte man auch wieder Projekte fördern mit grüner Energie in Afrika Wasserstoff herzustellen.

Wasserstoff ist keine grüne Energie. Wasserstoff ist ein Märchen vom sauberen Strom, welches nur dazu dient, die Erdöl-Lobby im Rennen um ihre Pfunde zu halten. Wasserstoff wird nämlich zu vielen Teilen aus Erdöl hergestellt und ist damit eine fossile Energie, keine grüne. Auf dem jetzigen Level unserer Entwicklung, hier nochmal einen Technologiewechsel anzustreben wäre ohnehin schlicht irre. Aber ja, die Lobbyisten werden ihre Hausaufgaben gemacht haben. :)

Zum Nachlesen, ein Artikel von Zeit Online dazu:

https://www.zeit.de/2004/42/Wasserstoff/seite-2

Und auch Fridays For Future hat einen schönen Beitrag:

https://fridaysforfuture.de/warum-wasserstoff-kein-allheilmittel-ist/
 
Wenn man das verkackt, und danach sieht es im Moment leider aus, wird die Akzeptanz in der Bevölkerung früher oder später schwinden.
Also das wird mit Sicherheit nicht passieren, da kann ich dir die Hand drauf geben. Weil die Auswirkungen der Klimakrise so oder so kommen werden, mit oder ohne vernünftige Klimapolitik - und sie werden augenscheinlicher und dramatischer werden. Und mit der Eskalation wird auch der Ruf zu ihrer Bekämpfung lauter werden, und zwar dann von allen Seiten. Ob es dann überhaupt noch die Möglichkeit geben wird irgendwas zu bekämpfen steht jedoch auf einem anderen Blatt.

20210921_085813.jpg
 
Ob es dann überhaupt noch die Möglichkeit geben wird irgendwas zu bekämpfen steht jedoch auf einem anderen Blatt.

Naja, auch wenn man die Erderwärmung insgesamt wohl nicht mehr stoppen wird, könnte man ja doch zumindest die Auswirkungen hierzulande schon angehen. Mehr Bäume, gerade in städtischen Gebieten pflanzen, grundsätzlich mehr Aufforstung, weniger Flächenversiegelung, und natürlich beim Neubau schon von vornherein auf sich änderndes Klima einstellen, sprich Häuser begrünen usw.

Wir können schon eine Menge tun. Das Problem wird erst massiv werden, wenn nicht nur paar tausend Menschen übers Mittelmeer wollen, sondern Millionen.
 
Also das wird mit Sicherheit nicht passieren, da kann ich dir die Hand drauf geben. Weil die Auswirkungen der Klimakrise so oder so kommen werden, mit oder ohne vernünftige Klimapolitik - und sie werden augenscheinlicher und dramatischer werden. Und mit der Eskalation wird auch der Ruf zu ihrer Bekämpfung lauter werden, und zwar dann von allen Seiten. Ob es dann überhaupt noch die Möglichkeit geben wird irgendwas zu bekämpfen steht jedoch auf einem anderen Blatt.

Anhang anzeigen 144149

Du gehst davon aus, dass ein Großteil der Menschen die Zusammenhänge versteht und danach handelt. Meiner Erfahrung nach trifft das leider nicht zu. Wenn es tatsächlich zu einer instabilen Essensversorgung kommen sollte, dann wird das Klima hächstwahrscheinlich das Letzte sein, worüber die Betroffenen nachdenken. Da geht es dann nur noch darum, wo man als nächstes was zu Beißen herbekommt und für langwierige Klimarettungspläne dürfte es zu diesem Zeitpunkt dann schon zu spät sein.
 
Du gehst davon aus, dass ein Großteil der Menschen die Zusammenhänge versteht und danach handelt. Meiner Erfahrung nach trifft das leider nicht zu. Wenn es tatsächlich zu einer instabilen Essensversorgung kommen sollte, dann wird das Klima hächstwahrscheinlich das Letzte sein, worüber die Betroffenen nachdenken. Da geht es dann nur noch darum, wo man als nächstes was zu Beißen herbekommt und für langwierige Klimarettungspläne dürfte es zu diesem Zeitpunkt dann schon zu spät sein.
Aber was soll die Folge daraus sein? Es kann ja dann noch weniger sein, dass die Regierungen sehenden Auges ins Verderben rennen und auch bei völliger Ignoranz des Volkes auf die "Kraft des Marktes" und Eigenverantwortung setzen...

Ich sehe es ähnlich wie du: Viele Menschen sind schlicht zu ignorant und können (besser gesagt wollen) die Zusammenhänge, die sich aus den Folgen des Klimawandels ergeben, nicht sehen.
Da können wir aber nicht mit den Schultern zucken und es einfach geschehen lassen.

Bei allen Diskussionen um unbequeme Folgen des Klimawandels verstehe ich eine Sache nicht: Das Klima und die Auswirkungen interessieren nicht, ob sich das bequeme Volk "abgeholt" fühlt, ob Unternehmen wirtschaftlichen Schaden nehmen oder ob Windräder ach so hässlich sind.Mit jedem Tag, dem wir nicht entschlossen und mit zunehmenden Einschnitten in unser aller Leben, gegen den Klimawandel agieren, verlieren wir einen Tag. Die Konsequenzen kommen trotzdem. Und u.a. an der von Mingo geposteten Übersicht über die Folgen erkennt man, dass der Tag kommen wird, an dem die nicht abwendbaren Folgen des Klimawandels deutlich schwerwiegender sind als alle Einschränkungen, die eine Regierung heute auferlegen wird.

Es entzieht sich absolut meinem Verständnis, wie man das einfach so hinnehmen kann und faul auf andere Länder zeigt oder mauert, dass ja die Wirtschaftsleistung so viel wichtiger ist und man ja das Volk mitnehmen muss - was auch immer das heißen soll.
Es ist solangsam zu spät dafür - man hätte vor 10-20 Jahren mal den Dialog mit der Wirtschaft ernsthaft und sinnvoll führen müssen, man hätte damals schon der Bevölkerung eindeutig klar machen müssen, dass sich etwas ändern muss.
Aber da hat man ja lieber noch auf breiter Front diskutiert, ob der Klimawandel auch wirklich Tatsache ist - während alle Experten weltweit die Hände über dem Kopf zusammenschlugen.
 
Die Medaille hat aber zwei Seiten. Mit "Unterstützung in der Bevölkerung" spricht @Mondknallschlumpf einen extrem wichtigen Punkt an. Momentan ist Klimaschutz in der Bevölkerung angesagt, weil es für die Meisten noch keine direkten persönlichen Entbehrungen gibt. Wenn wir nun aber vollkommen kopflos innerhalb kürzester Zeit die fossilen Energiequellen zu schnell herunterfahren und es dadurch zu Versorgungsengpässen kommt, dann wirst Du Dich wundern, wie schnell die Stimmung bei vielen Menschen umschlägt. Spätestens dann, wenn sich Stromausfälle häufen, ist's bei vielen vorbei mit dem Umweltidealismus vorbei und es ist egal woher der Strom kommt, solange nur die Playstation läuft. Auch rede ich hier nicht von Klimafanatikern, denen es nichts ausmachen würde, in Baumhäusern zu leben. Ich rede vom Otto-Normalbürger, dem fließendes Wasser und eine funktionierende Klospülung verständlicherweise durchaus wichtig sind. Das schlägt sich dann entsprechend im Wahlverhalten nieder und womöglich kommen in der Folge Parteien an die Macht, welche uns in Punkto Umweltschutz wieder um Jahre nach hinten werfen. Klingt vielleicht bitter, ist aber so. Und deshalb ist es wichtig, dass bei der Abschaffung fossiler Energiequellen mit Bedacht und einem Plan B vorgegangen wird. Wenn man das verkackt, und danach sieht es im Moment leider aus, wird die Akzeptanz in der Bevölkerung früher oder später schwinden. Und dann ist es eh vorbei.


Warum wird immer wieder diese Sau durchs Dorf getrieben? Niemand fordert alles abzuschalten, ohne entsprechende Kapazitäten am Netz zu haben - ganz explizit auch nicht die Grünen! Wir brauchen viel, viel mehr Windkraft und Photovoltaik, dann können wir auch ziemlich schnell aus der Braunkohle raus (und in der Folge aus der Steinkohle). Ohne viel mehr Wind und PV gehts nicht, das ist gar keine Frage.

An was machst du es fest, dass es aktuell danach aussieht, dass man es "verkackt"?
 
Ist es Gott sei dank nicht. Aber du kannst gerne so leben.

Was machst du persönlich für den Klimaschutz? Wenn kosten und härte scheiß egal sind ?

Wieso heißt "Kohle Armin" eigentlich so? Weil er in NRW früher aus der Kohle raus geht als Rot Grün vorher beschlossen haben?

Vllt weil er gerade noch ein Kohlekraftwerk eröffnet hat? :O_o:
 
Wasserstoff ist keine grüne Energie. Wasserstoff ist ein Märchen vom sauberen Strom, welches nur dazu dient, die Erdöl-Lobby im Rennen um ihre Pfunde zu halten. Wasserstoff wird nämlich zu vielen Teilen aus Erdöl hergestellt und ist damit eine fossile Energie, keine grüne. Auf dem jetzigen Level unserer Entwicklung, hier nochmal einen Technologiewechsel anzustreben wäre ohnehin schlicht irre. Aber ja, die Lobbyisten werden ihre Hausaufgaben gemacht haben. :)

Zum Nachlesen, ein Artikel von Zeit Online dazu:

https://www.zeit.de/2004/42/Wasserstoff/seite-2

Und auch Fridays For Future hat einen schönen Beitrag:

https://fridaysforfuture.de/warum-wasserstoff-kein-allheilmittel-ist/

Solang Wasserstoff grün erzeugt wird ist er es auch. Schwerindustrie kann nur mit Wasserstoff überleben als Ersatz für Kohle. Zumindest ist mir keine andere Möglichkeit bekannt.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben